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Das neue Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas im Schiffsportrait Teil 2

Autor: Oliver Asmussen am 05.05.2018

Im zweiten Teil des Schiffsportraits der Symphony of the Seas stelle ich die Decks 8-18 vor.

Noch größer, noch eleganter und auch ein Stück innovativer, so präsentiert sich das neue, größte Kreuzfahrtschiff  der Welt, die Symphony of the Seas.

  • Deck 8 Symphony of the Seas

Bewährtes bleibt unverändert – der Central Park

Abgesehen von der Music & Dancing Lounge Dazzles geht es auf Deck 8 eher ruhig und beschaulich zu. Hier liegt der große Central Park mit einer Vielzahl an Shopping- und Speisemöglichkeiten, die natürlich aufpreispflichtig sind. In erster Linie sind im großen Central Park, dem vierten Park auf hoher See (nach der Oasis of the Seas, Allure of the Seas und Harmony oft he  Seas), mit 12.000 echten Bäumen und Pflanzen eine Vielzahl an Spezialitäten-Restaurants zu finden. Die Veränderungen im Bereich des Central Park gegenüber der Harmony of the Seas sind kaum nennenswert. Optisch wurde hier und da die Dekoration variiert, was ja innerhalb einer Schiffsserie ohnehin Standard ist, ansonsten hat man diese Ruheoase so perfekt gelassen wie sie schon auf der Oasis of the Seas gewesen ist. Eine Neuerung gibt es aber doch. Und die ist klasse.

Vergrößertes Platzangebot im Park Café

Das Platzangebot im beliebten Park Café wurde erweitert, in dem das Shopping-Angebot um einen der Läden reduziert wurde. Eine sehr gute Entscheidung, wie ich finde. Das nicht aufpreispflichtige Park Café befindet sich unmittelbar gegenüber vom Chops Grille und hält eine umfangreiche Salatbar sowie Sandwiches, Crêpes und Gebäck für den kleinen Hunger zwischendurch bereit. Das Park Café ist bis spät in die Nacht hinein und zu allen Mahlzeiten geöffnet.

Der Central Park bleibt ein beliebter Treffpunkt für besinnliche Momente, einen stilvollen Restaurantbesuch oder das Glas Champagner unter einer Baumallee, untermalt von Vogelgezwitscher. Letzteres kommt natürlich vom Band aber wen interessiert das in dieser perfekten Märchenwelt schon. 

Central Park am Abend Symphony of the Seas

Foto: Central Park am Abend Symphony of the Seas

Das sicherlich exklusivste Restaurant auf der Symphony of the Seas dürfte, neben dem Costal Kitchen, das 150 Central Park Restaurant sein. Die Gäste speisen in einem äußerst eleganten und stilvollen Ambiente, sitzen in gemütlichen Loungestühlen und lauschen dabei klassischer Musik vom Band. Live Musik von einem klassischen Flügel würde die Wohlfühlatmosphäre sicher noch unterstreichen.

150 Central Park Restaurant Symphony of the Seas

Foto: 150 Central Park Restaurant Symphony of the Seas

Im italienischen Restaurant Jamie´s Italian präsentiert der britische Starkoch Jamie Oliver seine Menükreationen. Hier gibt es übrigens deutlich hochwertigere und schmackhaftere Burger als im Johnny Rockets auf dem Boardwalk.

Jamies Italian Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Jamies Italian Restaurant Symphony of the Seas

Mittig beider Restaurants pendelt übrigens die Rising Tide Bar zwischen diesem und zwei weiteren, darunterliegenden Decks auf uns ab.

Der Chops Grille ist das beliebte Steakhouse in dem neben erstklassigen Steaks vom Grill auf Wunsch auch Meeresfrüchte und sündhaft leckere Desserts serviert werden. Sowohl der Chops Grille als auch das 150 Central Park Gourmet-Restaurant sind ausschließlich zum Dinner geöffnet.

Chops Grille Symphony of the Seas

Foto: Chops Grille Symphony of the Seas

Etwas schade ist aus meiner Sicht die Tatsache, dass von keinem der Restaurants entlang des Central Parks ein Meerblick möglich ist. Das Gefühl, sich auf einem Kreuzfahrtschiff zu befinden, geht somit etwas verloren. Aber dafür gibt es natürlich einen herrlichen Parkblick. Ob das nun positiv oder negativ ist, muss jeder Gast für sich selbst entscheiden.

Die perfekte Illusion auf See

Einzigartig und völlig surreal ist das Erlebnis bei Dunkelheit und Wind, ja, vielleicht noch bei einem Regenschauer, wenn der Wind durch die Blätter und Baumkronen pfeift, die Gäste mit dem Regenschirm am Restaurantfenster vorbeilaufen und echte Vögel vom Wind angetrieben durch die Lüfte fliegen. Diese Szenerie habe ich in dieser Form zuletzt auf der Allure of the Seas erlebt. Während der aktuellen Kurzreise ist das Wetter nicht viel besser. Im Bereich des Central Park werden vor jedem Restaurant und an den Eingängen zu den Deckbereichen jeweils kostenfreie Regenschirme angeboten. Damit wird sichergestellt, dass jeder Gast auch ohne Zwangsdusche von oben sein Restaurant erreicht bzw. dieses wieder verlassen kann. Schnell kommt schon mal die Frage auf, ob man sich noch auf einem Kreuzfahrtschiff oder vielleicht im echten Central Park in New York befindet. Dort gibt es allerdings keine solch wunderbaren Restaurants in unmittelbarer Nähe. Wie auch immer, Schluss der Träumerei. Ich gehe weiter.

Central Park bei Nacht Symphony of the Seas

Foto: Central Park bei Nacht Symphony of the Seas

Bleibt zuletzt noch die Weinbar Vintages. Neben edlen Weinen aus vielen weltweiten Anbaugebieten bekommt der Gast ausgewählte Leckereinen und Käsesorten gereicht.

  • Deck 9 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist, bis auf die obere Etage der Music & Dancing Lounge Dazzles, ausschließlich mit Kabinen belegt.

  • Deck 10 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist ausschließlich mit Kabinen belegt

  • Deck 11 Symphony of the Seas

Auch auf diesem Deck befinden sich in erster Linie die Passagierkabinen. Mit einer Ausnahme.

Wonderland Restaurant: „Folgen Sie dem weißen Kaninchen in eine fantastische Welt voller zauberhafter Genüsse. Traumhafte Arrangements, magische und surreale Kreationen wie Getrüffeltes Ei in der Schale, Flüssiger Hummer oder Arktische Equator Schokolade werden Sie in die Welt der Träume entführen.“ So beschreibt die Reederei das zauberhaft und verspielt eingerichtete Restaurant an Bord der Symphony of the Seas. Bisher war es exklusiv auf den Kreuzfahrtschiffen der Quantum-Klasse zu finden. Der Aufpreis für dieses einzigartige Restaurant liegt aktuell bei 45,- US-Dollar pro Person.

Wonderland Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Wonderland Restaurant Symphony of the Seas

  • Deck 12 Symphony of the Seas

Hier befindet sich die obere Etage und auch der Eingang vom Wonderland Restaurant. Ansonsten sind auf diesem Deck Passagierkabinen untergebracht.

  • Deck 14 Symphony of the Seas

Kinderparadies Adventure Ocean

Das auf diesem Deck, neben weiteren Passagierkabinen, befindliche Kartenspielzimmer ist weniger spannend. Wir richten unser Augenmerk auf dem wohl größten Kinderkomplex auf den Ozeanen – die mehr als 2.700 qm große Youth Zone, die sich über zwei Decks erstreckt. Auf Deck 14 ist der Adventure Ocean Kinderbereich zu finden, der sich an den Nachwuchs von 0-11 Jahren richtet.

Betritt man den Komplex vom Treppenhaus auf Deck 14 aus, so befindet man sich unmittelbar in der Kid´s Avenue. Mittig zwischen allen Räumlichkeiten liegt der Spielraum Play für alle Altersgruppen.Der große Spielbereich trennt das Adventure Ocean, er ist beidseitig auf einem Weg zu umrunden, von dem aus die verschiedenen Räume zu erreichen sind.

Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Adventure Ocean Symphony of the Seas

Laufend wechselnde Workshops, Mal- und Bastelkurse finden im gegenüberliegenden Bereich, dem „The Puzzle Break“ Bereich statt. Das Angebot ist nicht nur an die Kinder, sondern auch an die Eltern gerichtet.

Ich laufe im Uhrzeigersinn den Weg entlang. Das knuffige Adventure Ocean Theater mit seinen 55 Sitzplätzen ist ein eigenes Theater für Kinder, welches mit seinen roten Sesseln und dem dicken Vorhang an ein großes Schiffstheater erinnert. Neben Karaoke- und Talent-Shows werden hier auch eigens produzierte Theaterstücke bzw. Musicals aufgeführt.

Kindertheater Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Kindertheater Adventure Ocean Symphony of the Seas

Mit dem Adventure Science Lab wird den Kids & Teens ein waschechtes Labor geboten, in dem entsprechend Labortische, Schaukästen, Waschbecken und unterschiedliches Labormaterial zu entdecken ist. Mit diesem Labor wird das bestehende Angebot bei Royal Caribbean in Hinblick auf kindgerechte, wissenschaftliche Versuche noch ausgeweitet.

Alle Räume sind nach Altersklassen unterteilt und entsprechend ausgestattet. Im Voyagers spielen die Kinder von 9 bis 11 Jahren, im Explorers von 6 bis 8 Jahren und im Aquanauts von 3 bis 5 Jahren. 

Im Adventure Ocean Symphony of the Seas

Foto: Im Adventure Ocean Symphony of the Seas

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, gibt es bei Royal Caribbean einen eigenen Nursery Bereich, in dem die kleinsten Reisegäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren qualifiziert betreut werden. Die Royal Babies & Tots Nursery ist im Gegensatz zu den anderen Einrichtungen für die Kinder nicht kostenfrei. Die Kinder (6-36 Monate) können dort tagsüber und abends abgegeben werden, pro Stunde werden 8,- US$ berechnet.

Auf Deck 14 befindet sich auch die King of the World Plattform, die auf der Allure oft he Seas nur über den Kabinengang auf Deck 14 erreichbar ist und bereits auf der Harmony oft he Seas in das Solarium integriert wurde. Der einstige Außenbereich ist auch auf der Symphony of the Seas überdacht, offen geblieben sind zwei Bereiche unmittelbar über der jeweiligen Brückennock. Die Aussicht von dort ist sensationell und auf der Backbordseite von der vorstehenden Plattform, welche den Namen King of the World trägt, noch spektakulärer.

Die Plattform verfügt über einen Glasboden und ragt über die eigentliche Aussichtsplattform hinaus.

Aussicht von der King of the World Plattform am Bug Symphony of the Seas

Foto: Aussicht von der King of the World Plattform am Bug Symphony of the Seas

  • Deck 15 Symphony of the Seas

Die Teenager an Bord der Allure of the Seas finden auf Deck 15 in der Youth Zone ihr ganz eigenes Vergnügungszentrum. In der Video Arcade stehen kostenpflichtige Spielautomaten bereit, welche regelrecht dazu verführen, sein Geld auszugeben.

Der Living Room ist ein Raum zum Chillen mit Bodenkissen, Sitzsäcken und diversen weiteren Annehmlichkeiten für Jugendliche.

Fuel Teen Disco Symphony of the Seas

Foto: Fuel Teen Disco Symphony of the Seas

Die mit alkoholfreier Bar ausgestattete, Fuel Teen Disco bietet neben lauter Musikbeschallung nette Rückzugsmöglichkeiten für die Jugendlichen.

Im Außenbereich The Back Deck befinden sich Tischtennisplatten in völlig verglasten Bereichen. Das sichert zwar das abdriften des Balles, sorgt bei mir allerdings für ein leicht „eingesperrtes“ Glashausgefühl. Jugendliche dürfte das weniger kritisch sehen.

Der 9-Loch-Minigolf-Platz beeindruckt durch seine Größe und die spielerische Gestaltung.  

Symphony of the Seas Mini Golf

Foto: Symphony of the Seas Mini Golf

Der Sports Court ist ein, wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, eingezäunter Basketball- und Tennisplatz, welcher auch für andere Ballspiele genutzt werden kann.

Neues Restaurant bzw. Bistro El Loco Fresh

An Stelle des Mini Bites Café (wie auf der Harmony oft he Seas) hinter dem Sports Court liegt nun das mexikanische El Loco Fresh Café oder Bistro, in dem leckere Tacos und Buritos frisch zubereitet und im Fast-Food-Prinzip angeboten werden. Im Grunde ersetzt das El Loco Fresh die fehlende Sabor Taqueria auf Deck 06. Das Ambiente im El Loco Fresh ist ansprechend und geschmackvoll, dieses Restaurant eignet sich wunderbar für den kleinen Hunger zwischendurch. Auch zum Frühstück hat das El Loco Fresh geöffnet. An kühlen Tagen ist es hier leider etwas zugig, da die meisten Sitzplätze auf einem ungünstigen Deckbereich liegen. Die Anzahl der Sitzplätze wurde gegenüber dem Mini Bites deutlich erhöht, die Tischtennisplatte auf der Steuerbordseite ist daher auch verschwunden. Wer seine Tacos oder Buritos geschmacklich variieren möchte, dem stehen zwei große Wagen mit diversen Saucen zur Verfügung.

