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Das neue Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas im Schiffsportrait Teil 2

Autor: Oliver Asmussen am 05.05.2018

Im zweiten Teil des Schiffsportraits der Symphony of the Seas stelle ich die Decks 8-18 vor.

Noch größer, noch eleganter und auch ein Stück innovativer, so präsentiert sich das neue, größte Kreuzfahrtschiff  der Welt, die Symphony of the Seas.

  • Deck 8 Symphony of the Seas

Bewährtes bleibt unverändert – der Central Park

Abgesehen von der Music & Dancing Lounge Dazzles geht es auf Deck 8 eher ruhig und beschaulich zu. Hier liegt der große Central Park mit einer Vielzahl an Shopping- und Speisemöglichkeiten, die natürlich aufpreispflichtig sind. In erster Linie sind im großen Central Park, dem vierten Park auf hoher See (nach der Oasis of the Seas, Allure of the Seas und Harmony oft he  Seas), mit 12.000 echten Bäumen und Pflanzen eine Vielzahl an Spezialitäten-Restaurants zu finden. Die Veränderungen im Bereich des Central Park gegenüber der Harmony of the Seas sind kaum nennenswert. Optisch wurde hier und da die Dekoration variiert, was ja innerhalb einer Schiffsserie ohnehin Standard ist, ansonsten hat man diese Ruheoase so perfekt gelassen wie sie schon auf der Oasis of the Seas gewesen ist. Eine Neuerung gibt es aber doch. Und die ist klasse.

Vergrößertes Platzangebot im Park Café

Das Platzangebot im beliebten Park Café wurde erweitert, in dem das Shopping-Angebot um einen der Läden reduziert wurde. Eine sehr gute Entscheidung, wie ich finde. Das nicht aufpreispflichtige Park Café befindet sich unmittelbar gegenüber vom Chops Grille und hält eine umfangreiche Salatbar sowie Sandwiches, Crêpes und Gebäck für den kleinen Hunger zwischendurch bereit. Das Park Café ist bis spät in die Nacht hinein und zu allen Mahlzeiten geöffnet.

Der Central Park bleibt ein beliebter Treffpunkt für besinnliche Momente, einen stilvollen Restaurantbesuch oder das Glas Champagner unter einer Baumallee, untermalt von Vogelgezwitscher. Letzteres kommt natürlich vom Band aber wen interessiert das in dieser perfekten Märchenwelt schon. 

Central Park am Abend Symphony of the Seas

Foto: Central Park am Abend Symphony of the Seas

Das sicherlich exklusivste Restaurant auf der Symphony of the Seas dürfte, neben dem Costal Kitchen, das 150 Central Park Restaurant sein. Die Gäste speisen in einem äußerst eleganten und stilvollen Ambiente, sitzen in gemütlichen Loungestühlen und lauschen dabei klassischer Musik vom Band. Live Musik von einem klassischen Flügel würde die Wohlfühlatmosphäre sicher noch unterstreichen.

150 Central Park Restaurant Symphony of the Seas

Foto: 150 Central Park Restaurant Symphony of the Seas

Im italienischen Restaurant Jamie´s Italian präsentiert der britische Starkoch Jamie Oliver seine Menükreationen. Hier gibt es übrigens deutlich hochwertigere und schmackhaftere Burger als im Johnny Rockets auf dem Boardwalk.

Jamies Italian Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Jamies Italian Restaurant Symphony of the Seas

Mittig beider Restaurants pendelt übrigens die Rising Tide Bar zwischen diesem und zwei weiteren, darunterliegenden Decks auf uns ab.

Der Chops Grille ist das beliebte Steakhouse in dem neben erstklassigen Steaks vom Grill auf Wunsch auch Meeresfrüchte und sündhaft leckere Desserts serviert werden. Sowohl der Chops Grille als auch das 150 Central Park Gourmet-Restaurant sind ausschließlich zum Dinner geöffnet.

Chops Grille Symphony of the Seas

Foto: Chops Grille Symphony of the Seas

Etwas schade ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass von keinem der Restaurants entlang des Central Parks ein Meerblick möglich ist. Das Gefühl, sich auf einem Kreuzfahrtschiff zu befinden, geht somit etwas verloren. Aber dafür gibt es natürlich einen herrlichen Parkblick. Ob das nun positiv oder negativ ist, muss jeder Gast für sich selbst entscheiden.

Die perfekte Illusion auf See

Einzigartig und völlig surreal ist das Erlebnis bei Dunkelheit und Wind, ja, vielleicht noch bei einem Regenschauer, wenn der Wind durch die Blätter und Baumkronen pfeift, die Gäste mit dem Regenschirm am Restaurantfenster vorbeilaufen und echte Vögel vom Wind angetrieben durch die Lüfte fliegen. Diese Szenerie habe ich in dieser Form zuletzt auf der Allure of the Seas erlebt. Während der aktuellen Kurzreise ist das Wetter nicht viel besser. Im Bereich des Central Park werden vor jedem Restaurant und an den Eingängen zu den Deckbereichen jeweils kostenfreie Regenschirme angeboten. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gast auch ohne Zwangsdusche von oben sein Restaurant erreicht bzw. dieses wieder verlassen kann. Schnell kommt schon mal die Frage auf, ob man sich noch auf einem Kreuzfahrtschiff oder vielleicht im echten Central Park in New York befindet. Dort gibt es allerdings keine solch wunderbaren Restaurants in unmittelbarer Nähe. Wie auch immer, Schluss der Träumerei. Ich gehe weiter.

Central Park bei Nacht Symphony of the Seas

Foto: Central Park bei Nacht Symphony of the Seas

Bleibt zuletzt noch die Weinbar Vintages. Neben edlen Weinen aus vielen weltweiten Anbaugebieten bekommt der Gast ausgewählte Leckereinen und Käsesorten gereicht.

  • Deck 9 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist, bis auf die obere Etage der Music & Dancing Lounge Dazzles, ausschließlich mit Kabinen belegt.

  • Deck 10 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist ausschließlich mit Kabinen belegt

  • Deck 11 Symphony of the Seas

Auch auf diesem Deck befinden sich in erster Linie die Passagierkabinen. Mit einer Ausnahme.

Wonderland Restaurant: „Folgen Sie dem weißen Kaninchen in eine fantastische Welt voller zauberhafter Genüsse. Traumhafte Arrangements, magische und surreale Kreationen wie Getrüffeltes Ei in der Schale, Flüssiger Hummer oder Arktische Equator Schokolade werden Sie in die Welt der Träume entführen.“ So beschreibt die Reederei das zauberhaft und verspielt eingerichtete Restaurant an Bord der Symphony of the Seas. Bisher war es exklusiv auf den Kreuzfahrtschiffen der Quantum-Klasse zu finden. Der Aufpreis für dieses einzigartige Restaurant liegt aktuell bei 45,- US-Dollar pro Person.

Wonderland Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Wonderland Restaurant Symphony of the Seas

  • Deck 12 Symphony of the Seas

Hier befindet sich die obere Etage und auch der Eingang vom Wonderland Restaurant. Ansonsten sind auf diesem Deck Passagierkabinen untergebracht.

  • Deck 14 Symphony of the Seas

Kinderparadies Adventure Ocean

Das auf diesem Deck, neben weiteren Passagierkabinen, befindliche Kartenspielzimmer ist weniger spannend. Wir richten unser Augenmerk auf dem wohl größten Kinderkomplex auf den Ozeanen – die mehr als 2.700 qm große Youth Zone, die sich über zwei Decks erstreckt. Auf Deck 14 ist der Adventure Ocean Kinderbereich zu finden, der sich an den Nachwuchs von 0-11 Jahren richtet.

Betritt man den Komplex vom Treppenhaus auf Deck 14 aus, so befindet man sich unmittelbar in der Kid´s Avenue. Mittig zwischen allen Räumlichkeiten liegt der Spielraum Play für alle Altersgruppen.Der große Spielbereich trennt das Adventure Ocean, er ist beidseitig auf einem Weg zu umrunden, von dem aus die verschiedenen Räume zu erreichen sind.

Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Adventure Ocean Symphony of the Seas

Laufend wechselnde Workshops, Mal- und Bastelkurse finden im gegenüberliegenden Bereich, dem „The Puzzle Break“ Bereich statt. Das Angebot ist nicht nur an die Kinder, sondern auch an die Eltern gerichtet.

Ich laufe im Uhrzeigersinn den Weg entlang. Das knuffige Adventure Ocean Theater mit seinen 55 Sitzplätzen ist ein eigenes Theater für Kinder, welches mit seinen roten Sesseln und dem dicken Vorhang an ein großes Schiffstheater erinnert. Neben Karaoke- und Talent-Shows werden hier auch eigens produzierte Theaterstücke bzw. Musicals aufgeführt.

Kindertheater Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Kindertheater Adventure Ocean Symphony of the Seas

Mit dem Adventure Science Lab wird den Kids & Teens ein waschechtes Labor geboten, in dem entsprechend Labortische, Schaukästen, Waschbecken und unterschiedliches Labormaterial zu entdecken ist. Mit diesem Labor wird das bestehende Angebot bei Royal Caribbean in Hinblick auf kindgerechte, wissenschaftliche Versuche noch ausgeweitet.

Alle Räume sind nach Altersklassen unterteilt und entsprechend ausgestattet. Im Voyagers spielen die Kinder von 9 bis 11 Jahren, im Explorers von 6 bis 8 Jahren und im Aquanauts von 3 bis 5 Jahren. 

Im Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Im Adventure Ocean Symphony of the Seas

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, gibt es bei Royal Caribbean einen eigenen Nursery Bereich, in dem die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren qualifiziert betreut werden. Die Royal Babies & Tots Nursery ist im Gegensatz zu den anderen Einrichtungen für die Kinder nicht kostenfrei. Die Kinder (6-36 Monate) können dort tagsüber und abends abgegeben werden, pro Stunde werden 8,- US$ berechnet.

Auf Deck 14 befindet sich auch die King of the World Plattform, die auf der Allure oft he Seas nur über den Kabinengang auf Deck 14 erreichbar ist und bereits auf der Harmony oft he Seas in das Solarium integriert wurde. Der einstige Außenbereich ist auch auf der Symphony of the Seas überdacht, offen geblieben sind zwei Bereiche unmittelbar über der jeweiligen Brückennock. Die Aussicht von dort ist sensationell und auf der Backbordseite von der vorstehenden Plattform, welche den Namen King of the World trägt, noch spektakulärer.

Die Plattform verfügt über einen Glasboden und ragt über die eigentliche Aussichtsplattform hinaus.

Aussicht von der King of the World Plattform am Bug Symphony of the Seas

Foto: Aussicht von der King of the World Plattform am Bug Symphony of the Seas

  • Deck 15 Symphony of the Seas

Die Teenager an Bord der Allure of the Seas finden auf Deck 15 in der Youth Zone ihr ganz eigenes Vergnügungszentrum. In der Video Arcade stehen kostenpflichtige Spielautomaten bereit, welche regelrecht dazu verführen, sein Geld auszugeben.

Der Living Room ist ein Raum zum Chillen mit Bodenkissen, Sitzsäcken und diversen weiteren Annehmlichkeiten für Jugendliche.

Fuel Teen Disco Symphony of the Seas

Foto: Fuel Teen Disco Symphony of the Seas

Die mit alkoholfreier Bar ausgestattete, Fuel Teen Disco bietet neben lauter Musikbeschallung nette Rückzugsmöglichkeiten für die Jugendlichen.

Im Außenbereich The Back Deck befinden sich Tischtennisplatten in völlig verglasten Bereichen. Das sichert zwar das abdriften des Balles, sorgt bei mir allerdings für ein leicht „eingesperrtes“ Glashausgefühl. Jugendliche dürfte das weniger kritisch sehen.

Der 9-Loch-Minigolf-Platz beeindruckt durch seine Größe und die spielerische Gestaltung.  

Symphony of the Seas Mini Golf

Foto: Symphony of the Seas Mini Golf

Der Sports Court ist ein, wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann.

Neues Restaurant bzw. Bistro El Loco Fresh

An Stelle des Mini Bites Café (wie auf der Harmony oft he Seas) hinter dem Sports Court liegt nun das mexikanische El Loco Fresh Café oder Bistro, in dem leckere Tacos und Buritos frisch zubereitet und im Fast-Food-Prinzip angeboten werden. Im Grunde ersetzt das El Loco Fresh die fehlende Sabor Taqueria auf Deck 06. Das Ambiente im El Loco Fresh ist ansprechend und geschmackvoll, dieses Restaurant eignet sich wunderbar für den kleinen Hunger zwischendurch. Auch zum Frühstück hat das El Loco Fresh geöffnet. An kühlen Tagen ist es hier leider etwas zugig, da die meisten Sitzplätze auf einem ungünstigen Deckbereich liegen. Die Anzahl der Sitzplätze wurde gegenüber dem Mini Bites deutlich erhöht, die Tischtennisplatte auf der Steuerbordseite ist daher auch verschwunden. Wer seine Tacos oder Buritos geschmacklich variieren möchte, dem stehen zwei große Wagen mit diversen Saucen zur Verfügung.

El Loco Fresh Symphony of the Seas

Foto: El Loco Fresh Symphony of the Seas

Die groß angelegte Splashaway Bay und richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Aber auch den einen oder anderen Erwachsenen haben wir dort gesichtet. Große, bunte Figuren sowie Wasserkanonen und andere Spielelemente laden quasi jede Altersklasse dazu ein, sich hier zu vergnügen. Eine Besonderheit innerhalb der Splashaway Bay ist ein riesiger Eimer, der sich langsam mit Wasser füllt und dieses dann in einer bombastischen Kaskade über einen Großteil der Splashaway Bay ergießt.

Splashaway Bay Pool am Abend Symphony of the Seas

Foto: Splashaway Bay pool am Abend Symphony of the Seas

Neuer Infinity-Pool, viele Umgestaltungen und The Big Wonder

Ein echtes Highlight auf der Symphony of the Seas ist das den Erwachsenen vorbehaltene und in seiner Größe nochmals gewachsene Solarium, hoch oben im Bugbereich auf Deck 14, 15 und 16. Für das leibliche Wohl der Kreuzfahrtgäste sorgen das attraktiv gestaltete Solarium Bistro auf Deck 15 bzw. das neue Hooked Seafood Restaurant (auf der Harmony of the Seas die Solarium Bar) auf Deck 16.

Hooked Seafood Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Hooked Seafood Restaurant Symphony of the Seas

Die Treppenauf- und Abgänge wurden leicht versetzt, ein riesiger, bisher mittig platzierter Whirlpool ist einem noch größeren Infinity-Pool gewichen. Auf der Steuerbordseite führt eine große Treppe hinunter auf Deck 14. Die Solarium Bar hat einen neuen Platz gefunden und wird von der auffälligen Kunstskulptur The Big Wonder überspannt. Je nach Lichteinfall reflektieren die beschichteten Kunststoffelemente in einem herrlichen Kaleidoskop an Farben. Bei Dunkelheit wird The Big Wonder von innen heraus mit LED Lichtern beleuchtet. Ich war der Meinung, dass auf der Harmony of the Seas sozusagen das Ende der gestalterischen Fahnenstange erreicht ist. Aber deshalb bin ich wohl auch kein Architekt, denn es ist wirklich faszinierend, wie gravierend die Veränderungen auf der Symphony of the Seas im Vergleich zu allen Schwesterschiffen noch einmal geworden sind. Für mich absolut das schönste Solarium aller Schiffe!

Solarium, Infinity Pool und The Big Wonder Kunstwerk Symphony of the Seas

Foto: Solarium, Infinity Pool und The Big Wonder Kunstwerk Symphony of the Seas

Immer wieder ist die offene Dachkonstruktion verändert worden. Auf der Harmony of the Seas kamen erstmals Kunststoffgewebe und Kunststofffolie statt Glaselemente zum Einsatz. Auf der Symphony of the Seas sind es nun wieder Glasscheiben. Für meinen Geschmack die deutlich bessere Wahl, denn die Kunststofffolie hat den blauen Himmel milchig erscheinen lassen und wirkte auf mich optisch minderwertig.

Weiterhin grandios sind die auf der Back- und Steuerbordseite, über die Bordwand hinausragenden, Whirlpools. Obwohl es sie bereits seit Einführung der Freedom-Klasse gibt, sind sie immer noch ein echtes Highlight. 

Bordwand der Symphony of the Seas überragender Whirlpool

Foto: Bordwand der Symphony of the Seas überragender Whirlpool

Geht man nun in Richtung Heck der Symphony of the Seas, dann liegen nicht etwa in der Mitte des Schiffes die Pools und Wasserlandschaften, wie man es von vielen anderen Kreuzfahrtschiffen kennt, sondern ein riesiger Innenhofbereich. Dieser gibt den Blick bis hinunter zum Central Park auf Deck 8 frei. Sehr beeindruckend und ein typisches Merkmal für die Kreuzfahrtschiffe der Oasis Class.

