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Schiffsportrait, Bilder und Eindrücke von Bord der Navigator of the Seas

Autor: Oliver Asmussen am 15.08.2018

Royal  Caribbean International: Schiffsportrait und Rundgang über die Navigator of the Seas

Die im Dezember 2002 in Dienst gestellte „Navigator of the Seas“ hat drei ältere und ein jüngeres Schwesterschiff. Alle fünf Kreuzfahrtschiffe gehören zur so genannten „Voyager-Class“. Das erste Kreuzfahrtschiff dieser Serie war die 1999 in Dienst gestellte Voyager of the Seas, welche nicht nur das Typschiff, sondern seinerzeit auch das größte Kreuzfahrtschiff der Welt war. Zu den Highlights zählten damals die Royal Promenade, die Eislaufbahn und das über drei Decks reichende Hauptrestaurant. Die Navigator of the Seas ist nach der 4-wöchigen „Revitalisierung“ im Jahr 2014 nun 139.570 BRZ groß, 311m lang und beherbergt bei Doppelbelegung 3.276 Passagiere. Der „Voyager-Class“ folgte die etwas größere „Freedom-Class“. Ich habe die Navigator of the Seas in Hamburg unter die Lupe genommen und die Eindrücke in folgendem Schiffsportrait zusammengefasst.

Navigator of the Seas auslaufend Hamburg nach Erstanlauf am 29.05.2018

Foto: Navigator of the Seas auslaufend Hamburg nach Erstanlauf am 29.05.2018

Der Rundgang beginnt diesmal wieder auf dem untersten Deck.

Deck 02 Navigator of the Seas

Das Conference Center steht als allgemeiner Veranstaltungsraum nicht nur für Konferenzen auf See und Firmenevents zur Verfügung, sondern ist auch für private Zwecke von Gästen an Bord zu mieten.

Die Eislaufbahn bzw. der Center Ice Rink wurde auf der Voyager of the Seas eingeführt und ist auch heute noch ein magischer Anziehungspunkt an Bord der entsprechenden Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean International. Tagsüber wird die Eisbahn zur Rollschuhbahn bzw. zu einer Halle für Inline-Skater. Die Eisshows sind unbedingt sehenswert, wenngleich die Darbietungen durch die eingeschränkte Raumgröße zumindest in der Höhe begrenzt werden. Die Eisshows sind kostenfrei und müssen vorher nicht (mehr) reserviert werden. Die Zuteilung erfolgt über die jeweiligen Musterstationen der Reisegäste, die im täglichen Cruise Compass aufgeführt sind. Das erspart das Schlange stehen an der Rezeption, um an eines der begehrten Tickets zu gelangen.

Studio B Center Ice Rink Navigator of the Seas

Foto: Studio B Center Ice Rink Navigator of the Seas

Deck 03 Navigator of the Seas

Im über zwei Decks reichenden Metropolis Theater finden allabendlich großartige Shows statt, die sich hinter den großen Broadway-Aufführungen nicht zu verstecken brauchen.

Metropolis Theatre Navigator of the Seas

Foto: Metropolis Theatre Navigator of the Seas

Auf Deck 03 befindet sich die obere Etage vom Studio B sowie die untere Ebene vom 3-stöckigen Sapphire Dining Room, der auf allen drei Decks denselben Namen trägt. Das ist auf den Schiffen der Freedom-Class mitunter anders. Der Sapphire Dining Room ist der Hauptspeisesaal an Bord der Navigator oft he Seas.

Ebenfalls auf Deck 03 liegen das Focus Fotostudio sowie das bordeigene Fernsehstudio RCTV.

Deck 04 Navigator of the Seas

Deck 04 beherbergt im Bug des Schiffes die obere Ebene des Metropolis Theatre. Ich durchquere das vordere Treppenhaus und stoße auf die traditionelle, schon von den ersten Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte, Schooner Bar. Diese ist aus meiner Sicht vom Design her immer noch zeitgemäß und äußerst stilvoll. Die Barkarte überzeugt mit einem großen Angebot an Cocktails sowie verschiedenen Biersorten.

Schooner Bar Navigator of the Seas

Foto: Schooner Bar Navigator of the Seas

Liebhaber der mexikanischen Küche sollten einen Blick in die Sabor Taqueria werfen! Das Sabor ist ein mexikanisches Restaurant mit Taco-Backmaschine. Das Sabor Modern Mexican gibt es in ähnlicher Form auch auf der Harmony oft he Seas. Dort als Restaurant-Pub-Kombination als Boardwalk-Location. Auf der Navigator of the Seas ist das Sabor ein reines Restaurant.  Der Aufpreis für ein Dinner am Abend liegt derzeit bei US$30 pro Person.

Sabor Modern Mexican Restaurant Navigator of the Seas

Foto: Sabor Modern Mexican Restaurant Navigator of the Seas

Das Casino Royale lockt mit etwa 300 Spielautomaten, Roulette-, Blackjack-, und Pokertischen.  

Lateinamerikanischen Klängen lauschen, ausgelassen tanzen und dazu einen Mojito genießen? Das können die Kreuzfahrtgäste in der Boleros Bar & Lounge. Interessant finde ich die Boleros Bar auf der Navigator of the Seas insbesondere deshalb, weil es eine der Ur-Versionen dieser Location ist. Auf der Symphony of the Seas gibt es die Lounge unter selbigem Namen als waschechten Nachtclub.

Atrium und Boleros Bar Navigator of the Seas

Foto: Atrium und Boleros Bar Navigator of the Seas

Deck 05 Navigator of the Seas

Im Heck befindet sich die obere Ebene vom Sapphire Dining Room, in dessen Mitte ein riesiger Kronleuchter die Blicke auf sich zieht. Im Sapphire Dining Room sind die verschiedenen Etagen den jeweiligen Tischzeiten zugeordnet. So können hier auf Deck 05 in erster Linie Gäste speisen, die das „My Time Dining“ gewählt haben. Auf Wunsch erhält man jeden Abend aber auch in diesem Restaurant seinen „Stammplatz“ und behält denselben Tisch auf der gesamten Kreuzfahrt.

Sapphire Dining Room Navigator of the Seas

Foto: Sapphire Dining Room Navigator of the Seas

Vom King Lear Dining Room aus durchläuft man einen unheimlich großzügigen Atrium-Bereich mit Panorama-Aufzügen, einer gläsernen Brücke sowie geschwungenen Treppen, welche Deck 03, 04 und 05 miteinander verbinden. Hier befinden sich der Shore Excursion Desk und der Guest Service.

Direkt gegenüber liegt die stilvolle R Bar. Die im 60er Jahre-Stil designte R Bar lädt im Atrium zu einem exotischen Cocktail oder aber auch zum Aperitif im stylischen Ambiente ein.

Es folgt ein Bereich mit unterschiedlichen Duty-Free-Shops auf der Royal Promenade. Die Royal Promenade ist eine rund 100 Meter lange Spaß-, Einkaufs-, und Erlebnispromenade, die bei Royal Caribbean International an Bord der Voyager of the Seas Premiere feierte. Etwa um 20m länger hielt sie danach Einzug in die Kreuzfahrtschiffe der Freedom-Class. Die Promenade erstreckt sich in ihrer Höhe über drei Decks und wird in erster Linie zum Flanieren genutzt. Cafés, Bars und Shops reihen sich hier aneinander und laden zum Verweilen ein. Abends gibt es regelmäßige Musik- und Partyumzüge entlang der Promenade.

Royal Promenade und Fahrstühle Navigator of the Seas

Foto: Royal Promenade und Fahrstühle Navigator of the Seas

An der Royal Promenade liegt das gleichnamige Café Promenade. Angeboten werden hier köstliche Kaffeespezialitäten wie der Seattle Best Coffee ® sowie viele kleine Snacks für den Hunger zwischendurch.

Kaum weniger schmackhaft und kalorienärmer sind die kalten Köstlichkeiten bei Ben & Jerry´s direkt nebenan. Bei Ben & Jerry´s heißt es „heiß auf Eis“, denn die Auswahl ist riesig. Dazu gibt es wahlweise die kalten Kugeln im Becher oder in einer knusprigen Waffel. Ben & Jerry´s ist ein US-amerikanischer Speiseeishersteller, der seine Produkte sowohl in den USA als auch in Europa vertreibt. Gegründet wurde Ben & Jerry´s von Ben Cohen und Jerry Greenfield im Jahr 1978.

Vintages ist die beliebte Wein-Lounge an Bord der „Navigator of the Seas“ und wurde beim letzten Werftaufenthalt renoviert. In der Vintages-Lounge steht eine besonders große Weinauswahl bereit. Die Lounge ist bei Weinliebhabern abends ein entsprechend frequentierter Treffpunkt. 

Einen der Haupttreffpunkte an Bord stellt die klassische Star Lounge im Bug des Schiffes dar. Hier werden allabendlich Live-Musik, Comedy-Darbietungen und andere Unterhaltungsshows gezeigt.

Die Navigator of the Seas verfügt über eine große Außenpromenade sowie die Möglichkeit auf einem Outdoor-Deck vom Bug aus das Einlaufen in die Häfen zu beobachten.

Royal Promenade und Vintages Navigator of the Seas

Foto: Royal Promenade und Vintages Navigator of the Seas

Deck 06 Navigator of the Seas

Hier sind in erster Linie Kabinen und das Future Cruise Center zu finden.

Deck 07 Navigator of the Seas

Auf Deck 07 befindet sich die Library mit einer recht großen Auswahl internationaler Leselektüre.

Deck 08 Navigastor of the Seas

Auch wenn das gesamte Schiff inzwischen mit Wi-Fi ausgestattet ist, so stehen hier im Internet Corner weiterhin 15 klassische PCs mit entsprechendem Internetzugang sowie zwei Laserdrucker zur Verfügung.

Deck 09 Navigator of the Seas

Im Concierge Club haben Diamond-Plus und Pinnacle Club-Mitglieder der Crown & Anchor Society sowie Gäste der Suiten (keine Junior Suiten) Zugang. Die Gäste im Concierge Club kommen in den Genuss besonderer Annehmlichkeiten.

Ein Auszug:

  • Personalisiertes Briefpapier
  • Kontinentales Frühstück von 08:00 – 10:00 Uhr in der Lounge
  • Horsd'Oeuvres und Petit Fours in der Lounge ab dem zweiten Abend, jeweils vor und nach dem Abendessen
  • Eine kostenlose Selbstbedienungsbar zu ihrer Verfügung
  • Reservierungen für Spezialitätenrestaurants, Explorations!-Landausflüge und Barefoot Beach Cabanas
  • Unterstützung bei Show-Tickets

usw.

Ein Concierge steht in der rauchfreien Lounge täglich von 8:30–11:30 Uhr
und von 17:00–20:30 Uhr zur Verfügung.

Concierge Club Navigator of the Seas

Foto: Concierge Club Navigator of the Seas

Deck 11 Navigator of the Seas

Im Bugbereich stoße ich auf das Vitality At Sea Spa And Fitness Center. Das Angebot ist entsprechend der Schiffsgröße vielfältig und bietet die komplette Bandbreite eines modernen Spa-Bereichs. Dazu zählen Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) und vieles mehr. Teenager kommen in den Genuss spezieller Gesichtsbehandlungen, ebenso die männlichen Kreuzfahrtgäste. Darüber hinaus gibt es einen Frisör und ein Nagelstudio. Der Spa- und Fitnessbereich erstreckt sich über zwei Decks und reicht hinauf bis auf Deck 12.

Vitality at Sea Spa Navigator of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa Navigator of the Seas

Es schließt sich beinahe nahtlos die nicht weniger attraktive und weitläufige Poollandschaft für Reisegäste über 18 Jahren an, das Solarium. Dieses ist ebenfalls auf allen neueren Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean International vorhanden und begeistert seit Jahren durch seine Großzügigkeit und seinem harmonischen Erscheinungsbild. Auf jedem Kreuzfahrtschiff von Royal Caribbean kennzeichnen andere Designmerkmale das Solarium. Auf der „Navigator of the Seas“ haben die Designer und Architekten eine gewisse Schlichtheit bevorzugt.

Solarium Navigator of the Seas

Foto: Solarium Navigator of the Seas

Aktuelle Filme, Sportveranstaltungen und Werbevideos werden über die neue, riesige Videoleinwand direkt am Pool gezeigt. Das Konzept, „Movies under the Stars“ ist zwar nicht neu, wird aber von den Passagieren hervorragend angenommen und hat sich in der Kreuzfahrtbranche inzwischen bewährt. Auf der Navigator of the Seas hat man diese Videoleinwand beim Refit im Jahr 2014 nachgerüstet.

Zwei große Hauptpools, der Main Pool und der Sport Pool sowie vier Whirlpools (zwei davon mit Sonnensegel) komplettieren den weitläufigen Poolbereich der „Navigator of the Seas“.

Panoramablick von Deck 14 über Pools und Sonnendecks Navigator of the Seas

Foto: Panoramablick von Deck 14 über Pools und Sonnendecks Navigator of the Seas

Der von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte und bewährte Buffetbereich, das Windjammer Café, unterteilt sich am Heck nach der letzten Renovierung nun in unterschiedliche Restaurants. Ich finde sowohl den Eingangsbereich als auch die umgestalteten Bereiche nach dem Refit deutlich gemütlicher und eleganter. Nirgendwo entsteht ein kantinenartiger Eindruck, wie in den Buffetbereichen manch anderer Kreuzfahrtschiffe.

Ganz im Heck liegt weiterhin das bewährte Windjammer Buffet Restaurant. Die einzelnen Buffetinseln sind neu gestaltet und so aufgebaut, dass kaum noch Warteschlangen entstehen können. Das Konzept ist wunderbar umgesetzt und funktioniert in der Realität bestens. Obwohl das Restaurant auch nach dem Umbau noch sehr groß ist, sorgen verwinkelte Sitzecken, Raumteiler und gemütliche Sitzinseln für eine behagliche Atmosphäre.