El Loco Fresh Symphony of the Seas

Foto: El Loco Fresh Symphony of the Seas

Die groß angelegte Splashaway Bay und richtet sich in erster Linie an Kinder und Jugendliche. Aber auch den einen oder anderen Erwachsenen haben wir dort gesichtet. Große, bunte Figuren sowie Wasserkanonen und andere Spielelemente laden quasi jede Altersklasse dazu ein, sich hier zu vergnügen. Eine Besonderheit innerhalb der Splashaway Bay ist ein riesiger Eimer, der sich langsam mit Wasser füllt und dieses dann in einer bombastischen Kaskade über einen Großteil der Splashaway Bay ergießt.

Splashaway Bay Pool am Abend Symphony of the Seas

Foto: Splashaway Bay pool am Abend Symphony of the Seas

Neuer Infinity-Pool, viele Umgestaltungen und The Big Wonder

Ein echtes Highlight auf der Symphony of the Seas ist das den Erwachsenen vorbehaltene und in seiner Größe nochmals gewachsene Solarium, hoch oben im Bugbereich auf Deck 14, 15 und 16. Für das leibliche Wohl der Kreuzfahrtgäste sorgen das attraktiv gestaltete Solarium Bistro auf Deck 15 bzw. das neue Hooked Seafood Restaurant (auf der Harmony of the Seas die Solarium Bar) auf Deck 16.

Hooked Seafood Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Hooked Seafood Restaurant Symphony of the Seas

Die Treppenauf- und Abgänge wurden leicht versetzt, ein riesiger, bisher mittig platzierter Whirlpool ist einem noch größeren Infinity-Pool gewichen. Auf der Steuerbordseite führt eine große Treppe hinunter auf Deck 14. Die Solarium Bar hat einen neuen Platz gefunden und wird von der auffälligen Kunstskulptur The Big Wonder überspannt. Je nach Lichteinfall reflektieren die beschichteten Kunststoffelemente in einem herrlichen Kaleidoskop an Farben. Bei Dunkelheit wird The Big Wonder von innen heraus mit LED Lichtern beleuchtet. Ich war der Meinung, dass auf der Harmony of the Seas sozusagen das Ende der gestalterischen Fahnenstange erreicht ist. Aber deshalb bin ich wohl auch kein Architekt, denn es ist wirklich faszinierend, wie gravierend die Veränderungen auf der Symphony of the Seas im Vergleich zu allen Schwesterschiffen noch einmal geworden sind. Für mich absolut das schönste Solarium aller Schiffe!

Solarium, Infinity Pool und The Big Wonder Kunstwerk Symphony of the Seas

Foto: Solarium, Infinity Pool und The Big Wonder Kunstwerk Symphony of the Seas

Immer wieder ist die offene Dachkonstruktion verändert worden. Auf der Harmony of the Seas kamen erstmals Kunststoffgewebe und Kunststofffolie statt Glaselemente zum Einsatz. Auf der Symphony of the Seas sind es nun wieder Glasscheiben. Für meinen Geschmack die deutlich bessere Wahl, denn die Kunststofffolie hat den blauen Himmel milchig erscheinen lassen und wirkte auf mich optisch minderwertig.

Weiterhin grandios sind die auf der Back- und Steuerbordseite, über die Bordwand hinausragenden, Whirlpools. Obwohl es sie bereits seit Einführung der Freedom-Klasse gibt, sind sie immer noch ein echtes Highlight. 

Bordwand der Symphony of the Seas überragender Whirlpool

Foto: Bordwand der Symphony of the Seas überragender Whirlpool

Geht man nun in Richtung Heck der Symphony of the Seas, dann liegen nicht etwa in der Mitte des Schiffes die Pools und Wasserlandschaften, wie man es von vielen anderen Kreuzfahrtschiffen kennt, sondern ein riesiger Innenhofbereich. Dieser gibt den Blick bis hinunter zum Central Park auf Deck 8 frei. Sehr beeindruckend und ein typisches Merkmal für die Kreuzfahrtschiffe der Oasis Class.

Blick auf Central Park am Abend Symphony of the Seas

Foto: Blick auf Central Park am Abend Symphony of the Seas

Zwei große Hauptpools befinden sich getrennt voneinander auf der Backbord- bzw. Steuerbordseite. Beide Pools sind groß genug um darin auch zu schwimmen, was lobenswert ist, bei einem Schiff dieser Größe aber auch Standard sein sollte. Auf der Seite des Main Pools (Backbord) befinden sich zusätzlich zwei überdachte Whirlpools.

Dafür, dass kein Kreuzfahrtgast trockene Kehlen bekommt, sorgen zwei Bars, die Pool Bar und die Sand Bar, die mittels einer Brücke verbunden sind. 

Neben dem Main Pool und Beach Pool sowie den zwei überdachten Whirlpools auf der Backbordseite am Main Pool steht sportlich ambitionierten Gästen noch der Sports Pool mit einem weiteren, nicht mit einem Dach versehenen Whirlpool zur Verfügung.

Die Freiflächen für Liegestühle und Sonnenliegen sind insgesamt sehr üppig bemessen, so dass auch hier grundsätzlich nicht das Gefühl von Enge aufkommen kann.

Blick auf Pools, Sonnendecks und Central Park Symphony of the Seas

Foto: Blick auf Pools, Sonnendecks und Central Park Symphony of the Seas

Die von der Harmony of the Seas bekannten Wasserrutschen Typhoon, Cyclone und Supercell, die zusammen den Perfect Storm ergeben, sind auch auf der Symphony of the Seas zu finden.

  • Deck 16 Symphony of the Seas

Es bietet sich an, am Heck von Deck 15 auf das darüberliegende Deck 16 zu laufen. Sowohl an der Backbord- als auch an der Steuerbordseite ist jeweils einer der beliebten Flowrider Surfsimulatoren zu finden. Mittig angeordnet hat die Wipe Out Bar ihren Platz behalten. Ebenso die Zip Line, welche den Boardwalk überspannt.

Flowrider und Eingang Ultimate Abyss Rutsche Symphony of the Seas

Foto: Flowrider und Eingang Ultimate Abyss Rutsche Symphony of the Seas

Das spektakulärste Highlight auf der Symphony of the Seas ist die große Doppelrutsche The Ultimate Abyss! Die 47m über dem Meeresspiegel auf Deck 16 startende Doppelrutsche ist die längste Rutsche auf See, feierte auf der Harmony of the Seas Premiere. Sie wurde gebaut, um den Gästen ein ganz besonderes Erlebnis bzw. einen bisher unerreichten Nervenkitzel auf See zu bieten. Das Ende der Rutsche befindet sich 30m tiefer auf dem Bordwalk. Beide Edelstahl-Röhren, auf denen man sogar gegeneinander antreten kann, sind jeweils 66m lang und haben einen Durchmesser von 80 Zentimetern. Man durchrutscht die Röhren auf einer speziell angefertigten Matte mit einer Geschwindigkeit von etwa vier Metern pro Sekunde.  Um den Nervenkitzel noch zu erhöhen, werden in beiden Rutschen Audio-Effekte eingespielt. Der Eingangsbereich der Rutschen ist in Form eines riesigen Fischmauls mit spitzen Zähnen gestaltet.

Eingang Ultimate Abyss Rutsche am Morgen Symphony of the Seas

Foto: Eingang Ultimate Abyss Rutsche am Morgen Symphony of the Seas

Das auch von anderen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bekannte Windjammer Marketplace Buffet-Restaurant erstreckt sich über die gesamte Schiffsbreite auf Deck 16 und bietet neben einer wunderbaren Aussicht das übliche Buffetangebot. Die Auswahl ist recht üppig, die Speisen werden ansprechend präsentiert. Zwar sind die Qualitätsunterschiede zu den Spezialitäten-Restaurants deutlich erkennbar aber das ist natürlich durchaus gewollt.

Windjammer Marketplace Restaurant Symphony of the Seas

Foto: Windjammer Marketplace Restaurant Symphony of the Seas

Aufgrund der deutlichen Trennung der vier Poolbereiche entsteht selbst an sonnigen und warmen Seetagen nicht das Gefühl von übermäßiger Überfüllung und großer Enge. Die einzelnen Poolbereiche sind nämlich kaum größer als auf mittelgroßen Kreuzfahrtschiffen üblich. Nur, dass auf der Symphony of the Seas eben vier solcher Bereiche existieren, die man jedoch nicht in Kombination wahrnimmt. Die oftmals in den Raum gestellte Behauptung, es sei ständig überfüllt am Pooldeck, ist daher widerlegt.

Von Deck 16 aus bietet sich nicht nur ein toller Blick über den gesamten Bereich des Solariums sondern auch diverse Möglichkeiten eine Sonnenliege bzw. einen Liegestuhl mit Seeblick zu ergattern.

  • Deck 17 Symphony of the Seas

Der Rundgang ist nun beinahe komplett. Zuvor schaue ich mir noch jenen Ort an, an dem sich bisher auf den meisten Royal Caribbean Schiffen die bekannte Viking Crown Lounge befand. Diese traditionelle, hoch über dem Meer gelegene und allen Passagieren zugängliche Lounge, wurde bereits auf der Harmony oft he Seas durch einen Exklusivbereich für die Gäste ab der Kategorie „Grand Suite“ sowie für Pinnacle Club Mitglieder der Crown & Anchor Society ersetzt.

Auf der Backbordseite befindet sich das exklusive Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen. Im Coastal Kitchen genießen Suiten-Gästen und Pinnacle-Club-Mitgliedern die abwechslungsreiche und leichte Küche Kaliforniens.

Coastal Kitchen Symphony of the Seas

Foto: Coastal Kitchen Symphony of the Seas

Auf der Steuerbordseite, dem Spezialitätenrestaurant Coastal Kitchen gegenüber, genießen die erlesenen Gäste eine phantastische und einzigartige Aussicht von der Suite Lounge aus durch die Panoramascheiben hindurch auf das Pooldeck und den Ozean.

Suite Lounge Symphony of the Seas

Foto: Suite Lounge Symphony of the Seas

Im Wandel der Zeit

Dieser bisher vielleicht schönste Bereich auf älteren Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen ist, wie schon auf der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas, nicht mehr öffentlich zugänglich und ausschließlich jenen Reisegästen vorbehalten, welche den höchsten Reisepreis bezahlen. Das ist sehr schade. Ich habe auf anderen Schiffen der Royal Caribbean Flotte sehr viele Stunden in der Viking Crown Lounge verbracht und verbinde entsprechend viele Erinnerungen an diese. Eine vergleichbare Alternative gibt es an Bord leider nicht. Offenbar geht die Ära einer Lounge zu Ende, welche über Jahrzehnte das Alleinstellungs- und Erkennungsmerkmal am Schornstein aller Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffe gewesen ist. Die Zeiten ändern sich.

Ebenso versperrt bleibt dem „normalen“ Kreuzfahrtgast der gesamte vordere Bereich von Deck 17. Hier liegt das so genannte Suite Sundeck samt eigener Bar und Lounge Bereich. Man muss nun aber sagen, dass dieser Bereich im Vergleich zu jenen Exklusivbereichen mancher Mitbewerber deutlich kleiner ausfällt und es durchaus noch andere, attraktive Deckflächen auf der Symphony of the Seas gibt.

Symphony of the Seas Panoramablick über Central Park und Poolbereich

Foto: Symphony of the Seas Panoramablick über Central Park und Poolbereich

  • Deck 18 Symphony of the Seas

Auf Deck 18 liegt ausschließlich der Eingangsbereich zu den Wasserrutschen The Perfect Storm, welcher über eine Wendeltreppe von Deck 15 aus zugänglich ist.

Eingang zu den Perfect Storm Wasserrutschen der Symphony of the Seas

Foto: Eingang zu den Perfect Storm Wasserrutschen der Symphony of the Seas

Das Schiff als Ziel

Mein Fazit: Die Symphony of the Seas ist ideal für alle Gäste, die im Urlaub Wert auf ein vielfältiges Freizeitangebot sowie ein überdurchschnittliches Angebot an kulinarischen Auswahlmöglichkeiten legen. Die Symphony of the Seas kann als alleiniges Urlaubsziel betrachtet werden, Anlaufhäfen werden zur Nebensache. Anders ist das gigantische Bordangebot auch kaum nutzbar.  