Blick auf Central Park am Abend Symphony of the Seas

Foto: Blick auf Central Park am Abend Symphony of the Seas

Zwei große Hauptpools befinden sich getrennt voneinander auf der Backbord- bzw. Steuerbordseite. Beide Pools sind groß genug um darin auch zu schwimmen, was lobenswert ist, bei einem Schiff dieser Größe aber auch Standard sein sollte. Auf der Seite des Main Pools (Backbord) befinden sich zusätzlich zwei überdachte Whirlpools.

Dafür, dass kein Kreuzfahrtgast trockene Kehlen bekommt, sorgen zwei Bars, die Pool Bar und die Sand Bar, die mittels einer Brücke verbunden sind. 

Neben dem Main Pool und Beach Pool sowie den zwei überdachten Whirlpools auf der Backbordseite am Main Pool steht sportlich ambitionierten Gästen noch der Sports Pool mit einem weiteren, nicht mit einem Dach versehenen Whirlpool zur Verfügung.

Die Freiflächen für Liegestühle und Sonnenliegen sind insgesamt sehr üppig bemessen, so dass auch hier grundsätzlich nicht das Gefühl von Enge aufkommen kann.

Blick auf Pools, Sonnendecks und Central Park Symphony of the Seas

Foto: Blick auf Pools, Sonnendecks und Central Park Symphony of the Seas

Die von der Harmony of the Seas bekannten Wasserrutschen Typhoon, Cyclone und Supercell, die zusammen den Perfect Storm ergeben, sind auch auf der Symphony of the Seas zu finden.

  • Deck 16 Symphony of the Seas

Es bietet sich an, am Heck von Deck 15 auf das darüberliegende Deck 16 zu laufen. Sowohl an der Backbord- als auch an der Steuerbordseite ist jeweils einer der beliebten Flowrider Surfsimulatoren zu finden. Mittig angeordnet hat die Wipe Out Bar ihren Platz behalten. Ebenso die Zip Line, welche den Boardwalk überspannt.

Flowrider und Eingang Ultimate Abyss Rutsche Symphony of the Seas

Foto: Flowrider und Eingang Ultimate Abyss Rutsche Symphony of the Seas

Das spektakulärste Highlight auf der Symphony of the Seas ist die große Doppelrutsche The Ultimate Abyss! Die 47m über dem Meeresspiegel auf Deck 16 startende Doppelrutsche ist die längste Rutsche auf See, feierte auf der Harmony of the Seas Premiere. Sie wurde gebaut, um den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis bzw. einen bisher unerreichten Nervenkitzel auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Man durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde.  Um den Nervenkitzel noch zu erhöhen, werden in beiden Rutschen Audio-Effekte eingespielt. Der Eingangsbereich der Rutschen ist in Form eines riesigen Fischmauls mit spitzen Zähnen gestaltet.

Eingang Ultimate Abyss Rutsche am Morgen Symphony of the Seas

Foto: Eingang Ultimate Abyss Rutsche am Morgen Symphony of the Seas

Das auch von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Windjammer Marketplace Buffet-Restaurant erstreckt sich über die gesamte Schiffsbreite auf Deck 16 und bietet neben einer wunderbaren Aussicht das übliche Buffetangebot. Die Auswahl ist recht üppig, die Speisen werden ansprechend präsentiert. Zwar sind die Qualitätsunterschiede zu den Spezialitäten-Restaurants deutlich erkennbar aber das ist natürlich durchaus gewollt.

Windjammer Marketplace Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Windjammer Marketplace Restaurant Symphony of the Seas

Aufgrund der deutlichen Trennung der vier Poolbereiche entsteht selbst an sonnigen und warmen Seetagen nicht das Gefühl von übermäßiger Überfüllung und großer Enge. Die einzelnen Poolbereiche sind nämlich kaum größer als auf mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen üblich. Nur, dass auf der Symphony of the Seas eben vier solcher Bereiche existieren, die man jedoch nicht in Kombination wahrnimmt. Die oftmals in den Raum gestellte Behauptung, es sei ständig überfüllt am Pooldeck, ist daher widerlegt.

Von Deck 16 aus bietet sich nicht nur ein toller Blick über den gesamten Bereich des Solariums sondern auch diverse Möglichkeiten eine Sonnenliege bzw. einen Liegestuhl mit Seeblick zu ergattern.

  • Deck 17 Symphony of the Seas

Der Rundgang ist nun beinahe komplett. Zuvor schaue ich mir noch jenen Ort an, an dem sich bisher auf den meisten Royal Caribbean Schiffen die bekannte Viking Crown Lounge befand. Diese traditionelle, hoch über dem Meer gelegene und allen Passagieren zugängliche Lounge, wurde bereits auf der Harmony oft he Seas durch einen Exklusivbereich für die Gäste ab der Kategorie „Grand Suite“ sowie für Pinnacle Club Mitglieder der Crown & Anchor Society ersetzt.

Auf der Backbordseite befindet sich das exklusive Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen. Im Coastal Kitchen genießen Suiten-Gästen und Pinnacle-Club-Mitgliedern die abwechslungsreiche und leichte Küche Kaliforniens.

Coastal Kitchen Symphony of the Seas

Foto: Coastal Kitchen Symphony of the Seas

Auf der Steuerbordseite, dem Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen gegenüber, genießen die erlesenen Gäste eine phantastische und einzigartige Aussicht von der Suite Lounge aus durch die Panoramascheiben hindurch auf das Pooldeck und den Ozean.

Suite Lounge Symphony of the Seas

Foto: Suite Lounge Symphony of the Seas

Im Wandel der Zeit

Dieser bisher vielleicht schönste Bereich auf älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen ist, wie schon auf der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas, nicht mehr öffentlich zugänglich und ausschließlich jenen Reisegästen vorbehalten, welche den höchsten Reisepreis bezahlen. Das ist sehr schade. Ich habe auf anderen Schiffen der Royal Caribbean Flotte sehr viele Stunden in der Viking Crown Lounge verbracht und verbinde entsprechend viele Erinnerungen an diese. Eine vergleichbare Alternative gibt es an Bord leider nicht. Offenbar geht die Ära einer Lounge zu Ende, welche über Jahrzehnte das Alleinstellungs- und Erkennungsmerkmal am Schornstein aller Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffe gewesen ist. Die Zeiten ändern sich.

Ebenso versperrt bleibt dem „normalen“ Kreuzfahrtgast der gesamte vordere Bereich von Deck 17. Hier liegt das so genannte Suite Sundeck samt eigener Bar und Lounge Bereich. Man muss nun aber sagen, dass dieser Bereich im Vergleich zu jenen Exklusivbereichen mancher Mitbewerber deutlich kleiner ausfällt und es durchaus noch andere, attraktive Deckflächen auf der Symphony of the Seas gibt.

Symphony of the Seas Panoramablick über Central Park und Poolbereich

Foto: Symphony of the Seas Panoramablick über Central Park und Poolbereich

  • Deck 18 Symphony of the Seas

Auf Deck 18 liegt ausschließlich der Eingangsbereich zu den Wasserrutschen The Perfect Storm, welcher über eine Wendeltreppe von Deck 15 aus zugänglich ist.

Eingang zu den Perfect Storm Wasserrutschen der Symphony of the Seas

Foto: Eingang zu den Perfect Storm Wasserrutschen der Symphony of the Seas

Das Schiff als Ziel

Mein Fazit: Die Symphony of the Seas ist ideal für alle Gäste, die im Urlaub Wert auf ein vielfältiges Freizeitangebot sowie ein überdurchschnittliches Angebot an kulinarischen Auswahlmöglichkeiten legen. Die Symphony of the Seas kann als alleiniges Urlaubsziel betrachtet werden, Anlaufhäfen werden zur Nebensache. Anders ist das gigantische Bordangebot auch kaum nutzbar.  

Mehr geht nicht – von Mitbewerbern gerne kopiert

Die Symphony of the Seas bietet in allen Bereichen aktuell das größte Angebot auf See! Definitiv widerlegen lässt sich die oftmals verbreitete Meinung, dass an Bord permanent ein großes Gedränge herrscht und man von Menschenmassen überrannt wird. Die meist mehr als 5.000 Passagiere verlaufen sich auf dem Schiff in der Regel problemlos. Auch die Einschiffung wurde inzwischen so optimiert und beschleunigt, dass der Reisegast in den meisten Fällen keine 15 Minuten mehr vom Betreten des Terminalgebäudes bis in seine Kabine benötigt.

Die Symphony of the Seas ist so groß, das Angebot so vielfältig, dass auch Ruhe suchende Kreuzfahrtgäste auf ihre Kosten kommen. Es stehen diverse unterschiedliche Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit einem „klassischen“ Kreuzfahrtschiff, bei dem interessante und ausgefallene Häfen angelaufen werden, Lektorenvorträge gehalten und Landausflüge in kleinen Gruppen im Vordergrund stehen, hat die Symphony of the Seas natürlich gar nichts gemeinsam. 

Die Symphony of the Seas ist als perfektes Ferienresort zu betrachten. Der Reisende taucht ein in eine faszinierende Welt voller Illusionen, Abenteuer und Attraktionen.  

Die Angebote auf den Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean sind so beliebt und innovativ, dass sie von so manchem Mitbewerber in Europa inzwischen auf deren Neubauten kopiert werden.

Panoramablick über Wasserrutschen und Pools der Symphony of the Seas

Foto: Panoramablick über Wasserrutschen und Pools der Symphony of the Seas

Schneller geht nicht

VOOM – das schnellste Internet auf See! Dank entsprechender Satellitentechnik ist das Internet nun mindestens so schnell wie die bekannten Breitband-Verbindungen an Land. Diese Technik ist zwar nicht neu auf der Symphony of the Seas, sondern wurde auf der Quantum-Class bereits eingeführt, begeistert aber immer noch wie am ersten Tag durch eine atemberaubend schnelle Datenübertragung. Die Zeiten, in denen man stundenlang seine Mails abrufen oder Urlaubserlebnisse in elend langsamer Zeitverzögerung den Lieben daheim mitteilen konnte, sind vorbei.  Hier geht wirklich die Post ab, das ist kein leeres Werbeversprechen! Die Tarife für das schnelle Internet richten sich nach dem gebuchten Paket und beinhalten unterschiedliche Datenvolumen. Die Preise für die so genannten „Voom-Flatrates“ beginnen bei 15,99 Dollar für ein Gerät pro Tag und reichen bis zu 19,99 Dollar pro Gerät und Tag. Meldet man mehr Geräte an oder bucht bereits vor der Kreuzfahrt, so gibt es gestaffelte Rabatte. Außerdem gibt es Unterschiedlich schnelle Zugänge, einen ausschließlich zum „Surfen“ und einen anderen um auch große Datenmengen (z.B. bei YouTube) uploaden zu können.

Mein persönliches Fazit zu VOOM: Es ist (den schnellsten Zugang vorausgesetzt) atemberaubend schnell. Bisher hat mich kein WiFi auf See derart begeistert.

Ein noch umweltfreundlicheres Schiff!

Auch in Sachen Umweltschutz hat sich wieder etwas getan, denn die Symphony of the Seas ist nicht nur mit Scrubbern ausgerüstet, welche den Schwefelgehalt der Abgase drastisch senken, sondern darüber hinaus auch rund 25% effizienter als das erste Schiff dieser Serie, die Oasis oft he Seas, so verkündet es die Reederei.

  • komplette Bildergalerie zur Symphony of the Seas >>Link<<

Weitere Informationen zur „Symphony of the Seas“ und allen Kreuzfahrten erhalten Sie beim Team von Kreuzfahrten-mehr.de unter 04893-4288535 oder per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de

Das neue Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas im Schiffsportrait Teil 1

Autor: Oliver Asmussen am 05.05.2018

Im ersten Teil des Schiffsportraits vom Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas stelle ich die Decks 3-7 vor.

Etwas größer, noch eleganter und ein Stück innovativer, so präsentiert sich die Symphony of the Seas als das neue, größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Erstmals gibt es von mir ein Schiffsportrait in zwei Teilen! Die Länge der Schiffsportraits der Oasis Schiffsklasse hat mit 18 Seiten den Rahmen gesprengt, so dass die Entscheidung gefallen ist, das Schiffsportrait der Symphony of  the Seas zu teilen.

Krone weitergereicht

Die Symphony of the Seas von Royal Caribbean International hat die Harmony of the Seas als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt abgelöst, damit wird die Krone im eigenen Unternehmen weitergereicht. Der Größenzuwachs hält sich mit 1.118 BRZ aber in Grenzen. Die Länge und Breite haben sich im Vergleich mit der Harmony oft he Seas nicht verändert. Ich war während einer Einführungsfahrt und der Jungfernreise im Mittelmeer an Bord. Alle Eindrücke sind im nachfolgenden Schiffsportrait zusammengestellt

Symphony of the Seas in La Spezia

Foto: Symphony of the Seas in La Spezia

Zunächst einige Daten und Fakten zur neuen Symphony the Seas von Royal Caribbean International:

Technische Daten Symphony of the Seas:

  • Baujahr: 2018
  • Passagiere: 5.518 bei Doppelbelegung, 6.780 maximal
  • Größe: 228.081 BRZ
  • Tiefgang: 9,3 Meter
  • Breite: 65,68 Meter
  • Länge 362,1 Meter
  • 18 Decks (16 öffentlich)
  • 24 Fahrstühle
  • 2.759 Kabinen, davon 599 Innen, 170 Außen, 1.801 Balkon, 85 mit virtuellem Balkon, 46 für Rollstuhlfahrer geeignet
  • In den 20 Restaurants stehen mehr als 300 Menüoptionen bereit
  • Ein einziger Bugstrahler der Symphony hat mehr Kraft als 7 Formel 1 Ferraris
  • In den 23 Pools der Harmony befindet sich mehr Wasser als der berühmte Old Faithful Geysir im Yellowstone bei einem Ausbruch in die Luft schleudert.

Mein Rundgang beginnt auf Deck 03 dieses beeindruckenden Kreuzfahrtriesen, der in seiner ersten Sommer-Saison zunächst Kreuzfahrten ab/bis Barcelona im Mittelmeer unternimmt. Mit einem klassischen Kreuzfahrtschiff, mit dem der Reisende zu entlegenen Zielen in der Welt schippert, hat die Symphony oft he Seas nichts gemeinsam. Das ist natürlich gewollt. Wie auch ihre drei Schwesterschiffe (Oasis, Allure, Harmony) bietet die Symphony derart viele Attraktionen an Bord, dass sie zum eigentlichen Urlaubsziel wird.  Die Reederei hält zwar gerne an der Aussage fest, dass die angelaufenen Häfen immer noch eine wichtige Rolle für die Gäste spielen, aus meiner Sicht ist das aber anders. Wer Urlaub auf diesem Megaliner bucht, der möchte nicht die Welt entdecken, sondern in erster Linie das Schiff erleben.  

  • Deck 3 Symphony of the Seas

Im Bug erstreckt sich über drei Decks das große Royal Theater, in dem allabendlich atemberaubende Shows und Broadway-Musicals wie „Hairspray“ einem begeisterten Publikum dargeboten werden. Der Eingangsbereich des Theaters ist so groß und glamourös, als gehöre er zu einem der weltbekannten Theatersäle in Mailand, Rom oder New York. Wahrlich ein perfekter Rahmen für die hier aufgeführten Broadway-Shows.

Hairspray Musical an Bord  der Symphony of the Seas

Foto: Hairspray Musical an Bord der Symphony of the Seas

Conference Center

Das große Konferenzzentrum der Symphony of the Seas verfügt neben modernster Technik über eine Vielzahl an variablen Konferenzräumen, die für private Bildvorträge, Meetings und andere Anlässe ein breites Nutzungsspektrum haben.

Studio B mit Neuerung

Eislaufen auf hoher See? Kein Problem im Studio B der Symphony of the Seas. Das Studio ist multifunktional nutzbar zum Rollerskaten, als Eislaufbahn und darüber hinaus als großer Saal für Kochvorführungen. Ein Highlight auf jeder Kreuzfahrt mit der Symphony of the Seas sind die aufwendig inszenierten Eis-Shows, wie zum Beispiel aktuell die „1977 – Eis-Show“. Das Studio B gibt es bei Royal Caribbean seit Einführung der Voyager Class.

Laser Tag Battle for Planet Z

Das Studio B verwandelt sich auf der Symphony of  the Seas erstmals in eine „Laser-Tag-Arena“, in der spielerisch zwei Gegner einer weit entfernten Galaxie aufeinander treffen. Im abgedunkelten Studio B entwickelt sich das Aufeinandertreffen mit den Laserpistolen zu einem spannenden Familien-Strategiespiel. Vor einer jeden Battle erhalten die Spieler eine ausführliche Einweisung in Form einer persönlichen Aufklärung durch Mitarbeiter sowie durch einen kurzen Infofilm unmittelbar vor Spielbeginn. Eine Battle dauert in der Regel ca. 10 Minuten.