Windjammer Café Navigator of the Seas

Foto: Windjammer Cafe Navigator of the Seas

Vor dem Windjammer Restaurant ist das asiatische Jade Restaurant angegliedert, welchem sich wiederum die Plaza Bar nahtlos anschließt.

Auf der Backbordseite befindet sich der Chops Grille. Der Chops Grille ist das beliebte Steakhouse an Bord der „Navigator of the Seas“, in dem neben erstklassigen Steaks vom Grill auf Wunsch auch Meeresfrüchte und schmackhafte Desserts serviert werden. Das angenehme Ambiente erinnert an elegante Steakhäuser amerikanischer Großstädte, welche in der Regel aber keine so wunderbare Aussicht zu bieten haben. Der Aufpreis pro Person beträgt aktuell 35,- US $.

Chops Grille Navigator of the Seas

Foto: Chops Grille Navigator of the Seas

Giovanni´s Table ersetzt das von den älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Spezialitätenrestaurant Portofino und ist ebenfalls aufpreispflichtig (30,- US $). Der Name lässt es vermuten, hier liegt der Schwerpunkt auf Spezialitäten der italienischen Küche. Geöffnet ist Giovanni´s Table sowohl zur Mittags- als auch zur Abendzeit. Die Qualität der Speisen ist vorzüglich - auch Atmosphäre und Service überzeugen absolut.

Deck 12 Navigator of the Seas

Der komplette Poolbereich wird umrundet von einem Jogging Track, der aufgrund von aufgestellten Sonnenliegen in erster Linie morgens sinnvoll nutzbar ist. Das Sonnendeck ist insgesamt sehr weitläufig und bietet eine große Freifläche für Deckchairs und Sonnenliegen.

Im Adventure Ocean kommen Kinder und Jugendliche zwischen 3-17 Jahren voll auf ihre Kosten. Im Voyagers spielen die Kinder von 9 bis 11 Jahren, im Explorers von 6 bis 8 Jahren und im Aquanauts von 3 bis 5 Jahren. 

Die Optix Teen Disco bietet insbesondere Teens von 12-17 Jahren eine interessante Rückzugsmöglichkeit. Die Optix Teen Disco ist abends als (alkoholfreie) Disco und tagsüber als Veranstaltungsraum und Lounge nutzbar. Als Besonderheit ist ein eigener Außenbereich mit Theken und Liegestühlen zu nennen.

Der Living Room ist eine weitere Chillout-Zone für Jugendliche, in die sie sich zurückziehen können.

Etwas aus der Reihe fällt hier, zwischen allen Kinder- und Jugendeinrichtungen, das bekannte 50er Jahre Diner Johnny Rockets mit Jukebox, frischen Burgern, Pommes und himmlischen Milchshakes.

Johnny Rockets Navigator of the Seas

Foto: Johnny Rockets Navigator of the Seas

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, gibt es bei Royal Caribbean einen eigenen Nursery Bereich, in dem die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren qualifiziert betreut werden. Die Royal Babies & Tots Nursery ist im Gegensatz zu den anderen Einrichtungen für die Kinder nicht kostenfrei. Die Kinder können dort tagsüber und abends abgegeben werden, pro Stunde werden 8,- US$ berechnet. Einem gemeinsamen Dinner zu Zweit steht also zum Beispiel nichts mehr im Wege. Die Betreuung erfolgt natürlich von ausgebildeten Fachkräften, welche die Eltern in dringenden Fällen über einen „Pieper“ erreichen.

Deck 13 Navigator of the Seas

Am Heck der „Navigator of the Seas“ liegt der Surfsimulator Flowrider sowie ein großer 9-Loch-Minigolf Platz Navigator Dunes.

Der obligatorische Mehrzweck-Sportplatz Sports Court und die große Kletterwand dürfen ebenfalls nicht fehlen und erfreuen sich weiterhin großer Beliebtheit.

Navigator Dunes Minigolf Navigator of the Seas

Foto: Navigator Dunes Minigolf Navigator of the Seas

Deck 14 Navigator of the Seas

In den Deckplänen steht die große Lounge auf Deck 14 weiterhin als Viking Crown Lounge verzeichnet, die sich über viele Jahrzehnte bewährt hat und zum Markenzeichen an den Schornsteinen aller Kreuzfahrtschiffe von Royal Caribbean wurde. Vor Ort findet man zu dieser Namensbezeichnung jedoch keinen sichtbaren Hinweis mehr. Die eigentliche Viking Crown Lounge nennt sich offenbar nun Cosmopolitan Club, was sicherlich moderner klingen soll. Letztendlich ist der Name auch völlig nebensächlich, denn die Lounge zeigt sich in einem zeitgemäßen Ambiente, in einem ansprechenden Farbdesign und lädt abends mit Live Musik von einer Band zu geselligen Stunden ein. Tagsüber ist sie ein idealer Rückzugsort, frei von Musikbeschallung und bietet zudem die bekannte Aussicht über den gesamten Schiffsbereich bis weit auf das Meer hinaus.

Cosmopolitan Club Navigator of the Seas

Foto: Cosmopolitan Club Navigator of the Seas

Auf der Backbordseite liegt das Izumi Restaurant. Das von anderen Schiffen der Reederei bekannte Restaurant wurde auf der Navigator of the Seas auch im Zuge des Refits eingeführt. Auf der Speisekarte stehen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi Rolls, Rice Dishes und Noodle Bowls.  Das Izumi Restaurant ist sowohl für Sushi-Fans als auch für alle Liebhaber der asiatischen Küche die erste Adresse. Alle Speisevarianten werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet und vom Koch in Form einer amüsanten Show-Darbietung präsentiert.

Izumi Restaurant Navigator of the Seas

Foto: Izumi Restaurant Navigator of the Seas

Genau gegenüber, auf der Steuerbordseite, liegt die exklusive, den Mitgliedern ab der Clubstufe Diamond vorbehaltene Diamond Lounge sowie der dazugehörige Außenbereich. In der Lounge steht für die Clubmitglieder den ganzen Tag lang eine besondere Auswahl kleiner Snacks und Softgetränke bereit.

Diamond Club Navigator of the Seas

Foto: Diamond Club Navigator of the Seas

Es bleibt zu hoffen, dass diese Bereiche, insbesondere der Cosmopolitan Club, nicht auch zu komplett exklusiven Decks für Suitengäste umfunktioniert werden oder gar noch lukrativen Suiten weichen müssen. So ist es zum Beispiel auf der Allure of the Seas geschehen.

Deck 15 Navigator of the Seas

Beinahe einsam und verlassen liegt hier oben, auf Deck 15 die Skylight Chapel.

Für alle Restaurants gilt auch auf der „Navigator of the Seas“ das inzwischen nicht mehr ganz so neue Dynamic Dining Konzept, bei dem die Gäste – ähnlich dem schon bekannten „My Time Dining“-Konzept – jeden Abend frei wählen können, wann und wo bzw. mit wem sie speisen möchten. Es gibt nur noch auf den beiden Etagen des Hauptrestaurants feste Tischzeiten. Die Wahl liegt beim Gast, in welchem Restaurant zu welcher Zeit er speisen möchte – zumindest theoretisch. Das System birgt jedoch seine Tücken, denn auch wenn die verfügbaren Kapazitäten bereits bei Kreuzfahrtbuchung limitiert werden, so kommt es unter Umständen zu großen Engpässen im Hauptrestaurant.

Das Pro & Contra des Dining-Konzepts

Der große, über drei Decks reichende Speisesaal ist in drei Ebenen aufgeteilt und trennt die Gäste der ersten und zweiten Tischzeit von jenen Gästen, welche die „My Time Dining“ Option gewählt haben. Problematisch wird es dann, wenn alle Gäste spontan um 17:30 Uhr speisen möchten. Ich frage mich natürlich, warum man sich dann nicht direkt auf die erste Tischzeit festlegt, aber wie dem auch sei, das Konzept bringt aus meiner Sicht zeitweise Unruhe in den Ablauf. Die Wahl einer der klassischen Tischzeiten ist letztendlich deutlich angenehmer und vermeidet es, abends in einer langen Schlange vor dem Restaurant zu stehen und dann gesagt zu bekommen: „Nein, Sie können nicht um 18:00 Uhr sondern erst um 20:45 Uhr speisen.“ Einen erheblichen Vorteil genießen die Mitglieder ab der Clubstufe Diamond, welche bevorzugt die gewünschte Tischreservierung erhalten.

Es empfiehlt sich, schon am ersten Abend einen Tisch zu selbiger Uhrzeit für die gesamte Kreuzfahrt zu reservieren. Entscheidet man sich spontan dazu, in eines der Spezialitätenrestaurants zu gehen (Verfügbarkeiten vorausgesetzt!), so bleibt die Tischreservierung im Hauptrestaurant am Folgetag erhalten.  

Mein Tipp daher: Bei Kreuzfahrtbuchung die klassische 1. oder 2. Tischzeit wählen und spätestens am Einschiffungstag die gewünschten Spezialitätenrestaurants buchen! Das entspannt die Lage deutlich. In der Regel weiß man ja, zu welcher Uhrzeit man abends gerne essen möchte.

Mein Fazit zur Navigator of the Seas:

Die „Navigator of the Seas“ überzeugt durch eine ganz besondere Atmosphäre, Stil und ein sehr harmonisches Ambiente. Es gibt genügend Rückzugsmöglichkeiten und Aufenthaltsorte, an denen man nicht rund um die Uhr mit Musik beschallt wird. Die Decks sind insgesamt weitläufig und zum Teil gar nicht bis ins Detail in den Deckplänen verzeichnet. So fehlen dort zum Beispiel einige, kleinere Sonnendecks, die auf einer Art Plateau oberhalb des Pooldecks liegen.

Der Service und die Freundlichkeit der Mitarbeiter an Bord sind ausnahmslos als hervorragend zu bezeichnen. Die Qualität der Speisen sowie die Sauberkeit in allen Bereichen überzeugt gleichermaßen wie der gesamte Zustand der Hardware. Auch wenn bei Royal Caribbean International in den vergangenen Jahren einige Sparmaßnahmen eingeleitet wurden, so überzeugt das Konzept auf den Kreuzfahrtschiffen weiterhin. Die Kreuzfahrtschiffe sind so innovativ, dass Mitbewerber immer wieder einige Features auf ihren Neubauten übernehmen. Zu beachten ist jedoch, dass nicht alle Kreuzfahrtschiffe mit denselben Einrichtungsdetails ausgestattet sind und selbst innerhalb einer Schiffsklasse durchaus Abweichungen möglich sind. 

  • Die gesamte Bildergalerie der Navigator of the Seas >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der Navigator of the Seas können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Das neue Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas im Schiffsportrait Teil 2

Autor: Oliver Asmussen am 05.05.2018

Im zweiten Teil des Schiffsportraits der Symphony of the Seas stelle ich die Decks 8-18 vor.

Noch größer, noch eleganter und auch ein Stück innovativer, so präsentiert sich das neue, größte Kreuzfahrtschiff  der Welt, die Symphony of the Seas.

  • Deck 8 Symphony of the Seas

Bewährtes bleibt unverändert – der Central Park

Abgesehen von der Music & Dancing Lounge Dazzles geht es auf Deck 8 eher ruhig und beschaulich zu. Hier liegt der große Central Park mit einer Vielzahl an Shopping- und Speisemöglichkeiten, die natürlich aufpreispflichtig sind. In erster Linie sind im großen Central Park, dem vierten Park auf hoher See (nach der Oasis of the Seas, Allure of the Seas und Harmony oft he  Seas), mit 12.000 echten Bäumen und Pflanzen eine Vielzahl an Spezialitäten-Restaurants zu finden. Die Veränderungen im Bereich des Central Park gegenüber der Harmony of the Seas sind kaum nennenswert. Optisch wurde hier und da die Dekoration variiert, was ja innerhalb einer Schiffsserie ohnehin Standard ist, ansonsten hat man diese Ruheoase so perfekt gelassen wie sie schon auf der Oasis of the Seas gewesen ist. Eine Neuerung gibt es aber doch. Und die ist klasse.

Vergrößertes Platzangebot im Park Café

Das Platzangebot im beliebten Park Café wurde erweitert, in dem das Shopping-Angebot um einen der Läden reduziert wurde. Eine sehr gute Entscheidung, wie ich finde. Das nicht aufpreispflichtige Park Café befindet sich unmittelbar gegenüber vom Chops Grille und hält eine umfangreiche Salatbar sowie Sandwiches, Crêpes und Gebäck für den kleinen Hunger zwischendurch bereit. Das Park Café ist bis spät in die Nacht hinein und zu allen Mahlzeiten geöffnet.

Der Central Park bleibt ein beliebter Treffpunkt für besinnliche Momente, einen stilvollen Restaurantbesuch oder das Glas Champagner unter einer Baumallee, untermalt von Vogelgezwitscher. Letzteres kommt natürlich vom Band aber wen interessiert das in dieser perfekten Märchenwelt schon. 

Central Park am Abend Symphony of the Seas

Foto: Central Park am Abend Symphony of the Seas

Das sicherlich exklusivste Restaurant auf der Symphony of the Seas dürfte, neben dem Costal Kitchen, das 150 Central Park Restaurant sein. Die Gäste speisen in einem äußerst eleganten und stilvollen Ambiente, sitzen in gemütlichen Loungestühlen und lauschen dabei klassischer Musik vom Band. Live Musik von einem klassischen Flügel würde die Wohlfühlatmosphäre sicher noch unterstreichen.

150 Central Park Restaurant Symphony of the Seas

Foto: 150 Central Park Restaurant Symphony of the Seas

Im italienischen Restaurant Jamie´s Italian präsentiert der britische Starkoch Jamie Oliver seine Menükreationen. Hier gibt es übrigens deutlich hochwertigere und schmackhaftere Burger als im Johnny Rockets auf dem Boardwalk.

Jamies Italian Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Jamies Italian Restaurant Symphony of the Seas

Mittig beider Restaurants pendelt übrigens die Rising Tide Bar zwischen diesem und zwei weiteren, darunterliegenden Decks auf uns ab.