Mehr geht nicht – von Mitbewerbern gerne kopiert

Die Symphony of the Seas bietet in allen Bereichen aktuell das größte Angebot auf See! Definitiv widerlegen lässt sich die oftmals verbreitete Meinung, dass an Bord permanent ein großes Gedränge herrscht und man von Menschenmassen überrannt wird. Die meist mehr als 5.000 Passagiere verlaufen sich auf dem Schiff in der Regel problemlos. Auch die Einschiffung wurde inzwischen so optimiert und beschleunigt, dass der Reisegast in den meisten Fällen keine 15 Minuten mehr vom Betreten des Terminalgebäudes bis in seine Kabine benötigt.

Die Symphony of the Seas ist so groß, das Angebot so vielfältig, dass auch Ruhe suchende Kreuzfahrtgäste auf ihre Kosten kommen. Es stehen diverse unterschiedliche Rückzugsmöglichkeiten zur Verfügung. Mit einem „klassischen“ Kreuzfahrtschiff, bei dem interessante und ausgefallene Häfen angelaufen werden, Lektorenvorträge gehalten und Landausflüge in kleinen Gruppen im Vordergrund stehen, hat die Symphony of the Seas natürlich gar nichts gemeinsam. 

Die Symphony of the Seas ist als perfektes Ferienresort zu betrachten. Der Reisende taucht ein in eine faszinierende Welt voller Illusionen, Abenteuer und Attraktionen.  

Die Angebote auf den Kreuzfahrtschiffen von Royal Caribbean sind so beliebt und innovativ, dass sie von so manchem Mitbewerber in Europa inzwischen auf deren Neubauten kopiert werden.

Panoramablick über Wasserrutschen und Pools der Symphony of the Seas

Foto: Panoramablick über Wasserrutschen und Pools der Symphony of the Seas

Schneller geht nicht

VOOM – das schnellste Internet auf See! Dank entsprechender Satellitentechnik ist das Internet nun mindestens so schnell wie die bekannten Breitband-Verbindungen an Land. Diese Technik ist zwar nicht neu auf der Symphony of the Seas, sondern wurde auf der Quantum-Class bereits eingeführt, begeistert aber immer noch wie am ersten Tag durch eine atemberaubend schnelle Datenübertragung. Die Zeiten, in denen man stundenlang seine Mails abrufen oder Urlaubserlebnisse in elend langsamer Zeitverzögerung den Lieben daheim mitteilen konnte, sind vorbei.  Hier geht wirklich die Post ab, das ist kein leeres Werbeversprechen! Die Tarife für das schnelle Internet richten sich nach dem gebuchten Paket und beinhalten unterschiedliche Datenvolumen. Die Preise für die so genannten „Voom-Flatrates“ beginnen bei 15,99 Dollar für ein Gerät pro Tag und reichen bis zu 19,99 Dollar pro Gerät und Tag. Meldet man mehr Geräte an oder bucht bereits vor der Kreuzfahrt, so gibt es gestaffelte Rabatte. Außerdem gibt es Unterschiedlich schnelle Zugänge, einen ausschließlich zum „Surfen“ und einen anderen um auch große Datenmengen (z.B. bei YouTube) uploaden zu können.

Mein persönliches Fazit zu VOOM: Es ist (den schnellsten Zugang vorausgesetzt) atemberaubend schnell. Bisher hat mich kein WiFi auf See derart begeistert.

Ein noch umweltfreundlicheres Schiff!

Auch in Sachen Umweltschutz hat sich wieder etwas getan, denn die Symphony of the Seas ist nicht nur mit Scrubbern ausgerüstet, welche den Schwefelgehalt der Abgase drastisch senken, sondern darüber hinaus auch rund 25% effizienter als das erste Schiff dieser Serie, die Oasis oft he Seas, so verkündet es die Reederei.

  • komplette Bildergalerie zur Symphony of the Seas >>Link<<

Weitere Informationen zur „Symphony of the Seas“ und allen Kreuzfahrten erhalten Sie beim Team von Kreuzfahrten-mehr.de unter 04893-4288535 oder per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de

Das neue Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas im Schiffsportrait Teil 1

Autor: Oliver Asmussen am 05.05.2018

Im ersten Teil des Schiffsportraits vom Kreuzfahrtschiff Symphony of the Seas stelle ich die Decks 3-7 vor.

Etwas größer, noch eleganter und ein Stück innovativer, so präsentiert sich die Symphony of the Seas als das neue, größte Kreuzfahrtschiff der Welt

Erstmals gibt es von mir ein Schiffsportrait in zwei Teilen! Die Länge der Schiffsportraits der Oasis Schiffsklasse hat mit 18 Seiten den Rahmen gesprengt, so dass die Entscheidung gefallen ist, das Schiffsportrait der Symphony of  the Seas zu teilen.

Krone weitergereicht

Die Symphony of the Seas von Royal Caribbean International hat die Harmony of the Seas als größtes Kreuzfahrtschiff der Welt abgelöst, damit wird die Krone im eigenen Unternehmen weitergereicht. Der Größenzuwachs hält sich mit 1.118 BRZ aber in Grenzen. Die Länge und Breite haben sich im Vergleich mit der Harmony oft he Seas nicht verändert. Ich war während einer Einführungsfahrt und der Jungfernreise im Mittelmeer an Bord. Alle Eindrücke sind im nachfolgenden Schiffsportrait zusammengestellt

Symphony of the Seas in La Spezia

Foto: Symphony of the Seas in La Spezia

Zunächst einige Daten und Fakten zur neuen Symphony the Seas von Royal Caribbean International:

Technische Daten Symphony of the Seas:

  • Baujahr: 2018
  • Passagiere: 5.518 bei Doppelbelegung, 6.780 maximal
  • Größe: 228.081 BRZ
  • Tiefgang: 9,3 Meter
  • Breite: 65,68 Meter
  • Länge 362,1 Meter
  • 18 Decks (16 öffentlich)
  • 24 Fahrstühle
  • 2.759 Kabinen, davon 599 Innen, 170 Außen, 1.801 Balkon, 85 mit virtuellem Balkon, 46 für Rollstuhlfahrer geeignet
  • In den 20 Restaurants stehen mehr als 300 Menüoptionen bereit
  • Ein einziger Bugstrahler der Symphony hat mehr Kraft als 7 Formel 1 Ferraris
  • In den 23 Pools der Harmony befindet sich mehr Wasser als der berühmte Old Faithful Geysir im Yellowstone bei einem Ausbruch in die Luft schleudert.

Mein Rundgang beginnt auf Deck 03 dieses beeindruckenden Kreuzfahrtriesen, der in seiner ersten Sommer-Saison zunächst Kreuzfahrten ab/bis Barcelona im Mittelmeer unternimmt. Mit einem klassischen Kreuzfahrtschiff, mit dem der Reisende zu entlegenen Zielen in der Welt schippert, hat die Symphony oft he Seas nichts gemeinsam. Das ist natürlich gewollt. Wie auch ihre drei Schwesterschiffe (Oasis, Allure, Harmony) bietet die Symphony derart viele Attraktionen an Bord, dass sie zum eigentlichen Urlaubsziel wird.  Die Reederei hält zwar gerne an der Aussage fest, dass die angelaufenen Häfen immer noch eine wichtige Rolle für die Gäste spielen, aus meiner Sicht ist das aber anders. Wer Urlaub auf diesem Megaliner bucht, der möchte nicht die Welt entdecken, sondern in erster Linie das Schiff erleben.  

  • Deck 3 Symphony of the Seas

Im Bug erstreckt sich über drei Decks das große Royal Theater, in dem allabendlich atemberaubende Shows und Broadway-Musicals wie „Hairspray“ einem begeisterten Publikum dargeboten werden. Der Eingangsbereich des Theaters ist so groß und glamourös, als gehöre er zu einem der weltbekannten Theatersäle in Mailand, Rom oder New York. Wahrlich ein perfekter Rahmen für die hier aufgeführten Broadway-Shows.

Hairspray Musical an Bord  der Symphony of the Seas

Foto: Hairspray Musical an Bord der Symphony of the Seas

Conference Center

Das große Konferenzzentrum der Symphony of the Seas verfügt neben modernster Technik über eine Vielzahl an variablen Konferenzräumen, die für private Bildvorträge, Meetings und andere Anlässe ein breites Nutzungsspektrum haben.

Studio B mit Neuerung

Eislaufen auf hoher See? Kein Problem im Studio B der Symphony of the Seas. Das Studio ist multifunktional nutzbar zum Rollerskaten, als Eislaufbahn und darüber hinaus als großer Saal für Kochvorführungen. Ein Highlight auf jeder Kreuzfahrt mit der Symphony of the Seas sind die aufwendig inszenierten Eis-Shows, wie zum Beispiel aktuell die „1977 – Eis-Show“. Das Studio B gibt es bei Royal Caribbean seit Einführung der Voyager Class.

Laser Tag Battle for Planet Z

Das Studio B verwandelt sich auf der Symphony of  the Seas erstmals in eine „Laser-Tag-Arena“, in der spielerisch zwei Gegner einer weit entfernten Galaxie aufeinander treffen. Im abgedunkelten Studio B entwickelt sich das Aufeinandertreffen mit den Laserpistolen zu einem spannenden Familien-Strategiespiel. Vor einer jeden Battle erhalten die Spieler eine ausführliche Einweisung in Form einer persönlichen Aufklärung durch Mitarbeiter sowie durch einen kurzen Infofilm unmittelbar vor Spielbeginn. Eine Battle dauert in der Regel ca. 10 Minuten.

Laser Tag Battle Studio B Symphony of the Seas Foto: Laser Tag Battle Studio B Symphony of the Seas

Wieder ein Main Dining Room statt American Icon Grill, The Grande und Silk

Der Main Dining Room erstreckt sich insgesamt über drei Decks. Er beeindruckt seit Einführung der Voyager Class nicht nur durch seine Größe sondern überzeugt auch in Puncto Eleganz und Atmosphäre. Mit Inbetriebnahme der Quantum Class ist Royal Caribbean kurzzeitig dazu übergegangen, ein dort eingeführtes, neues Restaurantkonzept auch auf die Schiffe der Oasis-Class zu übertragen. So sieht der Hauptspeisesaal an Bord der Harmony of the Seas auf allen drei Decks unterschiedlich aus, nämlich so wie der American Icon Grill, das The Grande und das Silk Restaurant auf der Quantum-Class. Trotz der optischen Abweichungen, die während der Bauphase nicht mehr geändert werden konnten, sind die Speisekarten identisch. Auf der Symphony of the Seas erstrahlt der Main Dining Room nun auf allen drei Decks auch optisch wieder in einheitlichem Glanz.

Unberührt von diesen optischen Änderungen bleibt das Dynamic Dining Konzept davon unberührt. Weiterhin kann natürlich das „My Time Dining“ gebucht werden. Dabei kann der Gast jeden Abend frei wählen, wann und wo bzw. mit wem er in einem bestimmten Bereich des Main Dining Room speisen möchte. Es gibt bei dieser Speisevariante keine festen Tischzeiten mehr, die Tische und auch die Kellner können jeden Abend andere sein.

Main Dining Room Symphony of the Seas Foto: Main Dining Room Symphony of the Seas

  • Deck 4 Symphony of the Seas

Royal Theater

Auf Deck 4 liegt mittlere Etage des großen Haupttheaters der Symphony of the Seas, in dem jeden Abend faszinierende Shows dargeboten werden.

Direkt vor dem Theater befindet sich ein großer, offener Bereich, der Entertainment Place. Wie es der Name vermuten lässt, erwartet den Kreuzfahrtgast hier ein riesiges Angebot an Unterhaltungsmöglichkeiten.

Im The Attic  wird den erwachsenen Reisenden ein hochkarätiges Late-Night-Comedy geboten. Das Ambiente ist elegant, zeitgemäß und unaufdringlich zugleich. Besonders pfiffig: Von einigen Sitzplätzen aus schaut man durch aufgehängte Bilderrahmen hindurch auf das Showprogramm. Die Shows sind natürlich auf das englischsprachige Publikum abgestimmt und richten sich inhaltlich an selbige Zielgruppe.

The Attic Comedy Club Symphony of the Seas

Foto: The Attic Comedy Club Symphony of the Seas

Jazz on 4

Exklusiv auf der Oasis-Class genießen Kreuzfahrtgäste in diesem stilvollen Raum ein phantastisches, musikalisches Angebot. Abend für Abend lauscht der der begeisterte Jazz-Fan sanften Klängen in einem glamourösen Ambiente.

Jazz on 4 Symphony of the Seas

Foto: Jazz on 4 Symphony of the Seas

Gleich nebenan befindet sich der Diamond Club für die treuen Crown & Anchor Stammfahrer entsprechender Clubstufen (Diamond, Diamond plus, Pinnacle). Im Diamond Club steht nicht nur ein eigener Concierge Service bereit, sondern jeden Morgen auch ein kontinentales Frühstück sowie abends ausgewählte Drinks.