Laser Tag Battle Studio B Symphony of the Seas Foto: Laser Tag Battle Studio B Symphony of the Seas

Wieder ein Main Dining Room statt American Icon Grill, The Grande und Silk

Der Main Dining Room erstreckt sich insgesamt über drei Decks. Er beeindruckt seit Einführung der Voyager Class nicht nur durch seine Größe sondern überzeugt auch in Puncto Eleganz und Atmosphäre. Mit Inbetriebnahme der Quantum Class ist Royal Caribbean kurzzeitig dazu übergegangen, ein dort eingeführtes, neues Restaurantkonzept auch auf die Schiffe der Oasis-Class zu übertragen. So sieht der Hauptspeisesaal an Bord der Harmony of the Seas auf allen drei Decks unterschiedlich aus, nämlich so wie der American Icon Grill, das The Grande und das Silk Restaurant auf der Quantum-Class. Trotz der optischen Abweichungen, die während der Bauphase nicht mehr geändert werden konnten, sind die Speisekarten identisch. Auf der Symphony of the Seas erstrahlt der Main Dining Room nun auf allen drei Decks auch optisch wieder in einheitlichem Glanz.

Unberührt von diesen optischen Änderungen bleibt das Dynamic Dining Konzept davon unberührt. Weiterhin kann natürlich das „My Time Dining“ gebucht werden. Dabei kann der Gast jeden Abend frei wählen, wann und wo bzw. mit wem er in einem bestimmten Bereich des Main Dining Room speisen möchte. Es gibt bei dieser Speisevariante keine festen Tischzeiten mehr, die Tische und auch die Kellner können jeden Abend andere sein.

Main Dining Room Symphony of the Seas Foto: Main Dining Room Symphony of the Seas

  • Deck 4 Symphony of the Seas

Royal Theater

Auf Deck 4 liegt mittlere Etage des großen Haupttheaters der Symphony of the Seas, in dem jeden Abend faszinierende Shows dargeboten werden.

Direkt vor dem Theater befindet sich ein großer, offener Bereich, der Entertainment Place. Wie es der Name vermuten lässt, erwartet den Kreuzfahrtgast hier ein riesiges Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten.

Im The Attic  wird den erwachsenen Reisenden ein hochkarätiges Late-Night-Comedy geboten. Das Ambiente ist elegant, zeitgemäß und unaufdringlich zugleich. Besonders pfiffig: Von einigen Sitzplätzen aus schaut man durch aufgehängte Bilderrahmen hindurch auf das Showprogramm. Die Shows sind natürlich auf das englischsprachige Publikum abgestimmt und richten sich inhaltlich an selbige Zielgruppe.

The Attic Comedy Club Symphony of the Seas

Foto: The Attic Comedy Club Symphony of the Seas

Jazz on 4

Exklusiv auf der Oasis-Class genießen Kreuzfahrtgäste in diesem stilvollen Raum ein phantastisches, musikalisches Angebot. Abend für Abend lauscht der der begeisterte Jazz-Fan sanften Klängen in einem glamourösen Ambiente.

Jazz on 4 Symphony of the Seas

Foto: Jazz on 4 Symphony of the Seas

Gleich nebenan befindet sich der Diamond Club für die treuen Crown & Anchor Stammfahrer entsprechender Clubstufen (Diamond, Diamond plus, Pinnacle). Im Diamond Club steht nicht nur ein eigener Concierge Service bereit, sondern jeden Morgen auch ein kontinentales Frühstück sowie abends ausgewählte Drinks.

Diamond Club Lounge Symphony of the Seas

Foto: Diamond Club Lounge Symphony of the Seas

Studio B

Die obere Etage der großen Multifunktions-Arena, welche sowohl zum Rollerskaten als auch zum Eislaufen, als Veranstaltungssaal und Laser-Tag-Arena genutzt wird. 

Casino Royale

Las Vegas auf der Symphony of the Seas! Entsprechend der Schiffsgröße überrascht es wenig, dass dieses Casino das größte auf den Weltmeeren ist. In diesem Spielpalast findet der Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge, mit denen sich in erster Linie US-Kreuzfahrtgäste auf einer Kreuzfahrt beschäftigen und ihr Glück herausfordern. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden.

Casino Royale Symphony of the Seas

Foto: Casino Royale Symphony of the Seas

Ein herrliches Show-Dinner im Izumi Restaurant

Wie schon auf der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas befindet sich neben dem zweiten Hauptrestaurant The Grande, das Izumi Restaurant. Auf der Speisekarte stehen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi Rolls, Rice Dishes und Noodle Bowls.  Das Izumi Restaurant ist sowohl für Sushi-Fans als auch für alle Liebhaber der asiatischen Küche die erste Adresse. Alle Speisevarianten werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet und vom Koch in Form einer amüsanten Show-Darbietung präsentiert.

Izumi Restaurant Symphony of the Seas Foto: Izumi Restaurant Symphony of the Seas

  • Deck 5 Symphony of the Seas

Aquatheater

Das beeindruckende, am Heck der Symphony of the Seas in Form eines Amphitheaters angelegte Theater, ist Showplatz für spektakuläre Wassershows, die es nur auf den derzeit vier Schiffen der Oasis Class gibt. Eigens für diese Kreuzfahrtschiffe wurden großartige Akrobatik-Shows wie die OceanAria Show, die The Fine Line Aqua Show oder AquaNation produziert. An Bord der Symphony of the Seas schweben die Akrobaten während der Shows scheinbar über die Zuschauer, springen in beeindruckenden Formationen in das tiefe Wasserbecken des Theaters und harmonieren perfekt mit einer beeindruckenden Hintergrundbeleuchtung. Nebelschwaden, künstlicher Regen und Wasserfälle schaffen den visuellen Höhepunkt. Die Shows werden natürlich stark vom Wetter beeinflusst und können bei stärkerem Wind und kälteren Temperaturen durchaus zeitlich verlegt oder abgesagt werden. In der Karibik ist das entsprechend unwahrscheinlicher als im Mittelmeer.

Aqua Nation Show Symphony of the Seas

Foto: Aqua Nation Show Symphony of the Seas

Dem Royal Theater vorgelagert befindet sich auf Deck 5 genau im Bugbereich der große Vitality SPA & Fitness Bereich. Wie alles an Bord der Symphony of the Seas ist der gesamte Komplex natürlich deutlich größer als auf anderen Kreuzfahrtschiffen. Das Angebot ist vielfältig und bietet die komplette Bandbreite eines modernen Spa-Bereichs. Dazu zählen Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) und vieles mehr. Teenager kommen in den Genuss spezieller Gesichtsbehandlungen, ebenso die männlichen Kreuzfahrtgäste. Darüber hinaus gibt es einen Frisör und ein Nagelstudio. Die Rezeption bzw. der Haupteingang befinden sich auf Deck 6.

Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Ich gehe nun weiter in Richtung Royal Promenade. Sofort fallen das ultramoderne Design, das schicke LED-Leuchtkonzept sowie einige, andere Änderungen und Optimierungen ins Auge. In ihren Abmaßen ist die Royal Promenade nicht gewachsen, wenngleich genau dieser optische Eindruck entsteht. Zwischen der Latin-Beat-Bar Boleros und der Karaoke Bar On Air Club sind ein Shore Excursions desk sowie Promenade Shops untergebracht. Insgesamt sind die Änderungen im Vergleich zur Harmony nur marginal.  

Symphony of the Seas Royal Promenade

Foto: Symphony of the Seas Royal Promenade

Es reihen sich einige Ladenlokale bekannter Labels und Logo-Shops aneinander. Dem einkaufswilligen Kreuzfahrer sind kaum Grenzen gesetzt.  

Der Copper & Kettle Pub ist einem typisch englischen Pub nachempfunden und am Abend einer der Haupttreffpunkte auf der Royal Promenade.

Die Sorrento´s Pizzeria bietet zwischen 11:00 Uhr und 03:00 Uhr stets eine Auswahl unterschiedlicher Pizzen und im Next Cruise Büro lässt sich gleich die nächste Kreuzfahrt buchen.

Neben dem Next Cruise Büro befindet sich eine Wendeltreppe, die zur Focus Photo Gallery hinaufführt.

Das Café Promenade ist ein großartiges Café in dem köstlichen Kaffeespezialitäten wie der Seattle Best Coffee ® erhältlich sind. Abgerundet wird das Angebot durch viele, kleine Snacks für den kleinen Hunger zwischen den Mahlzeiten. Aus meiner Sicht ist das Café Promenade die bessere Wahl im Vergleich zum Starbucks, da man hier mehr Inhalt für sein Geld in den Tassen bekommt und die Qualität wirklich gut ist.

Die wohl auffälligste „Neuerung“ auf der Royal Promenade ist wohl das rote Auto. Zwar stehen Autos auch bereits auf anderen Schiffspromenaden von Royal Caribbean aber dieses wurde vom indonesischen Künstler Ichwan Noor in Form einer Kugel geformt und nennt sich Beetle Sphere. Dabei handelt es sich um die Nachbildung eines 1953er VW Beetle.

Royal Promenade und das rote VW Beetle Car Symphony of the Seas

Foto: Royal Promenade und das rote VW Beetle Car Symphony of the Seas

Dem Latin-Beat folgen bei einem Mojito oder Caipirinha – kein Problem im Latin Dance Club – dem Boleros.

Das Herz der Symphony of the Seas ist die Royal Promenade mit ihren Shops. Nach Lust und Laune einen Cocktail trinken oder die Geschäfte mit ihrem umfangreichen Sortiment durchschlendern und danach ein Stück Pizza in Sorrento´s Pizzaria essen, einen Landausflug buchen? All das und noch viel mehr geht auf der Royal Promenade. Auffallend ist dabei, dass nicht mehr nur Luxusmarken angeboten, so wie es auf der Harmony oft he Seas der Fall war. Es gibt wieder mehr Souvenir-Shops und klassische T-Shirt-Läden.

Ich schnappe mir ein Mikrofon und singe in der Karaoke-Bar On Air Club – nein, das lasse ich dann doch besser und schaue mir lieber die faszinierende Rising Tide Bar an, in der man praktisch über drei Decks auf und ab schwebt. Eine pfiffige Idee, wenn auch bereits von den Schwesterschiffen bekannt.     

On Air Club Symphony of the Seas

Foto: On Air Club Symphony of the Seas

Ein Ort für gesellige Stunden ist die Bionic Bar, an der teure Roboter die Bargetränke der Gäste mixen. Eine digitale Tatel zeigt die Wartezeit für die jeweilige Getränkebestellung und abends laufen Statistiken über einen Infoscreen, welche Art von Getränken von den Gästen am Meisten geordert wurden und von welcher Altersklasse. Diese Statistiken werden sicher an allen Bars erstellt aber hier sind sie für den Gast mal transparent sichtbar.

Top Service im Guest Service Bereich

Direkt gegenüber der Bionic Bar befindet sich, wie auch auf den Schwesterschiffen der Guest Services Bereich. Die Rezeption ist als solche kaum erkennbar, denn es gibt keinen durchgehenden Beratungstresen sondern einzelne Beratungscounter, wie sie auf der Quantum-Class eingeführt wurden. Diese Counter bringen einen optischen Größenzuwachs mit sich. Absolut herausragend ist der Service, denn geschulte Mitarbeiter „filtern“ innerhalb der mitunter langen Warteschlangen bereits die Gäste und deren Anliegen, haben eine Art „Supervisor-Status“ und sorgen bereits für eine Klärung bevor der Gast überhaupt an der Rezeption steht.

Guest Services und Rezeption Symphony of the Seas

Foto: Guest Services und Rezeption Symphony of the Seas

Für meinen Geschmack ist die Royal Promenade neben jener auf der Harmony of the Seas die optisch ansprechendste aller Schiffspromenaden bei Royal Caribbean International. Das Farb- und Lichtkonzept ist hervorragend, wenn auch manchmal eher spacig als maritim.

Starbucks weiterhin nicht mein Favorit

Wieder zurück auf die Royal Promenade gekehrt ist das Starbucks Café. Auf der Harmony of the Seas hatte man es auf dem Boardwalk untergebracht.

Viel Schaum, wenig Inhalt

Hier im Starbucks ist die gleicht Angebotsvielfalt zu finden wir in den Filialen an Land. Dazu zählt der reguläre Kaffee, Caramel Macchiato, erfrischendes Frappuccino, Schokoladengetränke und diverse Gebäckvarianten. Leider wurde hier die Starbucks-Philosophie „Viel Schaum, wenig Inhalt“ übernommen und somit besteht ein „Large Cappuccino“ – genau wie in den Filialen an Land – zu gefühlten 70% aus Milchschaum und nicht aus der eigentlichen Kaffeespezialität. Das Café Promenade auf der Royal Promenade bietet hier an Bord aus meiner Sicht ein deutlich besseres Preis-/ Leistungsverhältnis. Die Amerikaner hingegen lieben ihren Starbucks.

All diese Angebote sind natürlich wunderbar, neben all den Spezialitäten-Restaurants und Snack-Points während einer 7-tägigen Kreuzfahrt allerdings kaum nutzbar. Zumindest dann nicht, wenn in den Häfen Landausflüge geplant werden oder man nebenbei die Kalorien im Auge behält – die heimische Waage wird es einem ganz sicher danken. Ok, man könnte natürlich regelmäßig das Fitness Center an Bord besuchen.

Ideal wären permanente Transatlantik-Kreuzfahrten mit der Symphony of the Seas auf denen das Angebot an Bord voll ausgenutzt werden kann. 

Ganz am Heck liegt die mittlere Etage vom Main Dining Room.

Deck 5 wird umrundet von einer 670m langen Joggingbahn, auf der sogar kleinere Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Die Joggingbahn liegt zwar, anders als bei den meisten Kreuzfahrtschiffen, nicht im Bereich des Pooldecks und somit für die Läufer in ungestörter Lage, aber die Aussicht hier unten ist gewöhnungsbedürftig.

  • Deck 6 Symphony of the Seas

Einen atemberaubenden Meerblick genieße ich ein Deck höher vom mehr als 600 Personen Platz bietenden Aqua Theater, welches ich auf Deck 5 bereits beschrieben habe. Tagsüber ist das Theater ein Ort der Muße und Entspannung, am Abend wird es zur spektakulären Theaterbühne auf der die phantastischen Wassershows dargeboten werden. Die Gäste auf der Premierenreise dürfen erstmals die Aqua Nation Show in voller Länge bestaunen.

Rock Climbing Wall, Ultimate Abyss und Aqua Theater Blick Symphony of the Seas

Foto: Rock Climbing Wall, Ultimate Abyss und Aqua Theater Blick Symphony of the Seas

Burger in doppelter Ausführung statt Mexikaner

Liebhaber der mexikanischen Küche werden an Bord der Symphony of the Seas auf dem Boardwalk nicht mehr fündig. Die Sabor Taqueria ist der Playmakers Sports Bar & Arcade gewichen. In der Playmakers Arcade sind Auto-Rennsimulatoren und andere Spielautomaten zu finden. Der Arcade schließt sich die Playmakers Sports Bar an. In dieser werden wichtige Sportveranstaltungen auf den rund 30 in der Bar verteilten Bildschirmen gezeigt. Auf der Speisekarte stehen Sandwiches, Nachos und Burger, die nicht im Reisepreis enthalten sind. 

Playmakers Sports Bar Symphony of the Seas

Fettige Burger bei Johnny Rockets

Direkt gegenüber der Playmakers Sportsbar befindet sich weiterhin das beliebte Burger-Restaurant Johnny Rockets. Das verwundert etwas, denn die besseren Burger gibt es nun definitiv in der Sportsbar und nicht bei Johnny Rockets. Die Konkurrenz liegt also direkt vor  der eigenen Haustür. Das Johnny Rockets zählte auf den Schiffen der Voyager-Class in seinem typischen 50er Jahre Diner-Stil, der Jukebox, den frischen Burgern und leckeren Milchshakes zu meiner persönlichen Lieblingsadresse. Schon auf der Harmony of the Seas hat die Qualität der Burger meiner Ansicht nach nachgelassen. Die Burger sind einfach zu fettig. Dieses tropft beim Essen aus dem Burger und weicht ihn regelrecht auf. Das ist nicht appetitlich und geht weniger Meter gegenüber oder im Jamie´s Italian Restaurant deutlich besser. Die Servicebereitschaft und Freundlichkeit der Mitarbeiter im Johnny Rockets ist weiterhin top.

Johnny Rockets Mitarbeiter Symphony of the Seas

Foto: Johnny Rockets Mitarbeiter Symphony of the Seas

Das kulinarische Angebot setzt sich weiter fort. Es ist praktisch unmöglich, sich den ganzen Leckereien und Verlockungen zu entziehen. Ein typisch amerikanisches Jahrmarkt Karussell sorgt inklusive Jahrmarktmusik für die perfekte Illusion und zieht die Besucher in seinen Bann. Aber nicht nur das Karussell dreht sich. Schaut man sich auf dem Boardwalk um, dann dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um das pure Vergnügen der Reisegäste. Vom Boardwalk zurück auf die Royal Promenade (wie auf der Oasis und Allure of the Seas) gezogen ist das Starbucks Café. Auf der Symphony oft he Seas musste es der Playmakers Arcade weichen. Ebenfalls zurückgekehrt sind die Holzpferde im Eingangsbereich des Boradwalk. Die gibt es auf der Allure of the Seas an selbiger Stelle.

