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Mein Schiff Flow von TUI Cruises im Schiffsportrait

Pro und Contra zum Schwesterschiff der Mein Schiff Relax

Die Mein Schiff Relax hat eine Schwester bekommen: die Mein Schiff Flow. Sie ist der neunte Neubau von TUI Cruises und das zweite Schiff der InTUItion-Class. Diese Schiffsklasse sollte das Mein Schiff-Gefühl mit Genuss, Freiraum, Entspannung und Wohlfühlmomenten auf ein neues Level heben. Dafür wurde erstmals das von US-Kreuzfahrtschiffen bekannte „Neighborhood-Konzept“ an Bord umgesetzt. Dieses ist ganz gut aufgegangen, obwohl immer wieder Reisende die Aufteilung an Bord der älteren Schiffe favorisieren.

Noch vor der Taufe an Bord

Ich habe mich kurz vor der Taufe an Bord umgesehen und meine Eindrücke in diesem Schiffsportrait zusammengefasst.

Foto: Mein Schiff Flow am 17.06.2026 in Triest

Allgemeine Schiffsinformationen und Daten

Mit einer Vermessung von rund 158.000 BRZ und einer Länge von rund 333 Metern gehört der Neubau Mein Schiff Flow, wie ihr Schwesterschiff, in die Kategorie der „Megaliner“, wenn auch längst nicht zu den größten Kreuzfahrtschiffen der Welt. Mit der Mein Schiff Relax ist TUI Cruises in Größenregionen vorgestoßen, die vor einigen Jahren noch tabu waren, denn man gab an, mit einer Schiffsgröße von knapp 100.000 BRZ die ideale Schiffsgröße für die eigene Zielgruppe gefunden zu haben. Nun verweist das Duo sogar die vor 20 Jahren größten Kreuzfahrtschiffe der Welt – die Freedom-Class von Royal Caribbean – auf die hinteren Plätze. So ändern sich die Zeiten. Was vor 20 Jahren auf dem deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt noch als „viel zu groß“ angesehen wurde, hat sich etabliert. Nach AIDA ist letztes Jahr TUI Cruises in die Region der Kreuzfahrtschiffe mit mehr als 150.000 BRZ vorgestoßen.

Die Mein Schiff Flow beherbergt bei Doppelbelegung maximal 3.984 Passagiere. Die PSR liegt bei 39,57 und damit knapp über jener der Mein Schiff 7 (38,52).

Foto: Neue Mein Schiff Flow in Triest

Unterschiede zur Mein Schiff Relax?

Diese Frage lässt sich im Grunde sehr einfach beantworten. Im Suitenbereich auf dem X-Sonnendeck gibt es auf der Mein Schiff Flow nun dickere Auflagen als noch auf der Mein Schiff Relax. Wobei diese dort inzwischen ebenfalls eingeführt worden sein könnten. Für den Endkunden relevante Veränderungen gibt es jedoch nicht. Diese wären auch nur schwer umsetzbar gewesen, da Erfahrungen mit der Mein Schiff Relax nicht mehr in die Mein Schiff Flow hätten einfließen können. Dafür war der Baufortschritt der Mein Schiff Flow bereits zu weit fortgeschritten.

Wie immer bei Schiffen derselben Baureihe variieren die Farben und Designdetails an Bord. Es dürfte jedoch kaum buchungsentscheidend sein, welche Kunstobjekte im Atrium oder an anderer Stelle an Bord installiert sind. Insgesamt macht die Mein Schiff Flow in den Innenbereichen einen helleren Eindruck, was ich sehr positiv finde.

Nicht buchungsrelevant, aber sehr auffällig, ist das neue TUI-Logo am Schornstein. Bei der Mein Schiff Relax hat man dieses einfach auf die Eisenrohre gemalt, die den Schornstein formen. Auf der Mein Schiff Flow ist man nun wieder zu einem hochwertigen, beleuchteten Logo zurückgekehrt. Klar, das ist im Grunde eine für den Gast unwichtige Veränderung, sieht aber dennoch schick aus.

Foto: Neues Logo am Schornstein der Mein Schiff Flow

Die neue Mein Schiff Flow ist, wie auch ihre kleineren Flottenschwestern, ein echtes Wohlfühlschiff. Gleich nach dem Betreten stößt man auf bekannte Designelemente im großzügigen Atrium, das wieder über drei Decks angelegt ist. Die Mein Schiff Flow ist, wie gesagt, das zweite LNG-Schiff der Flotte und perspektivisch E-/Bio-LNG-fähig. Die 81.577 PS sorgen für eine maximale Geschwindigkeit von 21,5 Knoten. Die beiden Azipods bringen jeweils eine Leistung von 20 MW.