Diamond Club Lounge Symphony of the Seas

Foto: Diamond Club Lounge Symphony of the Seas

Studio B

Die obere Etage der großen Multifunktions-Arena, welche sowohl zum Rollerskaten als auch zum Eislaufen, als Veranstaltungssaal und Laser-Tag-Arena genutzt wird. 

Casino Royale

Las Vegas auf der Symphony of the Seas! Entsprechend der Schiffsgröße überrascht es wenig, dass dieses Casino das größte auf den Weltmeeren ist. In diesem Spielpalast findet der Reisende mehr als 450 digitale und elektronische Spielautomaten, Blackjack, Craps, Roulette, Video-Poker und viele weitere Dinge, mit denen sich in erster Linie US-Kreuzfahrtgäste auf einer Kreuzfahrt beschäftigen und ihr Glück herausfordern. Zusätzlich zum eigentlichen Casinobereich sind ein Poker-Raum und ein Spieler Club vorhanden.

Casino Royale Symphony of the Seas

Foto: Casino Royale Symphony of the Seas

Ein herrliches Show-Dinner im Izumi Restaurant

Wie schon auf der Allure of the Seas und der Harmony of the Seas befindet sich neben dem zweiten Hauptrestaurant The Grande, das Izumi Restaurant. Auf der Speisekarte stehen fernöstliche Spezialitäten wie Sushi Rolls, Rice Dishes und Noodle Bowls.  Das Izumi Restaurant ist sowohl für Sushi-Fans als auch für alle Liebhaber der asiatischen Küche die erste Adresse. Alle Speisevarianten werden vor den Augen der Gäste frisch zubereitet und vom Koch in Form einer amüsanten Show-Darbietung präsentiert.

Izumi Restaurant Symphony of the Seas Foto: Izumi Restaurant Symphony of the Seas

  • Deck 5 Symphony of the Seas

Aquatheater

Das beeindruckende, am Heck der Symphony of the Seas in Form eines Amphitheaters angelegte Theater, ist Showplatz für spektakuläre Wassershows, die es nur auf den derzeit vier Schiffen der Oasis Class gibt. Eigens für diese Kreuzfahrtschiffe wurden großartige Akrobatik-Shows wie die OceanAria Show, die The Fine Line Aqua Show oder AquaNation produziert. An Bord der Symphony of the Seas schweben die Akrobaten während der Shows scheinbar über die Zuschauer, springen in beeindruckenden Formationen in das tiefe Wasserbecken des Theaters und harmonieren perfekt mit einer beeindruckenden Hintergrundbeleuchtung. Nebelschwaden, künstlicher Regen und Wasserfälle schaffen den visuellen Höhepunkt. Die Shows werden natürlich stark vom Wetter beeinflusst und können bei stärkerem Wind und kälteren Temperaturen durchaus zeitlich verlegt oder abgesagt werden. In der Karibik ist das entsprechend unwahrscheinlicher als im Mittelmeer.

Aqua Nation Show Symphony of the Seas

Foto: Aqua Nation Show Symphony of the Seas

Dem Royal Theater vorgelagert befindet sich auf Deck 5 genau im Bugbereich der große Vitality SPA & Fitness Bereich. Wie alles an Bord der Symphony of the Seas ist der gesamte Komplex natürlich deutlich größer als auf anderen Kreuzfahrtschiffen. Das Angebot ist vielfältig und bietet die komplette Bandbreite eines modernen Spa-Bereichs. Dazu zählen Massagebehandlungen, Gesichtsbehandlungen, Botoxbehandlungen, Schlammpackungen, Peelings, Bleaching (Zahnaufhellung) und vieles mehr. Teenager kommen in den Genuss spezieller Gesichtsbehandlungen, ebenso die männlichen Kreuzfahrtgäste. Darüber hinaus gibt es einen Frisör und ein Nagelstudio. Die Rezeption bzw. der Haupteingang befinden sich auf Deck 6.

Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Ich gehe nun weiter in Richtung Royal Promenade. Sofort fallen das ultramoderne Design, das schicke LED-Leuchtkonzept sowie einige, andere Änderungen und Optimierungen ins Auge. In ihren Abmaßen ist die Royal Promenade nicht gewachsen, wenngleich genau dieser optische Eindruck entsteht. Zwischen der Latin-Beat-Bar Boleros und der Karaoke Bar On Air Club sind ein Shore Excursions desk sowie Promenade Shops untergebracht. Insgesamt sind die Änderungen im Vergleich zur Harmony nur marginal.  

Symphony of the Seas Royal Promenade

Foto: Symphony of the Seas Royal Promenade

Es reihen sich einige Ladenlokale bekannter Labels und Logo-Shops aneinander. Dem einkaufswilligen Kreuzfahrer sind kaum Grenzen gesetzt.  

Der Copper & Kettle Pub ist einem typisch englischen Pub nachempfunden und am Abend einer der Haupttreffpunkte auf der Royal Promenade.

Die Sorrento´s Pizzeria bietet zwischen 11:00 Uhr und 03:00 Uhr stets eine Auswahl unterschiedlicher Pizzen und im Next Cruise Büro lässt sich gleich die nächste Kreuzfahrt buchen.

Neben dem Next Cruise Büro befindet sich eine Wendeltreppe, die zur Focus Photo Gallery hinaufführt.

Das Café Promenade ist ein großartiges Café in dem köstlichen Kaffeespezialitäten wie der Seattle Best Coffee ® erhältlich sind. Abgerundet wird das Angebot durch viele, kleine Snacks für den kleinen Hunger zwischen den Mahlzeiten. Aus meiner Sicht ist das Café Promenade die bessere Wahl im Vergleich zum Starbucks, da man hier mehr Inhalt für sein Geld in den Tassen bekommt und die Qualität wirklich gut ist.

Die wohl auffälligste „Neuerung“ auf der Royal Promenade ist wohl das rote Auto. Zwar stehen Autos auch bereits auf anderen Schiffspromenaden von Royal Caribbean aber dieses wurde vom indonesischen Künstler Ichwan Noor in Form einer Kugel geformt und nennt sich Beetle Sphere. Dabei handelt es sich um die Nachbildung eines 1953er VW Beetle.

Royal Promenade und das rote VW Beetle Car Symphony of the Seas

Foto: Royal Promenade und das rote VW Beetle Car Symphony of the Seas

Dem Latin-Beat folgen bei einem Mojito oder Caipirinha – kein Problem im Latin Dance Club – dem Boleros.

Das Herz der Symphony of the Seas ist die Royal Promenade mit ihren Shops. Nach Lust und Laune einen Cocktail trinken oder die Geschäfte mit ihrem umfangreichen Sortiment durchschlendern und danach ein Stück Pizza in Sorrento´s Pizzaria essen, einen Landausflug buchen? All das und noch viel mehr geht auf der Royal Promenade. Auffallend ist dabei, dass nicht mehr nur Luxusmarken angeboten, so wie es auf der Harmony oft he Seas der Fall war. Es gibt wieder mehr Souvenir-Shops und klassische T-Shirt-Läden.

Ich schnappe mir ein Mikrofon und singe in der Karaoke-Bar On Air Club – nein, das lasse ich dann doch besser und schaue mir lieber die faszinierende Rising Tide Bar an, in der man praktisch über drei Decks auf und ab schwebt. Eine pfiffige Idee, wenn auch bereits von den Schwesterschiffen bekannt.     

On Air Club Symphony of the Seas

Foto: On Air Club Symphony of the Seas

Ein Ort für gesellige Stunden ist die Bionic Bar, an der teure Roboter die Bargetränke der Gäste mixen. Eine digitale Tatel zeigt die Wartezeit für die jeweilige Getränkebestellung und abends laufen Statistiken über einen Infoscreen, welche Art von Getränken von den Gästen am Meisten geordert wurden und von welcher Altersklasse. Diese Statistiken werden sicher an allen Bars erstellt aber hier sind sie für den Gast mal transparent sichtbar.

Top Service im Guest Service Bereich

Direkt gegenüber der Bionic Bar befindet sich, wie auch auf den Schwesterschiffen der Guest Services Bereich. Die Rezeption ist als solche kaum erkennbar, denn es gibt keinen durchgehenden Beratungstresen sondern einzelne Beratungscounter, wie sie auf der Quantum-Class eingeführt wurden. Diese Counter bringen einen optischen Größenzuwachs mit sich. Absolut herausragend ist der Service, denn geschulte Mitarbeiter „filtern“ innerhalb der mitunter langen Warteschlangen bereits die Gäste und deren Anliegen, haben eine Art „Supervisor-Status“ und sorgen bereits für eine Klärung bevor der Gast überhaupt an der Rezeption steht.

Guest Services und Rezeption Symphony of the Seas

Foto: Guest Services und Rezeption Symphony of the Seas

Für meinen Geschmack ist die Royal Promenade neben jener auf der Harmony of the Seas die optisch ansprechendste aller Schiffspromenaden bei Royal Caribbean International. Das Farb- und Lichtkonzept ist hervorragend, wenn auch manchmal eher spacig als maritim.

Starbucks weiterhin nicht mein Favorit

Wieder zurück auf die Royal Promenade gekehrt ist das Starbucks Café. Auf der Harmony of the Seas hatte man es auf dem Boardwalk untergebracht.

Viel Schaum, wenig Inhalt

Hier im Starbucks ist die gleicht Angebotsvielfalt zu finden wir in den Filialen an Land. Dazu zählt der reguläre Kaffee, Caramel Macchiato, erfrischendes Frappuccino, Schokoladengetränke und diverse Gebäckvarianten. Leider wurde hier die Starbucks-Philosophie „Viel Schaum, wenig Inhalt“ übernommen und somit besteht ein „Large Cappuccino“ – genau wie in den Filialen an Land – zu gefühlten 70% aus Milchschaum und nicht aus der eigentlichen Kaffeespezialität. Das Café Promenade auf der Royal Promenade bietet hier an Bord aus meiner Sicht ein deutlich besseres Preis-/ Leistungsverhältnis. Die Amerikaner hingegen lieben ihren Starbucks.

All diese Angebote sind natürlich wunderbar, neben all den Spezialitäten-Restaurants und Snack-Points während einer 7-tägigen Kreuzfahrt allerdings kaum nutzbar. Zumindest dann nicht, wenn in den Häfen Landausflüge geplant werden oder man nebenbei die Kalorien im Auge behält – die heimische Waage wird es einem ganz sicher danken. Ok, man könnte natürlich regelmäßig das Fitness Center an Bord besuchen.

Ideal wären permanente Transatlantik-Kreuzfahrten mit der Symphony of the Seas auf denen das Angebot an Bord voll ausgenutzt werden kann. 

Ganz am Heck liegt die mittlere Etage vom Main Dining Room.

Deck 5 wird umrundet von einer 670m langen Joggingbahn, auf der sogar kleinere Höhenunterschiede zu bewältigen sind. Die Joggingbahn liegt zwar, anders als bei den meisten Kreuzfahrtschiffen, nicht im Bereich des Pooldecks und somit für die Läufer in ungestörter Lage, aber die Aussicht hier unten ist gewöhnungsbedürftig.

  • Deck 6 Symphony of the Seas

Einen atemberaubenden Meerblick genieße ich ein Deck höher vom mehr als 600 Personen Platz bietenden Aqua Theater, welches ich auf Deck 5 bereits beschrieben habe. Tagsüber ist das Theater ein Ort der Muße und Entspannung, am Abend wird es zur spektakulären Theaterbühne auf der die phantastischen Wassershows dargeboten werden. Die Gäste auf der Premierenreise dürfen erstmals die Aqua Nation Show in voller Länge bestaunen.

Rock Climbing Wall, Ultimate Abyss und Aqua Theater Blick Symphony of the Seas

Foto: Rock Climbing Wall, Ultimate Abyss und Aqua Theater Blick Symphony of the Seas

Burger in doppelter Ausführung statt Mexikaner

Liebhaber der mexikanischen Küche werden an Bord der Symphony of the Seas auf dem Boardwalk nicht mehr fündig. Die Sabor Taqueria ist der Playmakers Sports Bar & Arcade gewichen. In der Playmakers Arcade sind Auto-Rennsimulatoren und andere Spielautomaten zu finden. Der Arcade schließt sich die Playmakers Sports Bar an. In dieser werden wichtige Sportveranstaltungen auf den rund 30 in der Bar verteilten Bildschirmen gezeigt. Auf der Speisekarte stehen Sandwiches, Nachos und Burger, die nicht im Reisepreis enthalten sind. 