Carousel Boardwalk Symphony of the Seas

Foto: Carousel Boardwalk Symphony of the Seas

Neben dem Dog-House, in dem es – wie der Name schon sagt – auch auf der Symphony of the Seas Hot Dogs gibt, liegt nun Sugar Beach. Sugar Beach ist eine Kombination aus dem bisher bekannten Candy-Shop und der Eisdiele Cups and Scoops.

Die Kinder-Kletterwand Luckey Climber neben dem Johnny Rockets ist geblieben.

Ich verlasse den Boardwalk in Richtung Schooner Bar auf der Royal Promenade

Die auf allen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bewährte und beliebte Schooner Bar darf auch im Zeitalter neumodischer Cyber-Bars an Bord nicht fehlen. In der sehr maritimen Schooner Bar habe ich schon auf den Ur-Schiffen der Royal Caribbean Flotte gesessen, zu Zeiten als solche Einrichtungen noch als große Innovationen gefeiert wurden. Heute darf es dann schon eher ein Autoscooter sein, um der anspruchsvollen Spaßgesellschaft ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Zeiten ändern sich. Allerdings hat Royal Caribbean es geschafft, der Bar ein zeitgemäßes, neues Gesicht zu verleihen, ohne dabei den maritimen Charakter aus den Augen zu verlieren. Es ist wirklich ein sehr guter Wandel gelungen.  

Schooner Bar Symphony of the Seas

Foto: Schooner Bar Symphony of the Seas

Photo Gallery deutlich kleiner

Gegenüber der Schooner Bar lag bisher der große Focus – Photo Gallery. Diese musste den neuen Shore Excursions Schaltern weichen und ist in das Picture This Portrait Studio integriert worden, welches sich in direkter Nähe befindet. Alle Fotos können dort mittels Bordkarte an den Fototerminals abgerufen und bestellt werden.

Shore Excursions Symphony of the Seas

Foto: Shore Excursions Symphony of the Seas

Zu guter Letzt füllt das Vitality at Sea Spa and Fitness Center den gesamten Bug auf Deck 6 aus. Der riesige Wellnesskomplex bietet einen Schönheitssalon, traditionelle Spa-Behandlungen, Aromatherapien, Massagen, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen und ein umfangreiches Saunaerlebnis. Im neuen Vitality Café am Eingang werden frisch gepresste Säfte, Eiweiskost und jede Menge Obst angeboten.

Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa und Fitness Center Symphony of the Seas

  • Deck 7 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist überwiegend mit Kabinen belegt. Nicht neu aber beliebt sind Kletterwände, die an Bord der Symphony of the Seas an bewährter Stelle am Heck von Deck 7 in doppelter Ausführung finden stehen. Die Höhe jeder Rock Climbing Wall beträgt jeweils rund 13 Meter.

=>> Fortsetzung in Teil 2 Schiffsportrait Symphony of the Seas Deck 8-18

Royal Caribbean International: Schiffsportrait, Bilder und Details der Serenade of the Seas

Autor: Oliver Asmussen am 29.06.2017

Das im Juli 2003 von der Meyer Werft in Papenburg an die US-Reederei Royal Caribbean abgelieferte Kreuzfahrtschiff „Serenade of the Seas“ beeindruckt rein äußerlich durch seine – im Vergleich zu vielen anderen Kreuzfahrtschiffen dieser Größe – yachtartige Linienführung und wohlproportionierten Formen. Mit einer Länge von 293m und einer Größe von 90.090 BRZ zählt sie im aktuellen, internationalen Vergleich zu den mittelgroßen bis großen Kreuzfahrtschiffen, keinesfalls aber zu den Megalinern. Bei Doppelbelegung reisen in den 1.055 Kabinen 2.110 Passagiere auf der „Serenade of the Seas“ mit. Die Serenade of the Seas war das dritte Kreuzfahrtschiff der so genannten „Radiance Class“, eines Schiffsquartetts welches zwischen 2001-2004 abgeliefert wurde.

Auf der Serenade of the Seas erwartet die Gäste ein aufmerksamer, individueller Service, erstklassige Restaurants, ein wunderbares Preis-/Leistungsverhältnis und Aktivitäten für die ganze Familie. Die Reederei Royal Caribbean macht seit ihrer Gründung im Jahr 1968 immer wieder durch herausragende Innovationen auf sich aufmerksam, welche im Laufe der Jahre von einigen Mitbewerbern in ähnlicher Form übernommen wurden. So war RCI die erste Kreuzfahrtreederei mit einem durchgängigen Atrium, die erste Kreuzfahrtreederei die einen Swimmingpool mittschiffs verbaut hat (Song of Norway), die erste Kreuzfahrtreederei mit einer Schiffspromenade sowie einem Restaurant über mehrere Decks, die erste Kreuzfahrtreederei mit einer Panoramalounge am Schornstein, einer Kletterwand, einem Autoscooter und einer Eisbahn – um nur einige der zahlreichen Innovationen zu nennen. Auf den Schiffen der Radiance Class ist das bis heute größte Schiffsatrium zu finden, welches die Decks 4 bis 12 durchzieht.

Serenade of the Seas in Warnemünde

Foto: Serenade of the Seas am 16.06.2017 in Warnemünde

Deck 04

Auf Deck 04 befindet sich die untere Ebene des Tropical Theater, in dem allabendlich atemberaubende Broadway-Shows sowie eigens für die Reederei produzierte Musicals dargeboten werden. Royal Caribbean hat sich in der Kreuzfahrtbranche im Laufe der Jahre nicht nur durch technische Innovationen, sondern auch durch spektakuläre Shows einen Namen gemacht.

Die im 60er Jahre-Stil designte R Bar lädt im Atrium zu einem exotischen Cocktail oder aber auch zum Aperitiv in stylischem Ambiente ein. Im Rahmen des letzten Umbaus verschwanden im Atrium die bunte Kunstskulptur, eine gläserne Treppe sowie einige Aussichtspodeste auf den einzelnen Decks. Darüber hinaus ist der Glasboden auf Deck 13 nicht mehr vorhanden und dient nun als eine Art Einstiegsluke. Hintergrund ist, dass im Atrium seither spektakuläre Aerial Shows aufgeführt werden, in denen Artisten an Drahtseilen atemberaubende Inszenierungen präsentieren.

R Bar und Atrium Serenade of the Seas

Foto:  R Bar und Atrium Serenade of the Seas

Elegant und klassisch-Stilvoll empfängt das Hauptrestaurant, der Reflections Dining Room seine Gäste. Das Hauptrestaurant stellt das kulinarische Herzstück aller Restaurants an Bord der Serenade of the Seas dar und erstreckt sich insgesamt über zwei Decks. Jeden Abend präsentiert die Küchencrew den Gästen kunstvoll kreierte und perfekt zubereitete, mehrgängige Menüs. Diese beinhalten Vorspeisen, Suppen, Salate, den Hauptgang und Desserts. Die Qualität der Speisen ist auf einem hohen Niveau und wird von den Gästen stets hervorgehoben. Ein kleiner Wasserfall bildet den Mittelpunkt zwischen zwei Haupttreppen im Restaurant, welche Deck 04 und Deck 05 verbinden. Das Ambiente des Reflections Dining Rooms ist klassisch modern und überzeugt ohne große Auffälligkeiten oder kitschige Dekorationsmerkmale.

Für dieses Restaurant gibt es folgende Dining-Optionen:

Traditional Dining: Der Gast speist jeden Abend zur gleichen Zeit am selben Tisch – entweder zur ersten Tischzeit (ca. 18:30 – 20:00 Uhr) oder zur zweiten Tischzeit (20:30 – 22:00 Uhr). Die Tischzeit wird in der Regel bei Buchung der Kreuzfahrt festgelegt, kann an Bord aber noch geändert werden (nach Verfügbarkeit).

My Time Dining: Die Tischzeit kann für jeden Tag einzeln festgelegt werden. Entweder bis zu vier Tage vor Beginn der Reise online, oder nach Verfügbarkeit an Bord beim Maitre d´. Die Tischplätze werden nach dem Prinzip „First come, first served“ vergeben, Vorabreservierungen werden bevorzugt.

Reflections Dining Room Serenade of the Seas

Foto: Reflections Dining Room Serenade of the Seas

Im Bereich des Atriums befinden sich desweiteren ein Spielzimmer bzw. Kartenraum und ein Internet Café.

Deck 05

Im vorderen Schiffsbereich liegt die mittlere der drei Ebenen des Tropical Theaters. Nach Durchquerung des vorderen Treppenhauses befinden sich auf der Backbordseite einige Konferenzräume und auf der Steuerbordseite die Photo Gallery. Nach Lust und Laune Shoppen kann man in den diversen Shops, die gut sortiert sind und ein großes Angebot unterschiedlicher, namhafter Label bereithalten. Danach vielleicht etwas frische Seeluft schnuppern? Das geht auf dem weitläufigen Promenadendeck der Serenade of the Seas. Die Promenade verläuft jedoch nicht komplett um das Schiff herum. Kaffeeliebhaber kehren gerne im beliebten Café Latté-tudes ein, in welchem eine besonders große Anzahl an Kaffeespezialitäten auf der Getränkekarte steht. Vom Café Latté-tudes aus genießt der Gast einen traumhaften Blick auf das Meer oder verfolgt alternativ das Geschehen im Atrium. Die Atmosphäre ist einladend und gemütlich zugleich. Hier hält man sich gerne auf.

Café Latte-tudes Serenade of the Seas

Foto: Cafe Latte-tudes Serenade of the Seas

Ganz am Heck stoßen wir noch einmal auf den Reflections Dining Room, diesmal auf die obere Ebene.

Deck 06

Im Bugbereich befindet sich die dritte und somit oberste Ebene vom Tropical Theater. Dem Theater schließen sich ein Kino sowie ein waschechter, britischer Pub an. Auf der Barkarte im Crown and Castle Pub stehen neben diversen Biersorten aus England auch unzählige, internationale Marken sowie weitere alkoholische und nicht alkoholische Getränke. Das Ambiente ist „very british“ und einladend.

The crown and Castle Pub Serenade of the Seas

Foto: The Crown and Castle Pub Serenade of the Seas

Das Casino Royale ist ein typisches Spielcasino auf einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff. Es stehen insgesamt einige hundert Spieloptionen zur Verfügung. Darunter Roulette, Blackjack-, und Pokertische sowie weiteres, elektronisches Amüsiergerät.

In gleicher, exponierter Atrium-Lage wie beim Café Latté-tudes finden Weinliebhaber eine herausragende Adresse an Bord der Serenade of the Seas, nämlich die Vintages Wine Bar. Das Angebot umfasst mehr als 300 verschiedene Weine aus allen namhaften Weinregionen der Welt. Die Atmosphäre ist gemütlich und ansprechend. Meer- oder Atriumblick gibt es gratis dazu.

The Vintages Bar Serenade of the Seas

Foto: The Vintages Bar Serenade of the Seas

Unweit vom Atrium liegt eine der beliebtesten Bars an Bord eines Kreuzfahrtschiffes von Royal Caribbean International, die Schooner Bar. Diese Bar existierte bereits auf den ersten Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean und ist vom Design her angelehnt an die alten Segelschiffe vergangener Tage. Auf den neuesten Schiffen der Quantum Class wurde die Bar inzwischen deutlich moderner gestaltet als noch auf den Schiffen der Radiance Class. Hier auf der Serenade of the Seas ist sie im klassischen Stil eines traditionellen Großseglers aufgebaut und überzeugt auch heute noch durch das sehr maritime Ambiente und die gemütlichen Ledersessel.

Schooner Bar Serenade of the Seas

Foto: Schooner Bar Serenade of the Seas

Gegenüber der Schooner Bar wird es kulinarisch, denn hier befinden sich die beiden Spezialitätenrestaurants Chops Grille und Giovanni´s Table.

Das Steak Restaurant Chops Grille ist eher rustikal und dennoch gemütlich eingerichtet. Für eine Zuzahlung von derzeit US $ 29 werden hier die Herzen aller Fleisch- und Fischliebhaber höherschlagen. Das Angebot umfasst laut Speisekarte allerdings noch weit mehr als Filet Mignon und New York Strip. So stehen Jumbo-Garnelen, gebratener Thunfisch, Wolfsbarsch, Pilzvariationen, gegrillter Spargel und die so genannten Truffle-Coated Fries auch im Angebot. Hummer und Meeresfrüchte kosten einen zusätzlichen Aufpreis.

Giovanni´s Table ist eine italienische Trattoria und überzeugt mit einer rustikalen, italienischen Küche in einer familiären Atmosphäre. Egal ob Salate, Pasta, Fisch oder Fleisch, alle Gerichte werden aufwändig zubereitet und sind die derzeit US $ 20 in jedem Fall wert.

Giovanni´s Table Restaurant Serenade of the Seas

Foto: Giovannis Table Restaurant Serenade of the Seas

Die kulinarische Krone erwartet die Gäste am Chef´s Table. In einem exklusiven Raum werden maximal 12 Gäste ein Fünf-Gänge-Menü der Spitzenklasse präsentiert bekommen, persönlich vom Chef de Cuisine vorbereitet und serviert. Zu jedem Gang werden die passenden Weine gereicht.

Der benachbarte Safari Club sind eigentlich vier Clubs in einem. So gibt es in diesem weitläufigen Raum jeweils abgegrenzte Bereiche wie den Serengeti Card Club, die Congo Bar, die Zanzibar Lounge und einen Spielbereich mit Billardtischen, welche sich bei Seegang selbst in der Waage halten.

Zanzibar Lounge Serenade of the Seas

Foto: Zanzibar Lounge Serenade of the Seas

Wir setzen unseren Rundgang auf den oberen Decks fort.

Deck 10

Bei Indienststellung der Serenade of the Seas zählte der Spa-Bereich zu den größten auf den Weltmeeren. Auch heute kann sich das großzügig dimensionierte Areal noch sehen lassen und mit denen auf so manchem Neubau locker mithalten. Es gibt natürlich ein großes Fitness Center, einen Beauty-Bereich, diverse Behandlungsräume, Massagebereiche, einen Frisör und viele Dinge mehr.

Damals wie heute ein Highlight der Radiance Class Schiffe ist das Solarium, welches auf jedem Schiff einem unterschiedlichen Themenbereich gewidmet wurde. Das Solarium ist den Erwachsenen vorbehalten und beherbergt einen großen Swimmingpool sowie eine Vielzahl gemütlicher Ecken und Liegemöglichkeiten unter Grünpflanzen, Wasserfontänen und Goldenen Elefanten. Das Solarium wird von einem großen Glasdach überspannt, welches bei schönem Wetter geöffnet werden kann.  

Solarium indoor pool Serenade of the Seas

Foto: Solarium indoor pool Serenade of the Seas

Im Park Café wird der kleine Hunger zwischendurch gestillt, die Pool Bar ist gut ausgestattet und der Poolbereich insgesamt sehr ansprechend. So mancher aktuelle Kreuzfahrtschiff-Neubau verfügt über einen weit weniger attraktiven Pool-Außenbereich als die 15 Jahre alte Serenade of the Seas. Der große Flachbildschirm auf dem Sonnendeck wurde im Zuge der letzten Renovierung nachgerüstet.

Das Windjammer Café kennen Stammkunden von Royal Caribbean International von der ersten Stunde an, denn es war schon auf dem allerersten Kreuzfahrtschiff der Reederei zu finden. Die Buffetbereiche wurden im Laufe der Schiffsgenerationen natürlich stets weiter optimiert und sind an Bord der Serenade of the Seas gut durchdacht angeordnet. Auch zu Stoßzeiten entsteht nur selten eine längere Schlange vor den einzelnen Buffetinseln. Gleich ob asiatisch, italienisch-mediterran, Sushi oder doch lieber ein gebratener Fisch, hier findet jeder Gast seine ganz persönlichen Favoriten.

Aus heutiger Sicht ist das Ambiente im Windjammer doch etwas in die Jahre gekommen und wirkt zum Teil dunkel, wenngleich wir dieses Restaurant auf allen Schiffen der Reederei stets weiterhin zu schätzen wissen.

Sehr schön ist der große Außenbereich, der selten überfüllt ist, da die meist amerikanischen Reisegäste die klimatisierten Innenräume bevorzugen.

Windjammer Café Serenade of the Seas

Foto: Windjammer Café Serenade of the Seas

In Rita´s Cantina wird eine leckere, mexikanische Kost in Kombination mit einer großen Auswahl Margaritas angeboten. Tagsüber ist Rita´s Cantina ein Familien-Restaurant, am Abend dann nur den Erwachsenen vorbehalten. Live-Gitarrenmusik rundet das Angebot in diesem Restaurant musikalisch ab.

Rita´s Cantina Serenade of the Seas

Foto: Ritas Cantina Serenade of the Seas

Deck 12

Die Lage auf dem Sportdeck ist für ein Spezialitätenrestaurant eher ungewöhnlich aber das Izumi Restaurant wurde auf der Serenade of the Seas erst später eingeführt und bietet eine hochwertige, asiatische Küche sowie ausgefallene Sushi und Sashimi-Kreationen. Vom Außenbereich hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer. Das Restaurant ist aufpreispflichtig, abgerechnet wird nach Karte.