Auch die neue Mein Schiff Flow ist mit einem 25 Meter langen Pool ausgestattet, der auf allen Schiffen der TUI-Flotte zu finden ist. Die Reisenden haben die Auswahl aus 14 Restaurants und Bistros, können sich im SPA-Bereich nach Herzenslust verwöhnen lassen oder sich auf ihren eigenen Balkon zurückziehen. Insgesamt verfügt die Mein Schiff Flow über 1.945 Kabinen, darunter 158 Innenkabinen, 106 Außenkabinen, 1.531 Balkonkabinen, 118 Junior Suiten und 32 Suiten. Der prozentuale Anteil an Balkonkabinen an Bord liegt mit 85 Prozent etwas höher als auf den älteren Schiffen der Flotte.

TUI Cruises selbst wirbt damit, an Bord das bereits angesprochene „Neighborhood-Konzept“ umgesetzt zu haben, welches erfahrene Kreuzfahrer bereits von internationalen Reedereien wie Royal Caribbean kennen. Dieses Konzept lässt unterschiedliche Schiffsbereiche nahtlos ineinander übergehen. Dadurch erscheinen alle Bereiche offener und großzügiger.

Foto: Atrium Mein Schiff Flow

Deck 3 Welle

Leselounge und Barista Bar

Zentraler Mittelpunkt ist das hell und geschmackvoll gestaltete Atrium, das sich über drei Decks erstreckt. Im Bereich des Atriums befindet sich eine kleine Ansammlung an Sitzgelegenheiten, die sowohl von Gästen der Barista Bar als auch von Besuchern der Leselounge und der Rezeption genutzt wird. In der Barista Bar sind neben hervorragenden Kaffeespezialitäten auch kleine Pralinen erhältlich. Die Barista Bar an Bord der Mein Schiff Flow ist heller gestaltet als jene auf der Mein Schiff Relax. Die Kaffeespezialitäten sind nicht im Reisepreis enthalten.

Foto: Barista Bar Mein Schiff Flow

Die bereits auf der Mein Schiff 5 eingeführte Leselounge gibt es auch an Bord der Mein Schiff Flow. Insgesamt erscheint mir dieser Bereich rund um die modern gestaltete Rezeption ebenso perfekt genutzt wie auf den anderen Schiffen der Flotte. Die Bücher aus der Leselounge können nach Belieben mit auf die Kabine oder auch in andere Schiffsbereiche genommen werden.

Große, helle Treppen verbinden die Decks 3, 4 und 5 miteinander. Der Gesamteindruck ist einladend, großzügig und wunderbar offen. Neben der Leselounge und der Barista Bar sind die Bordreiseleitung und die Rezeption ebenfalls im Atrium untergebracht. Besonders großzügig wirken die beiden offenen Deckbereiche an Steuerbord und Backbord, denn hier sind die Decks 3 bis 5 ebenfalls miteinander verbunden.

Foto: Leselounge Mein Schiff Flow offene Decks

Im vorderen Bereich befindet sich ein dreistöckiges, klassisches Theater, in dem sich allabendlich der Vorhang hebt und inspirierende Shows dargeboten werden. Ob Shows, Musicals oder Varieté – die professionellen Künstler des Theaterensembles überraschen täglich mit neuen Ideen und Kreationen. Insgesamt ist das Theater mit moderner Bühnentechnik ausgestattet, beeindruckt jedoch weniger mit innovativen Highlights als brandneue Theater auf internationalen Schiffen (beispielsweise der Edge-Class). Das Theater auf der Mein Schiff Flow ist identisch mit jenem auf der Mein Schiff Relax und bietet neben klassischer Theaterbestuhlung auch gemütliche Sitzmöbel. Bereits eine halbe Stunde vor Showbeginn waren die begehrtesten Plätze auf den komfortabelsten Stühlen belegt.

Foto: Theater Mein Schiff Relax

Deck 4 Atlantik

Abwechslungsreiche Küche im Atlantik

Auf Deck 4 liegt die obere Ebene des Atlantik Restaurants. Hier lässt sich nach Herzenslust schlemmen. Das Restaurant hat bereits zum Frühstück geöffnet und stellt eine gute Alternative zum meist gut besuchten Buffetrestaurant dar. Auf der unteren Ebene wird das Frühstück in Buffetform, auf der oberen Ebene à la carte angeboten.

Mittags und abends stehen hausgemachte Pasta, köstliche Fisch- und Fleischgerichte sowie frische Gemüsespezialitäten aus dem Mittelmeerraum auf der Speisekarte. Diese ist sehr abwechslungsreich und bietet Familien die Möglichkeit, gemeinsam zu speisen.

Zum Heck hin öffnet sich das Restaurant hufeisenförmig und verbindet die Decks 4 und 5 miteinander. Durch die großen Fensterfronten fällt viel Tageslicht in die Restaurantbereiche, außerdem bietet sich ein schöner Blick auf das Fahrwasser.

Foto: Atlantik Restaurant Deck 4 Mein Schiff Flow

Die Atlantik Bar ist mehr oder weniger in das Atlantik Restaurant auf Deck 4 integriert.