Playmakers Sports Bar Symphony of the Seas

Fettige Burger bei Johnny Rockets

Direkt gegenüber der Playmakers Sportsbar befindet sich weiterhin das beliebte Burger-Restaurant Johnny Rockets. Das verwundert etwas, denn die besseren Burger gibt es nun definitiv in der Sportsbar und nicht bei Johnny Rockets. Die Konkurrenz liegt also direkt vor  der eigenen Haustür. Das Johnny Rockets zählte auf den Schiffen der Voyager-Class in seinem typischen 50er Jahre Diner-Stil, der Jukebox, den frischen Burgern und leckeren Milchshakes zu meiner persönlichen Lieblingsadresse. Schon auf der Harmony of the Seas hat die Qualität der Burger meiner Ansicht nach nachgelassen. Die Burger sind einfach zu fettig. Dieses tropft beim Essen aus dem Burger und weicht ihn regelrecht auf. Das ist nicht appetitlich und geht weniger Meter gegenüber oder im Jamie´s Italian Restaurant deutlich besser. Die Servicebereitschaft und Freundlichkeit der Mitarbeiter im Johnny Rockets ist weiterhin top.

Johnny Rockets Mitarbeiter Symphony of the Seas

Foto: Johnny Rockets Mitarbeiter Symphony of the Seas

Das kulinarische Angebot setzt sich weiter fort. Es ist praktisch unmöglich, sich den ganzen Leckereien und Verlockungen zu entziehen. Ein typisch amerikanisches Jahrmarkt Karussell sorgt inklusive Jahrmarktmusik für die perfekte Illusion und zieht die Besucher in seinen Bann. Aber nicht nur das Karussell dreht sich. Schaut man sich auf dem Boardwalk um, dann dreht sich im wahrsten Sinne des Wortes alles um das pure Vergnügen der Reisegäste. Vom Boardwalk zurück auf die Royal Promenade (wie auf der Oasis und Allure of the Seas) gezogen ist das Starbucks Café. Auf der Symphony oft he Seas musste es der Playmakers Arcade weichen. Ebenfalls zurückgekehrt sind die Holzpferde im Eingangsbereich des Boradwalk. Die gibt es auf der Allure of the Seas an selbiger Stelle.

Carousel Boardwalk Symphony of the Seas

Foto: Carousel Boardwalk Symphony of the Seas

Neben dem Dog-House, in dem es – wie der Name schon sagt – auch auf der Symphony of the Seas Hot Dogs gibt, liegt nun Sugar Beach. Sugar Beach ist eine Kombination aus dem bisher bekannten Candy-Shop und der Eisdiele Cups and Scoops.

Die Kinder-Kletterwand Luckey Climber neben dem Johnny Rockets ist geblieben.

Ich verlasse den Boardwalk in Richtung Schooner Bar auf der Royal Promenade

Die auf allen Royal Caribbean Kreuzfahrtschiffen bewährte und beliebte Schooner Bar darf auch im Zeitalter neumodischer Cyber-Bars an Bord nicht fehlen. In der sehr maritimen Schooner Bar habe ich schon auf den Ur-Schiffen der Royal Caribbean Flotte gesessen, zu Zeiten als solche Einrichtungen noch als große Innovationen gefeiert wurden. Heute darf es dann schon eher ein Autoscooter sein, um der anspruchsvollen Spaßgesellschaft ein Lächeln ins Gesicht zu zaubern. Die Zeiten ändern sich. Allerdings hat Royal Caribbean es geschafft, der Bar ein zeitgemäßes, neues Gesicht zu verleihen, ohne dabei den maritimen Charakter aus den Augen zu verlieren. Es ist wirklich ein sehr guter Wandel gelungen.  

Schooner Bar Symphony of the Seas

Foto: Schooner Bar Symphony of the Seas

Photo Gallery deutlich kleiner

Gegenüber der Schooner Bar lag bisher der große Focus – Photo Gallery. Diese musste den neuen Shore Excursions Schaltern weichen und ist in das Picture This Portrait Studio integriert worden, welches sich in direkter Nähe befindet. Alle Fotos können dort mittels Bordkarte an den Fototerminals abgerufen und bestellt werden.

Shore Excursions Symphony of the Seas

Foto: Shore Excursions Symphony of the Seas

Zu guter Letzt füllt das Vitality at Sea Spa and Fitness Center den gesamten Bug auf Deck 6 aus. Der riesige Wellnesskomplex bietet einen Schönheitssalon, traditionelle Spa-Behandlungen, Aromatherapien, Massagen, Maniküre, Pediküre, Algenpackungen und ein umfangreiches Saunaerlebnis. Im neuen Vitality Café am Eingang werden frisch gepresste Säfte, Eiweiskost und jede Menge Obst angeboten.

Vitality at Sea Spa and Fitness Center Symphony of the Seas

Foto: Vitality at Sea Spa und Fitness Center Symphony of the Seas

  • Deck 7 Symphony of the Seas

Dieses Deck ist überwiegend mit Kabinen belegt. Nicht neu aber beliebt sind Kletterwände, die an Bord der Symphony of the Seas an bewährter Stelle am Heck von Deck 7 in doppelter Ausführung finden stehen. Die Höhe jeder Rock Climbing Wall beträgt jeweils rund 13 Meter.

=>> Fortsetzung in Teil 2 Schiffsportrait Symphony of the Seas Deck 8-18

Flusskreuzfahrtschiff MS Alena: Taufe in Bonn und Schiffsportrait

Autor: Oliver Asmussen am 27.03.2018

Das Flusskreuzfahrtschiff MS Alena: Hohe Maßstäbe im Design und Detailveränderungen.

Pünktlich zur neuen Saison der Flusskreuzfahrten auf Rhein, Main, Mosel und den Flüssen in Holland stellt der Bonner Veranstalter Phoenix Reisen das Flusskreuzfahrtschiff MS Alena in Dienst, ein Schwesterschiff der im letzten Jahr getauften MS Asara. Am 23. März stattete das neue Phoenix Flaggschiff seiner Taufstadt Bonn den Antrittsbesuch ab. Passend zum Taufevent ließ sich, wie schon im letzten Jahr, die Sonne blicken.

MS Alena erstmals in Bonn

Foto: MS Alena erstmals in Bonn

Nach dem Erstanlauf vor der Phoenix Reisen Firmenzentrale zerschellte nach einer herrlichen Taufzeremonie die Champagnerflasche am schneeweißen Bug der MS Alena. Namensgeberin und Taufpatin Elena Kramer-Miret ist langjährige Phoenix Mitarbeiterin und Ehefrau von Geschäftsführer Jörg Kramer.

B. Krumpen, M. Schulze, N. Cabrita, F. Buchner, Fam. Rijfers, Monika Zurnieden, J  Zurnieden, Elena Kramer-Miret, Jörg  Kramer

Foto: B. Krumpen, M. Schulze, N. Cabrita, F. Buchner, Fam. Rijfers, Monika Zurnieden, J  Zurnieden, Elena Kramer-Miret, Jörg  Kramer

Nicht die erste Flusskreuzfahrtschiff Taufe

Bei Phoenix Reisen hat man inzwischen Erfahrungen mit Taufen von Flusskreuzfahrtschiffen, denn in den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel die MS Asara, MS Anesha, MS Amelia und MS Alina in Köln bzw. in Bonn, dem Firmensitz von Phoenix Reisen, getauft.

Hunderte Schaulustige verfolgten die Taufe am Bonner Rheinufer, der Bonner Shanty-Chor sorgte an Deck für den musikalischen Rahmen. MS Asara setzte im letzten Jahr in vielen Bereichen neue Maßstäbe, MS Alena knüpft an das erfolgreiche Konzept an.

Rein äußerlich sieht die MS Alena ihrer um ein Jahr älteren Schwester zum Verwechseln ähnlich. Da wundert es nicht, dass der Albatros, das Firmenlogo von Phoenix Reisen, jeweils wieder beidseitig die Eingänge an der Backbord- und Steuerbordseite ziert. Der Durchmesser des Albatros beträgt beeindruckende 8m. Das Flusskreuzfahrtschiff MS Alena gehört mit 135m Länge und 11,4m Breite zu den größten Flusskreuzfahrtschiffen in ihrem künftigen Fahrtrevier. Sie fährt unter der Charterflagge von Phoenix Reisen und beherbergt maximal 190 Passagiere auf drei Kabinendecks. Die meisten der komfortabel und luxuriös ausgestatteten Kabinen haben einen französischen Balkon und sind zwischen 15,5 – 16m² groß. Auffallend breit sind die Kabinengänge auf allen Decks!

Wir haben uns an Bord umgeschaut und wunderbare Eindrücke mitgebracht, die wir im nachfolgenden Schiffsportrait zeigen.

MS Alena auf Taufreise im Rheintal vor Burg Pfalzgrafenstein und Burg Gutenfels

Foto: MS Alena auf Taufreise im Rheintal vor Burg Pfalzgrafenstein und Burg Gutenfels

Willkommen an Bord der MS Alena

Der Flusskreuzfahrtschiff-Neubau MS Alena von Phoenix Reisen beeindruckt gleich nach dem Durchschreiten der großen Glastüren. Das Foyer zeigt sich in dezentem, ansprechendem Farbdesign. MS Alena wirkt wesentlich „stylischer“ als die meisten älteren Flusskreuzfahrtschiffe. Ein gewisser, zeitgemäßer Landhausstil vermittelt Gemütlichkeit.

Willkommen zu Hause

Mit dem Firmenslogan „Willkommen zu Hause“ verspricht Phoenix Reisen nicht zu viel. Allgemein gelten Flusskreuzfahrtschiffe bisher als Reiseform für die Generation jenseits des Ruhestandsalters. Bedingt durch ihre geringe Größe im Vergleich zu Hochseeschiffen hält sich das Bordangebot in Grenzen und ein meist plüschiges Design unterstreicht meist den „angestaubten“ Ruf. Phoenix Reisen war einer der ersten Anbieter in Europa, der das klassische „Schnörkel-Design“ gebrochen und einen neuen Weg eingeschlagen hat. Mit der MS Asara gehörte Phoenix Reisen zu den Pionieren auf dem deutschsprachigen Markt der Flusskreuzfahrtschiffe, was das Design betrifft. Der Mut zu Neuem hat sich bewährt, ohne dabei den Blick auf die Firmenphilosophie „Willkommen zu Hause“ zu verlieren.

Rezeption und Foyer MS Alena

Foto: Rezeption und Foyer MS Alena

Ohne Plüsch und Schnörkel

Das Foyer ist sehr hell, freundliche Farbtöne erfreuen das Auge und ein ausgeklügeltes Lichtkonzept rundet das harmonische Gesamtbild ab. Überall dominieren klare Linien ohne übertriebene Gestaltungsmerkmale und auffälligem Firlefanz. In der Mitte des Foyers thront ein riesiges Gesteck aus echten Blumen, drei Ohrensessel laden zum kurzen Verweilen ein und erlauben einen freien Blick auf die zentral gelegene Rezeption des Schiffes. Die jüngere Zielgruppe pflegt zu sagen „Das Schiff ist richtig „schick und cool, ganz ohne Plüsch und Schnörkel.“

Die Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit der Crew ist von der ersten Minute an, in der man sich als Gast an Bord der MS Alena aufhält, zu spüren.

An beiden Eingängen stehen Schirmständer mit Phoenix-Regenschirmen für die Gäste bereit, die kostenfrei ausgeliehen werden können – für den Fall, dass es bei Landausflügen mal einen unerwarteten Regenschauer auf dem Weg zum Reisebus gibt. Viel natürliches Tageslicht fällt durch breite Fensterelemente im Deckenbereich des Foyers in das Schiffsinnere.

Das Neptundeck

Ein großer Treppenabgang verbindet alle drei Decks miteinander, von einer kleinen Empore ist das gesamte Atrium zu überblicken. Auf dem unteren Neptundeck befinden sich neben Zweibett- Dreibett- und Einzel-Außenkabinen (Fenster nicht zu öffnen) auch eine Sauna sowie ein kleiner Ruhebereich mit separater Duschkabine. Die Kabinengröße auf dem Neptundeck beträgt 12m²

Sauna und Ruhebereich MS Alena

Foto: Sauna und Ruhebereich MS Alena

Das Saturndeck

Auf dem darüberliegenden Saturndeck sind Zweibett-Kabinen sowie auch Zweibett-Kabinen zur Alleinbenutzung – alle mit französischem Balkon – und das große Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ untergebracht.

Das Panorama-Restaurant überzeugt nicht nur durch eine Kombination aus wunderbarer Wohlfühlatmosphäre und Eleganz, sondern auch durch Helligkeit und freier Aussicht auf die vorbeiziehende Flusslandschaft. Von nahezu allen Plätzen aus ist ein guter bis sehr guter Blick durch die großen Panoramafenster möglich. Liebevolle Dekorationsdetails runden das Ambiente ab.