Izumi Asian Restaurant Serenade of the Seas

Foto: Izumi Asian Restaurant Serenade of the Seas

Es schließt sich eine Video Arcade mit einer Vielzahl an traditionellen und modernen Computerspielen (kostenpflichtig) an. Der Adventure Beach samt Kids Pool und kleiner Wasserrutsche ist den Kids und Teens vorbehalten, auf dem Basketballplatz dagegen kommen Jung und Alt auf ihre Kosten, im Adventure Ocean der Nachwuchs zwischen 0-11 Jahren. Die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren werden im eigenen Nursery-Bereich von qualifizierten Fachkräften betreut. Die Fuel Teen Disco lädt die Jugend am Abend zu eigenen Partys und besonderen Veranstaltungen ein. Je nach Altersklasse ist die Fuel Teen Disco dann zu festgelegten Uhrzeiten wieder zu verlassen.

Nursery Serenade of the Seas

Foto: Nursery Serenade of the Seas

Letzte Station auf Deck 12 ist die Sky Bar in Poolnähe bzw. die obere Etage vom Vitaly Spa und Fitness Center. Hier auf dem oberen Deck konzentriert sich das Spa-Angebot weniger auf den Anwendungsbereich, sondern in erster Linie auf Fitness und die entsprechenden Trainingsgeräte. Das Fitness Center ist mit aktuellen, modernen Geräten ausgestattet. Wunderbar angelegt ist die Galerie mit Jogging Track und Sonnenliegen um den Außenpool herum. Auch hier braucht sich die Serenade of the Seas keinesfalls hinter brandneuen Kreuzfahrtschiffen zu verstecken.   

Swimming Pool und Sonnendeck Serenade of the Seas

Foto: Swimming Pool und Sonnendeck Serenade of  the Seas

Deck 13

Hoch oben über dem Meer liegt die Viking Crown Lounge, die ebenfalls schon von der ersten Stunde an auf dem ersten Kreuzfahrtschiff, der damaligen Sun Viking, zu finden war. Diese Lounge ist auf den ganz neuen Schiffen von Royal Caribbean nun allerdings nicht mehr vorhanden, da das Konzept einer klassischen Schiffslounge bzw. Bar einfach in die Jahre gekommen ist. Auf der Serenade of the Seas wurde die Viking Crown Lounge daher bereits aufgewertet und um den Vortex Nightclub, den Diamond Club und den Concierge Club ergänzt bzw. umgestaltet. Der Diamond Club ist den Crown & Anchor® Society members der Stufen Diamond, Diamond Plus und Pinnacle vorbehalten. Diese können hier z.B. auch in kleinem Kreis frühstücken oder kostenfreie Getränke erhalten. Der Concierge Club ist für Reisenden ab den Grand Suiten aufwärts und für Crown & Anchor® Society members der Stufen Diamond Plus und Pinnacle zugänglich. 

Vortex Night Club and Viking Crown Lounge Serenade of the Seas

Foto: Vortex Night Club and Viking Crown Lounge Serenade of the Seas

Im Außenbereich können geübte Kletterer oder auch mutige Anfänger an der Kletterwand ihre Kletterkünste demonstrieren oder mit fachkundiger Hilfe die ersten Meter erklimmen. Der Minigolf-Platz am Heck soll unsere letzte Station auf unserem Rundgang über die Serenade of the Seas sein. Dieser ist beliebt seit die Serenade of the Seas in Dienst gestellt wurde.

Kids Pool Wasserrutsche und Kletterwand Serenade of the Seas

Foto: Kids pool, Wasserrutsche und Kletterwand Serenade of the Seas

Die Serenade of the Seas ist ein Kreuzfahrtschiff mit kosmopolitischem Charme

Unser Fazit: Die Serenade of the Seas ist zwar ein relativ großes Kreuzfahrtschiff, bietet aber unserer Meinung nach die perfekte Größe um sich an Bord seinen ganz eigenen Lieblingsplatz aussuchen zu können. Entweder man nimmt am abwechslungsreichen Bordprogramm teil oder sucht sich seine persönliche Oase der Ruhe auf einem der vielen Außendecks. Die Serenade of the Seas vereint die klassischen Elemente einer Kreuzfahrt und versprüht in gewisser Weise dennoch einen kosmopolitischem Charme. Das kulinarische Angebot ist auf einem sehr hohen Niveau und richtet sich an ein internationales Publikum.  

Deutschsprachige Serviceleistungen

Die Bordsprache ist grundsätzlich Englisch, die Crewmitglieder kommen aber aus vielen verschiedenen Ländern und sprechen daher eine Vielzahl an Sprachen. Für Deutsche Reisegäste gibt es folgende Serviceleistungen in deutscher Sprache:

  • Menükarten im Hauptrestaurant
  • Ausgewählte Landausflüge (ab 25 Personen)
  • Tagesprogramm auf der Kabine

Sollte im Hauptrestaurant keine deutschsprachige Speisekarte gereicht werden, so hilft in diesem Fall eine kurze Nachfrage.

Die Serenade of the Seas bietet barrierefreies Reisen!

An Bord ist man auf Rollstuhlfahrer, Hörbehinderte, Sehbehinderte, Diabetiker, Dialysepatienten (mit eigenem Gerät) sowie Gäste mit Sauerstoffgeräten vorbereitet. Vor jeder Buchung ist es aber dringend ratsam, die notwendigen Formalitäten für die Inanspruchnahme spezieller Serviceleistungen zu klären.

  • Die gesamte Bildergalerie der Serenade of the Seas >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der Serenade of the Seas können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535. Sehr gerne stehen wir auch für die Beantwortung weiterer Detailfragen zur Verfügung.

TEIL 2: Größer, eleganter, innovativer, so präsentiert sich die Harmony of the Seas als das neue, größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 19.06.2016

>>zurück zu Teil 1 Harmony of the Seas<<

Zwei große Hauptpools befinden sich getrennt voneinander auf der Backbord- bzw. Steuerbordseite. Beide Pools sind groß genug um darin auch zu schwimmen, was lobenswert ist, bei einem Schiff dieser Größe aber auch Standard sein sollte. Auf der Seite des Main Pools (Backbord) befinden sich zusätzlich zwei überdachte Whirlpools.

Dafür, dass kein Kreuzfahrtgast trockene Kehlen bekommt, sorgen zwei Bars, die Pool Bar und die Sand Bar, die mittels einer Brücke verbunden sind. 

Neben dem Main Pool und Beach Pool sowie den zwei überdachten Whirlpools auf der Backbordseite am Main Pool steht sportlich ambitionierten Gästen noch der Sports Pool mit einem weiteren, unüberdachten Whirlpool zur Verfügung.

Die Freiflächen für Liegestühle und Sonnenliegen sind insgesamt sehr üppig bemessen, so dass auch hier grundsätzlich nicht das Gefühl von Enge aufkommen kann.

Die tribünenartigen Liegeflächen am Main Pool sind verschwunden, der Bereich ist nun offen und wirkt nicht mehr so verbaut.

Main Pool und Sonnendeck Harmony of the Seas

Foto: Main Pool, und Sonnendeck Harmony of the Seas

Die wohl auffälligste Neuerung im Poolereich sind die großen Wasserrutschen Typhoon, Cyclone und Supercell, die zusammen den Perfect Storm ergeben.

Deck 16 Harmony of the Seas

Es bietet sich an, am Heck von Deck 15 auf das darüber liegende Deck 16 zu laufen. Sowohl an der Backbord- als auch an der Steuerbordseite finden wir die beiden Flowrider Surfsimulatoren, mittig angeordnet die Wipe Out Bar und auch die 25 Meter lange Zip Line, die über den auf Deck 9 liegenden Boardwalk hinweg hinunter nach Deck 15 führt. Sowohl die Nutzung der Flowriders als auch der Zip Line bedarf gesonderter Gesundheits- und Verhaltensrichtlinien, über die man direkt vor Ort informiert wird.

Flowrider Harmony of the Seas

Foto: Flowrider Harmony of the Seas

Größte Neuerung und zugleich DAS Highlight auf der Harmony of the Seas ist die große Doppelrutsche The Ultimate Abyss! Die 47m über dem Meeresspiegel, hier auf Deck 16, startende Doppelrutsche ist die längste Rutsche auf See und wurde gebaut um den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis bzw. einen bisher unerreichten Nervenkitzel auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Der Rutscher durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde in die Tiefe. Um den Nervenkitzel noch zu erhöhen, werden in beiden Rutschen Audio-Effekte eingespielt. Der Eingangsbereich der Rutschen ist in Form eines riesigen Fischmauls mit spitzen Zähnen gestaltet.

Eingang The Ultimate Abyss Rutsche Harmony of the Seas

Foto: Eingang The Ultimate Abyss Rutsche Harmony of the Seas

Das auch von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Windjammer Marketplace erstreckt sich über die gesamte Schiffsbreite auf Deck 16 und bietet neben einer wunderbaren Aussicht das übliche Buffetangebot. Die Auswahl ist recht üppig, die Speisen werden ansprechend präsentiert. Zwar sind die Qualitätsunterschiede zu den Spezialitäten-Restaurants deutlich erkennbar aber das ist natürlich durchaus gewollt.

Windjammer Marketplace Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Windjammer Marketplace Restaurant Harmony of the Seas

Wir laufen weiter auf Deck 16 vom Heck zum Bug der Harmony of the Seas, vorbei an der Mast Bar und entdecken eine weitere Veränderung. Die Sky Bar auf der gegenüberliegenden Seite gibt es nicht mehr. Hier ist nun Platz für weitere Sonnenliegen entstanden. Besonders deutlich wird diese Veränderung auf dem nachfolgenden Foto sichtbar.

Sonnendeck Harmony of the Seas

Foto: Sonnendeck Harmony of the Seas

Aufgrund der deutlichen Trennung der vier Poolbereiche entsteht selbst an sonnigen und warmen Seetagen nicht das Gefühl von übermäßiger Überfüllung und großer Enge. Die einzelnen Poolbereiche sind nämlich kaum größer als auf mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen üblich. Nur, dass auf der Harmony of the Seas eben vier solcher Bereiche existieren, die man jedoch nicht in Kombination wahrnimmt. Die oftmals in den Raum gestellte Behauptung, es sei ständig überfüllt am Pooldeck, ist daher widerlegt.

Von Deck 16 aus bietet sich nicht nur ein toller Blick über den gesamten Bereich des Solariums sondern auch diverse Möglichkeiten eine Sonnenliege bzw. einen Liegestuhl mit Seeblick zu ergattern. Die Solarium Bar lädt zwischendurch zum entspannten Rückzug auf einen leckeren Cocktail oder den kleinen Snack zwischendurch ein.

Solarium Bar Harmony of the Seas

Foto: Solarium Bar Harmony of the Seas

Deck 17 Harmony of the Seas

Unser Rundgang ist nun beinahe komplett. Zuvor schauen wir uns aber noch jenen Ort an, an dem sich bisher die von allen Royal Caribbean Schiffen bekannte Viking Crown Lounge befand. Diese traditionelle, hoch über dem Meer gelegene und allen Passagieren zugängliche Lounge wurde nun zum Exklusivbereich für die Gäste ab der Kategorie „Grand Suite“ sowie für Pinnacle Club Mitglieder der Crown & Anchor Society.

Dort wo bisher die Viking Crown Lounge war, befindet sich nun auf der Backbordseite das exklusive Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen. Das Coastal Kitchen bietet ausschließlich den genannten Suiten-Gästen und Club-Mitgliedern eine abwechslungsreiche und leichte Küche Kaliforniens.

Coastal Kitchen Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Coastal Kitchen Restaurant Harmony of the Seas

Auf der Steuerbordseite, dem Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen gegenüber, genießen die erlesenen Gäste eine phantastische und einzigartige Aussicht von der Suite Lounge aus durch die Panoramascheiben hindurch auf das Pooldeck und den Ozean.

Suite Lounge Harmony of the Seas

Foto: Suite Lounge Harmony of the Seas

Dieser bisher vielleicht schönste Bereich auf älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen ist, wie schon auf der Allure of the Seas, nun nicht mehr öffentlich und ausschließlich jenen Reisegästen vorbehalten, welche den höchsten Reisepreis bezahlen, was sehr schade ist. Wir haben auf anderen Schiffen der Royal Caribbean Flotte sehr viele Stunden in der Viking Crown Lounge verbracht und verbinden sehr viele Erinnerungen daran. Eine vergleichbare Alternative gibt es an Bord nicht. Offenbar geht die Ära einer Lounge zu Ende, welche über Jahrzehnte das Alleinstellungs- und Erkennungsmerkmal am Schornstein aller Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffe gewesen ist. Die Zeiten ändern sich eben.

Natürlich ist das für Neukunden und all diejenigen, die diese Reederei nicht seit Beginn an kennen schwer nachvollziehbar, aber die Stammkundschaft zeigt sich im Allgemeinen nicht sehr begeistert über diese Neuausrichtung der Schiffe.

Ebenso versperrt bleibt dem „normalen“ Kreuzfahrtgast der gesamte vordere Bereich von Deck 17. Hier liegt das so genannte Suite Sundeck samt eigener Bar und Lounge Bereich. Man muss nun aber sagen, dass dieser Bereich im Vergleich zu jenen Exklusivbereichen mancher Mitbewerber deutlich kleiner ausfällt und es durchaus noch andere, attraktive Deckflächen auf der Harmony of the Seas gibt.

Blick vom Suite Deck auf Wasserrutschen und Poolbereich der Harmony of the Seas

Foto: Blick vom Suite Sundeck auf Wasserrutschen und Poolbereich der Harmony of the Seas

Deck 18 Harmony of the Seas

Auf Deck 18 liegt ausschließlich der Eingangsbereich zu den Wasserrutschen The Perfect Storm, welcher über eine Wendeltreppe von Deck 15 aus zugänglich ist.

Harmony of the Seas The Perfect Storm Wasserrutschen Eingangsbereich

Foto: Harmony of the Seas The Perfect Storm Wasserrutschen Eingangsbereich

Grundverpflegung in Kantinenatmosphäre

Unser Fazit: Die Harmony of the Seas ist ideal für alle Gäste, die im Urlaub Wert auf ein vielfältiges Freizeitangebot sowie ein überdurchschnittliches Angebot an kulinarischen Auswahlmöglichkeiten legen. In einem durchaus kritischen Beitrag auf einem bekannten Fernsehkanal sprach man vor wenigen Tagen von einer angebotenen Grundverpflegung, die eher in Kantinenatmosphäre gereicht wird. Nun, ganz so scharf urteilen wir nicht, wenngleich die echten kulinarischen Höhepunkte an Bord kostenpflichtig sind und es im Windjammer Buffetrestaurant in der Tat schon mal turbulent zugehen kann. Irritierend ist derzeit außerdem die Tatsache, in den drei Hauptrestaurants (American Icon, Grande, Silk) Speisen von identischen Speisekarten angeboten werden. Das Konzept war seinerzeit bei Einführung der Quantum of the Seas anders geplant, wurde dann aber bis auf weiteres wieder verworfen. Nun tragen die Restaurants weiterhin unterschiedliche Namen, suggerieren dem unerfahrenen Kreuzfahrtgast verschiedene, kulinarische Schwerpunkte, enttäuschen dann aber in gewisser Weise durch eine identische Speisekarte. Man darf gespannt sein, ob und wann die nächsten Änderungen von der Reederei vorgenommen werden.

Mehr geht nicht

Die Harmony of the Seas bietet in allen Bereichen aktuell das größte Angebot auf See! Definitiv widerlegen lässt sich die oftmals verbreitete Meinung, dass an Bord permanent ein großes Gedrängel herrscht und man von Menschenmassen überrannt wird. Die meist mehr als 5.000 Passagiere verlaufen sich auf dem Schiff in der Regel problemlos. Auch die Einschiffung wurde inzwischen so optimiert und beschleunigt, dass der Reisegast in den meisten Fällen keine 15 Minuten mehr vom Betreten des Terminalgebäudes bis in seine Kabine benötigt.

Die Harmony of the Seas ist so groß, das Angebot so vielfältig, dass auch Ruhe suchende Kreuzfahrtgäste auf ihre Kosten kommen. Es stehen diverse unterschiedliche Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit einem „echten“ Kreuzfahrtschiff, bei dem interessante und ausgefallene Häfen angelaufen werden, Lektorenvorträge gehalten und Landausflüge in kleinen Gruppen im Vordergrund stehen, hat die Harmony of the Seas allerdings gar nichts mehr gemeinsam. Im Prinzip benötigt man keine Anlaufhäfen mehr, denn sonst ist während einer 7-tägigen Kreuzfahrt das gigantische Angebot an Bord gar nicht nutzbar.

Die Harmony of the Seas ist ein perfektes Ferienresort, was keineswegs eine Kritik unsererseits darstellt. Der große Erfolg der Schwesterschiffe belegt die Tatsache, dass es für diese Megaliner ein großes Zielpublikum an „Neukreuzfahrern“ gibt, welche sich auf diesen Meeresgiganten wohlfühlt.  

Blick am Abend vom Suite Deck über Central Park und Sonnendecks der Harmony of the Seas

Foto: Blick am Abend vom Suite Deck über Central Park und Sonnendecks der Harmony of the Seas

Ein noch umweltfreundlicheres Schiff!