Der Chops Grille ist das beliebte Steakhouse in dem neben erstklassigen Steaks vom Grill auf Wunsch auch Meeresfrüchte und sündhaft leckere Desserts serviert werden. Sowohl der Chops Grille als auch das 150 Central Park Gourmet-Restaurant sind ausschließlich zum Dinner geöffnet.

Chops Grille Symphony of the Seas

Foto: Chops Grille Symphony of the Seas

Etwas schade ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass von keinem der Restaurants entlang des Central Parks ein Meerblick möglich ist. Das Gefühl, sich auf einem Kreuzfahrtschiff zu befinden, geht somit etwas verloren. Aber dafür gibt es natürlich einen herrlichen Parkblick. Ob das nun positiv oder negativ ist, muss jeder Gast für sich selbst entscheiden.

Die perfekte Illusion auf See

Einzigartig und völlig surreal ist das Erlebnis bei Dunkelheit und Wind, ja, vielleicht noch bei einem Regenschauer, wenn der Wind durch die Blätter und Baumkronen pfeift, die Gäste mit dem Regenschirm am Restaurantfenster vorbeilaufen und echte Vögel vom Wind angetrieben durch die Lüfte fliegen. Diese Szenerie habe ich in dieser Form zuletzt auf der Allure of the Seas erlebt. Während der aktuellen Kurzreise ist das Wetter nicht viel besser. Im Bereich des Central Park werden vor jedem Restaurant und an den Eingängen zu den Deckbereichen jeweils kostenfreie Regenschirme angeboten. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gast auch ohne Zwangsdusche von oben sein Restaurant erreicht bzw. dieses wieder verlassen kann. Schnell kommt schon mal die Frage auf, ob man sich noch auf einem Kreuzfahrtschiff oder vielleicht im echten Central Park in New York befindet. Dort gibt es allerdings keine solch wunderbaren Restaurants in unmittelbarer Nähe. Wie auch immer, Schluss der Träumerei. Ich gehe weiter.

Central Park bei Nacht Symphony of the Seas

Foto: Central Park bei Nacht Symphony of the Seas

Bleibt zuletzt noch die Weinbar Vintages. Neben edlen Weinen aus vielen weltweiten Anbaugebieten bekommt der Gast ausgewählte Leckereinen und Käsesorten gereicht.

  • Deck 9 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist, bis auf die obere Etage der Music & Dancing Lounge Dazzles, ausschließlich mit Kabinen belegt.

  • Deck 10 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist ausschließlich mit Kabinen belegt

  • Deck 11 Symphony of the Seas

Auch auf diesem Deck befinden sich in erster Linie die Passagierkabinen. Mit einer Ausnahme.

Wonderland Restaurant: „Folgen Sie dem weißen Kaninchen in eine fantastische Welt voller zauberhafter Genüsse. Traumhafte Arrangements, magische und surreale Kreationen wie Getrüffeltes Ei in der Schale, Flüssiger Hummer oder Arktische Equator Schokolade werden Sie in die Welt der Träume entführen.“ So beschreibt die Reederei das zauberhaft und verspielt eingerichtete Restaurant an Bord der Symphony of the Seas. Bisher war es exklusiv auf den Kreuzfahrtschiffen der Quantum-Klasse zu finden. Der Aufpreis für dieses einzigartige Restaurant liegt aktuell bei 45,- US-Dollar pro Person.

Wonderland Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Wonderland Restaurant Symphony of the Seas

  • Deck 12 Symphony of the Seas

Hier befindet sich die obere Etage und auch der Eingang vom Wonderland Restaurant. Ansonsten sind auf diesem Deck Passagierkabinen untergebracht.

  • Deck 14 Symphony of the Seas

Kinderparadies Adventure Ocean

Das auf diesem Deck, neben weiteren Passagierkabinen, befindliche Kartenspielzimmer ist weniger spannend. Wir richten unser Augenmerk auf dem wohl größten Kinderkomplex auf den Ozeanen – die mehr als 2.700 qm große Youth Zone, die sich über zwei Decks erstreckt. Auf Deck 14 ist der Adventure Ocean Kinderbereich zu finden, der sich an den Nachwuchs von 0-11 Jahren richtet.

Betritt man den Komplex vom Treppenhaus auf Deck 14 aus, so befindet man sich unmittelbar in der Kid´s Avenue. Mittig zwischen allen Räumlichkeiten liegt der Spielraum Play für alle Altersgruppen.Der große Spielbereich trennt das Adventure Ocean, er ist beidseitig auf einem Weg zu umrunden, von dem aus die verschiedenen Räume zu erreichen sind.

Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Adventure Ocean Symphony of the Seas

Laufend wechselnde Workshops, Mal- und Bastelkurse finden im gegenüberliegenden Bereich, dem „The Puzzle Break“ Bereich statt. Das Angebot ist nicht nur an die Kinder, sondern auch an die Eltern gerichtet.

Ich laufe im Uhrzeigersinn den Weg entlang. Das knuffige Adventure Ocean Theater mit seinen 55 Sitzplätzen ist ein eigenes Theater für Kinder, welches mit seinen roten Sesseln und dem dicken Vorhang an ein großes Schiffstheater erinnert. Neben Karaoke- und Talent-Shows werden hier auch eigens produzierte Theaterstücke bzw. Musicals aufgeführt.

Kindertheater Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Kindertheater Adventure Ocean Symphony of the Seas

Mit dem Adventure Science Lab wird den Kids & Teens ein waschechtes Labor geboten, in dem entsprechend Labortische, Schaukästen, Waschbecken und unterschiedliches Labormaterial zu entdecken ist. Mit diesem Labor wird das bestehende Angebot bei Royal Caribbean in Hinblick auf kindgerechte, wissenschaftliche Versuche noch ausgeweitet.

Alle Räume sind nach Altersklassen unterteilt und entsprechend ausgestattet. Im Voyagers spielen die Kinder von 9 bis 11 Jahren, im Explorers von 6 bis 8 Jahren und im Aquanauts von 3 bis 5 Jahren. 

Im Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Im Adventure Ocean Symphony of the Seas

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, gibt es bei Royal Caribbean einen eigenen Nursery Bereich, in dem die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren qualifiziert betreut werden. Die Royal Babies & Tots Nursery ist im Gegensatz zu den anderen Einrichtungen für die Kinder nicht kostenfrei. Die Kinder (6-36 Monate) können dort tagsüber und abends abgegeben werden, pro Stunde werden 8,- US$ berechnet.

Auf Deck 14 befindet sich auch die King of the World Plattform, die auf der Allure oft he Seas nur über den Kabinengang auf Deck 14 erreichbar ist und bereits auf der Harmony oft he Seas in das Solarium integriert wurde. Der einstige Außenbereich ist auch auf der Symphony of the Seas überdacht, offen geblieben sind zwei Bereiche unmittelbar über der jeweiligen Brückennock. Die Aussicht von dort ist sensationell und auf der Backbordseite von der vorstehenden Plattform, welche den Namen King of the World trägt, noch spektakulärer.

Die Plattform verfügt über einen Glasboden und ragt über die eigentliche Aussichtsplattform hinaus.

Aussicht von der King of the World Plattform am Bug Symphony of the Seas

Foto: Aussicht von der King of the World Plattform am Bug Symphony of the Seas

  • Deck 15 Symphony of the Seas

Die Teenager an Bord der Allure of the Seas finden auf Deck 15 in der Youth Zone ihr ganz eigenes Vergnügungszentrum. In der Video Arcade stehen kostenpflichtige Spielautomaten bereit, welche regelrecht dazu verführen, sein Geld auszugeben.

Der Living Room ist ein Raum zum Chillen mit Bodenkissen, Sitzsäcken und diversen weiteren Annehmlichkeiten für Jugendliche.

Fuel Teen Disco Symphony of the Seas

Foto: Fuel Teen Disco Symphony of the Seas

Die mit alkoholfreier Bar ausgestattete, Fuel Teen Disco bietet neben lauter Musikbeschallung nette Rückzugsmöglichkeiten für die Jugendlichen.

Im Außenbereich The Back Deck befinden sich Tischtennisplatten in völlig verglasten Bereichen. Das sichert zwar das abdriften des Balles, sorgt bei mir allerdings für ein leicht „eingesperrtes“ Glashausgefühl. Jugendliche dürfte das weniger kritisch sehen.

Der 9-Loch-Minigolf-Platz beeindruckt durch seine Größe und die spielerische Gestaltung.  

Symphony of the Seas Mini Golf

Foto: Symphony of the Seas Mini Golf

Der Sports Court ist ein, wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann.

Neues Restaurant bzw. Bistro El Loco Fresh

An Stelle des Mini Bites Café (wie auf der Harmony oft he Seas) hinter dem Sports Court liegt nun das mexikanische El Loco Fresh Café oder Bistro, in dem leckere Tacos und Buritos frisch zubereitet und im Fast-Food-Prinzip angeboten werden. Im Grunde ersetzt das El Loco Fresh die fehlende Sabor Taqueria auf Deck 06. Das Ambiente im El Loco Fresh ist ansprechend und geschmackvoll, dieses Restaurant eignet sich wunderbar für den kleinen Hunger zwischendurch. Auch zum Frühstück hat das El Loco Fresh geöffnet. An kühlen Tagen ist es hier leider etwas zugig, da die meisten Sitzplätze auf einem ungünstigen Deckbereich liegen. Die Anzahl der Sitzplätze wurde gegenüber dem Mini Bites deutlich erhöht, die Tischtennisplatte auf der Steuerbordseite ist daher auch verschwunden. Wer seine Tacos oder Buritos geschmacklich variieren möchte, dem stehen zwei große Wagen mit diversen Saucen zur Verfügung.

El Loco Fresh Symphony of the Seas

Foto: El Loco Fresh Symphony of the Seas

Die groß angelegte Splashaway Bay und richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Aber auch den einen oder anderen Erwachsenen haben wir dort gesichtet. Große, bunte Figuren sowie Wasserkanonen und andere Spielelemente laden quasi jede Altersklasse dazu ein, sich hier zu vergnügen. Eine Besonderheit innerhalb der Splashaway Bay ist ein riesiger Eimer, der sich langsam mit Wasser füllt und dieses dann in einer bombastischen Kaskade über einen Großteil der Splashaway Bay ergießt.

Splashaway Bay Pool am Abend Symphony of the Seas

Foto: Splashaway Bay pool am Abend Symphony of the Seas

Neuer Infinity-Pool, viele Umgestaltungen und The Big Wonder

Ein echtes Highlight auf der Symphony of the Seas ist das den Erwachsenen vorbehaltene und in seiner Größe nochmals gewachsene Solarium, hoch oben im Bugbereich auf Deck 14, 15 und 16. Für das leibliche Wohl der Kreuzfahrtgäste sorgen das attraktiv gestaltete Solarium Bistro auf Deck 15 bzw. das neue Hooked Seafood Restaurant (auf der Harmony of the Seas die Solarium Bar) auf Deck 16.

Hooked Seafood Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Hooked Seafood Restaurant Symphony of the Seas

Die Treppenauf- und Abgänge wurden leicht versetzt, ein riesiger, bisher mittig platzierter Whirlpool ist einem noch größeren Infinity-Pool gewichen. Auf der Steuerbordseite führt eine große Treppe hinunter auf Deck 14. Die Solarium Bar hat einen neuen Platz gefunden und wird von der auffälligen Kunstskulptur The Big Wonder überspannt. Je nach Lichteinfall reflektieren die beschichteten Kunststoffelemente in einem herrlichen Kaleidoskop an Farben. Bei Dunkelheit wird The Big Wonder von innen heraus mit LED Lichtern beleuchtet. Ich war der Meinung, dass auf der Harmony of the Seas sozusagen das Ende der gestalterischen Fahnenstange erreicht ist. Aber deshalb bin ich wohl auch kein Architekt, denn es ist wirklich faszinierend, wie gravierend die Veränderungen auf der Symphony of the Seas im Vergleich zu allen Schwesterschiffen noch einmal geworden sind. Für mich absolut das schönste Solarium aller Schiffe!

Solarium, Infinity Pool und The Big Wonder Kunstwerk Symphony of the Seas

Foto: Solarium, Infinity Pool und The Big Wonder Kunstwerk Symphony of the Seas

Immer wieder ist die offene Dachkonstruktion verändert worden. Auf der Harmony of the Seas kamen erstmals Kunststoffgewebe und Kunststofffolie statt Glaselemente zum Einsatz. Auf der Symphony of the Seas sind es nun wieder Glasscheiben. Für meinen Geschmack die deutlich bessere Wahl, denn die Kunststofffolie hat den blauen Himmel milchig erscheinen lassen und wirkte auf mich optisch minderwertig.

Weiterhin grandios sind die auf der Back- und Steuerbordseite, über die Bordwand hinausragenden, Whirlpools. Obwohl es sie bereits seit Einführung der Freedom-Klasse gibt, sind sie immer noch ein echtes Highlight. 

Bordwand der Symphony of the Seas überragender Whirlpool

Foto: Bordwand der Symphony of the Seas überragender Whirlpool

Geht man nun in Richtung Heck der Symphony of the Seas, dann liegen nicht etwa in der Mitte des Schiffes die Pools und Wasserlandschaften, wie man es von vielen anderen Kreuzfahrtschiffen kennt, sondern ein riesiger Innenhofbereich. Dieser gibt den Blick bis hinunter zum Central Park auf Deck 8 frei. Sehr beeindruckend und ein typisches Merkmal für die Kreuzfahrtschiffe der Oasis Class.

Blick auf Central Park am Abend Symphony of the Seas

Foto: Blick auf Central Park am Abend Symphony of the Seas

Zwei große Hauptpools befinden sich getrennt voneinander auf der Backbord- bzw. Steuerbordseite. Beide Pools sind groß genug um darin auch zu schwimmen, was lobenswert ist, bei einem Schiff dieser Größe aber auch Standard sein sollte. Auf der Seite des Main Pools (Backbord) befinden sich zusätzlich zwei überdachte Whirlpools.

Dafür, dass kein Kreuzfahrtgast trockene Kehlen bekommt, sorgen zwei Bars, die Pool Bar und die Sand Bar, die mittels einer Brücke verbunden sind. 

