Kreuzfahrten & mehr

Die MSC Seaview von MSC Kreuzfahrten im Schiffsportrait

Autor: Oliver Asmussen am 29.06.2018

Die MSC Seaview ist das zweite Kreuzfahrtschiff der Seaside-Klasse von MSC Kreuzfahrten und punktet mit einem einzigartigen Design sowie außergewöhnlichen Aussichtsmöglichkeiten

Das 153.516 BRZ große und 323m lange Kreuzfahrtschiff MSC Seaview bietet den Gästen, genau wie das 2017 fertiggestellte Schwesterschiff MSC Seaside, eine Vielzahl besonderer Annehmlichkeiten. Dazu zählen 16 Bars, 8 Restaurants, eine 30m lange Glasbrücke, eine 120m lange Zip Line und 43.500m² öffentliche Deckflächen.  

Mit der MSC Seaview, die in der Premierensaison von MSC Kreuzfahrten auf einer bekannten Metropolenroute im Mittelmeer eingesetzt wird, hat die Reederei ein internationales Publikum im Visier, wenngleich während der Jungfernfahrt meist europäische Reisegäste an Bord waren. In den 2.066 Kabinen finden bei Doppelbelegung 5.331 Gäste Platz. Die Public Area Ratio liegt bei 10,5m² pro Passagier.

Ich habe mich während der Jungfernfahrt im Mittelmeer mit einem - wie immer kritischen Blick - an Bord umgeschaut und sowohl interessante Neuerungen als auch Bekanntes an Bord entdeckt.  

MSC  Seaview im Hafen von Valletta

Foto: MSC Seaview im Hafen von Valletta

Neues Design, neue Raumaufteilung und neue Ausblicke

Rein äußerlich fällt die MSC Seaview sofort ins Auge und unterscheidet sich deutlich von den Kreuzfahrtschiffen der Mitbewerber. Mit einer Länge von 323m und einer Größe von etwas mehr als 153.000 BRZ werden weder international betrachtet noch innerhalb der Flotte von MSC Kreuzfahrten neue Rekorde gebrochen. Die MSC Seaview verfügt über eine riesige Außenpromenade, die allerdings nicht komplett umlaufend ist. Am Heck befindet sich eine riesige Plattform. Auf der stehen zwei, durch eine Brücke verbundene, Hoteltürme und ragen spektakulär in den Himmel. Durch den mittig angeordneten Schornstein, die zum Heck hinabfallende Anzahl an Decks und nicht zuletzt durch den relativ kurzen Bug, wirkt die Silhouette nicht so schnittig wie beispielsweise die Kreuzfahrtschiffe der MSC Fantasia-Klasse. Geschickt angebrachte Designmerkmale kaschieren immerhin die optischen Problemzonen und abgesehen davon, kommt es letztendlich auf die „inneren Werte“ des Schiffes an.

Die MSC Seaview im Detail – Rundgang über alle Decks

Die Kabine – geschickte Raumaufteilung aber kleine Schwachstellen

Es ist eine Fantastica Balkonkabine auf Deck 14, die mit 16m² im Vergleich zu den Balkonkabinen der Mitbewerber im Mittelfeld liegt. Die Kabine wirkt durch eine optimale Aufteilung und einen durchdachten Schnitt größer, als sie ist. Beide Bettseiten sind problemlos zugänglich und zwischen Bett und Wand verbleibt genügend Platz, damit man nicht umständlich, seitlich laufend das Nadelöhr passieren muss. Die Beschilderung der einzelnen Decks an den Fahrstühlen erweist sich ebenfalls als gut durchdacht, was zum Teil auf den Kreuzfahrtschiffen anderer Reedereien nicht immer der Fall ist. Geradezu perfekt finde ich die Angabe jeder einzelnen Kabinennummer auf den jeweiligen Deckplänen. Hier muss man kein Profi sein, um die Orientierung zu behalten.

Balkonkabine 14098 Fantastica MSC Seaview

Foto: Balkonkabine 14098 Fantastica MSC Seaview

Toilettendeckel ohne Absenkautomatik

Das Bad überzeugt in seiner Größe und Ausstattung mit einem großen Waschbereich sowie einer großen Duschkabine in Komplettverglasung. Ein Schminkspiegel ist vorhanden, die Ablageflächen sind für Kreuzfahrten länger als 7 Tage zu gering. Der Toilettendeckel schließt leider nicht selbst, sondern fällt ungebremst auf die Toilettenschüssel. Es gibt keine Absenkautomatik. Das muss auf Kreuzfahrtschiffen neuester Generation nicht mehr sein, finde ich. Die Duscharmaturen sind hochwertig, die Tür der Dusche schließt leider nicht vollständig, so dass beim Duschen Wasser in das Bad läuft.   