Auch in Sachen Umweltschutz hat sich etwas getan, denn die Harmony of the Seas ist nicht nur mit Scrubbern ausgerüstet, welche den Schwefelgehalt der Abgase drastisch senken sondern darüber hinaus auch rund 20% effizienter als die beiden jüngeren Einheiten, so verkündet es die Reederei.

Schneller geht nicht

VOOM – das schnellste Internet auf See! Dank neuer Satellitentechnik ist das Internet nun mindestens so schnell wie die bekannten Breitband-Verbindungen an Land. Diese Technik ist zwar nicht neu auf der Harmony of the Seas, sondern wurde auf der Quantum-Class bereits eingeführt, begeistert aber immer noch wie am ersten Tag durch eine atemberaubend schnelle Datenübertragung. Die Zeiten, in denen man stundenlang seine Mails abrufen oder Urlaubserlebnisse in elend langsamer Zeitverzögerung den Lieben daheim mitteilen konnte, sind vorbei.  Hier geht wirklich die Post ab, das ist kein leeres Werbeversprechen! Die Tarife für das schnelle Internet richten sich nach dem gebuchten Paket und beinhalten unterschiedliche Datenvolumen. Die Preise für die so genannten „Voom-Flatrates“ beginnen bei 12,99 Dollar für ein Gerät pro Tag und reichen bis zu 17,99 Dollar pro Gerät und Tag. Meldet man mehr Geräte an oder bucht bereits vor der Kreuzfahrt, so gibt es gestaffelte Rabatte.

  • komplette Bildergalerie zur Harmony of the Seas >>Link<<
  • YouTube Video von Bord der Harmony of the Seas >>Link<<

Weitere Informationen zur „Harmony of the Seas“ und allen Kreuzfahrten erhalten Sie beim Team von Kreuzfahrten-mehr.de unter 04893-4288535 oder per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de

TEIL 1: Größer, eleganter, innovativer, so präsentiert sich die Harmony of the Seas als das neue, größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 18.06.2016

Die Harmony of the Seas von Royal Caribbean International hat die Allure of the Seas als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt abgelöst, damit wird die Krone im eigenen Unternehmen weitergereicht. Der Größenzuwachs hält sich mit 1.681 BRZ aber in Grenzen und auch die wenigen Zentimeter Längenzuwachs bzw. die Breite von 66m gegenüber 60,5m zur Allure of the Seas sind rein äußerlich nicht sichtbar. Unser Zeitfenster, in dem wir das komplette, brandneue Kreuzfahrtschiff erkunden wollen, ist mal wieder extrem eng – kaum 36 Stunden bleiben uns. Da wir die Zeit nutzen wollen, um so viele Impressionen von Bord mitzubringen wie möglich, verzichten wir während dieser Kurzkreuzfahrt auf lange, zeitraubende Restaurantbesuche an Bord.

Harmony of the Seas in BarcelonaFoto: Harmony of the Seas in Barcelona

Zunächst einige Daten und Fakten zur neuen Harmony of the Seas von Royal Caribbean International:

Technische Daten Harmony of the Seas:

  • Baujahr: 2016
  • Passagiere: 5.479 bei Doppelbelegung, 6.780 maximal
  • Größe: 226.963 BRZ
  • Tiefgang: 9,1 Meter
  • Breite: 65,68 Meter
  • Länge 362,1 Meter
  • 18 Decks (16 öffentlich)
  • 24 Fahrstühle
  • 2.747 Kabinen, davon 524 Innen, 266 Außen, 1.768 Balkon, 76 mit virtuellem Balkon, 46 für Rollstuhlfahrer geeignet
  • In den 20 Restaurants stehen mehr als 300 Menüoptionen bereit
  • Ein einziger Bugstrahler der Harmony hat mehr Kraft als 7 Formel 1 Ferraris
  • In den 23 Pools der Harmony befindet sich mehr Wasser als der berühmte Old Faithful Geysir bei einem Ausbruch in die Luft schleudert.

Wir beginnen sogleich unseren Rundgang über die Decks des übergroßen Ferienresorts Harmony of the Seas, welches gleich nach Indienststellung die vergnügungswilligen Urlaubsgäste zu alt bekannten Reisedestinationen im Mittelmeer schippert. Mit einem Kreuzfahrtschiff hat die Harmony of the Seas kaum noch etwas gemeinsam, denn wie auch ihre zwei kleineren Schwesterschiffe wird sie durch eine einzigartige Vielzahl an Attraktionen an Bord zum eigentlichen Urlaubsziel. Auch wenn man seitens der Reederei gerne an der Aussage festhält, dass die angelaufenen Häfen immer noch wichtig für die Gäste sind, so spielen die Destinationen aus unserer Sicht eine nebensächliche Rolle, wenn man einen Urlaub auf diesem Megaliner bucht. Später mehr dazu. Unser Rundgang führt uns von Deck 3 hinauf auf Deck 17.

Deck 3 Harmony of the Seas

Im Bug erstreckt sich über drei Decks das große Royal Theater, in dem allabendlich atemberaubende Shows und Broadway-Musicals wie „Grease“ einem begeisterten Publikum dargeboten werden. Der Eingangsbereich ist so groß und glamourös, als gehöre er zu einem der weltbekannten Theatersäle in Mailand, Rom oder New York. Wahrlich ein perfekter Rahmen für die hier aufgeführten Broadway-Shows.

Royal Theater Harmony of the Seas

Foto: Royal Theater Harmony of the Seas

Conference Center:

Das große Konferenzzentrum der Harmony of the Seas verfügt neben modernster Technik über eine Vielzahl an variablen Konferenzräumen, die für private Bildvorträge, Meetings und andere Anlässe ein breites Nutzungsspektrum haben.

Studio B:

Eislaufen auf hoher See? Kein Problem im Studio B der Harmony of the Seas. Das Studio ist multifunktional nutzbar zum Rollerskaten, als Eislaufbahn und darüber hinaus als großer Saal für Kochvorführungen. Ein Highlight auf jeder Kreuzfahrt mit der Harmony of the Seas sind die aufwendig inszenierten Eis-Shows, wie zum Beispiel aktuell die „1887 – Eis-Show“. Das Studio B gibt es bei Royal Caribbean seit Einführung der Voyager Class.

Ice Show 1887 Harmony of  the Seas

Foto: Ice Show 1887 Harmony of the Seas

American Icon Grill

Dieser Restaurantbereich – eigentlich ist der American Icon Grill nur ein Teil davon - erstreckt sich insgesamt über 3 Decks und war bisher der beeindruckende Hauptspeisesaal auf den älteren Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean. Mit Einführung der kleineren Quantum-Class war geplant, ein neues Restaurantkonzept einzuführen und nicht mehr ein großes Hauptrestaurant, sondern unterschiedliche, kleinere Restaurants mit variierenden Speisekarten anzubieten. Die Allure of the Seas wurde bei ihrem Werftaufenthalt im letzten Jahr ebenfalls modifiziert und auf den drei Ebenen des Hauptrestaurants im Design verändert >>Bildergalerie<< von Bord der Allure of the Seas.

Aktuell beschränkt sich dieses Restaurantkonzept mit unterschiedlichen Speisekarten im Silk, The Grande und American Icon Grill aber weiterhin auf die Schiffe der Quantum-Class. Auf der Harmony of the Seas tragen die drei Restaurantebenen zwar unterschiedliche Namen und Ausstattungsmerkmale, haben aber identische Speisekarten.  

American Icon Grill Restaurant Harmony of the Seas

Foto: American Icon Grill Restaurant Harmony of the Seas

Deck 4 Harmony of the Seas

Royal Theater:

Auf Deck 4 liegt mittlere Etage des großen Haupttheaters der „Harmony of the Seas“, in dem jeden Abend faszinierende Shows dargeboten werden.

Direkt vor dem Theater befindet sich ein großer, offener Bereich, der Entertainment Place. Wie es der Name vermuten lässt, erwartet den Kreuzfahrtgast hier ein riesiges Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten.

Im The Attic  wird den erwachsenen Reisenden ein hochkarätiges Late-Night-Comedy geboten. Das Ambiente ist elegant, zeitgemäß und unaufdringlich zugleich. Besonders pfiffig: Von einigen Sitzplätzen aus schaut man durch aufgehängte Bilderrahmen hindurch auf das dargebotene Programm. Die Shows sind natürlich auf das englischsprachige Publikum abgestimmt und richten sich inhaltlich an diese Zielgruppe.

The Attic Comedy Club Harmony of the Seas

Foto: The Attic Comedy Club Harmony of the Seas

Jazz on 4:

Exklusiv auf der Oasis-Class genießen Kreuzfahrtgäste in diesem stilvollen Raum ein phantastisches, musikalisches Angebot. Abend für Abend lauscht der der begeisterte Jazz-Fan sanften Klängen in einem glamourösen Ambiente.

Jazz on 4 Harmony of the Seas

Foto: Jazz on 4 Harmony of the Seas

Dort, wo sich auf der Allure of the Seas das Comedy Live untergebracht ist, liegt auf der Harmony of the Seas der Diamond Club für die treuen Crown & Anchor Stammfahrer entsprechender Clubstufen (Diamond, Diamond plus, Pinnacle). Im Diamond Club steht nicht nur ein eigener Concierge Service bereit sondern jeden Morgen auch ein kontinentales Frühstück sowie abends ausgewählte Drinks.

Diamond Club Harmony of the Seas

Foto: Diamond Club Harmony of the Seas

Studio B:

Die obere Etage der großen Multifunktions-Arena, welche sowohl zum Rollerskaten als auch zum Eislaufen und als Veranstaltungssaal genutzt wird. 

Casino Royale:

Las Vegas auf der Harmony of the Seas! Entsprechend der Schiffsgröße überrascht es wenig, dass dieses Casino das größte auf den Weltmeeren ist. In diesem Spielpalast findet der Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge, mit denen sich in erster Linie US-Kreuzfahrtgäste auf einer Kreuzfahrt beschäftigen und ihr Glück herausfordern. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden.

Casino Royale Harmony of the  Seas

Foto: Casino Royale Harmony of the Seas

Izumi Restaurant:

Wie schon auf der Allure of the Seas befindet sich neben dem zweiten Hauptrestaurant The Grande, das Izumi Restaurant. Auf der Speisekarte stehen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi Rolls, Rice Dishes und Noodle Bowls. 

Izumi Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Izumi Restaurant Harmony of the Seas

The Grande:

Die mittlere Etage des Hauptspeisesaals nennt sich The Grande. Im Gegensatz zum postmodernen und stylischen Ambiente im American Icon Restaurant haben die Designer und Innenarchitekten hier großen Wert auf klassische Eleganz gelegt. Farbliche Akzente setzt der riesige, geschmackvolle Kronleuchter in der Mitte der drei Restaurantebenen.

The Grande Restaurant Harmony of the Seas

Foto: The Grande Restaurant Harmony of the Seas

Deck 5 Harmony of the Seas

Aquatheater:

Das beeindruckende, am Heck der Harmony of the Seas in Form eines Amphitheaters angelegte Theater, ist Showplatz für spektakuläre Wassershows, die es nur auf den derzeit drei Schiffen der Oasis Class gibt. Eigens für diese Kreuzfahrtschiffe wurden großartige Akrobatik-Shows wie die Splish-Splash und die OceanAria Show produziert. An Bord der Harmony of the Seas nennt sich die Show „The Fine Line Aqua Show“. Die Tänzer schweben in den Shows scheinbar über die Zuschauer, springen in beeindruckenden Formationen in das tiefe Wasserbecken des Theaters und harmonieren perfekt mit einer beeindruckenden Hintergrundbeleuchtung. Nebelschwaden, künstlicher Regen und Wasserfälle schaffen den visuellen Höhepunkt. Die Shows werden natürlich stark vom Wetter beeinflusst und können bei stärkerem Wind und kälteren Temperaturen durchaus zeitlich verlegt oder abgesagt werden. In der Karibik ist das entsprechend unwahrscheinlicher als im Mittelmeer.

The Fine Line Aqua Show aboard Harmony of the Seas

Foto: The Fine Line Aqua Show aboard Harmony of the Seas

Dem Royal Theater vorgelagert befindet sich auf Deck 5 genau im Bugbereich der große Vitality SPA & Fitness Bereich. Wie alles an Bord der Harmony of the Seas ist der gesamte Komplex natürlich deutlich größer als auf anderen Kreuzfahrtschiffen. Das Angebot ist vielfältig und bietet die komplette Bandbreite eines modernen Spa-Bereichs. Dazu zählen Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) und vieles mehr. Teenager kommen in den Genuss spezieller Gesichtsbehandlungen, ebenso die männlichen Kreuzfahrtgäste. Darüber hinaus gibt es einen Frisör und ein Nagelstudio. Die Rezeption bzw. der Haupteingang befinden sich auf Deck 6.

Vitality at Sea entrance Fitness Center Harmony of the Seas

Foto: Vitality at Sea entrance Fitness Center Harmony of the Seas

Wir gehen nun weiter in Richtung Royal Promenade. Sofort fallen das ultramoderne Design, das schicke LED-Leuchtkonzept sowie einige, andere Änderungen und Optimierungen ins Auge. In ihren Abmaßen ist die Royal Promenade nicht gewachsen, wenngleich genau dieser optische Eindruck entsteht. Das zwischen der Latin-Beat-Bar Boleros und der Karaoke Bar On Air Club gelegene Starbucks Café ist einem Shore Excursions desk sowie einigen, umgestalteten Promenade Shops gewichen. Das Starbucks Coffee ist auf den Boardwalk in die Ladenzeilen umgezogen und entsprechend nun nicht mehr offen gestaltet. Insgesamt suggerieren die kleinen Veränderungen dem Reisegast einen enormen Größenzuwachs auf der Royal Promenade.

Shore Excursions Desk Harmony of the Seas

Foto: Shore Excursions desk Harmony of the Seas

Es reihen sich einige Ladenlokale aneinander, zu denen bekannte Labels wie Guess (Handtaschen und Accessoires), Prince and Green (Swarovski, Guess, Michael Kors), Kate Spade (Handtaschen, Kleidung, Accesoires) oder auch Regalia (Ketten, Ringe, Accessoires) gehören. Dem einkaufswilligen Kreuzfahrer sind hier kaum Grenzen gesetzt.

Der Boot & Bonnet Pub ist einem typisch englischen Pub nachempfunden und ist am Abend einer der Haupttreffpunkte auf der Royal Promenade.

Die Sorrento´s Pizzeria ist in ihrer Größe gewachsen, das Next Cruise Büro in dem man gleich seine nächste Kreuzfahrt buchen kann, ist ein Stück nach rechts gewandert und der von der Allure of the Seas bekannte Michael Kors Shop ist komplett verschwunden. Einen Großteil der Artikel findet man jetzt im Prince and Green Store wieder!

Neben dem Next Cruise Büro befindet sich eine Wendeltreppe hinauf zur Focus Photo Gallery. Auf den beiden Schwesterschiffen verbindet die Wendeltreppe an dieser Stelle auch die Royal Promenade mit dem darunter liegenden Casino. Das ist auf der Harmony of the Seas nicht mehr der Fall. Uns gefällt das sehr gut. 

Im Café Promenade finden wir ein großartiges Café in dem köstliche Kaffeespezialitäten wie der Seattle Best Coffee ® erhältlich sind. Abgerundet wird das Angebot durch viele, kleine Snacks für den kleinen Hunger zwischen den Mahlzeiten. Aus unserer Sicht ist das Café Promenade die bessere Wahl im Vergleich zum Starbucks, da man hier mehr Inhalt für sein Geld in den Tassen bekommt und die Qualität wirklich gut ist.

Royal Promenade Harmony of the Seas am frühen Abend

Foto: Royal Promenade Harmony of the Seas am frühen Abend

Dem Latin-Beat folgen bei einem Mojito oder Caipirinha – kein Problem im Latin Dance Club – dem Boleros.

Boleros Lounge und Royal Promenade Harmony of the Seas

Foto: Boleros Lounge und Royal Promenade Harmony of the Seas

Das Herz der Harmony of the Seas ist die Royal Promenade mit ihren Shops. Nach Lust und Laune einen Cocktail trinken oder die Geschäfte mit ihrem umfangreichen Sortiment durchschlendern und danach ein Stück Pizza in Sorrento´s Pizzaria essen, einen Landausflug buchen? All das und noch viel mehr geht auf der Royal Promenade. Auffallend ist dabei, dass beinahe ausschließlich nur noch Luxusmarken angeboten werden. Vorbei scheint hier die Zeit der typischen Souvenir-Shops und T-Shirt-Läden.

Wir schnappen uns ein Mikrofon und singen in der Karaoke-Bar On Air Club – nein, das lassen wir dann doch besser – besuchen lieber umgehend die faszinierende Rising Tide Bar, in der man praktisch über drei Decks auf und ab schwebt. Eine pfiffige Idee, wenngleich solche Gimmicks natürlich etwas Spielerei sind aus unserer Sicht.   