Panorama-Restaurant Vier Jahreszeiten MS Alena

Foto: Panorama-Restaurant Vier Jahreszeiten MS Alena

Zahlreiche Mitarbeiter des Küchen- und Restaurantteams sorgen täglich für das leibliche Wohl der Reisegäste an Bord und zaubern köstliche Mahlzeiten von früh bis spät. Die reichhaltigen Frühstücksbuffets beinhalten neben einer großen Auswahl an Wurst- und Käsesorten auch Obst, Müsli, frische Säfte, frische Brötchen und viele andere Dinge mehr. Zum Mittag- und Abendessen stehen in der Speisekarte mehrgängige Menüs zur Auswahl, ein Nachmittagskaffee/Tee sowie ein kleiner Mitternachtssnack dürfen natürlich nicht fehlen. Gespeist wird in einer einzigen, offenen Tischzeit an fest reservierten Tischen. Nach Absprache werden Gerichte für spezielle Diäten gereicht (Diabetiker, Glutenfrei, Laktosefrei usw.). Als besonderes Highlight ist das Kapitäns-Dinner zu nennen (keine Abendgarderobe Pflicht).

Der Zugang zum Restaurant erfolgt über das offene Haupttreppenhaus bzw. den Fahrstuhl, welcher die Kabinendecks miteinander verbindet.

Treffpunkt Panorama-Lounge

Wir nutzen noch einmal das Treppenhaus im Foyer, um vom Restaurant „Vier Jahreszeiten“ in die Panorama-Lounge zu gelangen. Die weitläufige Panorama-Lounge liegt, wie auf den meisten anderen Flusskreuzfahrtschiffen auch, in bester Lage im vorderen Schiffsteil und bietet durch sehr große Panoramafenster einen hervorragenden Blick auf die Landschaft.

MS Alena Panorama-Lounge

Foto: MS Alena Panorama-Lounge

Veränderungen im Detail

Moderne Lampen, harmonische Pastellfarben, liebevolle Dekorationsdetails, tolle Ausblicke und sehr viel Platz – das sind die ersten Merkmale beim Betreten der Panorama-Lounge, die ebenfalls völlig ohne Blinkblink und Plüsch überzeugt. Als sehr gemütlich erweisen sich die  Sofas mit ihren dicken Kissen. Die Bar befindet sich auf der MS Alena nicht im vorderen Loungebereich – wie bei vielen anderen Flusskreuzfahrtschiffen - sondern unmittelbar in der Nähe des Eingangs. Gleich hinter der Bar liegt eine große Tanzfläche. Interessant ist eine kleine Detailverbesserung. Auf der Asara stehen die Stuhlbeine der Barhocker oft auf dem Parkettboden und belasten diesen entsprechend. An Bord der Alena ist das nicht mehr der Fall. Die Tanzfläche wurde einige Zentimeter versetzt. Die gut sortierte Bar lässt kaum einen Wunsch offen. Neben ausgewählten Kaffeespezialitäten sind auch Tagescocktails und eine große Auswahl Spirituosen erhältlich.

Als Sichtschutz dienen innerhalb der Lounge einige Raumteiler. Hier gibt es eine weitere Detailverbesserung zu vermerken! Auf der Asara befinden sich seitlich des Treppenabgangs zur Restaurantküche zwei Raumteiler mit großen Flachbildschirmen an den Frontseiten. Diese Raumteiler samt Bildschirmen sind auf der Alena verschwunden. Der Vorteil ist unübersehbar, denn dadurch ergibt sich eine erhebliche Sichtverbesserung. Sowohl durch die Lounge als auch auf die Flusslandschaft. Die Panorama-Lounge ist der zentrale Treffpunkt an Bord der MS Alena.

MS Alena Panorama-Lounge mit Detailverbesserung

Foto: MS Alena Panorama-Lounge mit Detailverbesserung

Auf der Steuerbordseite des Schiffes ist eine kleine Bibliothek in die Lounge integriert.

In zentraler Lage, direkt mittig in der Panorama-Lounge befindet sich ein Treppenabgang, der als Crewzugang zum darunterliegenden Restaurant „Vier Jahreszeiten“ dient.

Bibliothek MS Alena

Foto: Bibliothek MS Alena

An der Backbordseite der MS Alena befinden sich im vorderen Teil der Panorama-Lounge ein Ausgang, über welchen das Sonnendeck sowie die möblierte Terrasse am Bug zu erreichen ist. Große Glasscheiben bieten den nötigen Schutz vor Fahrtwind, nehmen dabei dennoch nicht die Sicht in Fahrtrichtung. Interessant ist, dass der technische Bereich am Bug samt Winden mit einer Kette vom öffentlichen Bereich getrennt ist. Auf der Asara war er noch offen. Verbesserungen die auffallen.

MS Alena verfügt oberhalb des Foyers über eine kleine, gut sortierte Boutique mit einer Auswahl an Souvenirs (Postkarten), Accessoires, Kosmetikartikeln und Bekleidungsstücken.

Das Oriondeck

Das Flusskreuzfahrtschiff MS Alena bietet allen Reisegästen am Heck ein à la carte Lido Spezialitäten-Restaurant.

Erlesen Speisen ohne Aufpreis

Jeder Reisegast hat die Möglichkeit, während seiner Kreuzfahrt an einem Abend in diesem stilvollen und ganz besonderen Ambiente am Heck der MS Alena zu speisen. obwohl die Speisen besonders erlesen, der Service noch eine Note persönlicher und das Ambiente ein ganz besonderes ist, kostet dieses Restaurant keinen Aufpreis! Hier bietet Phoenix Reisen den Reisegästen einen ganz besonderen Mehrwert. Das Ambiente in diesem Restaurant ist wunderbar. Einen Außenbereich wie auf der MS Amelia, MS Anesha oder MS Alina gibt es nicht. Dafür ist der Blick auf das Fahrwasser völlig frei.

Spezialitätenrestaurant MS Alena

Foto: Spezialitäten-Restaurant MS Alena

Das Sonnendeck

Das weitläufige Sonnendeck ist mit geschmackvollem Kunstrasen in Holzoptik sowie einer Vielzahl an Sonnenliegen und Stühlen ausgestattet. Ein Highlight ist der riesige Vorschiffbereich, der um ein halbes Deck niedriger konstruiert ist als der andere Teil des Sonnendecks. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Gäste auch bei niedrigen Brückendurchfahrten auf ihren Plätzen verweilen können. Bequeme und mit dicken Kissen ausgestattete Korbmöbel schaffen hier eine Oase der Gemütlichkeit, die es in dieser Form nur auf wenigen Flusskreuzfahrtschiffen gibt.

MS Alena Bugbereich Sonnendeck mit Loungemöbeln

Foto: MS Alena Bugbereich Sonnendeck mit Loungemöbeln

Das Sonnendeck punktet nicht nur mit Weitläufigkeit über fast die komplette Schiffslänge, sondern auch mit einem kleinen aber sehr schönen Pool am Heck des Schiffes. Insgesamt gibt es an vier Bereichen Zugänge zum Sonnendeck.

MS Alena Pool und Sonnendeck

Foto: MS Alena Pool und Sonnendeck

Die Kabinen

Alle Kabinen liegen außen, sind komfortabel und luxuriös ausgestattet und verfügen sowohl auf dem Saturn- als auch auf dem Oriondeck (36 bzw. 38 Kabinen) über einen französischen Balkon. Die 22 Kabinen auf dem unteren Neptundeck haben kleine Fenster, die nicht zu öffnen sind aber ausreichend Tageslicht in die Kabine fallen lassen. Zur Ausstattung gehören Dusche/WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV inkl. Flachbildschirm (in der Regel sind auch Deutsche Programme zu empfangen), Radio, Minibar, Nespresso-Kaffeemaschine, Safe, Telefon, kleine Tageszeitung und verstellbare Betten. Die Betten lassen sich wahlweise als Doppel- oder Einzelbetten stellen. Interessant dürfte z.B. auch für Familien mit Kindern, welche die Flüsse immer mehr auch als Urlaubsdestination entdecken, die Tatsache sein, dass es an Bord 3-Bett Kabinen gibt.

Pfiffig ist das „Nachtlicht“ im Bad, welches sich am Fußboden beim Betreten automatisch einschaltet. Insbesondere beim nächtlichen Toilettengang erweist sich diese Besonderheit als wirklich klasse.

De Luxe Kabine 339 MS Alena

Foto: De Luxe Kabine 339 MS Alena

Ein Flusskreuzfahrtschiff mit viel Wohlfühlkomfort und zeitgemäßem Ambiente

Das Fazit:

Die Alena überzeugt mit einem ansprechenden Farb- und Lichtkonzept, einer gelungenen Raumaufteilung, sehr viel Eleganz, einer guten Küche und einem sehr aufmerksamen und zuvorkommenden Team, welches den Reisegästen stets zur Seite steht. In die Konzipierung der MS Alena sind viele Jahre Erfahrung in der Flusskreuzfahrtschiffbranche eingeflossen, welche Phoenix Reisen und die Reederei Rijfers Nautical Management B.V.  inzwischen für sich verbuchen können. In alle Aufenthaltsräume und Kabinen fällt sehr viel Tageslicht, was die Freundlichkeit weiter hervorhebt und das harmonische Farbdesign unterstreicht. MS Alena ist das ideale Flusskreuzfahrtschiff für Freunde von Flusskreuzfahrtschiffen die ein zeitgemäßes, frisches Ambiente in Kombination mit Komfort und Eleganz bieten. MS Alena ist ein stilvolles Flusskreuzfahrtschiff für Flusskreuzfahrten durch Holland, Belgien und auf Rhein, Main sowie der Mosel. Das Schiff eignet sich auch für ein jüngeres Publikum, Liebhaber von Städtereisen und jene Reisegäste für die eine Flusskreuzfahrt bisher zu „angestaubt“ war.

Auf dem gesamten Schiff kommen energiesparende LED Leuchtmittel zum Einsatz, der Motor ist vom Kabinenbereich getrennt gelagert, sodass Vibrationen bei der Fahrt reduziert werden.

MS Alena erste Abfahrt Köln 25.03.2018

Foto: MS Alena erste Abfahrt Köln 25.03.2018

Auf der Höhe der Zeit

Auch wenn der Altersdurchschnitt auf einem Flusskreuzfahrtschiff nach wie vor über dem auf einem Hochseekreuzfahrtschiff liegt, so steigt die Nachfrage nach modernen Kommunikationsmitteln stetig. Gerne übersenden die Großeltern ihren Enkelkindern heute einfach mal einen Urlaubsgruß direkt vom Smartphone aus. Auf der Alena steht den Reisegästen dafür WLAN (kostenpflichtig) zur Verfügung. Große Datenmengen lassen sich über diese Datenverbindung jedoch nicht übertragen (YouTube, Skype etc.).

  • Komplette Bildergalerie mit allen Innenfotos der MS Alena >>Link<<

Alle Flusskreuzfahrten mit der MS Alena können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Kabinenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

MS Rousse Prestige: Neues Flusskreuzfahrtschiff für Plantours Kreuzfahrten ab 2019

Autor: Oliver Asmussen am 21.01.2018

Ab März 2019 wird das Flusskreuzfahrtschiff Rousse Prestige für Plantours Kreuzfahrten europaweit zum Einsatz kommen.

Flusskreuzfahrten boomen und erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Aus diesem Grunde wird Plantours Kreuzfahrten zu Saisonbeginn 2019 das Angebot an Flusskreuzfahrten mit der Rousse Prestige um ein Schiff erweitern.

Rousse Prestige Plantours Kreuzfahrten NEU

Europaweiter Einsatz geplant

Das verkündet das Bremer Unternehmen in seiner aktuellsten Ausgabe „Meine Hamburg“, die Kreuzfahrtzeitung der MS Hamburg. Derzeit fährt die Rousse Prestige noch für Phoenix Reisen überwiegend auf der Donau, wechselt dann aber frisch renoviert und mit neuen, französischen Balkonen im Frühjahr 2019 zu Plantours Kreuzfahrten. Nach dem Umbau und der Renovierung hat das Flusskreuzfahrtschiff einen ähnlichen Standard wie die beliebte Elegant Lady, die in der Plantours-Flotte bleiben wird. Der Chartervertrag für die Rousse Prestige läuft vorerst fünf Jahre, die erste Reise mit gelber Plantours Bauchbinde beginnt im März 2019 auf der Donau. Später sind Flusskreuzfahrten auf dem Rhein in Richtung Belgien und den Niederlanden sowie bis Basel geplant, bevor es zurück auf die Donau geht.

Französische Balkone und Renovierung

Nach dem Hissen der Plantours-Flagge finden auf den insgesamt drei Kabinen-Decks der Rousse Prestige bis zu 157 Passagiere in 78 renovierten Kabinen Platz. Von diesen Kabinen werden 48 über einen französischen Balkon verfügen. Nicht nur der Wohnbereich wird renoviert, auch die Bäder erstrahlen nach Abschluss aller Arbeiten in neuem Glanz. Alle Kabinen werden darüber hinaus mit Hotelbetten ausgestattet. Das Flusskreuzfahrtschiff bietet den Reisegästen eine große Panorama-Lounge, eine maritime Bar sowie ein gemütliches Panorama-Restaurant.