Der Stauraum in der Kabine und die vorhandenen Bügel im Schrank sind in großzügiger Anzahl vorhanden. Immerhin stehen 30 Bügel zur Verfügung, was für eine 7-tägige Kreuzfahrt nicht zu knapp bemessen sein sollte. Nutzt man alle Ablageflächen in der Kabine, so reicht der Stauraum insgesamt aus.  

Ausreichend USB-Anschlüsse

Jeweils ein USB-Stecker an den Nachttischlampen zum Laden der Mobiltelefone entspricht  dem aktuellen Standard. Insgesamt sind 4 Steckdosen (2x mit US-Stecker, 2x mit Euro-Stecker) sowie zwei weitere USB-Steckplätze am Schreibtisch vorhanden.

Sauberkeit in Kabine und Bad knapp an einem „sehr gut“ vorbei

Die Sauberkeit von Kabine und Bad erhalten die Note „gut“. Ein „sehr gut“ gibt es nicht, denn im Bad waren im Bereich der undichten Duschtüre bereits deutlich Wasserflecken zu erkennen. Das sollte bei der Kabinenreinigung definitiv ins Auge fallen und darf auf einem Neubau schon gar nicht vorkommen. In der Kabine störten Teppichfransen im Türbereich. Auf einem Neubau ebenfalls ein unnötiger Makel. Den Kabinensteward mit der Beseitigung dieser Auffälligkeiten zu behelligen, halte ich am Ende für überzogen. Sie beeinträchtigen meine Kreuzfahrt schließlich nicht in besonderem Maße. Minibar, Safe, Fön und Flachbildschirm gehören zum Standard.

Akkus laden nur bei Anwesenheit möglich

Ausgedient haben auf fast allen Neubauten die Papierschildchen mit den Hinweisen „Bitte nicht stören“ bzw. „Bitte die Kabine reinigen“. Moderne LED-Lämpchen zeigen an, ob man nicht gestört werden möchte oder eine Kabinenreinigung wünscht.  In der Kabine hat der Gast die Möglichkeit, entsprechende Schalter zu betätigen. Da man in der Kabine für die Aktivierung des Lichts, der Steckdosen und des Fernsehers die Kabinenkarte in den dafür vorgesehenen Schlitz schieben muss, ist  jederzeit von außen erkennbar, ob sich jemand in der Kabine befindet. Leider funktionieren, wie auch auf den Neubauten anderer Reedereien, die Steckdosen nur bei eingeschobener Kabinenkarte. Das Laden von Akkus ist also nur möglich, wenn sich jemand auf der Kabine befindet. Der "Trick", eine andere, beliebige Karte in das Lesegerät zu stecken, um auch nach dem Verlassen der Kabine den Stromkreislauf in Betrieb zu halten, funktioniert nicht! Die Kabinenkarten sind mit einem RFID-Chip versehen und werden entsprechend ausgelesen. Die ebenfalls mit einem RFID-Chip versehenen Karten anderer Kreuzfahrtschiffe funktionieren ebenfalls nicht.

  • Deck 05 MSC Seaview

Auf Deck 05 im Heckbereich befindet sich eines der beiden Hauptrestaurants, das Golden Sand Restaurant mit einer Grundfläche von 1.670m² und 922 Sitzplätzen. Die Speisekarte in den beiden Hauptrestaurants Golden Sand und Silver Dolphin beinhaltet eine umfangreiche Auswahl mediterraner und internationaler Köstlichkeiten. Gespeist wird in stilvollem und modernem Ambiente.

Golden Sand Restaurant MSC Seaview

Foto: Golden Sand Restaurant MSC Seaview

Im offenen und äußerst modern gestalteten Atrium bildet die Seaside Bar das Herzstück und stellt zugleich einen der zentralen Treffpunkte an Bord dar. Die Seaside Bar bietet insgesamt 77 Plätze und ist während der gesamten Kreuzfahrt gut besucht.

An der Rezeption stehen die Mitarbeiter rund um die Uhr für die Beantwortung der Gästefragen zur Verfügung. Das Team macht durchweg einen sehr freundlichen und kompetenten Eindruck.

Wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen auch, so dürfen eine Art Gallery sowie die Photo Gallery, die sich an Bord der MSC Seaview Emotions Immersive Gallery nennt, nicht fehlen.

Seaside Bar MSC  Seaview

Foto: Seaside Bar MSC Seaview

  • Deck 06 MSC Seaview

Auf Deck 06 liegt am Heck das zweite Hauptrestaurant Silver Dolphin, welches sich in erster Linie durch andere Designmerkmale und eine etwas geringere Größe vom Golden Sand Restaurant unterscheidet. Die Speisekarten sind identisch. Es finden bis zu 806 Personen im 1.475m² großen Silver Dolphin Restaurant Platz.