Wer schon an Bord seine nächste Reise buchen möchte, kann dies am Counter der „Meine Reisewelt“ tun. Kreative Reisende schaffen im Atelier etwas Neues, öffnen sich und vergessen den Alltag. Hier ist künstlerische Kreativität gefragt.

Außer auf der Mein Schiff 6 gibt es auf allen Schiffen von TUI Cruises ein Tattoo-Studio. So auch auf der Mein Schiff Flow. Die Einkaufspassage Neuer Wall hält wie bisher eine gute Auswahl an Mode sowie Accessoires und Utensilien des täglichen Gebrauchs bereit. Im Vergleich zur Mein Schiff Relax variiert das Sortiment aufgrund eines neuen Betreibers.

Hinter dem Mein Schiff Bistro verbirgt sich das frühere „Tag & Nacht Bistro“, das sehr offen gestaltet ist und viel Meerblick bietet. Hier kann man den ganzen Tag über eine täglich wechselnde Auswahl an Speisen genießen.

Direkt nebenan liegt die Mein Schiff Bar, die weiterhin den gesellschaftlichen Mittelpunkt im Bereich des Atriums darstellt. Sie ist als lebhafter Treffpunkt fest in das Atrium integriert. In dieser außergewöhnlichen Bar trifft man sich, kommuniziert und lauscht der Monitor-Band, die für musikalische Unterhaltung auf vier Screens sorgt.

Das Interieur ist stylisch, modern und zugleich behaglich, sodass es sich beispielsweise empfiehlt, den Tag hier bei einem leckeren Cocktail ausklingen zu lassen. Die Getränkekarte beinhaltet neben einem großen Angebot an kostenfreien Premium-Alles-Inklusive-Getränken auch zahlreiche aufpreispflichtige Spirituosen. In der Mein Schiff Bar werden Jazz, klassische Musik, europäische Top-40-Hits, Blues, Rock und Italian Pop gespielt.

Foto: Mein Schiff Bar

Alpenländische Kamin-Atmosphäre im Chalet

Bekannt ist das Chalet-Restaurant samt Bar bereits von der Mein Schiff Relax. Mitten auf dem Meer lassen sich hier herzhafte Spezialitäten der alpenländischen Küche genießen. Das Restaurant versprüht einen ganz besonderen Chalet-Charme inklusive Kaminfeuer und bayerischer Schunkelmusik.

Bei diesem Restaurant handelt es sich um ein kostenpflichtiges Spezialitätenrestaurant. Die Getränke der Bar sind allerdings im Reisepreis inkludiert, weshalb auch die Getränke zu den Mahlzeiten enthalten sind.

Foto: Chalet Restaurant and Bar Mein Schiff Flow

Tanzen, feiern, chillen – das alles geht in der Club-Lounge D4. Diese Lounge wird tagsüber auch zum betreuten Teen-Treff.

In der Blauen Flora werden Kunst, Kultur und Theater geboten. Die voll ausgestattete Bühne ermöglicht Dinner-Varieté, Lesungen, Hörspiele, Vorträge und vieles mehr. Übernommen wurde außerdem eine Bar in Lounge-Atmosphäre.

Foto: Blaue Flora Bühne und Bar

Das erstmals auf der Mein Schiff 7 eingeführte Tattoo-Studio findet man auch auf der Mein Schiff Flow.

Deck 5 Pier

Burlesque-Shows im La Cage

Das La Cage ist relativ klein und kombiniert eine Bar mit einer Showbühne. Das Programm der Shows ist an die Zeit der 1920er-Jahre in New York angelehnt. Bewusst richten sich die Burlesque-Darbietungen, Pole-Dance-Shows und die Musik ausschließlich an Erwachsene. Die Shows sollen die Grenzen dessen überschreiten, was man sonst von den bekannten Produktionen in den Schiffstheatern kennt. Eine Show im Exklusivtheater La Cage kostet – je nach Sitzplatz – zwischen 29, 39 und 49 Euro pro Person, beinhaltet aber exklusive Cocktails an der Bar.

Foto: La Cage Burlesque, Bar and Casino

Wie auch auf der Mein Schiff 1, 2, 4, 5, 6, 7 und Relax wurden Casino und Raucherlounge zu einer Location zusammengefasst und nennen sich seither Casino & Lounge. Den Gast erwartet keine typische Casino-Atmosphäre, sondern eher das stilvolle Ambiente einer Zigarrenlounge mit Spieltischen für Poker, Roulette und Blackjack. Außerdem haben die Gäste an unterschiedlichen Spielautomaten die Möglichkeit, ihr Glück herauszufordern. Natürlich werden nicht nur edle Zigarren aus dem Humidor angeboten, sondern passend dazu auch hervorragende Weine, Champagner, Cognacs und Single-Malt-Whiskys.