On Air Club Harmony of the Seas

Foto: On Air Club Harmony of the Seas

Die Rising Tide Bar beherbergt eine auf den ersten Blick kaum erkennbare Veränderung. War sie bisher eher eine modische „Steh-Bar“ ohne vernünftige Sitzgelegenheiten, so stehen nun elegante Clubsessel für die Gäste bereit, wenn auch recht wenige in der Anzahl. Das Angebot an der Bar weicht jetzt ebenfalls von dem auf den Schwesterschiffen ab, denn man hat die Champagne Bar vom hinteren Eingangsbereich der Royal Promenade in die Rising Tide Bar verlegt. Sekt und Champagner genießt der Kreuzfahrtgast fortan nicht mehr auf festem Boden sondern dekadent schwebend zwischen der Royal Promenade und dem Central Park. Wobei die Bezeichnung „fester Boden“ vielleicht nicht ganz trefflich gewählt ist, denn wir befinden uns ja immer noch auf einem Schiff. 

Was hat es mit dieser Veränderung auf sich bzw. warum musste die Champagne Bar umziehen?

Royal Promenade und Rising Tide Bar Harmony of the Seas

Foto: Royal Promenade und Rising Tide Bar Harmony of the Seas

Die Stelle hat nun die Bionic Bar eingenommen, die erstmals auf der Quantum of the Seas zu finden war. Sündhaft teure Roboter mixen hier die Bargetränke, eine digitale Tafel zeigt die Wartezeit für die jeweilige Getränkebestellung an. Sicherlich ist diese Bar kein Ort für romantische Stunden am Abend sondern vielmehr ein geselliger Treffpunkt an dem man sich unterhält und den Robottern beim Shaken zuschaut.

Direkt gegenüber der Bionic Bar befindet sich, wie auch auf der Allure of the Seas und Oasis of the Seas der Guest Services Bereich. Die Rezeption ist als solche nun aber kaum noch erkennbar, denn es gibt keinen durchgehenden Beratungstresen mehr sondern einzelne Beratungscounter, wie sie auf der Quantum-Class eingeführt wurden. Auch hier bringt die Veränderung einen optischen Größenzuwachs mit sich, da keine schweren Möbel mehr den vorhandenen Platz verstellen. Für das Personal dürfte die Veränderung weniger schön sein, denn der Arbeitsplatz ist nun auch für die Passagiere zugänglich und einsehbar. Kleinere Gegenstände, die gerne hinter dem Tresen deponiert wurden, wird man hier nicht mehr finden.

Harmony of the Seas Guest Services

Foto: Harmony of the Seas Guest Services

Für unseren Geschmack sind die Veränderungen im Bereich der Royal Promenade durchaus sehr gelungen. Den Tausch einzelner Geschäfte möchten wir dabei gar nicht so sehr gewichten, vielmehr fällt der scheinbare Größenzuwachs ins Auge. Das neue Farb- und Lichtkonzept schaut hervorragend – wenn auch eher spacig als maritim - aus. Die Royal Promenade auf der Harmony of the Seas hat nichts mehr mit jener auf den deutlich älteren Schiffen der Voyager Class gemeinsam – und dennoch ist sie aus unserer Sicht flottenweit die gelungenste.

Ganz am Heck liegt das dritte Hauptrestaurant an Bord der Harmony of the Seas, das Silk. Für alle Restaurants gilt das neue Dynamic Dining Konzept, bei dem die Gäste – ähnlich dem schon bekannten „My Time Dining“-Konzept – jeden Abend frei wählen können wann und wo bzw. mit wem sie speisen möchten. Es gibt keine festen Tischzeiten mehr, die Tische und auch die Kellner können jeden Abend andere sein. Die Wahl liegt nun beim Gast, in welchem Restaurant zu welcher Zeit er was essen möchte. 

Silk Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Silk Restaurant Harmony of the Seas

Deck 5 wird umrundet von einer 670m langen Joggingbahn, auf der sogar kleinere Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Die Joggingbahn liegt zwar, anders als bei den meisten Kreuzfahrtschiffen, nicht im Bereich des Pooldecks und somit für die Läufer in ungestörter Lage, aber die Aussicht hier unten ist nicht wirklich ansprechend. Da man in der Regel nicht mitten am Tage seine Joggingrunden absolviert sondern in den frühen Morgenstunden, störten in alter Poollage eigentlich weder die morgens am Rand stehenden Sonnenliegen noch ein eventuelle Hitzebelastung durch Sonneneinstrahlung.

Deck 6 Harmony of the Seas

Einen atemberaubenden Meerblick genießen wir ein Deck höher vom mehr als 600 Personen Platz bietenden Aqua Theater, welches wir auf Deck 5 bereits beschrieben haben. Tagsüber ist das Theater ein Ort der Muße und Entspannung, am Abend wird es zur spektakulären Theaterbühne auf der die phantastischen Wassershows dargeboten werden. Wir dürfen erstmalig die neue „Fine Line Aqua Show“ bestaunen, die zum Teil allerdings etwas langatmig erscheint und in manchen Spielphasen eher an eine Akrobatikshow ohne Wasser erinnert. Der genaue Ablauf der Show ist wohl aber noch nicht abschließend festgelegt, so dass wir kein Endurteil bilden möchten.

Aqua  Theater und The Ultimate Abyss Doppelrutsche Harmony of the Seas

Foto: Aqua Theater und The Ultimate Abyss Doppelrutsche Harmony of the Seas

Veränderungen auf dem Boardwalk

Liebhaber der mexikanischen Küche sollten einen Blick in die Sabor Taqueria werfen! Das Sabor ist ein mexikanisches Restaurant mit Taco-Backmaschine. Tagsüber treffen sich hier Familien, abends verwandelt sich die Sabor Taqueria ein einen Pub mit Live-Gitarrenmusik und Tanzmöglichkeit. Im Vergleich zum selbigen Restaurant auf der Allure of the Seas speist man auf den Außenplätzen nun etwas intimer, denn Pflanzenkübel sorgen für den nötigen Diskretionsabstand zum offenen Bordwalkbereich.

Boardwalk im Vergleich - Harmony und Allure of the Seas

Foto: Boardwalk im Vergleich - Harmony und Allure of the Seas

Die mittig zwischen Sabor Taqueria und Johnny Rockets gelegene Sabor Bar wurde in die Sabor Taqueria integriert, um Platz für den Auslauf der „The Ultimate Abyss“ Doppelrutschen zu schaffen. Besonders deutlich werden diese Veränderungen auf der gezeigten Collage zwischen dem Boardwalk auf der Allure of the Seas und auf der Harmony of the Seas. Die „Ultimate Abyss“ (Deutsch: der ultimative Abgrund) ist neben dem Jahrmarktkarussell das markanteste Merkmal auf dem Boardwalk, der ansonsten nun auch aufgeräumter und größer wirkt als auf den Schwesterschiffen. Verschwunden sind zum Beispiel die von der Allure of the Seas bekannten Holzpferde im Eingangsbereich und auch das kleine „Kassenhäuschen“ vor dem Karussell ist nicht mehr da.

Karussell und Ultimate Abyss Rutsche Boardwalk Harmony of the Seas

Foto: Karussell und Ultimate Abyss Rutsche Boardwalk Harmony of the Seas

Fettige Burger bei Johnny Rockets

Zu unseren persönlichen Lieblingsadressen an Bord zählte immer das bewährte und bereits von anderen Schiffen aus der Flotte bekannte Johnny Rockets, ein typisches 50er Jahre Diner mit Jukebox, frischen Burgern, Pommes und himmlischen Milchshakes. Allerdings können wir bei unserem aktuellen Besuch die einst hohe Qualität der Burger nicht mehr bestätigen. Sowohl beim Geschmack als auch in der Darbietung gibt es Punktabzug. Es ist einfach eklig, wenn das Fett aus dem Burger tropft und das Brötchen zusätzlich durchweicht. Das war nicht immer so, auch wenn das Restaurantpersonal unsere Reklamation überhaupt nicht nachvollziehen kann. Da erhält der Burger-Liebhaber nun bei den Mitbewerbern deutlich schmackhaftere und weniger fettige Alternativen. Oder aber, um auf der Harmony of the Seas zu bleiben, im Jamie´s Italian Restaurant an Bord sind die Burger von erheblich besserer Qualität!

Johnny Rockets Burger Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Johnny Rockets Burger Restaurant Harmony of the Seas

Das kulinarische Angebot setzt sich weiter fort. Es ist praktisch unmöglich, sich den ganzen Leckereien und Verlockungen zu entziehen. Ein typisch amerikanisches Jahrmarkt Karussell sorgt inklusive Jahrmarktmusik für die perfekte Illusion und zieht die Besucher in seinen Bann. Aber nicht nur das Karussell dreht sich. Schaut man sich auf dem Boardwalk um, dann dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um das pure Vergnügen der Reisegäste. Von der Royal Promenade auf  den Boardwalk umgezogen ist das Starbucks, welches nun an Stelle des bisherigen Pets at Sea Shops hier zu finden ist. 

Starbucks Café Harmony of the Seas Innenansicht

Foto: Starbucks Cafe Harmony of the Seas Innenansicht

Viel Schaum, wenig Inhalt

Hier im Starbucks ist die gleicht Angebotsvielfalt zu finden wie in den Filialen an Land. Dazu zählt der reguläre Kaffee, Caramel Macchiato, erfrischendes Frappuccino, Schokoladengetränke und diverse Gebäckvarianten. Leider wurde hier die Starbucks-Philosophie „Viel Schaum, wenig Inhalt“ übernommen und somit besteht ein „Large Cappuccino“ – genau wie in den Filialen an Land – zu gefühlten 70% aus Milchschaum und nicht aus der eigentlichen Kaffeespezialität. Das Café Promenade  auf der Royal Promenade bietet hier an Bord aus unserer Sicht ein deutlich besseres Preis-/ Leistungsverhältnis.

All diese Angebote sind natürlich wunderbar, ob man sie auf einer 7-tägigen Kreuzfahrt neben den Spezialitäten-Restaurants und Snack-Points auf dem Schiff aber nutzen kann, bleibt mal dahin gestellt. Zumindest dann nicht, wenn in den Häfen Landausflüge geplant sind oder man die Kalorien im Auge behält – die heimische Waage wird es einem danken. Ok, man kann natürlich regelmäßig das Fitness Center an Bord besuchen

Ideal wären permanente Transatlantik-Kreuzfahrten mit der Harmony of the Seas auf denen das Angebot an Bord voll ausgenutzt werden kann.  

Neu auf dem Boardwalk ist im hinteren Bereich, direkt neben dem Johnny Rockets eine kleine Kletterwand für Kinder, Luckey Climber genannt.

Wir verlassen den Boardwalk in Richtung Schooner Bar auf der Royal Promenade

Die auf allen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bewährte und beliebte Schooner Bar darf auch im Zeitalter neumodischer Cyber-Bars an Bord nicht fehlen. In der sehr maritimen Schooner Bar haben wir schon auf den Ur-Schiffen der Royal Caribbean Flotte gesessen, zu Zeiten als solche Einrichtungen noch als große Innovationen gefeiert wurden. Heute darf es dann schon eher ein Autoscooter sein, um der anspruchsvollen Spaßgesellschaft ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Zeiten ändern sich. Allerdings hat Royal Caribbean es geschafft, der Bar ein zeitgemäßes, neues Gesicht zu verleihen, ohne dabei den maritimem Charakter aus den Augen zu verlieren. Es ist wirklich ein sehr guter Wandel gelungen, wenn auch deutlich an maritimen Dekorationsmerkmalen gespart wurde.

Schooner Bar Harmony of the Seas

Foto: Schooner Bar Harmony of the Seas

Gegenüber der Schooner Bar liegt die große Focus – Photo Gallery. Entgegen selbiger Einrichtung auf der Allure of the Seas sind Papierausdrucke an den Wänden hier nun historische Geschichte. Die großen Fotowände und Drehregale sind komplett verschwunden. Alle Fotos können jetzt mittels Bordkarte an den Fototerminals abgerufen und bestellt werden.

Focus Photo Gallery Harmony of the Seas

Foto: Focus Photo Gallery Harmony of the Seas

Zu guter Letzt füllt das Vitality at Sea Spa and Fitness Center den gesamten Bug auf Deck 6 aus. Der riesige Wellnesskomplex bietet einen Schönheitssalon, traditionelle Spa-Behandlungen, Aromatherapien, Massagen, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen und ein umfangreiches Saunaerlebnis. Im neuen Vitality Café am Eingang werden frisch gepresste Säfte, Eiweiskost und jede Menge Obst angeboten.

Vitality Café Harmony of the Seas

Foto: Vitality Cafe Harmony of the Seas

Deck 7 Harmony of the Seas

Dieses Deck ist überwiegend mit Kabinen belegt. Nicht neu aber beliebt sind Kletterwände, die wir hier an Bord der Harmony of the Seas am Heck von Deck 7 in doppelter Ausführung finden. Eine Rock Climbing Wall befindet sich auf der Backbord- die andere auf der Steuerbordseite. Die Höhe beträgt jeweils rund 13 Meter.

Aqua Theater, Ultimate Abyss Rutsche und Kletterwände Harmony of the Seas

Foto: Aqua Theater, Ultimate Abyss Rutsche und Kletterwände Harmony of the Seas

Deck 8 Harmony of the Seas

Abgesehen von der Music & Dancing Lounge Dazzles geht es auf Deck 8 eher ruhig und beschaulich zu. Hier liegt der große Central Park mit einer Vielzahl an Shopping- und Speisemöglichkeiten, die natürlich aufpreispflichtig sind. In erster Linie sind im großen Central Park, dem dritten Park auf hoher See (nach der Oasis of the Seas und Allure of the Seas), mit 12.000 echten Bäumen und Pflanzen eine Vielzahl an Spezialitäten-Restaurants zu finden. Die Veränderungen im Bereich des Central Park gegenüber der Allure of the Seas sind eigentlich marginal und beschränken sich auf eine andere Belegung der Shops und einer leichten Anpassung der Wegführung sowie neuen Sitzmöglichkeiten, zum Beispiel vor der Trellis Bar. Warum soll man aber auch Bewährtes und Beliebtes bedeutend ändern? Der Central Park war bereits ein Refugium der Ruhe sowie abends ein beliebter Treffpunkt für einen besinnlichen Restaurantbesuch oder das Glas Champagner in Untermalung vom Gezwitscher munterer Vögel (natürlich vom Band). Das hat sich nicht geändert. Verschwunden ist das Portraitstudio (nun integriert in der Focus Photo Gallery), an deren Stelle jetzt ein Hublot Store zu finden ist.

Central Park Harmony of the Seas am Abend

Foto: Central Park Harmony of the Seas am Abend

Das sicherlich exklusivste Restaurant auf der Harmony of the Seas dürfte, neben dem Costal Kitchen, das 150 Central Park Restaurant sein. Die Gäste speisen in einem äußerst eleganten und stilvollem Ambiente, sitzen in gemütlichen Loungestühlen und lauschen dabei klassischer Musik vom Band. Live Musik von einem klassischen Flügel würde die Wohlfühlatmosphäre sicher noch unterstreichen. Die auf der Allure of the Seas eingeführten, schweren Ohrensessel sind hier nun wieder fast komplett verschwunden, wir zählen nur noch  vier Stück.

150 Central Park Restaurant Harmony of the Seas

Foto: 150 Central Park Restaurant Harmony of the Seas

Weggefallen ist auf dem Central Park das wunderbare Steakhouse, der Chops Grille. An selbiger Stelle liegt nun das nicht minder attraktive, italienische Restaurant Jamie´s Italian des britischen Starkoch Jamie Oliver. Hier gibt es übrigens deutlich hochwertigere und schmackhaftere Burger als im Johnny Rockets auf dem Boardwalk.

Jamie´s Italian Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Jamies Italian Restaurant Harmony of the Seas

Mittig beider Restaurants pendelt übrigens die Rising Tide Bar zwischen diesem und zwei weiteren, darunter liegenden Decks auf uns ab.

Der Chops Grille ist das beliebte Steakhouse in dem neben erstklassigen Steaks vom Grill auf Wunsch auch Meeresfrüchte und sündhaft leckere Desserts serviert werden. Sowohl der Chops Grille als auch das 150 Central Park Gourmet-Restaurant sind ausschließlich zum Dinner geöffnet.

Chops Grille Harmony of the Seas

Foto: Chops Grille Harmony of the Seas

Etwas schade ist aus unserer Sicht die Tatsache, dass von keinem der Restaurants entlang des Central Parks ein Meerblick möglich ist. Das Gefühl, sich auf einem Kreuzfahrtschiff zu befinden, geht somit verloren. Ob das nun positiv oder negativ ist, muss jeder Gast für sich selbst entscheiden.

Wir sind im New Yorker Central Park – oder doch auf der Harmony of the Seas?