Silver Dolphin Restaurant MSC Seaview

Foto: Silver Dolphin Restaurant MSC Seaview

Rund um das extravagant gestaltete Atrium sind eine Menge Sitzmöglichkeiten sowie die Shine Bar zu finden.

Verführerische Tradition seit 1878

Ein besonderes, kulinarisches Highlight an Bord der MSC Seaview stellt die 1878 Venchi Cioccogelateria & Coffee Bar dar, die es gleich doppelt an Bord gibt. Einmal hier auf Deck 6 im Zentrum der MSC Seaview und darüber hinaus am Heck am Sunset Beach Pool. Wobei die Bezeichnung „kulinarisches Highlight“ natürlich etwas provokant gewählt ist, denn hier darf man weder ausgefallene, mehrgängige Menüs noch eine preisgekrönte Sterneküche erwarten. Das Highlight sind die verführerischen Schokoladen- und Pralinenkreationen. Sie werden von Meister-Chocolatiers direkt vor Ort hergestellt. Darüber hinaus ist die Auswahl an hervorragendem Speiseeis enorm. Die Leidenschaft für Schokolade geht bei Venchi auf das Jahr 1878 zurück, als Silvano Venchi in Turin seine erste Chocolaterie eröffnete.

1878 Venchi Chocolate Bar MSC Seaview

Foto: 1878 Venchi Chocolate Bar MSC Seaview

Rund um die Chocolaterie reihen sich einige Shops sowie die Piazza Grande, auf der täglich mehrfach stimmungsvolle Live-Musik dargeboten wird.

Das Odeon Theater im vorderen Schiffsbereich ist ein klassisches Schiffstheater neuester Generation. Das 934 Personen fassende Odeon Theater ist der perfekte Ort, um sich allabendlich von großartigen Shows im Broadway-Stil und weiteren Entertainment-Programmen unterhalten zu lassen.

  • Deck 07 MSC Seaview

Auf einem internationalen Kreuzfahrtschiff darf ein Casino nicht fehlen. Das Platinum Casino bietet alle Varianten zeitgemäßer Spielautomaten sowie eine Bar mit 35 Plätzen.

Die Champagne Bar passt optisch perfekt zum modernen, italienischen Design im Bereich des großen Atriums der MSC Seaview.  Auf der Karte stehen nicht nur eine große Auswahl an Champagner und Sekt, sondern auch diverse Kreationen und Varianten aus Meeresfrüchten.

Champagne Bar MSC Seaview

Foto: Champagne Bar MSC Seaview

In der Haven Lounge überzeugt die Barkarte mit außergewöhnlichen Signatur-Cocktails, bekannten Klassikern und den passenden Zutaten für eigene Cocktail-Kreationen. Live-Musik sorgt für die perfekte Stimmung und einen garantiert abwechslungsreichen Abend. Das postmoderne und außergewöhnlich stylische Ambiente, welches den Gast von der ersten Minute an empfängt, zieht sich wie ein roter Faden konsequent durch das Schiff und ist auch in der Haven Lounge zu finden. Insgesamt finden 187 Personen in der Haven Lounge einen Platz.

MSC Seaview Haven Lounge

Foto: MSC Seaview Haven Lounge

Direkt nebenan befinden sich auf der Steuerbordseite ein Billard Room und auf der Backbordseite ein Formel 1 Simulator sowie zwei Bowlingbahnen in Originallänge. Den Abschluss auf Deck 7 bilden der Garage Club, die Venchi 1878 Gelato & Creperie sowie die Sunset Beach Bar am großen Sunset Beach Pool auf dem weitläufigen Außendeck der MSC Seaview. Blickfang im Garage Club ist ein Original US-Oldtimer, der abends zum DJ-Pult wird. Das Design ist angelehnt an ein chilliges American Diner im 1930er Jahre-Stil, in dem bis weit in die Nacht hineingetanzt und gefeiert wird. Abends ist dieser Deckbereich stets sehr gut besucht, das Konzept und die Kombination aus Bars, Eis- und Crêperie finde ich durchaus gelungen.

Garage Club MSC Seaview

Foto: Garage Club MSC Seaview

Der Sunset Beach Pool befindet sich unmittelbar am Heck der MSC Seaview, ist dennoch aber kein Infinity-Pool, was sicher das i-Tüpfelchen gewesen wäre. Bei einem Infinity-Pool erweckt eine Seite den Eindruck, als würde sie mit dem Horizont verschmelzen. Der Wasserspiegel endet meist an einer Glaswand. Vermutlich ließ sich das technisch nicht realisieren oder man hat bewusst darauf verzichtet. Wie dem auch sei, einen offenen Heckbereich in dieser Form gibt es bisher nirgendwo und die Idee ist wirklich gut.