Foto: Casino and Lounge

Dionysos Restaurant

Im Reisepreis inkludiert ist das griechische Dionysos Restaurant. Wie auch das französische Sur Mer Bistrot befindet sich das Dionysos Restaurant im Bereich des großen Atriums. Aufpreispflichtige Gerichte sucht man hier auf den Speisekarten vergeblich. Auf dem Promenadendeck stehen zudem einige Sitzplätze im Außenbereich zur Verfügung. Wie der Name bereits verrät, richtet sich das Dionysos an Liebhaber der griechischen Küche. Eine kulinarische Reise in die Heimat der Götter unternimmt man im landestypisch blau-weiß gehaltenen Innenbereich oder – wie bereits erwähnt – unter freiem Himmel.

Foto: Taverna Dionysos Mein Schiff Flow

Ein bisschen Pariser Caféhaus-Flair vermittelt das Sur Mer Bistrot. Den Tag kann man hier bereits morgens mit frischen Croissants beginnen. Auch herzhafte Klassiker wie Coq au Vin und Cassoulet stehen in diesem Inklusiv-Bistro auf der Speisekarte.

Foto: Sur Mer Bistrot Mein Schiff Flow

FUGU – gemischte Reaktionen

Ein besonderes kulinarisches Erlebnis bietet erneut das FUGU an Bord der Mein Schiff Flow. Hierbei handelt es sich um ein Event-Restaurant, in dem Sternekoch Tim Raue die Gäste virtuell durch sein Fünf-Gänge-Menü führt. Das kulinarische Konzept orientierte sich auf der Mein Schiff Relax an der japanischen Küche, hier widmet sich Tim Raue nun der vielfältigen Kulinarik Singapurs.

Das sehr moderne und minimalistische Design bietet den Gästen den passenden Rahmen für das Fünf-Gänge-Menü. Tim Raue führt virtuell durch die einzelnen Gänge, während auf den großen Videowänden Szenen und Musik aus der bunten Lebensart Singapurs zu sehen sind. Farb- und Beleuchtungskonzept sind auf die jeweiligen Gerichte abgestimmt. Anders als man vermuten könnte, werden die Bilder über Beamer an die Wände projiziert und nicht mittels LED-Technik dargestellt. Schiffsvibrationen werden dabei durch ein Stabilisierungssystem ausgeglichen.

Der Aufpreis für dieses außergewöhnliche Restaurant liegt weiterhin bei 119 Euro pro Person.

Die Rückmeldungen und Reaktionen der zahlenden Gäste auf der Mein Schiff Relax waren gemischt. Viele kannten die Tim-Raue-Restaurants auf den anderen TUI-Schiffen und waren nicht vollständig vom Preis-Leistungs-Verhältnis dieses Konzepts überzeugt. Möglich, dass die Erfahrungen auf der Mein Schiff Flow nun anders ausfallen.

Foto: FUGU by Tim Raue Restaurant

Street Art Bar

Im modernen Industriestil präsentiert sich die Street Art Bar gegenüber dem FUGU. Die Bar hebt sich allein schon durch ihr ausgefallenes Ambiente in Form eines alten Industrieviertels ab, in dem sich Sprayer künstlerisch verewigt haben. Abends gibt es in der Street Art Bar Livemusik.

Diese Bar ist sicherlich einer der coolsten Orte an Bord und wurde während der ersten Reise schnell zum Selfie-Spot vieler Gäste. Die Getränke sind im Reisepreis enthalten.

Foto: Street Art Bar

Deck 6 Koralle

Ganz am Heck von Deck 6 liegt das exklusive X-Coast Restaurant für Suitengäste. Dieses Restaurant versprüht ein wenig Beachclub-Feeling und überzeugt nicht nur mit einem großzügigen und hellen Innenbereich, sondern auch mit einem großen Außendeck.

Das X-Coast Restaurant übernimmt nun das Konzept der X-Lounge. Die Lounge bleibt demnach am Abend eine Lounge, während ein Deck tiefer das Dinner serviert wird. Tagsüber sind die Getränke im Reisepreis enthalten, abends hingegen nicht.

Foto: X-Coast Restaurant Mein Schiff Flow

Direkt mit dem X-Coast Restaurant verbunden ist die darüberliegende X-Lounge auf Deck 7. Die X-Lounge steht allen Gästen der Junior Suiten und Suiten kostenfrei zur Verfügung. Neben einer großen Auswahl an erlesenen Getränken und Snacks zu allen Tageszeiten profitieren die Gäste hier zudem von einem exklusiven Concierge-Service.

Foto: X-Lounge Mein Schiff Flow

Deck 15 Perle

Wellness und Entspannung mit Meerblick

Im Bugbereich auf Deck 15 (Perle Deck) kommen Wellness-Freunde voll auf ihre Kosten. Im Vergleich zu den letzten Neubauten von TUI Cruises, auf denen der SPA-Bereich auf zwei Decks ausgeweitet wurde, hat man diesen auf der Mein Schiff Flow wieder auf einem Deck zusammengefasst.