Neben dem Main Pool und Beach Pool sowie den zwei überdachten Whirlpools auf der Backbordseite am Main Pool steht sportlich ambitionierten Gästen noch der Sports Pool mit einem weiteren, nicht mit einem Dach versehenen Whirlpool zur Verfügung.

Die Freiflächen für Liegestühle und Sonnenliegen sind insgesamt sehr üppig bemessen, so dass auch hier grundsätzlich nicht das Gefühl von Enge aufkommen kann.

Blick auf Pools, Sonnendecks und Central Park Symphony of the Seas

Foto: Blick auf Pools, Sonnendecks und Central Park Symphony of the Seas

Die von der Harmony of the Seas bekannten Wasserrutschen Typhoon, Cyclone und Supercell, die zusammen den Perfect Storm ergeben, sind auch auf der Symphony of the Seas zu finden.

  • Deck 16 Symphony of the Seas

Es bietet sich an, am Heck von Deck 15 auf das darüberliegende Deck 16 zu laufen. Sowohl an der Backbord- als auch an der Steuerbordseite ist jeweils einer der beliebten Flowrider Surfsimulatoren zu finden. Mittig angeordnet hat die Wipe Out Bar ihren Platz behalten. Ebenso die Zip Line, welche den Boardwalk überspannt.

Flowrider und Eingang Ultimate Abyss Rutsche Symphony of the Seas

Foto: Flowrider und Eingang Ultimate Abyss Rutsche Symphony of the Seas

Das spektakulärste Highlight auf der Symphony of the Seas ist die große Doppelrutsche The Ultimate Abyss! Die 47m über dem Meeresspiegel auf Deck 16 startende Doppelrutsche ist die längste Rutsche auf See, feierte auf der Harmony of the Seas Premiere. Sie wurde gebaut, um den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis bzw. einen bisher unerreichten Nervenkitzel auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Man durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde.  Um den Nervenkitzel noch zu erhöhen, werden in beiden Rutschen Audio-Effekte eingespielt. Der Eingangsbereich der Rutschen ist in Form eines riesigen Fischmauls mit spitzen Zähnen gestaltet.

Eingang Ultimate Abyss Rutsche am Morgen Symphony of the Seas

Foto: Eingang Ultimate Abyss Rutsche am Morgen Symphony of the Seas

Das auch von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Windjammer Marketplace Buffet-Restaurant erstreckt sich über die gesamte Schiffsbreite auf Deck 16 und bietet neben einer wunderbaren Aussicht das übliche Buffetangebot. Die Auswahl ist recht üppig, die Speisen werden ansprechend präsentiert. Zwar sind die Qualitätsunterschiede zu den Spezialitäten-Restaurants deutlich erkennbar aber das ist natürlich durchaus gewollt.

Windjammer Marketplace Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Windjammer Marketplace Restaurant Symphony of the Seas

Aufgrund der deutlichen Trennung der vier Poolbereiche entsteht selbst an sonnigen und warmen Seetagen nicht das Gefühl von übermäßiger Überfüllung und großer Enge. Die einzelnen Poolbereiche sind nämlich kaum größer als auf mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen üblich. Nur, dass auf der Symphony of the Seas eben vier solcher Bereiche existieren, die man jedoch nicht in Kombination wahrnimmt. Die oftmals in den Raum gestellte Behauptung, es sei ständig überfüllt am Pooldeck, ist daher widerlegt.

Von Deck 16 aus bietet sich nicht nur ein toller Blick über den gesamten Bereich des Solariums sondern auch diverse Möglichkeiten eine Sonnenliege bzw. einen Liegestuhl mit Seeblick zu ergattern.

  • Deck 17 Symphony of the Seas

Der Rundgang ist nun beinahe komplett. Zuvor schaue ich mir noch jenen Ort an, an dem sich bisher auf den meisten Royal Caribbean Schiffen die bekannte Viking Crown Lounge befand. Diese traditionelle, hoch über dem Meer gelegene und allen Passagieren zugängliche Lounge, wurde bereits auf der Harmony oft he Seas durch einen Exklusivbereich für die Gäste ab der Kategorie „Grand Suite“ sowie für Pinnacle Club Mitglieder der Crown & Anchor Society ersetzt.

Auf der Backbordseite befindet sich das exklusive Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen. Im Coastal Kitchen genießen Suiten-Gästen und Pinnacle-Club-Mitgliedern die abwechslungsreiche und leichte Küche Kaliforniens.

Coastal Kitchen Symphony of the Seas

Foto: Coastal Kitchen Symphony of the Seas

Auf der Steuerbordseite, dem Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen gegenüber, genießen die erlesenen Gäste eine phantastische und einzigartige Aussicht von der Suite Lounge aus durch die Panoramascheiben hindurch auf das Pooldeck und den Ozean.

Suite Lounge Symphony of the Seas

Foto: Suite Lounge Symphony of the Seas

Im Wandel der Zeit

Dieser bisher vielleicht schönste Bereich auf älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen ist, wie schon auf der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas, nicht mehr öffentlich zugänglich und ausschließlich jenen Reisegästen vorbehalten, welche den höchsten Reisepreis bezahlen. Das ist sehr schade. Ich habe auf anderen Schiffen der Royal Caribbean Flotte sehr viele Stunden in der Viking Crown Lounge verbracht und verbinde entsprechend viele Erinnerungen an diese. Eine vergleichbare Alternative gibt es an Bord leider nicht. Offenbar geht die Ära einer Lounge zu Ende, welche über Jahrzehnte das Alleinstellungs- und Erkennungsmerkmal am Schornstein aller Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffe gewesen ist. Die Zeiten ändern sich.

Ebenso versperrt bleibt dem „normalen“ Kreuzfahrtgast der gesamte vordere Bereich von Deck 17. Hier liegt das so genannte Suite Sundeck samt eigener Bar und Lounge Bereich. Man muss nun aber sagen, dass dieser Bereich im Vergleich zu jenen Exklusivbereichen mancher Mitbewerber deutlich kleiner ausfällt und es durchaus noch andere, attraktive Deckflächen auf der Symphony of the Seas gibt.

Symphony of the Seas Panoramablick über Central Park und Poolbereich

Foto: Symphony of the Seas Panoramablick über Central Park und Poolbereich

  • Deck 18 Symphony of the Seas

Auf Deck 18 liegt ausschließlich der Eingangsbereich zu den Wasserrutschen The Perfect Storm, welcher über eine Wendeltreppe von Deck 15 aus zugänglich ist.

Eingang zu den Perfect Storm Wasserrutschen der Symphony of the Seas

Foto: Eingang zu den Perfect Storm Wasserrutschen der Symphony of the Seas

Das Schiff als Ziel

Mein Fazit: Die Symphony of the Seas ist ideal für alle Gäste, die im Urlaub Wert auf ein vielfältiges Freizeitangebot sowie ein überdurchschnittliches Angebot an kulinarischen Auswahlmöglichkeiten legen. Die Symphony of the Seas kann als alleiniges Urlaubsziel betrachtet werden, Anlaufhäfen werden zur Nebensache. Anders ist das gigantische Bordangebot auch kaum nutzbar.  

Mehr geht nicht – von Mitbewerbern gerne kopiert

Die Symphony of the Seas bietet in allen Bereichen aktuell das größte Angebot auf See! Definitiv widerlegen lässt sich die oftmals verbreitete Meinung, dass an Bord permanent ein großes Gedränge herrscht und man von Menschenmassen überrannt wird. Die meist mehr als 5.000 Passagiere verlaufen sich auf dem Schiff in der Regel problemlos. Auch die Einschiffung wurde inzwischen so optimiert und beschleunigt, dass der Reisegast in den meisten Fällen keine 15 Minuten mehr vom Betreten des Terminalgebäudes bis in seine Kabine benötigt.

Die Symphony of the Seas ist so groß, das Angebot so vielfältig, dass auch Ruhe suchende Kreuzfahrtgäste auf ihre Kosten kommen. Es stehen diverse unterschiedliche Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit einem „klassischen“ Kreuzfahrtschiff, bei dem interessante und ausgefallene Häfen angelaufen werden, Lektorenvorträge gehalten und Landausflüge in kleinen Gruppen im Vordergrund stehen, hat die Symphony of the Seas natürlich gar nichts gemeinsam. 

Die Symphony of the Seas ist als perfektes Ferienresort zu betrachten. Der Reisende taucht ein in eine faszinierende Welt voller Illusionen, Abenteuer und Attraktionen.  

Die Angebote auf den Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean sind so beliebt und innovativ, dass sie von so manchem Mitbewerber in Europa inzwischen auf deren Neubauten kopiert werden.

Panoramablick über Wasserrutschen und Pools der Symphony of the Seas

Foto: Panoramablick über Wasserrutschen und Pools der Symphony of the Seas

Schneller geht nicht

VOOM – das schnellste Internet auf See! Dank entsprechender Satellitentechnik ist das Internet nun mindestens so schnell wie die bekannten Breitband-Verbindungen an Land. Diese Technik ist zwar nicht neu auf der Symphony of the Seas, sondern wurde auf der Quantum-Class bereits eingeführt, begeistert aber immer noch wie am ersten Tag durch eine atemberaubend schnelle Datenübertragung. Die Zeiten, in denen man stundenlang seine Mails abrufen oder Urlaubserlebnisse in elend langsamer Zeitverzögerung den Lieben daheim mitteilen konnte, sind vorbei.  Hier geht wirklich die Post ab, das ist kein leeres Werbeversprechen! Die Tarife für das schnelle Internet richten sich nach dem gebuchten Paket und beinhalten unterschiedliche Datenvolumen. Die Preise für die so genannten „Voom-Flatrates“ beginnen bei 15,99 Dollar für ein Gerät pro Tag und reichen bis zu 19,99 Dollar pro Gerät und Tag. Meldet man mehr Geräte an oder bucht bereits vor der Kreuzfahrt, so gibt es gestaffelte Rabatte. Außerdem gibt es Unterschiedlich schnelle Zugänge, einen ausschließlich zum „Surfen“ und einen anderen um auch große Datenmengen (z.B. bei YouTube) uploaden zu können.

Mein persönliches Fazit zu VOOM: Es ist (den schnellsten Zugang vorausgesetzt) atemberaubend schnell. Bisher hat mich kein WiFi auf See derart begeistert.

Ein noch umweltfreundlicheres Schiff!

Auch in Sachen Umweltschutz hat sich wieder etwas getan, denn die Symphony of the Seas ist nicht nur mit Scrubbern ausgerüstet, welche den Schwefelgehalt der Abgase drastisch senken, sondern darüber hinaus auch rund 25% effizienter als das erste Schiff dieser Serie, die Oasis oft he Seas, so verkündet es die Reederei.

  • komplette Bildergalerie zur Symphony of the Seas >>Link<<

Weitere Informationen zur „Symphony of the Seas“ und allen Kreuzfahrten erhalten Sie beim Team von Kreuzfahrten-mehr.de unter 04893-4288535 oder per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de

Das neue Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas im Schiffsportrait Teil 1

Autor: Oliver Asmussen am 05.05.2018

Im ersten Teil des Schiffsportraits vom Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas stelle ich die Decks 3-7 vor.

Etwas größer, noch eleganter und ein Stück innovativer, so präsentiert sich die Symphony of the Seas als das neue, größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Erstmals gibt es von mir ein Schiffsportrait in zwei Teilen! Die Länge der Schiffsportraits der Oasis Schiffsklasse hat mit 18 Seiten den Rahmen gesprengt, so dass die Entscheidung gefallen ist, das Schiffsportrait der Symphony of  the Seas zu teilen.

Krone weitergereicht

Die Symphony of the Seas von Royal Caribbean International hat die Harmony of the Seas als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt abgelöst, damit wird die Krone im eigenen Unternehmen weitergereicht. Der Größenzuwachs hält sich mit 1.118 BRZ aber in Grenzen. Die Länge und Breite haben sich im Vergleich mit der Harmony oft he Seas nicht verändert. Ich war während einer Einführungsfahrt und der Jungfernreise im Mittelmeer an Bord. Alle Eindrücke sind im nachfolgenden Schiffsportrait zusammengestellt

Symphony of the Seas in La Spezia

Foto: Symphony of the Seas in La Spezia

Zunächst einige Daten und Fakten zur neuen Symphony the Seas von Royal Caribbean International:

Technische Daten Symphony of the Seas:

  • Baujahr: 2018
  • Passagiere: 5.518 bei Doppelbelegung, 6.780 maximal
  • Größe: 228.081 BRZ
  • Tiefgang: 9,3 Meter
  • Breite: 65,68 Meter
  • Länge 362,1 Meter
  • 18 Decks (16 öffentlich)
  • 24 Fahrstühle
  • 2.759 Kabinen, davon 599 Innen, 170 Außen, 1.801 Balkon, 85 mit virtuellem Balkon, 46 für Rollstuhlfahrer geeignet
  • In den 20 Restaurants stehen mehr als 300 Menüoptionen bereit
  • Ein einziger Bugstrahler der Symphony hat mehr Kraft als 7 Formel 1 Ferraris
  • In den 23 Pools der Harmony befindet sich mehr Wasser als der berühmte Old Faithful Geysir im Yellowstone bei einem Ausbruch in die Luft schleudert.

Mein Rundgang beginnt auf Deck 03 dieses beeindruckenden Kreuzfahrtriesen, der in seiner ersten Sommer-Saison zunächst Kreuzfahrten ab/bis Barcelona im Mittelmeer unternimmt. Mit einem klassischen Kreuzfahrtschiff, mit dem der Reisende zu entlegenen Zielen in der Welt schippert, hat die Symphony oft he Seas nichts gemeinsam. Das ist natürlich gewollt. Wie auch ihre drei Schwesterschiffe (Oasis, Allure, Harmony) bietet die Symphony derart viele Attraktionen an Bord, dass sie zum eigentlichen Urlaubsziel wird.  Die Reederei hält zwar gerne an der Aussage fest, dass die angelaufenen Häfen immer noch eine wichtige Rolle für die Gäste spielen, aus meiner Sicht ist das aber anders. Wer Urlaub auf diesem Megaliner bucht, der möchte nicht die Welt entdecken, sondern in erster Linie das Schiff erleben.  