Einzigartig und völlig surreal ist das Erlebnis bei Dunkelheit und Wind, ja, vielleicht noch bei einem Regenschauer, wenn der Wind durch die Blätter und Baumkronen pfeift, die Gäste mit dem Regenschirm am Restaurantfenster vorbei laufen und echte Vögel vom Wind angetrieben durch die Lüfte fliegen. Diese Szenerie haben wir in dieser Form zuletzt auf der Allure of the Seas erlebt, während unserer aktuellen Kurzreise auf der Harmony of the Seas ist das Wetter deutlich besser. Dennoch kommt uns dieses Erlebnis vom letzten Jahr nun wieder in Erinnerung. Im Bereich des Central Park werden vor jedem Restaurant und an den Eingängen zu den Deckbereichen jeweils kostenfreie Regenschirme angeboten. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gast auch ohne Zwangsdusche von oben sein Restaurant erreicht bzw. dieses wieder verlassen kann. Schnell kommt schon mal die Frage auf, ob man sich noch auf einem Kreuzfahrtschiff oder vielleicht im echten Central Park in New York befindet. Dort gibt es allerdings keine solch wunderbaren Restaurants in unmittelbarer Nähe. Wie auch immer, Schluss der Träumerei. Wir gehen weiter.

Eindrücke vom Central Park Harmony of the Seas

Foto: Eindrücke vom Central Park Harmony of the Seas

Das nicht aufpreispflichtige Park Café befindet sich unmittelbar gegenüber vom Chops Grille und hält eine umfangreiche Salatbar sowie Sandwiches, Crepes und Gebäck für den kleinen Hunger zwischendurch bereit. Das Park Café ist bis spät in die Nacht hinein und zu allen Mahlzeiten geöffnet.

Park Café Innenansichten Harmony of the Seas

Foto: Park Cafe Innenansicht Harmony of the Seas

Bleibt zuletzt noch die Weinbar Vintages. Neben edlen Weinen aus vielen weltweiten Anbaugebieten bekommt der Gast ausgewählte Leckereinen und Käsesorten gereicht.

In Zusammenhang mit möglichem Wind im Bereich des Central Park ist noch eine kleine aber wirkungsvolle Veränderung zu nennen. Bisher sorgten unter bestimmten Bedingungen Windböen für mehr oder weniger große Verwirbelungen im Central Park, die mehr den Bäumen als den Gästen schadeten. Dieses Problem soll nun durch eine Art Windschott unterhalb der großen Glasfronten des Coastal Kitchen bzw. der Suite Lounge gelöst worden sein. Wir haben das mal aus einer identischen Perspektive im Vergleich zwischen der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas dargestellt.

Blick über das Pooldeck - Harmony und Allure of the Seas

Foto:  Blick über das Pooldeck - Harmony und Allure of the Seas

Deck 9 Harmony of the Seas

Dieses Deck ist, bis auf die obere Etage der Music & Dancing Lounge Dazzles, ausschließlich mit Kabinen belegt.

Deck 10 Harmony of the Seas

Dieses Deck ist ausschließlich mit Kabinen belegt

Deck 11 Harmony of the Seas

Auch auf diesem Deck befinden sich in erster Linie die Passagierkabinen. Mit einer Ausnahme.

Wonderland Restaurant: „Folgen Sie dem weißen Kaninchen in eine fantastische Welt voller zauberhafter Genüsse. Traumhafte Arrangements, magische und surreale Kreationen wie Getrüffeltes Ei in der Schale, Flüssiger Hummer oder Arktische Equator Schokolade werden Sie in die Welt der Träume entführen.“ So beschreibt die Reederei das zauberhaft und verspielt eingerichtete Restaurant an Bord der Harmony of the Seas. Bisher war es exklusiv auf den Kreuzfahrtschiffen der Quantum-Klasse zu finden. Der Aufpreis für dieses einzigartige Restaurant liegt aktuell bei 45,- US-Dollar pro Person.

Wonderland Restaurant imaginative cuisine Harmony of the Seas

Foto: Wonderland Restaurant Imaginative Cuisine Harmony of the Seas

Deck 12 Harmony of the Seas

Hier befindet sich die obere Etage und auch der Eingang vom Wonderland Restaurant. Ansonsten sind auf diesem Deck Passagierkabinen untergebracht.

Deck 14 Harmony of the Seas

Kinderparadies Adventure Ocean

Das auf diesem Deck, neben weiteren Passagierkabinen, befindliche Kartenspielzimmer ist weniger spannend. Wir richten unser Augenmerk auf dem wohl größten Kinderkomplex auf den Ozeanen – die mehr als 2.700 qm große Youth Zone, die sich über zwei Decks erstreckt. Auf Deck 14 ist der Adventure Ocean Kinderbereich zu finden, der sich an den Nachwuchs von 0-11 Jahren richtet.

Betritt man den Komplex vom Treppenhaus auf Deck 14 aus, so befindet man sich unmittelbar in der Kid´s Avenue. Die Veränderungen gegenüber der Allure of the Seas sind minimal, fallen aber dennoch auf. Der mittig gelegene Spielraum Play für alle Altersgruppen ist nun nicht mehr geschlossen sondern an einer Seite zu etwa einem Viertel offen. Das ermöglicht den Betreuern aus dem Nursery-Bereich stets einen Blick auf dieses Areal. Abgesehen davon werden natürlich ohnehin alle Bereiche von qualifizierten und bestens geschulten Mitarbeitern betreut. Dieser große Spielbereich trennt das Adventure Ocean mittig, beidseitig ist er auf einem Weg zu umrunden, von dem aus die verschiedenen Spielräume zu erreichen sind.

Play area Adventure Ocean Harmony of the Seas

Foto: play area Adventure Ocean Harmony of the Seas

Verschwunden ist der separate Raum mit den Videospielautomaten, die Kids Arcade. Aus unserer Sicht eine gute Entscheidung, denn Spiel- und Ballerautomaten passen nicht wirklich in dieses Kinderparadies.

Laufend wechselnde Workshops, Mal- und Bastelkurse finden im gegenüber liegenden Bereich, dem „The Puzzle Break“ Bereich statt. Das Angebot ist nicht nur an die Kinder sondern auch an die Eltern gerichtet.

Wir laufen im Uhrzeigersinn den Weg entlang, finden das Adventure Ocean Theater mit seinen 55 Sitzplätzen, welches ein eigenes Theater für die Kinder darstellt. Sowohl die roten Sessel als auch der große, rote Vorhang erinnern an ein großes Schiffstheater. Neben Karaoke- und Talent-Shows werden hier auch eigens produzierte Theaterstücke bzw. Musicals aufgeführt.

Harmony of the Seas Adventure Ocean Theater

Foto: Harmony of the Seas Adventure Ocean Theater

Mit dem Adventure Science Lab wird den Kids & Teens ein waschechtes Labor geboten, in dem entsprechend Labortische, Schaukästen, Waschbecken und unterschiedliches Labormaterial zu entdecken ist. Mit diesem Labor wird das bestehende Angebot bei Royal Caribbean in Hinblick auf kindgerechte, wissenschaftliche Versuche noch ausgeweitet.

Alle Räume sind nach Altersklassen unterteilt und entsprechend ausgestattet. Im Voyagers spielen die Kinder von 9 bis 11 Jahren, im Explorers von 6 bis 8 Jahren und im Aquanauts von 3 bis 5 Jahren.  

Harmony of the Seas Adventure Ocean Aquanauts 3-5 Rezeption

Foto: Harmony of the Seas Adventure Ocean Aquanauts 3-5 Rezeption

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, gibt es bei Royal Caribbean einen eigenen Nursery Bereich, in dem die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren qualifiziert betreut werden. Die Royal Babies & Tots Nursery ist im Gegensatz zu den anderen Einrichtungen für die Kinder nicht kostenfrei. Die Kinder können dort tagsüber und abends abgegeben werden, pro Stunde werden 8,- US$ berechnet.

Auf Deck 14 befindet sich auf der Allure of the Seas einen phantastischer Außenbereich mit Sonnenliegen, der etwas versteckt gelegen und nur durch einen Kabinengang erreichbar ist. Der gesamte, obere Bereich der Kommandobrücke kann auf der Allure of the Seas als Ort der Ruhe und als ideale Rückzugsmöglichkeit vom Trubel auf den anderen Decks bezeichnet werden. Dieser Bereich wurde nun auf der Harmony of the Seas ins Solarium integriert und ist nur noch unmittelbar über den Brückennocks offen. Neben dem Zugang vom Kabinengang an der Backbordseite befindet sich ein weiterer direkt am Solarium, damit ist es kein Ort der Ruhe mehr. Beim Ein- und Auslaufen aus den Häfen tummelt sich dort jetzt stets eine Vielzahl von Menschen. Die tolle Aussicht ist aber zumindest geblieben. Auf der Backbordseite wurde ein kleines Gimmick eingeführt – die King of the World Plattform. Diese verfügt über einen Glasboden und reicht etwas über die eigentliche Aussichtsplattform hinaus. Wirklich spektakulär ist sie allerdings nicht, da haben die Mitbewerber AIDA oder Princess Cruises deutlich aufregendere Varianten zu bieten.

Harmony of the Seas Aussichtsplattform Brückennock Steuerbord

Foto: Harmony of the Seas Aussichtsplattform Brückennock Steuerbord

Deck 15 Harmony of the Seas

Die Teenager haben an Bord der Allure of the Seas ihr eigenes Reich. Ihnen steht auf Deck 15 die Youth Zone zur Verfügung. In der Video Arcade stehen kostenpflichtige Spielautomaten bereit, welche regelrecht dazu verführen, hier sein Geld auszugeben.

Der Living Room ist ein Raum zum Chillen mit Bodenkissen, Sitzsäcken und diversen weiteren Annehmlichkeiten für Jugendliche.

Harmony of the Seas The Living Room

Foto: Harmony of the Seas The Living Room

Die nur rückseitig zugängliche, mit alkoholfreier Bar ausgestattete, Fuel Teen Disco bietet neben lauter Musikbeschallung nette Rückzugsmöglichkeiten für die Jugendlichen. Diese war zum Zeitpunkt unseres Aufenthalts an Bord jedoch zunächst das Presse- und Mediencenter und im Anschluss an die Einführungsfahrt geschlossen.

Im Außenbereich The Back Deck befinden sich Tischtennisplatten in völlig verglasten Bereichen. Das sichert zwar das abdriften des Balles, sorgt bei uns allerdings für ein leicht „eingesperrtes“ Glashausgefühl. Jugendliche dürfte diese Tatsache jedoch weniger stören.

Wie wird eigentlich sichergestellt, dass Kinder an Bord nicht abhanden kommen oder im Notfall die Musterstation finden?

Bereits im Hafenterminal bekommen die Kinder ein während der gesamten Reise zu tragendes Armband, auf dem die jeweilige Musterstation vermerkt ist. Im unwahrscheinlichen Fall eines Notfalls, bringen Betreuer die Kinder zu den jeweiligen Stationen und treffen dort auf ihre Eltern. So zumindest die Theorie. Wie sich das in einem hoffentlich nie eintretenden Notfall wirklich umsetzen lassen würde, wenn mehrere 100 Kinder an Bord sind, bleibt fraglich.

Für Kinder, die im Adventure Ocean abgegeben werden, stehen zusätzlich mit einem Sender versehende Armbänder zur Verfügung, die auf freiwilliger Basis auch außerhalb dieser Zone getragen werden können. Um diesen Service nutzen zu können, müssen Eltern aber das so genannte Royal Connect Phone, auch WOW-Phone genannt, mieten. Mit diesem nur an Bord funktionierenden Smartphone können Eltern nun ihre Kinder, die ein entsprechendes Armband tragen, auf dem Schiff lokalisieren. Zusätzlich ist die Kommunikation mit anderen  Inhabern dieses Royal Connect Phones möglich. Ein Kontakt „zur Außenwelt“ an Land kann nicht hergestellt werden, dafür zeigt es aber das aktuelle Tagesprogramm an.   

Im hinteren Treppenhausbereich von Deck 15 befindet sich ein riesiges Schiffmodell der Harmony of the Seas. Auf der Allure of the Seas wurde der Bereich den ersten Kreuzfahrtschiffen der Reederei, mit Baujahr in den 1970er Jahren, gewidmet, von denen dort Schiffsmodelle und Bilder ausgestellt sind. 

Harmony of the Seas Schiffsmodell Deck 15

Foto: Harmony of the Seas Schiffsmodell Deck 15

Der Harmony Dunes 9-Loch-Minigolfplatz beeindruckt durch seine Größe und die Gestaltung, erfüllt seinen Zweck aber letztendlich auch nicht besser als die kleineren Minigolfplätze auf anderen Kreuzfahrtschiffen.

Harmony Dunes Minigolf

Foto: Harmony Dunes Minigolf

Der Sports Court ist ein, wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann.

An Stelle des Wipe Out Café hinter dem Sportplatz liegt nun das Mini Bites Café oder Restaurant, in dem prinzipiell selbige Snacks angeboten werden wir zuvor im Wipe Out Café. Das Mini Bites dient in erster Linie dem kleinen Hunger zwischendurch und wird auch zum Frühstück ganz gut besucht. Alle Snacks im Mini Bites sind im Reisepreis enthalten.

Mini Bites Café Harmony of the Seas

Foto: Mini Bites Cafe Harmony of the Seas

Die von der Allure of the Seas bekannte, groß angelegte H2O Zone heißt hier auf der Harmony of the Seas nun Splashaway Bay und richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Aber auch den einen oder anderen Erwachsenen haben wir dort gesichtet. Große, bunte Figuren sowie Wasserkanonen und andere Spielelemente laden quasi jede Altersklasse dazu ein, sich hier zu vergnügen. Eine Besonderheit innerhalb der Splashaway Bay ist ein riesiger Eimer, der sich langsam mit Wasser füllt und dieses dann in einer bombastischen Kaskade über einen Großteil der Splashaway Bay ergießt. Insgesamt ist die Splashaway Bay aus unserer Sicht noch einmal deutlich attraktiver gestaltet als das vergleichbare Pendant auf der Allure of the Seas.

Harmony of  the Seas Splashaway Bay mit großem Wassereimer

Foto: Harmony of the Seas Splashaway Bay mit großem Wassereimer

Kunststofffolie statt Plastik und noch viel größer

Ein echtes Highlight auf der Harmony of the Seas ist das den Erwachsenen vorbehaltene und in seiner Größe nochmals gewachsene Solarium, hoch oben im Bugbereich auf Deck 14, 15 und 16. Für das leibliche Wohl der Kreuzfahrtgäste sorgen das attraktiv gestaltete Solarium Bistro auf Deck 15 bzw. die Solarium Bar auf Deck 16. Die Treppenauf- und Abgänge sind im Solarium nun nicht mehr seitlich sondern zentral in der Mitte angeordnet. Dadurch ist der gesamte Bereich nun deutlich besser zugänglich als zuvor. Insgesamt wirkt auch das Solarium deutlich größer und luftiger als auf den ersten beiden Schiffen dieser Klasse. Schön ist der in Teilbereichen wieder eingesetzte Bodenbelag in Steinoptik, den man auf der Allure of the Seas nach der letzten Renovierung leider fast vollständig durch Kunststoff in Holzoptik ausgetauscht hat. Neu ist die Deckenkonstruktion im Solarium.   

Sind bisher alle Elements aus Glas gewesen und haben einen Großteil des Solariums überspannt, so ist die Entscheidung nun auf die Verwendung von Kunststoffgewebe und Kunststofffolie gefallen. Das Kunststoffgewebe hält einen Teil der Sonnenstrahlen zurück und die Kunststofffolie spart wohl in erster Linie Gewicht, denn optisch ist sie gewiss kein Highlight. Die Folie reduziert die Lichteinstrahlung und lässt den blauen Himmel milchig weiß erscheinen, das ist nicht schön. Dieser optische Nachteil wird durch vergrößerte Abstände zwischen den einzelnen Elementen allerdings wieder ausgeglichen.

Solarium Harmony of the Seas

Foto: Solarium Harmony of the Seas

Dieser optische Vorteil wird bei Regen schnell zu einem Nachteil, denn die größeren Abstände halten bei einem Regenschauer entsprechend weniger Wasser zurück und auch das Kunststoffgewebe weist Luftlöcher auf, durch die das Wasser dringt. An regnerischen Tagen dürfte das Solarium nun deutlich an Attraktivität verloren haben.

Durch die Integrierung des vorderen Bereichs auf Deck 14 in das Solarium konnte ein weiterer Whirlpool installiert werden und die Zahl der Sonnenliegen hat sich im Vergleich zum vorherigen, offenen Deck auf der Allure of the Seas deutlich erhöht.

Weiterhin grandios sind die auf der Back- und Steuerbordseite, über die Bordwand hinausragenden, Whirlpools. Obwohl es sie bereits seit Einführung der Freedom-Klasse gibt, sind sie immer noch ein echtes Highlight.  

Harmony of the Seas Infinity Whirlpool

Foto: Harmony of the Seas Infinity Whirlpool

Geht man nun in Richtung Heck der Harmony of the Seas, dann liegen nicht etwa in der Mitte des Schiffes die Pools und Wasserlandschaften, wie man es von anderen Kreuzfahrtschiffen kennt. In der Mitte der Harmony of the Seas ist ein riesiger Innenhofbereich, der den Blick auf den auf Deck 8 liegenden Central Park freigibt. Sehr beeindruckend.

Central Park, Pools und The Perfect Storm Wasserrutschen Harmony of the Seas

Foto: Central Park, Pools und The Perfect Storm Wasserrutschen Harmony of the Seas

>>Fortsetzung in Teil 2 <