Von der Relax übernommen wurde die Kältekammer, die spezielle Anwendungen bei Temperaturen von bis zu minus 110 Grad ermöglicht. Drei Minuten kosten hier beispielsweise 15 Euro. Ansonsten findet man alle gängigen Anwendungen und Behandlungen im SPA-Bereich.

Foto: SPA und Meer Mein Schiff Flow

Deck 16 Horizont

X-Sundeck jetzt mit hochwertigen Sonnenliegen

Ein weiteres Exklusivrestaurant für Suitengäste ist das X-View an der Steuerbordseite auf Deck 16. Sowohl Speisen als auch Getränke sind hier kostenpflichtig. Dafür wurde das Menü vom Südtiroler Sternekoch Theodor Falser kreiert. Das Design orientiert sich an einem eleganten Yachtclub.

An das Restaurant schließt sich der exklusive Außenbereich, das X-Sundeck, an. Neben einem eigenen Whirlpool wurde hier eine weitere Bar installiert. Die Sonnenliegen sind nun mit etwas dickeren und hochwertigeren Auflagen ausgestattet als die übrigen Sonnenliegen. Das war auf der Mein Schiff Relax im vergangenen Jahr noch nicht der Fall.

Das X-Sonnendeck wirkt insgesamt sehr einladend. Neu ist die Regelung, dass auch Nicht-Suiten-Gäste das X-View Restaurant gegen denselben Aufpreis buchen können wie die Suitengäste. Letztere haben selbstverständlich Vorrang bei der Reservierung.

Foto: X-Sundeck Mein Schiff Flow

Mehr Schattenplätze, weniger Meerblick

Komplett neu gestaltet wurde bereits auf der Mein Schiff Relax das loungeartig angelegte Sonnendeck rund um die Agora-Bar und den Infinity-Pool. Diesen Bereich hat man weitgehend unverändert übernommen, allerdings wurde die Anzahl der Schattenplätze erhöht. Dafür ist leider etwas Meerblick verloren gegangen, jedoch ist TUI Cruises damit einem häufig geäußerten Kundenwunsch (mehr Schattenplätze) nachgekommen.

Foto: Agora Sonnendeck mit mehr Schattenplätzen Mein Schiff Flow

An der Backbordseite gibt es weiterhin die bewährte „Galerie“, die aus meiner Sicht viele Vorteile bietet. Die Steuerbordseite ist durch eine neue Pergola, die zusätzliche Schattenplätze schafft, nun nicht mehr ganz so offen und der Meerblick etwas eingeschränkter als noch auf der Mein Schiff Relax. Dadurch ist der ursprüngliche Grundgedanke dieser Gestaltung teilweise verloren gegangen.

Ich habe insgesamt knapp 100 Sonnenliegen und rund 50 Loungemöbel gezählt, die sich unmittelbar in diesem offenen Bereich befinden. Rund 150 weitere Sonnenliegen habe ich oberhalb dieses Deckbereiches gezählt. Insgesamt ist das eine überschaubare Anzahl, was natürlich für eine gewisse Exklusivität sorgt, angesichts der maximalen Passagierkapazität aber eher den Effekt hat, dass die besten Plätze dauerhaft „reserviert“ und kaum verfügbar sein werden.

Dieser Eindruck bestätigte sich während der Einführungsfahrt, denn freie Plätze waren am Seetag kaum zu bekommen – und das, obwohl das Schiff nicht einmal zur Hälfte belegt war.

Foto: Pool Party Deck 17

Infinity-Pool und ein Whirlpool

Der Infinity-Pool, dessen Glaswand sich nicht zur Meerseite, sondern zum Deckbereich hin öffnet, zeigt sich weiterhin sehr klein dimensioniert. Im Vergleich zu Infinity-Pools auf anderen Schiffen wirkt dieser eher durchschnittlich gestaltet und ist darüber hinaus nahezu immer belegt.

Auch der einzige Whirlpool in diesem Bereich erscheint mir für ein Schiff dieser Größenordnung etwas knapp bemessen. Eine große Bühne sowie eine Leinwand verdeutlichen die multifunktionale Nutzung des Agora-Bereichs.

Mir gefällt das neue Agora-Deck gut, doch es erscheint im Verhältnis zur Passagierzahl recht klein dimensioniert.

Foto: Agora-Deck und Infinity-Pool Deck 17

Harbour Market

Bewährtes Konzept und Ambiente

Am Buffetkonzept hält TUI Cruises nahezu unverändert fest. Die beliebte Wok-Station ist geblieben, die Backstube hingegen bleibt – wie bereits auf der Mein Schiff Relax – verschwunden. Das beliebte Artisan-Brot aus der Bordbäckerei erhält man jedoch weiterhin an der Brottheke.