  • Deck 3 Symphony of the Seas

Im Bug erstreckt sich über drei Decks das große Royal Theater, in dem allabendlich atemberaubende Shows und Broadway-Musicals wie „Hairspray“ einem begeisterten Publikum dargeboten werden. Der Eingangsbereich des Theaters ist so groß und glamourös, als gehöre er zu einem der weltbekannten Theatersäle in Mailand, Rom oder New York. Wahrlich ein perfekter Rahmen für die hier aufgeführten Broadway-Shows.

Hairspray Musical an Bord  der Symphony of the Seas

Foto: Hairspray Musical an Bord der Symphony of the Seas

Conference Center

Das große Konferenzzentrum der Symphony of the Seas verfügt neben modernster Technik über eine Vielzahl an variablen Konferenzräumen, die für private Bildvorträge, Meetings und andere Anlässe ein breites Nutzungsspektrum haben.

Studio B mit Neuerung

Eislaufen auf hoher See? Kein Problem im Studio B der Symphony of the Seas. Das Studio ist multifunktional nutzbar zum Rollerskaten, als Eislaufbahn und darüber hinaus als großer Saal für Kochvorführungen. Ein Highlight auf jeder Kreuzfahrt mit der Symphony of the Seas sind die aufwendig inszenierten Eis-Shows, wie zum Beispiel aktuell die „1977 – Eis-Show“. Das Studio B gibt es bei Royal Caribbean seit Einführung der Voyager Class.

Laser Tag Battle for Planet Z

Das Studio B verwandelt sich auf der Symphony of  the Seas erstmals in eine „Laser-Tag-Arena“, in der spielerisch zwei Gegner einer weit entfernten Galaxie aufeinander treffen. Im abgedunkelten Studio B entwickelt sich das Aufeinandertreffen mit den Laserpistolen zu einem spannenden Familien-Strategiespiel. Vor einer jeden Battle erhalten die Spieler eine ausführliche Einweisung in Form einer persönlichen Aufklärung durch Mitarbeiter sowie durch einen kurzen Infofilm unmittelbar vor Spielbeginn. Eine Battle dauert in der Regel ca. 10 Minuten.

Laser Tag Battle Studio B Symphony of the Seas Foto: Laser Tag Battle Studio B Symphony of the Seas

Wieder ein Main Dining Room statt American Icon Grill, The Grande und Silk

Der Main Dining Room erstreckt sich insgesamt über drei Decks. Er beeindruckt seit Einführung der Voyager Class nicht nur durch seine Größe sondern überzeugt auch in Puncto Eleganz und Atmosphäre. Mit Inbetriebnahme der Quantum Class ist Royal Caribbean kurzzeitig dazu übergegangen, ein dort eingeführtes, neues Restaurantkonzept auch auf die Schiffe der Oasis-Class zu übertragen. So sieht der Hauptspeisesaal an Bord der Harmony of the Seas auf allen drei Decks unterschiedlich aus, nämlich so wie der American Icon Grill, das The Grande und das Silk Restaurant auf der Quantum-Class. Trotz der optischen Abweichungen, die während der Bauphase nicht mehr geändert werden konnten, sind die Speisekarten identisch. Auf der Symphony of the Seas erstrahlt der Main Dining Room nun auf allen drei Decks auch optisch wieder in einheitlichem Glanz.

Unberührt von diesen optischen Änderungen bleibt das Dynamic Dining Konzept davon unberührt. Weiterhin kann natürlich das „My Time Dining“ gebucht werden. Dabei kann der Gast jeden Abend frei wählen, wann und wo bzw. mit wem er in einem bestimmten Bereich des Main Dining Room speisen möchte. Es gibt bei dieser Speisevariante keine festen Tischzeiten mehr, die Tische und auch die Kellner können jeden Abend andere sein.

Main Dining Room Symphony of the Seas Foto: Main Dining Room Symphony of the Seas

  • Deck 4 Symphony of the Seas

Royal Theater

Auf Deck 4 liegt mittlere Etage des großen Haupttheaters der Symphony of the Seas, in dem jeden Abend faszinierende Shows dargeboten werden.

Direkt vor dem Theater befindet sich ein großer, offener Bereich, der Entertainment Place. Wie es der Name vermuten lässt, erwartet den Kreuzfahrtgast hier ein riesiges Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten.

Im The Attic  wird den erwachsenen Reisenden ein hochkarätiges Late-Night-Comedy geboten. Das Ambiente ist elegant, zeitgemäß und unaufdringlich zugleich. Besonders pfiffig: Von einigen Sitzplätzen aus schaut man durch aufgehängte Bilderrahmen hindurch auf das Showprogramm. Die Shows sind natürlich auf das englischsprachige Publikum abgestimmt und richten sich inhaltlich an selbige Zielgruppe.

The Attic Comedy Club Symphony of the Seas

Foto: The Attic Comedy Club Symphony of the Seas

Jazz on 4

Exklusiv auf der Oasis-Class genießen Kreuzfahrtgäste in diesem stilvollen Raum ein phantastisches, musikalisches Angebot. Abend für Abend lauscht der der begeisterte Jazz-Fan sanften Klängen in einem glamourösen Ambiente.

Jazz on 4 Symphony of the Seas

Foto: Jazz on 4 Symphony of the Seas

Gleich nebenan befindet sich der Diamond Club für die treuen Crown & Anchor Stammfahrer entsprechender Clubstufen (Diamond, Diamond plus, Pinnacle). Im Diamond Club steht nicht nur ein eigener Concierge Service bereit, sondern jeden Morgen auch ein kontinentales Frühstück sowie abends ausgewählte Drinks.

Diamond Club Lounge Symphony of the Seas

Foto: Diamond Club Lounge Symphony of the Seas

Studio B

Die obere Etage der großen Multifunktions-Arena, welche sowohl zum Rollerskaten als auch zum Eislaufen, als Veranstaltungssaal und Laser-Tag-Arena genutzt wird. 

Casino Royale

Las Vegas auf der Symphony of the Seas! Entsprechend der Schiffsgröße überrascht es wenig, dass dieses Casino das größte auf den Weltmeeren ist. In diesem Spielpalast findet der Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge, mit denen sich in erster Linie US-Kreuzfahrtgäste auf einer Kreuzfahrt beschäftigen und ihr Glück herausfordern. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden.

Casino Royale Symphony of the Seas

Foto: Casino Royale Symphony of the Seas

Ein herrliches Show-Dinner im Izumi Restaurant

Wie schon auf der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas befindet sich neben dem zweiten Hauptrestaurant The Grande, das Izumi Restaurant. Auf der Speisekarte stehen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi Rolls, Rice Dishes und Noodle Bowls.  Das Izumi Restaurant ist sowohl für Sushi-Fans als auch für alle Liebhaber der asiatischen Küche die erste Adresse. Alle Speisevarianten werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet und vom Koch in Form einer amüsanten Show-Darbietung präsentiert.

Izumi Restaurant Symphony of the Seas Foto: Izumi Restaurant Symphony of the Seas

  • Deck 5 Symphony of the Seas

Aquatheater

Das beeindruckende, am Heck der Symphony of the Seas in Form eines Amphitheaters angelegte Theater, ist Showplatz für spektakuläre Wassershows, die es nur auf den derzeit vier Schiffen der Oasis Class gibt. Eigens für diese Kreuzfahrtschiffe wurden großartige Akrobatik-Shows wie die OceanAria Show, die The Fine Line Aqua Show oder AquaNation produziert. An Bord der Symphony of the Seas schweben die Akrobaten während der Shows scheinbar über die Zuschauer, springen in beeindruckenden Formationen in das tiefe Wasserbecken des Theaters und harmonieren perfekt mit einer beeindruckenden Hintergrundbeleuchtung. Nebelschwaden, künstlicher Regen und Wasserfälle schaffen den visuellen Höhepunkt. Die Shows werden natürlich stark vom Wetter beeinflusst und können bei stärkerem Wind und kälteren Temperaturen durchaus zeitlich verlegt oder abgesagt werden. In der Karibik ist das entsprechend unwahrscheinlicher als im Mittelmeer.

Aqua Nation Show Symphony of the Seas

Foto: Aqua Nation Show Symphony of the Seas

Dem Royal Theater vorgelagert befindet sich auf Deck 5 genau im Bugbereich der große Vitality SPA & Fitness Bereich. Wie alles an Bord der Symphony of the Seas ist der gesamte Komplex natürlich deutlich größer als auf anderen Kreuzfahrtschiffen. Das Angebot ist vielfältig und bietet die komplette Bandbreite eines modernen Spa-Bereichs. Dazu zählen Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) und vieles mehr. Teenager kommen in den Genuss spezieller Gesichtsbehandlungen, ebenso die männlichen Kreuzfahrtgäste. Darüber hinaus gibt es einen Frisör und ein Nagelstudio. Die Rezeption bzw. der Haupteingang befinden sich auf Deck 6.

Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Ich gehe nun weiter in Richtung Royal Promenade. Sofort fallen das ultramoderne Design, das schicke LED-Leuchtkonzept sowie einige, andere Änderungen und Optimierungen ins Auge. In ihren Abmaßen ist die Royal Promenade nicht gewachsen, wenngleich genau dieser optische Eindruck entsteht. Zwischen der Latin-Beat-Bar Boleros und der Karaoke Bar On Air Club sind ein Shore Excursions desk sowie Promenade Shops untergebracht. Insgesamt sind die Änderungen im Vergleich zur Harmony nur marginal.  

Symphony of the Seas Royal Promenade

Foto: Symphony of the Seas Royal Promenade

Es reihen sich einige Ladenlokale bekannter Labels und Logo-Shops aneinander. Dem einkaufswilligen Kreuzfahrer sind kaum Grenzen gesetzt.  

Der Copper & Kettle Pub ist einem typisch englischen Pub nachempfunden und am Abend einer der Haupttreffpunkte auf der Royal Promenade.

Die Sorrento´s Pizzeria bietet zwischen 11:00 Uhr und 03:00 Uhr stets eine Auswahl unterschiedlicher Pizzen und im Next Cruise Büro lässt sich gleich die nächste Kreuzfahrt buchen.

Neben dem Next Cruise Büro befindet sich eine Wendeltreppe, die zur Focus Photo Gallery hinaufführt.

Das Café Promenade ist ein großartiges Café in dem köstlichen Kaffeespezialitäten wie der Seattle Best Coffee ® erhältlich sind. Abgerundet wird das Angebot durch viele, kleine Snacks für den kleinen Hunger zwischen den Mahlzeiten. Aus meiner Sicht ist das Café Promenade die bessere Wahl im Vergleich zum Starbucks, da man hier mehr Inhalt für sein Geld in den Tassen bekommt und die Qualität wirklich gut ist.

Die wohl auffälligste „Neuerung“ auf der Royal Promenade ist wohl das rote Auto. Zwar stehen Autos auch bereits auf anderen Schiffspromenaden von Royal Caribbean aber dieses wurde vom indonesischen Künstler Ichwan Noor in Form einer Kugel geformt und nennt sich Beetle Sphere. Dabei handelt es sich um die Nachbildung eines 1953er VW Beetle.

Royal Promenade und das rote VW Beetle Car Symphony of the Seas

Foto: Royal Promenade und das rote VW Beetle Car Symphony of the Seas

Dem Latin-Beat folgen bei einem Mojito oder Caipirinha – kein Problem im Latin Dance Club – dem Boleros.

Das Herz der Symphony of the Seas ist die Royal Promenade mit ihren Shops. Nach Lust und Laune einen Cocktail trinken oder die Geschäfte mit ihrem umfangreichen Sortiment durchschlendern und danach ein Stück Pizza in Sorrento´s Pizzaria essen, einen Landausflug buchen? All das und noch viel mehr geht auf der Royal Promenade. Auffallend ist dabei, dass nicht mehr nur Luxusmarken angeboten, so wie es auf der Harmony oft he Seas der Fall war. Es gibt wieder mehr Souvenir-Shops und klassische T-Shirt-Läden.

Ich schnappe mir ein Mikrofon und singe in der Karaoke-Bar On Air Club – nein, das lasse ich dann doch besser und schaue mir lieber die faszinierende Rising Tide Bar an, in der man praktisch über drei Decks auf und ab schwebt. Eine pfiffige Idee, wenn auch bereits von den Schwesterschiffen bekannt.     

On Air Club Symphony of the Seas

Foto: On Air Club Symphony of the Seas

Ein Ort für gesellige Stunden ist die Bionic Bar, an der teure Roboter die Bargetränke der Gäste mixen. Eine digitale Tatel zeigt die Wartezeit für die jeweilige Getränkebestellung und abends laufen Statistiken über einen Infoscreen, welche Art von Getränken von den Gästen am Meisten geordert wurden und von welcher Altersklasse. Diese Statistiken werden sicher an allen Bars erstellt aber hier sind sie für den Gast mal transparent sichtbar.

Top Service im Guest Service Bereich

Direkt gegenüber der Bionic Bar befindet sich, wie auch auf den Schwesterschiffen der Guest Services Bereich. Die Rezeption ist als solche kaum erkennbar, denn es gibt keinen durchgehenden Beratungstresen sondern einzelne Beratungscounter, wie sie auf der Quantum-Class eingeführt wurden. Diese Counter bringen einen optischen Größenzuwachs mit sich. Absolut herausragend ist der Service, denn geschulte Mitarbeiter „filtern“ innerhalb der mitunter langen Warteschlangen bereits die Gäste und deren Anliegen, haben eine Art „Supervisor-Status“ und sorgen bereits für eine Klärung bevor der Gast überhaupt an der Rezeption steht.

Guest Services und Rezeption Symphony of the Seas

Foto: Guest Services und Rezeption Symphony of the Seas

Für meinen Geschmack ist die Royal Promenade neben jener auf der Harmony of the Seas die optisch ansprechendste aller Schiffspromenaden bei Royal Caribbean International. Das Farb- und Lichtkonzept ist hervorragend, wenn auch manchmal eher spacig als maritim.