Technische Daten Rousse Prestige:

  • Länge: 110m
  • Breite: 11,40m
  • Tiefgang: 1,6m
  • Reederei: Dunav Tours
  • Flagge: Bulgarien
  • Passagiere: maximal 157
  • Decks: 3 Kabinendecks plus Sonnendeck

Bekanntgabe der Routen auf der ITB

Die Routen der Rousse Prestige werden Anfang März im Rahmen der ITB bekannt gegeben, der Katalog erscheint dann etwas später, im Sommer 2018.

Schon vor der Renovierung macht die Rousse Prestige einen maritimen, sehr gepflegten und komfortablen Eindruck. Hier gibt es einige Eindrücke von Bord aus dem Jahr 2016 >>Link<<.

Elegant Lady zu Saisonbeginn 2018 vollständig renoviert

Das bei Plantours Kreuzfahrten seit 2014 fahrende Flusskreuzfahrtschiff Elegant Lady wird übrigens zu Beginn der Saison 2018 mit frisch renovierten, öffentlichen Räumen die Gäste empfangen. Bereits im letzten Winter wurden alle Kabinen renoviert und teilweise mit französischen Balkonen ausgestattet.

An Bord: Schiffsportrait, Bilder und Details der MS Europa 2 von Hapag-Lloyd Cruises

Autor: Oliver Asmussen am 30.09.2017

Fünf Jahre in Folge Auszeichnung als das beste Kreuzfahrtschiff der Welt

Frisch aus der Werft präsentiert sich die Europa 2 ihren Gästen mit vielen Neuerungen. Wir stellen hier das Flaggschiff von Hapag Lloyd Cruises  in einem Schiffsportrait vor.

Im renommierten „Berlitz Cruising & Cruise Ships Guide 2018“ vom bekannten Autor und Kreuzfahrtspezialisten Douglas Ward sind die beiden Luxuskreuzfahrtschiffe „Europa“ und „Europa 2“ erneut als beste Kreuzfahrtschiffe der Welt ausgezeichnet worden. Die „Europa“ zum 18. Mal in Folge und die „Europa 2“ zum nunmehr 5. Mal. Von den 2000 möglichen Punkten sicherte sich die „Europa 2“ mit 1863 Punkten den begehrten Platz 1 mit einem Punkt Vorsprung vor ihrer älteren Schwester. Damit sind die beiden Luxuskreuzfahrtschiffe von Hapag Lloyd Cruises die einzigen Kreuzfahrtschiffe mit einem 5-Sterne-Plus Standard.

Die Europa 2 im Nord-Ostsee-Kanal am 01.10.2017

Foto: Die Europa 2 im Nord-Ostsee-Kanal am 01.10.2017

Natürlich ist eine solche Bewertung für den einzelnen Kreuzfahrtgast nur eine Orientierung, denn das beste Kreuzfahrtschiff ist nicht gleichzeitig auch das Richtige für Jedermann. Auf beiden Kreuzfahrtschiffen gibt es weder Wasserrutschen noch Autoscooter oder Zipline. Vielmehr zeichnen sich diese Luxuskreuzfahrtschiffe durch ganz besondere Details und einen herausragenden Service aus. Das Wort „Nein“ kennt  die Crew gegenüber den maximal 500 Reisegästen nicht und sollte zunächst doch einmal ein Wunsch nicht umgesetzt werden können, so wird in der Regel spätestens im nächsten Hafen nach einer Lösung gesucht. Diese Exklusivität hat selbstverständlich ihren (Reise)-Preis, doch darüber spricht man an Bord nicht. Diskretion ist hier ein hohes Gut.

Für Karl Pojer J. Pojer (Vorsitzender der Hapag-Lloyd Cruises Geschäftsführung) und sein gesamtes Team sind solche und andere Auszeichnungen eine Bestätigung für den unermüdlichen Einsatz an Bord und an Land sowie den sehr hohen Anspruch an das gesamte Produkt. Die Mitbewerber ruhen sich schließlich nicht aus und es werden immer neue Schiffe auf den Markt geworfen, auch im Bereich der Ultra-Luxuskreuzfahrtschiffe.

Europa 2 Entstehung der Cruise Sales Lounge Werft 2017

Foto: Europa 2 Entstehung der Cruise Sales Lounge Werft 2017

Bewährtes noch besser machen und ein Hauch Kritik

Letztendlich kann auch Hapag Lloyd Cruises die Kreuzfahrt nicht komplett neu erfinden, aber Bewährtes stets besser machen und in manchen Dingen auch Vorreiter sein. Wie sagte Julian Pfitzner (Produktmanagement „Europa 2“) kürzlich auf einer Veranstaltung: „Es macht deutlich mehr Spaß Dinge zu verändern, als von Anderen verändert zu werden.“

Dazu gehören auch die regelmäßigen Werftaufenthalte, von dem die 5 Jahre junge, 226m lange und 42.830 BRZ große Europa 2 nun gerade zurückgekehrt ist. Zwei Wochen lang wurde das Flaggschiff der Reederei auf der Blohm+Voss Werft in Hamburg einem umfangreichen Style up unterzogen – wir berichteten <<Link>>. Bevor die „Europa 2“ zu ihrer ersten Kreuzfahrt nach dem Werftaufenthalt ausgelaufen ist, haben wir uns an Bord umgesehen und einige Eindrücke mitgebracht.

Natürlich haben wir ganz genau hingeschaut und auch einen Kritikpunkt entdeckt! Dazu später mehr.

Deck 04

Die Crew steht Spalier und bereits der Empfang an Bord der „Europa 2“ im Foyer wird zu einem gewissen  Erlebnis. Jeder Gast wird persönlich begrüßt, ist keine Nummer unter mehreren Tausend weiteren Reisenden. Hapag-Lloyd Cruises wirbt mit der großen Freiheit und großen Momenten. An Bord wie an Land. Eine Aussage, die bereits nach den ersten Metern an Bord nicht in Frage gestellt wird. Was fällt auf? Platz, soweit das Auge reicht! Sofort kreist unser kritischer Blick über gemütliche Loungemöbel, vorbei am Juwelier Wempe, entlang der Rezeption und bleibt irgendwann an einem der liebevollen Dekorationsdetails hängen. Das Foyer ist eine Symphonie für alle Sinne. Auch der erfahrene Kreuzfahrer darf hier ungeniert staunen. Plüsch- und Messingverwöhnte Seefahrer dürften dagegen weniger begeistert sein.

MS Europa 2 Foyer und Rezeption

Foto: MS Europa 2 Foyer und Rezeption

Das ehemalige Herrenzimmer wurde nicht nur komplett neu gestaltet, sondern auch mit einem neuen Namen versehen, denn natürlich haben immer schon die Damen Zutritt zu dieser Zigarren-Gin-Lounge gehabt. Die Collins Bar & Lounge bietet den stilvollen Rahmen für den perfekten Drink oder eine edle Humidor-Spezialität. Die Gin-Auswahl ist die größte an Bord eines Kreuzfahrtschiffes, sie ist auf 45 verschiedene Sorten erweitert worden. Bisher wurde ins Herrenzimmer zum Gin-Tasting geladen, künftig nun ins Collins. Der Ort für die Einführung in die Welt des Wacholders bleibt unverändert gleich. Prägte bisher ein eher dunkler Stil, samt schwerer Ledersessel das Herrenzimmer, so überzeugt das neue Farb- und Designkonzept in der Collins Bar & Lounge auf ganzer Linie. Zentrum und zugleich Eyecatcher in der Collins Bar & Lounge stellt das große Kunstwerk des Hamburger Künstlerduos sutosuto dar. Es zeigt im Mittelpunkt ein Portrait von Albert Ballin, dem „Erfinder“ der Kreuzfahrt bei der damaligen Hapag Reederei. Ballin sitzt im Zentrum des Kunstwerks auf einem Stuhl, raucht Pfeife und hält ein Glas Gin in der anderen Hand. Umgeben ist er von rauchenden Tieren. Genial schräg! Selbstverständlich handelt es sich nicht um einen aufgeklebten Kunstdruck sondern um ein aufgemaltes Original, an dem die Künstler zum Zeitpunkt unseres Besuches noch mit dem Aufbringen feiner Details beschäftigt waren.

Auch die auditive Wahrnehmung wird in der Collins Bar ab sofort richtig gefordert, denn als Besonderheit können die Gäste künftig einen Plattenspieler bedienen und ihren persönlichen Lieblingstitel aus rund 60 Schallplatten wählen. Plattenspieler, wie auch Schallplatten und Boxen, sind übrigens in einem klassischen Musikhaus in Hamburg für die Verwendung in der Collins Bar beschafft worden. Wieder wird deutlich: „Auf die Details kommt es an.“ Und das Klangerlebnis ist einzigartig!

MS Europa 2 Collins Bar und Lounge

Foto: MS Europa 2 Collins Bar und Lounge

Direkt gegenüber wurde aus dem ehemaligen Jazz-Club der Club 2, was ab sofort die Vielfältigkeit der Musikrichtungen und das abwechslungsreiche Unterhaltungsprogramm widerspiegeln soll. Der bisherige Name Jazz-Club ließ die Vermutung zu, dass nur Jazzfreunde hier auf ihre Kosten kommen. Neben anspruchsvoller Musik sorgen auch Kleinkunst und Comedy für gute Stimmung unter den Gästen. Das Programm und das Design dieser Location haben sich nicht verändert.

Im Theater der Europa 2 ist das Programm nicht minder anspruchsvoll und die Darbietungen sind ebenso facettenreich wie im Club 2. Es finden allabendlich hochkarätige Shows, Konzerte, Varieté-Aufführungen, Auftritte unterschiedlicher Gaststars, Akrobatikshows und andere Highlights statt. Die Bühnentechnik ist selbstverständlich auf dem allerneusten Stand.

Das Restaurant Tarragon steht für die hochkarätige, französische Küche und zeigt sich dem Gast in einer stilechten, detailvollendeten Art-déco – Atmosphäre. Es muss sicherlich nicht erwähnt werden, dass das Porzellan von Dibbern perfekt abgestimmt und – wie in allen Restaurants an Bord – das Dekor eigens für das jeweilige Restaurant entworfen wurde. Auf älteren Deckplänen ist angrenzend ein kleiner Nebenraum eingezeichnet, in welchem das Grand Reserve zu sehen ist. Ein ehemaliges Restaurant für besondere Dinner-Erlebnisse. Den Nebenraum gibt es immer noch, er wurde aber zur Weinbar bzw. in einen Restaurantbereich für Liebhaber exquisiter Weine umgewandelt.

MS Europa 2 Restaurant Tarragon

Foto: MS Europa 2 Restaurant Tarragon

Neu eingezogen ist der Teens Club, der zuvor auf Deck 7 zu finden war. Das ehemalige Speisezimmer wurde zur chilligen Wohlfühloase mit Kickertisch, Tischtennisplatte, Spielekonsolen und gemütlichen Sitzkissen. Den Zugang zum Teens Club ziert ein Graffiti-Kunstwerk der Hamburger Künstlerin Lady Wave.

MS Europa 2 Teens Club

Foto: MS Europa 2 Teens Club

Das italienische Restaurant  Serenissima erhielt eine neue Bestuhlung sowie kleine Detailveränderungen. Im Restaurant Serenissima werden erlesene Klassiker der italienisch-mediterranen Küche serviert – modern und neu interpretiert. Auffallend sind die eleganten, riesigen Kronleuchter, welche aufgrund der enormen Deckenhöhe perfekt in den Raum passen und für den Gast nicht erdrückend wirken.

MS Europa 2 Restaurant Serenissima

Foto: MS Europa 2 Restaurant Serenissima

Im Restaurant Elements wird der Besucher eine kulinarische Reise durch Indien, Vietnam oder China unternehmen. Das Restaurant blieb unverändert und zeigt sich in zeitlos modernen Braun- und Beerentönen. Sofort ins Auge fallen hier wieder die Teller mit speziellem Asien-Dekor aus dem Hause Dibbern.

MS Europa 2 Restaurant Elements

Foto: MS Europa 2 Restaurant Elements

Das größte à la carte Restaurant an Bord befindet sich ganz am Heck der Europa 2 auf Deck 4, es ist das Weltmeere Restaurant. Hier darf der Gast eine täglich wechselnde, internationale und vegetarische Gourmetküche erwarten. Das extravagant designte und gestaltete Weltmeere Restaurant trägt die persönliche Handschrift des Küchenchefs und steht für abwechslungsreiche, kreative Sternstunden der Kochkunst. In der Mitte des Restaurants fällt sofort beim Betreten ein riesiger, roter Glaskronleuchter in Form einer Seeanemone ins Auge, der von sechs kleineren Exemplaren im vorderen Eingangsbereich begleitet wird. Ein Teil der Decke ist mit Blattsilber versilbert, was einen besonders brillanten Silberton von aufwändig installierten Deckenpaneelen in den Raum wirft.