Die Aufteilung im Harbour Market ist unverändert, ebenso das kulinarische Angebot. Zahlreiche Getränkestationen und Automaten sorgen dafür, dass sich die Gäste vor den einzelnen Stationen gut verteilen.

Insgesamt wirkt das Buffetrestaurant großzügig, doch zu Stoßzeiten wird es schnell voll. Leider wird das beliebte Artisan-Brot nur in einem einzigen Fach an der Brottheke angeboten, was nicht selten zu langen Warteschlangen führt.

Wenn künftig noch einmal rund 1.500 Gäste mehr an Bord sind, empfiehlt es sich sicherlich, insbesondere zum Frühstück auf eines der anderen Restaurants auszuweichen.

Foto: Harbour Market Restaurant

Osteria – Pizza e Pasta

In das Harbour Market integriert ist die Osteria. Eine mediterrane Atmosphäre und der Duft italienischer Lebensfreude liegen in der Luft, wenn man die Osteria betritt. Hier gibt es frisch zubereitete Pizza- und Pastagerichte, die im Reisepreis enthalten sind. Allerdings sind nicht alle Pizzen und Gerichte kostenfrei. Details entnimmt man der Speisekarte vor Ort.

Foto: Osteria Pizza e Pasta

Steakhouse im skandinavischen Stil – Høfde

Besonders gemütlich präsentiert sich das Høfde Steakhouse, das optisch überhaupt nicht an ein typisches Steakhouse erinnert. Das Høfde soll das dänisch-skandinavische Hygge-Gefühl vermitteln – und das gelingt sehr gut. Die bewährte Showküche aus dem Surf & Turf hat man ebenso beibehalten wie die Kühltheken, in denen die angebotenen Fleischsorten präsentiert werden.

Foto: Høfde Restaurant Mein Schiff Flow

Captain's Bar mit Traumblick

Ein weiteres Highlight der Mein Schiff Flow befindet sich direkt am Bug von Deck 16: die Captain's Bar. Diese Bar liegt dort, wo auf vielen anderen Schiffen die exklusiven Suitenkomplexe untergebracht sind. Auf klassischen Kreuzfahrtschiffen befand sich hier häufig eine große Lounge mit Bar, die sich jedoch mit den wechselnden Vorlieben der Kreuzfahrtgäste immer schwieriger füllen ließ. So verschwanden die meisten Panoramalounges in diesem Bereich und wurden durch exklusive Suitenkomplexe oder SPA-Bereiche ersetzt.

Auf der Mein Schiff Relax kehrte man mehr oder weniger zur klassischen Schiffslounge zurück. Das Konzept scheint sich bewährt zu haben, denn auch die Mein Schiff Flow verfügt über diese Lounge-Bar, die nun sowohl über die Osteria als auch über das Høfde Restaurant zugänglich ist.

Allerdings handelt es sich weiterhin nicht um eine gewöhnliche Schiffslounge. Die Cocktails der Captain's Bar wurden von Linh Nguyen entwickelt, einer der besten Barkeeperinnen der Welt. Alle Drinks werden aufwendig gemixt und präsentiert, sind jedoch nicht im Reisepreis enthalten. Die Cocktails kosten in der Regel einheitlich 11,90 Euro.

Ich finde diese Bar sehr gelungen und hoffe, dass das Konzept weiterhin erfolgreich bleibt. Ganz einfach zu finden ist die Bar an Bord nämlich nach wie vor nicht. Sie befindet sich nicht an einem zentralen Ort mit hoher Lauffrequenz wie beispielsweise die Diamant Bar auf den älteren Schiffen.

Ein interessantes Detail: An der Wand oberhalb der Bar befindet sich das Porträt einer Kapitänin, die manchen Betrachter sofort an Captain Kate McCue erinnert. Captain Kate war viele Jahre für Celebrity Cruises tätig und wurde nicht zuletzt durch ihre Bordkatze Bug Naked bekannt. Heute arbeitet sie bei Four Seasons. Und übrigens: Einige Zeit nachdem Bug Naked verstarb, reiste Captain Kate wieder mit einer Katze – Willie. Aber das nur am Rande.

Foto: Captain's Bar Mein Schiff Flow

Deck 17 Aqua

Im vorderen Schiffsbereich liegen die Kinderbereiche wie das Nest (Babyraum) und die Insel der Seeräuber. Für mein persönliches Empfinden sind die Kinderbereiche an Bord der Mein Schiff Flow ebenso attraktiv beziehungsweise unattraktiv wie auf der Mein Schiff Relax. Nun ist es schwer, die Kinderfreundlichkeit eines Schiffes allein am Angebot der Kinderbereiche zu beurteilen, doch ein typisches „Kinderschiff“ soll die Mein Schiff Flow wohl nicht sein. Man sollte zumindest keine zu großen Erwartungen an das Angebot haben, wenn man mit Kindern an Bord geht.