Starbucks weiterhin nicht mein Favorit

Wieder zurück auf die Royal Promenade gekehrt ist das Starbucks Café. Auf der Harmony of the Seas hatte man es auf dem Boardwalk untergebracht.

Viel Schaum, wenig Inhalt

Hier im Starbucks ist die gleicht Angebotsvielfalt zu finden wir in den Filialen an Land. Dazu zählt der reguläre Kaffee, Caramel Macchiato, erfrischendes Frappuccino, Schokoladengetränke und diverse Gebäckvarianten. Leider wurde hier die Starbucks-Philosophie „Viel Schaum, wenig Inhalt“ übernommen und somit besteht ein „Large Cappuccino“ – genau wie in den Filialen an Land – zu gefühlten 70% aus Milchschaum und nicht aus der eigentlichen Kaffeespezialität. Das Café Promenade auf der Royal Promenade bietet hier an Bord aus meiner Sicht ein deutlich besseres Preis-/ Leistungsverhältnis. Die Amerikaner hingegen lieben ihren Starbucks.

All diese Angebote sind natürlich wunderbar, neben all den Spezialitäten-Restaurants und Snack-Points während einer 7-tägigen Kreuzfahrt allerdings kaum nutzbar. Zumindest dann nicht, wenn in den Häfen Landausflüge geplant werden oder man nebenbei die Kalorien im Auge behält – die heimische Waage wird es einem ganz sicher danken. Ok, man könnte natürlich regelmäßig das Fitness Center an Bord besuchen.

Ideal wären permanente Transatlantik-Kreuzfahrten mit der Symphony of the Seas auf denen das Angebot an Bord voll ausgenutzt werden kann. 

Ganz am Heck liegt die mittlere Etage vom Main Dining Room.

Deck 5 wird umrundet von einer 670m langen Joggingbahn, auf der sogar kleinere Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Die Joggingbahn liegt zwar, anders als bei den meisten Kreuzfahrtschiffen, nicht im Bereich des Pooldecks und somit für die Läufer in ungestörter Lage, aber die Aussicht hier unten ist gewöhnungsbedürftig.

  • Deck 6 Symphony of the Seas

Einen atemberaubenden Meerblick genieße ich ein Deck höher vom mehr als 600 Personen Platz bietenden Aqua Theater, welches ich auf Deck 5 bereits beschrieben habe. Tagsüber ist das Theater ein Ort der Muße und Entspannung, am Abend wird es zur spektakulären Theaterbühne auf der die phantastischen Wassershows dargeboten werden. Die Gäste auf der Premierenreise dürfen erstmals die Aqua Nation Show in voller Länge bestaunen.

Rock Climbing Wall, Ultimate Abyss und Aqua Theater Blick Symphony of the Seas

Foto: Rock Climbing Wall, Ultimate Abyss und Aqua Theater Blick Symphony of the Seas

Burger in doppelter Ausführung statt Mexikaner

Liebhaber der mexikanischen Küche werden an Bord der Symphony of the Seas auf dem Boardwalk nicht mehr fündig. Die Sabor Taqueria ist der Playmakers Sports Bar & Arcade gewichen. In der Playmakers Arcade sind Auto-Rennsimulatoren und andere Spielautomaten zu finden. Der Arcade schließt sich die Playmakers Sports Bar an. In dieser werden wichtige Sportveranstaltungen auf den rund 30 in der Bar verteilten Bildschirmen gezeigt. Auf der Speisekarte stehen Sandwiches, Nachos und Burger, die nicht im Reisepreis enthalten sind. 

Playmakers Sports Bar Symphony of the Seas

Fettige Burger bei Johnny Rockets

Direkt gegenüber der Playmakers Sportsbar befindet sich weiterhin das beliebte Burger-Restaurant Johnny Rockets. Das verwundert etwas, denn die besseren Burger gibt es nun definitiv in der Sportsbar und nicht bei Johnny Rockets. Die Konkurrenz liegt also direkt vor  der eigenen Haustür. Das Johnny Rockets zählte auf den Schiffen der Voyager-Class in seinem typischen 50er Jahre Diner-Stil, der Jukebox, den frischen Burgern und leckeren Milchshakes zu meiner persönlichen Lieblingsadresse. Schon auf der Harmony of the Seas hat die Qualität der Burger meiner Ansicht nach nachgelassen. Die Burger sind einfach zu fettig. Dieses tropft beim Essen aus dem Burger und weicht ihn regelrecht auf. Das ist nicht appetitlich und geht weniger Meter gegenüber oder im Jamie´s Italian Restaurant deutlich besser. Die Servicebereitschaft und Freundlichkeit der Mitarbeiter im Johnny Rockets ist weiterhin top.

Johnny Rockets Mitarbeiter Symphony of the Seas

Foto: Johnny Rockets Mitarbeiter Symphony of the Seas

Das kulinarische Angebot setzt sich weiter fort. Es ist praktisch unmöglich, sich den ganzen Leckereien und Verlockungen zu entziehen. Ein typisch amerikanisches Jahrmarkt Karussell sorgt inklusive Jahrmarktmusik für die perfekte Illusion und zieht die Besucher in seinen Bann. Aber nicht nur das Karussell dreht sich. Schaut man sich auf dem Boardwalk um, dann dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um das pure Vergnügen der Reisegäste. Vom Boardwalk zurück auf die Royal Promenade (wie auf der Oasis und Allure of the Seas) gezogen ist das Starbucks Café. Auf der Symphony oft he Seas musste es der Playmakers Arcade weichen. Ebenfalls zurückgekehrt sind die Holzpferde im Eingangsbereich des Boradwalk. Die gibt es auf der Allure of the Seas an selbiger Stelle.

Carousel Boardwalk Symphony of the Seas

Foto: Carousel Boardwalk Symphony of the Seas

Neben dem Dog-House, in dem es – wie der Name schon sagt – auch auf der Symphony of the Seas Hot Dogs gibt, liegt nun Sugar Beach. Sugar Beach ist eine Kombination aus dem bisher bekannten Candy-Shop und der Eisdiele Cups and Scoops.

Die Kinder-Kletterwand Luckey Climber neben dem Johnny Rockets ist geblieben.

Ich verlasse den Boardwalk in Richtung Schooner Bar auf der Royal Promenade

Die auf allen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bewährte und beliebte Schooner Bar darf auch im Zeitalter neumodischer Cyber-Bars an Bord nicht fehlen. In der sehr maritimen Schooner Bar habe ich schon auf den Ur-Schiffen der Royal Caribbean Flotte gesessen, zu Zeiten als solche Einrichtungen noch als große Innovationen gefeiert wurden. Heute darf es dann schon eher ein Autoscooter sein, um der anspruchsvollen Spaßgesellschaft ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Zeiten ändern sich. Allerdings hat Royal Caribbean es geschafft, der Bar ein zeitgemäßes, neues Gesicht zu verleihen, ohne dabei den maritimen Charakter aus den Augen zu verlieren. Es ist wirklich ein sehr guter Wandel gelungen.  

Schooner Bar Symphony of the Seas

Foto: Schooner Bar Symphony of the Seas

Photo Gallery deutlich kleiner

Gegenüber der Schooner Bar lag bisher der große Focus – Photo Gallery. Diese musste den neuen Shore Excursions Schaltern weichen und ist in das Picture This Portrait Studio integriert worden, welches sich in direkter Nähe befindet. Alle Fotos können dort mittels Bordkarte an den Fototerminals abgerufen und bestellt werden.

Shore Excursions Symphony of the Seas

Foto: Shore Excursions Symphony of the Seas

Zu guter Letzt füllt das Vitality at Sea Spa and Fitness Center den gesamten Bug auf Deck 6 aus. Der riesige Wellnesskomplex bietet einen Schönheitssalon, traditionelle Spa-Behandlungen, Aromatherapien, Massagen, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen und ein umfangreiches Saunaerlebnis. Im neuen Vitality Café am Eingang werden frisch gepresste Säfte, Eiweiskost und jede Menge Obst angeboten.

Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa und Fitness Center Symphony of the Seas

  • Deck 7 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist überwiegend mit Kabinen belegt. Nicht neu aber beliebt sind Kletterwände, die an Bord der Symphony of the Seas an bewährter Stelle am Heck von Deck 7 in doppelter Ausführung finden stehen. Die Höhe jeder Rock Climbing Wall beträgt jeweils rund 13 Meter.

=>> Fortsetzung in Teil 2 Schiffsportrait Symphony of the Seas Deck 8-18

Royal Caribbean International: Schiffsportrait, Bilder und Details der Serenade of the Seas

Autor: Oliver Asmussen am 29.06.2017

Das im Juli 2003 von der Meyer Werft in Papenburg an die US-Reederei Royal Caribbean abgelieferte Kreuzfahrtschiff „Serenade of the Seas“ beeindruckt rein äußerlich durch seine – im Vergleich zu vielen anderen Kreuzfahrtschiffen dieser Größe – yachtartige Linienführung und wohlproportionierten Formen. Mit einer Länge von 293m und einer Größe von 90.090 BRZ zählt sie im aktuellen, internationalen Vergleich zu den mittelgroßen bis großen Kreuzfahrtschiffen, keinesfalls aber zu den Megalinern. Bei Doppelbelegung reisen in den 1.055 Kabinen 2.110 Passagiere auf der „Serenade of the Seas“ mit. Die Serenade of the Seas war das dritte Kreuzfahrtschiff der so genannten „Radiance Class“, eines Schiffsquartetts welches zwischen 2001-2004 abgeliefert wurde.

Auf der Serenade of the Seas erwartet die Gäste ein aufmerksamer, individueller Service, erstklassige Restaurants, ein wunderbares Preis-/Leistungsverhältnis und Aktivitäten für die ganze Familie. Die Reederei Royal Caribbean macht seit ihrer Gründung im Jahr 1968 immer wieder durch herausragende Innovationen auf sich aufmerksam, welche im Laufe der Jahre von einigen Mitbewerbern in ähnlicher Form übernommen wurden. So war RCI die erste Kreuzfahrtreederei mit einem durchgängigen Atrium, die erste Kreuzfahrtreederei die einen Swimmingpool mittschiffs verbaut hat (Song of Norway), die erste Kreuzfahrtreederei mit einer Schiffspromenade sowie einem Restaurant über mehrere Decks, die erste Kreuzfahrtreederei mit einer Panoramalounge am Schornstein, einer Kletterwand, einem Autoscooter und einer Eisbahn – um nur einige der zahlreichen Innovationen zu nennen. Auf den Schiffen der Radiance Class ist das bis heute größte Schiffsatrium zu finden, welches die Decks 4 bis 12 durchzieht.

Serenade of the Seas in Warnemünde

Foto: Serenade of the Seas am 16.06.2017 in Warnemünde

Deck 04

Auf Deck 04 befindet sich die untere Ebene des Tropical Theater, in dem allabendlich atemberaubende Broadway-Shows sowie eigens für die Reederei produzierte Musicals dargeboten werden. Royal Caribbean hat sich in der Kreuzfahrtbranche im Laufe der Jahre nicht nur durch technische Innovationen, sondern auch durch spektakuläre Shows einen Namen gemacht.

Die im 60er Jahre-Stil designte R Bar lädt im Atrium zu einem exotischen Cocktail oder aber auch zum Aperitiv in stylischem Ambiente ein. Im Rahmen des letzten Umbaus verschwanden im Atrium die bunte Kunstskulptur, eine gläserne Treppe sowie einige Aussichtspodeste auf den einzelnen Decks. Darüber hinaus ist der Glasboden auf Deck 13 nicht mehr vorhanden und dient nun als eine Art Einstiegsluke. Hintergrund ist, dass im Atrium seither spektakuläre Aerial Shows aufgeführt werden, in denen Artisten an Drahtseilen atemberaubende Inszenierungen präsentieren.

R Bar und Atrium Serenade of the Seas

Foto:  R Bar und Atrium Serenade of the Seas

Elegant und klassisch-Stilvoll empfängt das Hauptrestaurant, der Reflections Dining Room seine Gäste. Das Hauptrestaurant stellt das kulinarische Herzstück aller Restaurants an Bord der Serenade of the Seas dar und erstreckt sich insgesamt über zwei Decks. Jeden Abend präsentiert die Küchencrew den Gästen kunstvoll kreierte und perfekt zubereitete, mehrgängige Menüs. Diese beinhalten Vorspeisen, Suppen, Salate, den Hauptgang und Desserts. Die Qualität der Speisen ist auf einem hohen Niveau und wird von den Gästen stets hervorgehoben. Ein kleiner Wasserfall bildet den Mittelpunkt zwischen zwei Haupttreppen im Restaurant, welche Deck 04 und Deck 05 verbinden. Das Ambiente des Reflections Dining Rooms ist klassisch modern und überzeugt ohne große Auffälligkeiten oder kitschige Dekorationsmerkmale.

Für dieses Restaurant gibt es folgende Dining-Optionen:

Traditional Dining: Der Gast speist jeden Abend zur gleichen Zeit am selben Tisch – entweder zur ersten Tischzeit (ca. 18:30 – 20:00 Uhr) oder zur zweiten Tischzeit (20:30 – 22:00 Uhr). Die Tischzeit wird in der Regel bei Buchung der Kreuzfahrt festgelegt, kann an Bord aber noch geändert werden (nach Verfügbarkeit).

My Time Dining: Die Tischzeit kann für jeden Tag einzeln festgelegt werden. Entweder bis zu vier Tage vor Beginn der Reise online, oder nach Verfügbarkeit an Bord beim Maitre d´. Die Tischplätze werden nach dem Prinzip „First come, first served“ vergeben, Vorabreservierungen werden bevorzugt.

Reflections Dining Room Serenade of the Seas

Foto: Reflections Dining Room Serenade of the Seas

Im Bereich des Atriums befinden sich desweiteren ein Spielzimmer bzw. Kartenraum und ein Internet Café.