Optisch etwas unauffälliger erscheint der leicht angehobene, hintere Restaurantbereich. Interessant ist hier die Sitzanordnung in Form einer langen, gebogenen Tischreihe, die sich fast über die komplette Schiffbreite erstreckt. Die Tische können variabel aufgestellt werden, wirken aber auch in dieser „Langversion“ äußerst elegant und wahren eine gewisse Diskretion zu den Nebentischen. Diese doch recht ungewöhnliche Anordnung haben wir auf anderen Kreuzfahrtschiffen bisher noch nicht entdecken können. Uns gefällt es.

MS Europa 2 Restaurant Weltmeere

Foto: MS Europa 2 Restaurant Weltmeere

Deck 05

Die umfassendsten Baumaßnahmen an Bord der Europa 2 während des Werftaufenthalts fanden im Spa Bereich statt. Im neuen Ocean Spa wurden alle vier Saunen erneuert und jeweils mit einem neuen Konzept versehen. Zur Auswahl stehen nun, eine bis zu 90 Grad Celsius heiße, finnische Sauna, eine vitalisierende Deep Ocean Sauna mit 55 Grad Celsius und das Mineraldampfbad. Letzteres ist mit 45 Grad Celsius im Vergleich zwar recht niedrig temperiert, doch die Luftfeuchtigkeit liegt hier bei 100 Prozent! In der Kräutersauna darf der Saunagänger 65 Grad Celsius und eine Wanddekoration im Schwarzwald-Look erwarten. Darüber hinaus wurde das Ocean Spa mit einer neuen Lounge-Ecke und einem Elektro-Kamin ausgestattet. Im Außenbereich sind die Lounge-Möbel durch neue ersetzt worden.

MS Europa 2 im Ocean Spa mit Lounge-Ecke und Elektro-Kamin

Foto: MS Europa 2 im Ocean Spa mit Lounge-Ecke und Elektro-Kamin

Natürlich gibt es nicht nur einen luxuriösen Spa-Bereich sondern auch ein separates Fitness-Center mit modernen Geräten und einen Raum für Golfenthusiasten.

Deck 08

Die Sansibar ist zweifelsfrei Deutschlands bekannteste Strandbar, hoch oben im Norden, auf der Insel Sylt. Längst ist die einstige Bretterbude zu einer bekannten Marke geworden, die sich weit über die Landesgrenzen hinaus etabliert hat. Auch auf der Europa sowie auf der Europa 2 hat sich die Sansibar inzwischen zu einem schicken „In-Treffpunkt“ entpuppt, der nicht nur eine wunderbare Aussicht, einen großzügigen Außenbereich und ein maritimes Ambiente bietet sondern darüber hinaus die perfekte Location für Partys und stimmungsvolle Stunden an Bord darstellt. Die Sansibar empfiehlt sich außerdem für ein spätes Frühstück oder ein kleines Zwischengericht am Nachmittag.

MS Europa 2 Sansibar

Foto: MS Europa 2 Sansibar

Deck 09

Das Restaurant Yacht Club ist weit mehr als ein typisches Buffet-Restaurant, denn ein Großteil der Gerichte wird à la minute an offenen Koch- und Grillstationen wunderbar frisch zubereitet. Hier darf man sich auf frische Salate, Antipasti, Grillspezialitäten, Fisch und Pasta freuen – um nur eine kleine Auswahl des reichhaltigen Angebots zu nennen. Sehr schön sind die liebevollen Dekorationsdetails im Yacht Club sowie ein großer Außenbereich, der in kalten Regionen mit Heizstrahlern erwärmt werden kann. Zusätzlich zu den Heizstrahlern liegen bei Bedarf warme Decken aus. Ein Buffet-Restaurant mit Wohlfühlcharakter.

MS Europa 2 Restaurant Yacht Club

Foto: MS Europa 2 Restaurant Yacht Club

Dem Restaurant Yacht Club schließt sich das Sushi-Restaurant Sakura an, in dem der Sushi-Meister aus erlesenen Zutaten kleine Kunstwerke zaubert. In stylish moderner Atmosphäre genießt man exquisites Sushi von klassisch bis kreativ und schaut nebenbei in den farbenfrohen Sonnenuntergang über dem Meer.

MS Europa 2 Sakura Sushi-Restaurant

Foto: MS Europa 2 Sakura Sushi Restaurant

Das Belvedere, ganz vorne im Bugbereich der Europa 2, immer schon ein idealer Ort zum Verweilen, hat nun noch einmal deutlich an Attraktivität gewonnen. Das liegt nicht nur an einem neuen Farbkonzept sondern auch an der Umgestaltung in eine Lounge mit Kaffeebar und Bibliothek. Das Belvedere wurde zu einem trendigen, multifunktionalem Ort für entspannte Stunden, um die Seele baumeln zu lassen, Lesungen zu folgen oder sich von klangvollen Konzerten verzaubern zu lassen. War das Belvedere bisher eher schlicht und kühler designt, so sind nun Farbakzente in Form neuer Stoffe, Möbel und Dekorationselementen eingezogen. Die jetzt integrierte Kaffeelounge (vorher Bar) ist ein Erlebnis für alle Sinne. Der Kaffee wird vor Ort in Kaffeemühlen gemahlen, von einem Barista mittels einer Siebträgermaschine in präziser Handarbeit zubereitet und in sorgsam vorgewärmten Tassen serviert. Das Belvedere ist ein Ort der Gemütlichkeit geworden.

MS Europa 2 Belvedere Kaffeelounge

Foto: MS Europa 2 Belvedere  Kaffeelounge

Die ehemalige Bibliothek wurde zur Cruise Sales Lounge vor der sich ein kleines Europa 2 Museum und ein interaktiver, riesiger Globus im Wartebereich befinden. Das bisherige  Kino ist nun ein multifunktionales Studio, in dem auch Yoga-Kurse angeboten werden. Die bisherige Bibliothek ist einem hochmodernen Konferenzraum gewichen. Unverändert blieb die Kochschule. In der Kochschule kann die moderne, jüngere Zielgruppe an haushaltsüblichen Elektrogeräten (keine Großküchengeräte) nicht nur spannende Kochkurse besuchen, sondern z.B. auch an Seminaren zur schonenden Essenszubereitung mit Olivenöl teilnehmen.

MS Europa 2 Cruise Sales Lounge

Foto: MS Europa 2 Cruise Sales Lounge

Bemerkenswert groß ist der mit einem riesigen, auffahrbaren Glasdach überspannte Pool. Mit einer Länge von 15m setzt er in dieser Schiffsgröße weiterhin Bestmarken.  Die Sonnenliegen stehen in einem großen Abstand zueinander, echte Grünpflanzen unterstreichen die Urlaubsatmosphäre und blaue Farbtupfer sorgen für farbliche Akzente. Das Blau harmoniert übrigens perfekt mit dem hellen Teakholz, welches hier nicht nur den Boden ziert.

MS Europa 2 Pool und Sonnendeck

Foto: MS Europa 2 Pool und Sonnendeck

Deck 10

Kein Kunstrasen oder Gummibelag

Auf Deck 10 befinden sich weitläufige Sonnenbereiche mit gemütlichen Loungemöbeln sowie bordeigene Zodiacs.

Alle Außenbereiche an Bord der Europa 2 sind, entsprechend des Standards, mit echtem Teakholz ausgelegt. Der inzwischen leider auch in der Luxusklasse oftmals verlegte Gummibelag oder ein Kunstrasenteppich sind hier ein Fremdwort. Perfekt!

Große Momente, ganz exklusiv - oder die Große Freiheit

Unser Fazit: Egal wie man es formuliert, wie kritisch die Blicke sein mögen oder wie hoch der Anspruch ist - die laufenden Auszeichnungen als bestes Kreuzfahrtschiff der Welt vom „Berlitz Cruising & Cruise Ship Guide“ sind nicht in Frage zu stellen. Perfektion in allen Bereichen! Das ist an Bord der „Europa 2“ kein „Werbe-Lockspruch“, sondern eine von der Crew gelebte Philosophie. Bemerkenswert!

Die Europa 2 vermittelt von der ersten Minute an, in der man sich an Bord befindet, ein Gefühl von Großzügigkeit und verschwenderischer Weite!

Für dieses wunderbare Schiff hätten die Entscheider vielleicht nur einen anderen Namen wählen sollen, Albert Ballin zum Beispiel, dessen Portrait ja nun in die neue Collins Bar & Lounge eingezogen ist oder in zarten Lettern auch ein Flugzeug zieren.

Wer ist die Zielgruppe?

Die Europa 2 soll auch jene Reisenden ansprechen, die vermutlich keine klassische Kreuzfahrt buchen würden, aber dennoch auf einen zwanglosen Luxus und eine gewisse Unabhängigkeit im Urlaub nicht verzichten wollen. Die Firmenphilosophie für dieses Schiff trifft es auf den Punkt: „21 Knoten und keine Krawatte!“ Feste Tischzeiten gibt es ebenso wenig wie Krawattenzwang oder den traditionellen Kapitäns-Tisch samt dazugehörigem Gala-Dinner. Die Europa 2 ist das perfekte Kreuzfahrtschiff für solvente, kosmopolitische, berufstätige Passagiere und ihre Familien, denn die Kinder- und Jugendbetreuung an Bord gehört zu den vielen Stärken  dieses Schiffes.

Sterile und kalte Atmosphäre an Bord?

Es gibt durchaus Stimmen, welche die Einrichtung an Bord als steril, kalt und ungemütlich empfinden. Das ist sicher legitim, denn die Geschmäcker sind bekanntlich verschieden. Schaut man sich aber in internationalen Luxushotels um, so wird man aber schnell feststellen, dass die Europa 2 „trendy“ ist. Wer es plüschiger und „altbackener“ mag, für den finden sich auf dem Kreuzfahrtmarkt ja durchaus interessante Alternativen.

Europa 2 im Sommer 2017 vor Cuxhaven

Foto: Europa 2 im Sommer 2017 vor Cuxhaven (Foto: K. Kaulfuss)

Und wo ist nun die zu Beginn angekündigte Kritik geblieben?

Nun, wir haben uns große Mühe gegeben und nach Fingerabdrücken auf Glaswänden, Staub und Dreck oder Abnutzungsspuren Ausschau gehalten – zugegeben, etwas unfair, so unmittelbar nach einem Werftaufenthalt. Diese „Suche“ hatte auch weniger einen ernstzunehmenden Hintergrund als dass sie uns Freude bereitete, eine persönliche und von Beginn an zum Scheitern verurteilte Challenge zu starten.  Wir haben die Nadel im Heuhaufen nicht gefunden. Der Anspruch der Crew, ein perfektes Schiff zu zeigen, ist absolut geglückt. Und um es auf den Punkt zu bringen, die Europa 2 sah tip-top aus!

Fehlende Deckpläne ein Kritikpunkt?

Wenn man nun aber doch einen winzig kleinen Kritikpunkt finden möchte, dann sind vielleicht die auf den öffentlichen Deckbereichen fehlenden Deckpläne zu nennen. Auch das ist eigentlich keine Kritik, denn jede Diskussion über die Notwendigkeit solcher „wandverunstaltenden“ Orientierungshilfen wäre Haarspalterei. Prinzipiell braucht man zur Orientierung an Bord der Europa 2 keine öffentlichen Deckpläne neben jedem Fahrstuhl. Diese wurden auch bewusst nicht installiert, wie man uns mitteilt.

Irritation vor den Informationsdisplays

Für eine gewisse Irritation sorgen in diesem Zusammenhang aber die Bildschirme zwischen den Fahrstühlen, denn diese zeigen fortlaufende Informationen die vom Gast nicht beeinflusst werden können (kein Touchscreen Monitor). Zu diesen hintereinander wechselnden Informationen zählen z.B. die Vorstellung des Kapitäns, ein Restauranttipp sowie ein Deckplan. Möchte man diese Hinweise nun länger betrachten oder eben doch mal einen Blick auf einen solchen Deckplan werfen, dann ist dies nicht möglich. Die Darstellung kann nicht individuell vom Betrachter variiert werden. Vielleicht wäre hier der Ansatzpunkt für eine Perfektionierung dieses eigentlich sehr zeitgemäßen Systems?

  • Komplette Bildergalerie mit allen Innenfotos der Europa 2 >>Link<<

Alle Kreuzfahrten mit der „Europa 2“ können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Suitenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535. Gerne vereinbaren wir einen persönlichen Beratungstermin bei Ihnen zuhause.