Foto: Kids Club Insel der Seeräuber

Multifunktionale Arena

Ganz vorne auf Deck 17 befindet sich die Arena. Sie bietet viel Raum für alle, die gerne Sport treiben – zwar nicht an frischer Meeresluft, dafür aber unabhängig von Wind und Wetter. Volleyball, Basketball oder Fußball sind in der großzügig dimensionierten Arena problemlos möglich.

Auch Kulturliebhaber kommen hier auf ihre Kosten: Eine ausfahrbare Leinwand mit Beamer verwandelt die Arena im Handumdrehen in ein Kino. Darüber hinaus wird sie für verschiedene Veranstaltungen genutzt.

Foto: Arena Mein Schiff Flow

Die Wasserspiele

Im Außenbereich waren die Wasserspiele, eine Art Chill-out-Zone für Kinder und Erwachsene, während meines Besuchs noch nicht in Betrieb. Hier kann man in einem seichten Wasserbecken sitzen und sich von Wasserfontänen berieseln lassen.

Für den kleinen Hunger zwischendurch kehrt man im Pane e Sole Bistro ein. Das Angebot umfasst beispielsweise frische Sandwiches, Salate und andere kleine Snacks. An der gleichnamigen Bar gibt es die passenden Durstlöscher.

Auch in seiner neunten Auflage ist der 25 Meter lange und 4,8 Meter breite Pool noch immer beeindruckend. Während auf den meisten Schiffen im deutschsprachigen Markt bislang eher kleine Pools zu finden sind, hat sich TUI Cruises nicht lumpen lassen und bietet den Passagieren ein Schwimmvergnügen auf 120 Quadratmetern.

Die Pools der Mein Schiff Flotte sind Spezialanfertigungen und in der Kreuzfahrtbranche weiterhin einzigartig. Der Pool ist in der Mitte durch eine Wand getrennt, um bei stärkerem Seegang ein Aufschaukeln des Wassers zu verhindern. Zwei Whirlpools runden das Angebot am Pool ab. Ich persönlich empfinde die Anzahl der Whirlpools insgesamt als eher gering, aber man wird sich sicherlich etwas dabei gedacht haben.

Foto: Pool und Sonnendeck Blick

In unmittelbarer Nähe zum Pool befindet sich die Eis Bar. Bei abendlichen Poolpartys mit Samba- oder Reggae-Musik ist sie ein beliebter Treffpunkt. Das Angebot der Eis Bar umfasst eine große Auswahl an Eisspezialitäten, frischen Waffeln und Crêpes mit verschiedenen Toppings. Sämtliche Angebote der Eis Bar sind im Reisepreis enthalten.

Als Alternative zum Pane e Sole Bistro befindet sich im Agora-Bereich das Pool Bistro. Hier kann man aus einem Angebot internationaler Teigtaschen wählen.

Bar 17 mit Heckblick, aber wenig Wohlfühlatmosphäre

Als weitere Besonderheit auf Deck 17 ist die Bar 17 zu nennen. Sie befindet sich ganz am Heck des Schiffes. Anders als bei den letzten Schiffen hat man von dieser Bar aus wieder einen freien Blick auf das Heck, denn die Joggingstrecke ist im vorderen Außendeckbereich zu finden.

Als etwas kühl empfinde ich erneut das Design beziehungsweise das Ambiente der Bar 17. Hier habe ich Bars wie die Sunset Bar auf der Celebrity Beyond im Kopf, die in jeder Hinsicht spektakulär und gleichzeitig ausgesprochen gemütlich sind. Bei der Bar 17 fehlen mir persönlich einige pfiffige Innovationen bzw. eine wärmere Wohlfühlatmosphäre.

So oder so zählt die Bar an sonnigen Seetagen zu den beliebtesten Treffpunkten an Bord. Während meines Aufenthalts war kaum ein freier Platz zu sehen – und das bei einer Passagierzahl, die nicht einmal der Hälfte der regulären Auslastung entsprach.

Foto: Bar 17 Mein Schiff Flow

Deck 19 Düne

Auf Deck 19 befinden sich mehrere Ebenen mit Sonnenliegen sowie ein Kursraum für Sportangebote und die Joggingstrecke. Diese ist nicht weniger attraktiv als auf den älteren Schiffen und beinhaltet ebenfalls eine Steigung beziehungsweise ein Gefälle von 8,5 Prozent.

Lichtdurchflutete Grotte

Wie schon die Mein Schiff Relax verfügt auch die Mein Schiff Flow über das luftige „Macroon-Dach“, das einer lichtdurchfluteten Grotte nachempfunden wurde – so die Architekten.