Deck 05

Im vorderen Schiffsbereich liegt die mittlere der drei Ebenen des Tropical Theaters. Nach Durchquerung des vorderen Treppenhauses befinden sich auf der Backbordseite einige Konferenzräume und auf der Steuerbordseite die Photo Gallery. Nach Lust und Laune Shoppen kann man in den diversen Shops, die gut sortiert sind und ein großes Angebot unterschiedlicher, namhafter Label bereithalten. Danach vielleicht etwas frische Seeluft schnuppern? Das geht auf dem weitläufigen Promenadendeck der Serenade of the Seas. Die Promenade verläuft jedoch nicht komplett um das Schiff herum. Kaffeeliebhaber kehren gerne im beliebten Café Latté-tudes ein, in welchem eine besonders große Anzahl an Kaffeespezialitäten auf der Getränkekarte steht. Vom Café Latté-tudes aus genießt der Gast einen traumhaften Blick auf das Meer oder verfolgt alternativ das Geschehen im Atrium. Die Atmosphäre ist einladend und gemütlich zugleich. Hier hält man sich gerne auf.

Café Latte-tudes Serenade of the Seas

Foto: Cafe Latte-tudes Serenade of the Seas

Ganz am Heck stoßen wir noch einmal auf den Reflections Dining Room, diesmal auf die obere Ebene.

Deck 06

Im Bugbereich befindet sich die dritte und somit oberste Ebene vom Tropical Theater. Dem Theater schließen sich ein Kino sowie ein waschechter, britischer Pub an. Auf der Barkarte im Crown and Castle Pub stehen neben diversen Biersorten aus England auch unzählige, internationale Marken sowie weitere alkoholische und nicht alkoholische Getränke. Das Ambiente ist „very british“ und einladend.

The crown and Castle Pub Serenade of the Seas

Foto: The Crown and Castle Pub Serenade of the Seas

Das Casino Royale ist ein typisches Spielcasino auf einem amerikanischen Kreuzfahrtschiff. Es stehen insgesamt einige hundert Spieloptionen zur Verfügung. Darunter Roulette, Blackjack-, und Pokertische sowie weiteres, elektronisches Amüsiergerät.

In gleicher, exponierter Atrium-Lage wie beim Café Latté-tudes finden Weinliebhaber eine herausragende Adresse an Bord der Serenade of the Seas, nämlich die Vintages Wine Bar. Das Angebot umfasst mehr als 300 verschiedene Weine aus allen namhaften Weinregionen der Welt. Die Atmosphäre ist gemütlich und ansprechend. Meer- oder Atriumblick gibt es gratis dazu.

The Vintages Bar Serenade of the Seas

Foto: The Vintages Bar Serenade of the Seas

Unweit vom Atrium liegt eine der beliebtesten Bars an Bord eines Kreuzfahrtschiffes von Royal Caribbean International, die Schooner Bar. Diese Bar existierte bereits auf den ersten Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean und ist vom Design her angelehnt an die alten Segelschiffe vergangener Tage. Auf den neuesten Schiffen der Quantum Class wurde die Bar inzwischen deutlich moderner gestaltet als noch auf den Schiffen der Radiance Class. Hier auf der Serenade of the Seas ist sie im klassischen Stil eines traditionellen Großseglers aufgebaut und überzeugt auch heute noch durch das sehr maritime Ambiente und die gemütlichen Ledersessel.

Schooner Bar Serenade of the Seas

Foto: Schooner Bar Serenade of the Seas

Gegenüber der Schooner Bar wird es kulinarisch, denn hier befinden sich die beiden Spezialitätenrestaurants Chops Grille und Giovanni´s Table.

Das Steak Restaurant Chops Grille ist eher rustikal und dennoch gemütlich eingerichtet. Für eine Zuzahlung von derzeit US $ 29 werden hier die Herzen aller Fleisch- und Fischliebhaber höherschlagen. Das Angebot umfasst laut Speisekarte allerdings noch weit mehr als Filet Mignon und New York Strip. So stehen Jumbo-Garnelen, gebratener Thunfisch, Wolfsbarsch, Pilzvariationen, gegrillter Spargel und die so genannten Truffle-Coated Fries auch im Angebot. Hummer und Meeresfrüchte kosten einen zusätzlichen Aufpreis.

Giovanni´s Table ist eine italienische Trattoria und überzeugt mit einer rustikalen, italienischen Küche in einer familiären Atmosphäre. Egal ob Salate, Pasta, Fisch oder Fleisch, alle Gerichte werden aufwändig zubereitet und sind die derzeit US $ 20 in jedem Fall wert.

Giovanni´s Table Restaurant Serenade of the Seas

Foto: Giovannis Table Restaurant Serenade of the Seas

Die kulinarische Krone erwartet die Gäste am Chef´s Table. In einem exklusiven Raum werden maximal 12 Gäste ein Fünf-Gänge-Menü der Spitzenklasse präsentiert bekommen, persönlich vom Chef de Cuisine vorbereitet und serviert. Zu jedem Gang werden die passenden Weine gereicht.

Der benachbarte Safari Club sind eigentlich vier Clubs in einem. So gibt es in diesem weitläufigen Raum jeweils abgegrenzte Bereiche wie den Serengeti Card Club, die Congo Bar, die Zanzibar Lounge und einen Spielbereich mit Billardtischen, welche sich bei Seegang selbst in der Waage halten.

Zanzibar Lounge Serenade of the Seas

Foto: Zanzibar Lounge Serenade of the Seas

Wir setzen unseren Rundgang auf den oberen Decks fort.

Deck 10

Bei Indienststellung der Serenade of the Seas zählte der Spa-Bereich zu den größten auf den Weltmeeren. Auch heute kann sich das großzügig dimensionierte Areal noch sehen lassen und mit denen auf so manchem Neubau locker mithalten. Es gibt natürlich ein großes Fitness Center, einen Beauty-Bereich, diverse Behandlungsräume, Massagebereiche, einen Frisör und viele Dinge mehr.

Damals wie heute ein Highlight der Radiance Class Schiffe ist das Solarium, welches auf jedem Schiff einem unterschiedlichen Themenbereich gewidmet wurde. Das Solarium ist den Erwachsenen vorbehalten und beherbergt einen großen Swimmingpool sowie eine Vielzahl gemütlicher Ecken und Liegemöglichkeiten unter Grünpflanzen, Wasserfontänen und Goldenen Elefanten. Das Solarium wird von einem großen Glasdach überspannt, welches bei schönem Wetter geöffnet werden kann.  

Solarium indoor pool Serenade of the Seas

Foto: Solarium indoor pool Serenade of the Seas

Im Park Café wird der kleine Hunger zwischendurch gestillt, die Pool Bar ist gut ausgestattet und der Poolbereich insgesamt sehr ansprechend. So mancher aktuelle Kreuzfahrtschiff-Neubau verfügt über einen weit weniger attraktiven Pool-Außenbereich als die 15 Jahre alte Serenade of the Seas. Der große Flachbildschirm auf dem Sonnendeck wurde im Zuge der letzten Renovierung nachgerüstet.

Das Windjammer Café kennen Stammkunden von Royal Caribbean International von der ersten Stunde an, denn es war schon auf dem allerersten Kreuzfahrtschiff der Reederei zu finden. Die Buffetbereiche wurden im Laufe der Schiffsgenerationen natürlich stets weiter optimiert und sind an Bord der Serenade of the Seas gut durchdacht angeordnet. Auch zu Stoßzeiten entsteht nur selten eine längere Schlange vor den einzelnen Buffetinseln. Gleich ob asiatisch, italienisch-mediterran, Sushi oder doch lieber ein gebratener Fisch, hier findet jeder Gast seine ganz persönlichen Favoriten.

Aus heutiger Sicht ist das Ambiente im Windjammer doch etwas in die Jahre gekommen und wirkt zum Teil dunkel, wenngleich wir dieses Restaurant auf allen Schiffen der Reederei stets weiterhin zu schätzen wissen.

Sehr schön ist der große Außenbereich, der selten überfüllt ist, da die meist amerikanischen Reisegäste die klimatisierten Innenräume bevorzugen.

Windjammer Café Serenade of the Seas

Foto: Windjammer Café Serenade of the Seas

In Rita´s Cantina wird eine leckere, mexikanische Kost in Kombination mit einer großen Auswahl Margaritas angeboten. Tagsüber ist Rita´s Cantina ein Familien-Restaurant, am Abend dann nur den Erwachsenen vorbehalten. Live-Gitarrenmusik rundet das Angebot in diesem Restaurant musikalisch ab.

Rita´s Cantina Serenade of the Seas

Foto: Ritas Cantina Serenade of the Seas

Deck 12

Die Lage auf dem Sportdeck ist für ein Spezialitätenrestaurant eher ungewöhnlich aber das Izumi Restaurant wurde auf der Serenade of the Seas erst später eingeführt und bietet eine hochwertige, asiatische Küche sowie ausgefallene Sushi und Sashimi-Kreationen. Vom Außenbereich hat man einen wunderschönen Blick auf das Meer. Das Restaurant ist aufpreispflichtig, abgerechnet wird nach Karte.

Izumi Asian Restaurant Serenade of the Seas

Foto: Izumi Asian Restaurant Serenade of the Seas

Es schließt sich eine Video Arcade mit einer Vielzahl an traditionellen und modernen Computerspielen (kostenpflichtig) an. Der Adventure Beach samt Kids Pool und kleiner Wasserrutsche ist den Kids und Teens vorbehalten, auf dem Basketballplatz dagegen kommen Jung und Alt auf ihre Kosten, im Adventure Ocean der Nachwuchs zwischen 0-11 Jahren. Die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren werden im eigenen Nursery-Bereich von qualifizierten Fachkräften betreut. Die Fuel Teen Disco lädt die Jugend am Abend zu eigenen Partys und besonderen Veranstaltungen ein. Je nach Altersklasse ist die Fuel Teen Disco dann zu festgelegten Uhrzeiten wieder zu verlassen.

Nursery Serenade of the Seas

Foto: Nursery Serenade of the Seas

Letzte Station auf Deck 12 ist die Sky Bar in Poolnähe bzw. die obere Etage vom Vitaly Spa und Fitness Center. Hier auf dem oberen Deck konzentriert sich das Spa-Angebot weniger auf den Anwendungsbereich, sondern in erster Linie auf Fitness und die entsprechenden Trainingsgeräte. Das Fitness Center ist mit aktuellen, modernen Geräten ausgestattet. Wunderbar angelegt ist die Galerie mit Jogging Track und Sonnenliegen um den Außenpool herum. Auch hier braucht sich die Serenade of the Seas keinesfalls hinter brandneuen Kreuzfahrtschiffen zu verstecken.   

Swimming Pool und Sonnendeck Serenade of the Seas

Foto: Swimming Pool und Sonnendeck Serenade of  the Seas

Deck 13

Hoch oben über dem Meer liegt die Viking Crown Lounge, die ebenfalls schon von der ersten Stunde an auf dem ersten Kreuzfahrtschiff, der damaligen Sun Viking, zu finden war. Diese Lounge ist auf den ganz neuen Schiffen von Royal Caribbean nun allerdings nicht mehr vorhanden, da das Konzept einer klassischen Schiffslounge bzw. Bar einfach in die Jahre gekommen ist. Auf der Serenade of the Seas wurde die Viking Crown Lounge daher bereits aufgewertet und um den Vortex Nightclub, den Diamond Club und den Concierge Club ergänzt bzw. umgestaltet. Der Diamond Club ist den Crown & Anchor® Society members der Stufen Diamond, Diamond Plus und Pinnacle vorbehalten. Diese können hier z.B. auch in kleinem Kreis frühstücken oder kostenfreie Getränke erhalten. Der Concierge Club ist für Reisenden ab den Grand Suiten aufwärts und für Crown & Anchor® Society members der Stufen Diamond Plus und Pinnacle zugänglich. 

Vortex Night Club and Viking Crown Lounge Serenade of the Seas

Foto: Vortex Night Club and Viking Crown Lounge Serenade of the Seas

Im Außenbereich können geübte Kletterer oder auch mutige Anfänger an der Kletterwand ihre Kletterkünste demonstrieren oder mit fachkundiger Hilfe die ersten Meter erklimmen. Der Minigolf-Platz am Heck soll unsere letzte Station auf unserem Rundgang über die Serenade of the Seas sein. Dieser ist beliebt seit die Serenade of the Seas in Dienst gestellt wurde.

Kids Pool Wasserrutsche und Kletterwand Serenade of the Seas

Foto: Kids pool, Wasserrutsche und Kletterwand Serenade of the Seas

Die Serenade of the Seas ist ein Kreuzfahrtschiff mit kosmopolitischem Charme

Unser Fazit: Die Serenade of the Seas ist zwar ein relativ großes Kreuzfahrtschiff, bietet aber unserer Meinung nach die perfekte Größe um sich an Bord seinen ganz eigenen Lieblingsplatz aussuchen zu können. Entweder man nimmt am abwechslungsreichen Bordprogramm teil oder sucht sich seine persönliche Oase der Ruhe auf einem der vielen Außendecks. Die Serenade of the Seas vereint die klassischen Elemente einer Kreuzfahrt und versprüht in gewisser Weise dennoch einen kosmopolitischem Charme. Das kulinarische Angebot ist auf einem sehr hohen Niveau und richtet sich an ein internationales Publikum.  

Deutschsprachige Serviceleistungen

Die Bordsprache ist grundsätzlich Englisch, die Crewmitglieder kommen aber aus vielen verschiedenen Ländern und sprechen daher eine Vielzahl an Sprachen. Für Deutsche Reisegäste gibt es folgende Serviceleistungen in deutscher Sprache:

  • Menükarten im Hauptrestaurant
  • Ausgewählte Landausflüge (ab 25 Personen)
  • Tagesprogramm auf der Kabine

Sollte im Hauptrestaurant keine deutschsprachige Speisekarte gereicht werden, so hilft in diesem Fall eine kurze Nachfrage.

Die Serenade of the Seas bietet barrierefreies Reisen!

An Bord ist man auf Rollstuhlfahrer, Hörbehinderte, Sehbehinderte, Diabetiker, Dialysepatienten (mit eigenem Gerät) sowie Gäste mit Sauerstoffgeräten vorbereitet. Vor jeder Buchung ist es aber dringend ratsam, die notwendigen Formalitäten für die Inanspruchnahme spezieller Serviceleistungen zu klären.

  • Die gesamte Bildergalerie der Serenade of the Seas >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der Serenade of the Seas können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535. Sehr gerne stehen wir auch für die Beantwortung weiterer Detailfragen zur Verfügung.

TEIL 2: Größer, eleganter, innovativer, so präsentiert sich die Harmony of the Seas als das neue, größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 19.06.2016

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Zwei große Hauptpools befinden sich getrennt voneinander auf der Backbord- bzw. Steuerbordseite. Beide Pools sind groß genug um darin auch zu schwimmen, was lobenswert ist, bei einem Schiff dieser Größe aber auch Standard sein sollte. Auf der Seite des Main Pools (Backbord) befinden sich zusätzlich zwei überdachte Whirlpools.

Dafür, dass kein Kreuzfahrtgast trockene Kehlen bekommt, sorgen zwei Bars, die Pool Bar und die Sand Bar, die mittels einer Brücke verbunden sind. 

Neben dem Main Pool und Beach Pool sowie den zwei überdachten Whirlpools auf der Backbordseite am Main Pool steht sportlich ambitionierten Gästen noch der Sports Pool mit einem weiteren, unüberdachten Whirlpool zur Verfügung.

Die Freiflächen für Liegestühle und Sonnenliegen sind insgesamt sehr üppig bemessen, so dass auch hier grundsätzlich nicht das Gefühl von Enge aufkommen kann.

Die tribünenartigen Liegeflächen am Main Pool sind verschwunden, der Bereich ist nun offen und wirkt nicht mehr so verbaut.

Main Pool und Sonnendeck Harmony of the Seas

Foto: Main Pool, und Sonnendeck Harmony of the Seas

Die wohl auffälligste Neuerung im Poolereich sind die großen Wasserrutschen Typhoon, Cyclone und Supercell, die zusammen den Perfect Storm ergeben.

Deck 16 Harmony of the Seas

Es bietet sich an, am Heck von Deck 15 auf das darüber liegende Deck 16 zu laufen. Sowohl an der Backbord- als auch an der Steuerbordseite finden wir die beiden Flowrider Surfsimulatoren, mittig angeordnet die Wipe Out Bar und auch die 25 Meter lange Zip Line, die über den auf Deck 9 liegenden Boardwalk hinweg hinunter nach Deck 15 führt. Sowohl die Nutzung der Flowriders als auch der Zip Line bedarf gesonderter Gesundheits- und Verhaltensrichtlinien, über die man direkt vor Ort informiert wird.

Flowrider Harmony of the Seas

Foto: Flowrider Harmony of the Seas

Größte Neuerung und zugleich DAS Highlight auf der Harmony of the Seas ist die große Doppelrutsche The Ultimate Abyss! Die 47m über dem Meeresspiegel, hier auf Deck 16, startende Doppelrutsche ist die längste Rutsche auf See und wurde gebaut um den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis bzw. einen bisher unerreichten Nervenkitzel auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Der Rutscher durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde in die Tiefe. Um den Nervenkitzel noch zu erhöhen, werden in beiden Rutschen Audio-Effekte eingespielt. Der Eingangsbereich der Rutschen ist in Form eines riesigen Fischmauls mit spitzen Zähnen gestaltet.

Eingang The Ultimate Abyss Rutsche Harmony of the Seas

Foto: Eingang The Ultimate Abyss Rutsche Harmony of the Seas

Das auch von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Windjammer Marketplace erstreckt sich über die gesamte Schiffsbreite auf Deck 16 und bietet neben einer wunderbaren Aussicht das übliche Buffetangebot. Die Auswahl ist recht üppig, die Speisen werden ansprechend präsentiert. Zwar sind die Qualitätsunterschiede zu den Spezialitäten-Restaurants deutlich erkennbar aber das ist natürlich durchaus gewollt.

Windjammer Marketplace Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Windjammer Marketplace Restaurant Harmony of the Seas

Wir laufen weiter auf Deck 16 vom Heck zum Bug der Harmony of the Seas, vorbei an der Mast Bar und entdecken eine weitere Veränderung. Die Sky Bar auf der gegenüberliegenden Seite gibt es nicht mehr. Hier ist nun Platz für weitere Sonnenliegen entstanden. Besonders deutlich wird diese Veränderung auf dem nachfolgenden Foto sichtbar.

Sonnendeck Harmony of the Seas

Foto: Sonnendeck Harmony of the Seas

Aufgrund der deutlichen Trennung der vier Poolbereiche entsteht selbst an sonnigen und warmen Seetagen nicht das Gefühl von übermäßiger Überfüllung und großer Enge. Die einzelnen Poolbereiche sind nämlich kaum größer als auf mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen üblich. Nur, dass auf der Harmony of the Seas eben vier solcher Bereiche existieren, die man jedoch nicht in Kombination wahrnimmt. Die oftmals in den Raum gestellte Behauptung, es sei ständig überfüllt am Pooldeck, ist daher widerlegt.

Von Deck 16 aus bietet sich nicht nur ein toller Blick über den gesamten Bereich des Solariums sondern auch diverse Möglichkeiten eine Sonnenliege bzw. einen Liegestuhl mit Seeblick zu ergattern. Die Solarium Bar lädt zwischendurch zum entspannten Rückzug auf einen leckeren Cocktail oder den kleinen Snack zwischendurch ein.

Solarium Bar Harmony of the Seas

Foto: Solarium Bar Harmony of the Seas

Deck 17 Harmony of the Seas

Unser Rundgang ist nun beinahe komplett. Zuvor schauen wir uns aber noch jenen Ort an, an dem sich bisher die von allen Royal Caribbean Schiffen bekannte Viking Crown Lounge befand. Diese traditionelle, hoch über dem Meer gelegene und allen Passagieren zugängliche Lounge wurde nun zum Exklusivbereich für die Gäste ab der Kategorie „Grand Suite“ sowie für Pinnacle Club Mitglieder der Crown & Anchor Society.

Dort wo bisher die Viking Crown Lounge war, befindet sich nun auf der Backbordseite das exklusive Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen. Das Coastal Kitchen bietet ausschließlich den genannten Suiten-Gästen und Club-Mitgliedern eine abwechslungsreiche und leichte Küche Kaliforniens.

Coastal Kitchen Restaurant Harmony of the Seas

Foto: Coastal Kitchen Restaurant Harmony of the Seas

Auf der Steuerbordseite, dem Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen gegenüber, genießen die erlesenen Gäste eine phantastische und einzigartige Aussicht von der Suite Lounge aus durch die Panoramascheiben hindurch auf das Pooldeck und den Ozean.

Suite Lounge Harmony of the Seas

Foto: Suite Lounge Harmony of the Seas

Dieser bisher vielleicht schönste Bereich auf älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen ist, wie schon auf der Allure of the Seas, nun nicht mehr öffentlich und ausschließlich jenen Reisegästen vorbehalten, welche den höchsten Reisepreis bezahlen, was sehr schade ist. Wir haben auf anderen Schiffen der Royal Caribbean Flotte sehr viele Stunden in der Viking Crown Lounge verbracht und verbinden sehr viele Erinnerungen daran. Eine vergleichbare Alternative gibt es an Bord nicht. Offenbar geht die Ära einer Lounge zu Ende, welche über Jahrzehnte das Alleinstellungs- und Erkennungsmerkmal am Schornstein aller Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffe gewesen ist. Die Zeiten ändern sich eben.

Natürlich ist das für Neukunden und all diejenigen, die diese Reederei nicht seit Beginn an kennen schwer nachvollziehbar, aber die Stammkundschaft zeigt sich im Allgemeinen nicht sehr begeistert über diese Neuausrichtung der Schiffe.

Ebenso versperrt bleibt dem „normalen“ Kreuzfahrtgast der gesamte vordere Bereich von Deck 17. Hier liegt das so genannte Suite Sundeck samt eigener Bar und Lounge Bereich. Man muss nun aber sagen, dass dieser Bereich im Vergleich zu jenen Exklusivbereichen mancher Mitbewerber deutlich kleiner ausfällt und es durchaus noch andere, attraktive Deckflächen auf der Harmony of the Seas gibt.

Blick vom Suite Deck auf Wasserrutschen und Poolbereich der Harmony of the Seas

Foto: Blick vom Suite Sundeck auf Wasserrutschen und Poolbereich der Harmony of the Seas

Deck 18 Harmony of the Seas

Auf Deck 18 liegt ausschließlich der Eingangsbereich zu den Wasserrutschen The Perfect Storm, welcher über eine Wendeltreppe von Deck 15 aus zugänglich ist.

Harmony of the Seas The Perfect Storm Wasserrutschen Eingangsbereich

Foto: Harmony of the Seas The Perfect Storm Wasserrutschen Eingangsbereich

Grundverpflegung in Kantinenatmosphäre

Unser Fazit: Die Harmony of the Seas ist ideal für alle Gäste, die im Urlaub Wert auf ein vielfältiges Freizeitangebot sowie ein überdurchschnittliches Angebot an kulinarischen Auswahlmöglichkeiten legen. In einem durchaus kritischen Beitrag auf einem bekannten Fernsehkanal sprach man vor wenigen Tagen von einer angebotenen Grundverpflegung, die eher in Kantinenatmosphäre gereicht wird. Nun, ganz so scharf urteilen wir nicht, wenngleich die echten kulinarischen Höhepunkte an Bord kostenpflichtig sind und es im Windjammer Buffetrestaurant in der Tat schon mal turbulent zugehen kann. Irritierend ist derzeit außerdem die Tatsache, in den drei Hauptrestaurants (American Icon, Grande, Silk) Speisen von identischen Speisekarten angeboten werden. Das Konzept war seinerzeit bei Einführung der Quantum of the Seas anders geplant, wurde dann aber bis auf weiteres wieder verworfen. Nun tragen die Restaurants weiterhin unterschiedliche Namen, suggerieren dem unerfahrenen Kreuzfahrtgast verschiedene, kulinarische Schwerpunkte, enttäuschen dann aber in gewisser Weise durch eine identische Speisekarte. Man darf gespannt sein, ob und wann die nächsten Änderungen von der Reederei vorgenommen werden.

Mehr geht nicht

Die Harmony of the Seas bietet in allen Bereichen aktuell das größte Angebot auf See! Definitiv widerlegen lässt sich die oftmals verbreitete Meinung, dass an Bord permanent ein großes Gedrängel herrscht und man von Menschenmassen überrannt wird. Die meist mehr als 5.000 Passagiere verlaufen sich auf dem Schiff in der Regel problemlos. Auch die Einschiffung wurde inzwischen so optimiert und beschleunigt, dass der Reisegast in den meisten Fällen keine 15 Minuten mehr vom Betreten des Terminalgebäudes bis in seine Kabine benötigt.

Die Harmony of the Seas ist so groß, das Angebot so vielfältig, dass auch Ruhe suchende Kreuzfahrtgäste auf ihre Kosten kommen. Es stehen diverse unterschiedliche Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit einem „echten“ Kreuzfahrtschiff, bei dem interessante und ausgefallene Häfen angelaufen werden, Lektorenvorträge gehalten und Landausflüge in kleinen Gruppen im Vordergrund stehen, hat die Harmony of the Seas allerdings gar nichts mehr gemeinsam. Im Prinzip benötigt man keine Anlaufhäfen mehr, denn sonst ist während einer 7-tägigen Kreuzfahrt das gigantische Angebot an Bord gar nicht nutzbar.

Die Harmony of the Seas ist ein perfektes Ferienresort, was keineswegs eine Kritik unsererseits darstellt. Der große Erfolg der Schwesterschiffe belegt die Tatsache, dass es für diese Megaliner ein großes Zielpublikum an „Neukreuzfahrern“ gibt, welche sich auf diesen Meeresgiganten wohlfühlt.  

Blick am Abend vom Suite Deck über Central Park und Sonnendecks der Harmony of the Seas

Foto: Blick am Abend vom Suite Deck über Central Park und Sonnendecks der Harmony of the Seas

Ein noch umweltfreundlicheres Schiff!

Auch in Sachen Umweltschutz hat sich etwas getan, denn die Harmony of the Seas ist nicht nur mit Scrubbern ausgerüstet, welche den Schwefelgehalt der Abgase drastisch senken sondern darüber hinaus auch rund 20% effizienter als die beiden jüngeren Einheiten, so verkündet es die Reederei.

Schneller geht nicht

VOOM – das schnellste Internet auf See! Dank neuer Satellitentechnik ist das Internet nun mindestens so schnell wie die bekannten Breitband-Verbindungen an Land. Diese Technik ist zwar nicht neu auf der Harmony of the Seas, sondern wurde auf der Quantum-Class bereits eingeführt, begeistert aber immer noch wie am ersten Tag durch eine atemberaubend schnelle Datenübertragung. Die Zeiten, in denen man stundenlang seine Mails abrufen oder Urlaubserlebnisse in elend langsamer Zeitverzögerung den Lieben daheim mitteilen konnte, sind vorbei.  Hier geht wirklich die Post ab, das ist kein leeres Werbeversprechen! Die Tarife für das schnelle Internet richten sich nach dem gebuchten Paket und beinhalten unterschiedliche Datenvolumen. Die Preise für die so genannten „Voom-Flatrates“ beginnen bei 12,99 Dollar für ein Gerät pro Tag und reichen bis zu 17,99 Dollar pro Gerät und Tag. Meldet man mehr Geräte an oder bucht bereits vor der Kreuzfahrt, so gibt es gestaffelte Rabatte.

  • komplette Bildergalerie zur Harmony of the Seas >>Link<<
  • YouTube Video von Bord der Harmony of the Seas >>Link<<

Weitere Informationen zur „Harmony of the Seas“ und allen Kreuzfahrten erhalten Sie beim Team von Kreuzfahrten-mehr.de unter 04893-4288535 oder per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de