Dieses Dach erinnert entfernt an ähnliche Konstruktionen bei AIDA oder Royal Caribbean, bietet auf der Mein Schiff Flow allerdings nur bedingt Schutz vor Regen oder Wind. Wer jedoch eine der Liegen auf den seitlichen Terrassen unter dem Dach ergattert, liegt vergleichsweise geschützt vor Sonne, Regen und Wind.

Das Dach wirkt auf jeden Fall elegant und stellt ein gelungenes Designelement auf dem Sonnendeck dar.

Foto: Marcoon Sonnendeck view Mein Schiff Flow

Ganz oben auf Deck 19 – dem Brise-Deck – befindet sich mit der Mistral Bar eine weitere Bar. Außerdem stehen hier zusätzliche Sonnenliegen, ein Großschachfeld und weitere Sitzgelegenheiten zur Verfügung.

Fazit Mein Schiff Flow

Als Fazit halte ich fest, dass an Bord der neuen Mein Schiff Flow weiterhin ein sehr modernes Designkonzept verfolgt wird, das bereits mit der Mein Schiff 3 eingeführt wurde. Alle Farben sind harmonisch aufeinander abgestimmt, sämtliche Materialien wirken hochwertig, und in keinem Bereich wird das Auge durch Farb- oder Designausreißer irritiert.

Insgesamt gibt es neben den drei Haupttreppenhäusern viele Möglichkeiten, zwischen den Decks zu wechseln, was gelegentlich jedoch auch für etwas Verwirrung sorgen kann.

Kulinarisch bleiben an Bord kaum Wünsche offen.

Etwas schade finde ich, dass es in den Kabinen beziehungsweise in den Bädern weiterhin kein Nachtlicht gibt. Wer nachts das Bad aufsuchen muss, hat nur die Möglichkeit, die komplette Beleuchtung einzuschalten. Das empfinde ich als wenig angenehm – auch nicht für Mitreisende. Auf anderen Schiffen gibt es mittlerweile Lösungen, bei denen sich ein Nachtlicht im Bad separat ein- und ausschalten lässt. Dort kann der Gast selbst entscheiden, was er bevorzugt.

Auch die Papier-Türschilder wirken auf einem so modernen Schiff nicht mehr zeitgemäß. In der Branche gibt es mittlerweile zahlreiche gute Beispiele, wie sich mithilfe kleiner Leuchtanzeigen signalisieren lässt, ob die Kabine belegt ist, gereinigt werden soll oder die Gäste nicht gestört werden möchten.

Die Magnete in den Vorhängen (Balkonkabinen) sind eine gute Idee, doch erreichen Sie nicht, dass der Vorhang komplett an der Wand anliegt. Es scheint also weiterhin Licht an den Seiten in die Kabine hinein. Wer hier sehr empfindlich ist, fühlt sich entsprechend gestört.

In den Fahrstühlen wäre die Möglichkeit, die Deckwahl von beiden Seiten vorzunehmen, komfortabler gewesen. Gerade wenn die Aufzüge voll besetzt sind, bleibt oft nur die Möglichkeit, andere Gäste zu bitten, die gewünschte Taste zu drücken.

Aus meiner Sicht ist das Schiff zudem nur bedingt für Rollstuhlfahrer geeignet, da man häufig das Deck oder einzelne Ebenen wechseln muss, die nicht durch Rampen miteinander verbunden sind.

Ein echtes „Schönwetterschiff“

Während ich die Innenbereiche durchweg gelungen finde, vermisse ich auf den Außendecks Bereiche, die auch bei schlechterem Wetter nutzbar sind. Die Mein Schiff Flow ist aus meiner Sicht ein echtes „Schönwetterschiff“.

Bei Regen ist es beispielsweise kaum möglich, sich trocken über das Pooldeck zu bewegen. An windigen Tagen findet sich nur selten ein wirklich windgeschützter Platz. Ein ähnliches Szenario ergibt sich bei starker Sonneneinstrahlung. Unter dem Macroon-Dach kann es sich unangenehm aufheizen. An Seetagen sorgt der Fahrtwind zumindest für etwas Abkühlung.

Ungünstig ist zudem die Lage der jeweils sechs Balkonkabinen auf Deck 6 im Bugbereich auf Backbord- und Steuerbordseite, da diese von der Promenade aus vollständig eingesehen werden können.

Viele Bereiche wirken sehr großzügig dimensioniert, wozu auch das Harbour Market Restaurant zählt. Ich befürchte jedoch, dass es bei Maximalbelegung des Schiffes hier und da durchaus eng werden könnte. Aus meiner persönlichen Sicht wäre eine etwas geringere Passagierzahl die bessere Wahl gewesen und hätte für mehr Exklusivität gesorgt.

Zum Zeitpunkt meiner Reise waren knapp 2.000 Gäste an Bord – eine Zahl, die sich aus meiner Sicht sehr gut über das Schiff verteilt hat.

  • Bildergalerie mit allen öffentlichen Bereichen der Mein Schiff Relax >>Link<<

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