  • Deck 08 MSC Seaview

Ebenfalls gut ist die Anordnung des Marketplace Restaurant, denn auch dieses befindet sich unmittelbar am Heck und bietet zwei relativ große, durch die Panoramaaufzüge voneinander getrennte, Außendecks. Die insgesamt 1.000 Plätze im Restaurant sind zu Stoßzeiten schnell belegt. Interessant sind auf den Tischen im Innenbereich die „Pieper“, über die sich der Getränkeservice ordern lässt. Ein interessantes System. Es ist natürlich bedeutend einfacher, einen Servicemitarbeiter damit herbeizurufen, als zur Bar zu laufen, die sich im Restaurant befindet. Ich gehe letztendlich davon aus, dass man hier nicht nur an das Wohl des Gastes gedacht hat, sondern auch den Getränkeumsatz steigern möchte. Solange aber beide Seiten davon profitieren, ist das aus meiner Sicht völlig legitim. Und es funktioniert wunderbar. Die Wartezeit beträgt durchschnittlich nicht länger als 1-2 Minuten, bis die Bestellung aufgenommen wird. Das Ambiente im Marketplace Restaurant gefällt mir, wenn der Geräuschpegel zeitweise auch etwas hoch ist. Die Buffetstationen sind gut platziert und immer doppelt vorhanden (Backbord- und Steuerbordseite). Als etwas ungünstig empfinde ich die Unterbringung der Besteckstationen, denn diese sind unübersichtlich gekennzeichnet und es gibt zu wenig davon.

Marketplace Restaurant MSC Seaview

Foto:  Marketplace Restaurant MSC Seaview

Inspiration durch Mitbewerber

Klasse ist der Waterfront Boardwalk, der das Marketplace Restaurant auf beiden Seiten einrahmt und jeweils von der Infinity Bridge unterbrochen wird. Diese führt in einem großen Bogen um das Atrium herum und ermöglicht aufgrund des Glasbodens einen interessanten Blick in die Tiefe. Nun, eine Waterfront kenne ich bereits von der Norwegian Cruise Line - auf der Breakaway-Klasse und der Breakaway-Plus-Klasse gibt es eine solche seit dem Jahr 2013. Auch AIDA Cruises hat die Idee einer Waterfront bereits auf der AIDAprima und der AIDAperla umgesetzt. Den „Brückenbogen“, der um ein Atrium herumführt, gibt es in der Kreuzfahrtbranche bereits seit dem Jahr 1999, als er auf der Voyager of the Seas von Royal Caribbean International Premiere feierte. Das alles ist also nicht neu. Stellt sich nun die Frage, ob das Konzept bei MSC Kreuzfahrten besser umgesetzt wurde? Ein Vorteil bei MSC gegenüber NCL wäre die Tatsache, dass die Davids der Rettungsboote nicht in Sichtweise montiert sind, dafür „stört“ aber eine deutlich höhere Glasreling sowie der dafür nötige Stahlrahmen. Der Gast blickt nun entlang der Waterfront nicht auf das Meer, sondern auf einen Stahlrahmen. Bückt er sich, schaut er durch getöntes Glas. Erst wenn er sich auf Zehenspitzen stellt, ist ein freier Blick über den Stahlrahmen hinweg auf das Meer gegeben. Und was ist mit dem Glasboden auf der Infinity Bridge? Nun ja, einen Glasboden in gestalterischer Perfektion gibt es zum Beispiel auf der Royal Princess von Princess Cruises seit dem Jahr 2012 in Form des Seawalk®. Der ist sogar erheblich höher, länger, breiter und komplett über die Schiffswand hinausragend. Sind die Waterfront und die Infinity Bridge auf der MSC Seaview deshalb schlechter? Nein! All das sind tolle Features, nur eben keine neu erfundenen. Und wer die anderen Kreuzfahrtschiffe nicht kennt, für den sind es gewiss einzigartige Highlights.

MSC Seaview Infinity Bridge

Foto: MSC Seaview Infinity Bridge

Für den Hunger zwischendurch empfiehlt sich das aufpreispflichtige Atelier Bistrot im Bereich vom Atrium. In französischem Ambiente sind hier nicht nur ein französisches Frühstück, sondern auch Spezialitäten wie Weinbergschnecken, Gänseleberpastete, Blauschimmelkäse oder französische Desserts zu bekommen.

L´Atelier Bistrot MSC Seaview

Foto: L´ Atelier Bistrot MSC Seaview

Auf Höhe der Piazza reihen sich einige Angebotsvitrinen aneinander. Für das Design auf der Piazza gibt es auf jeden Fall einen „Sonderpreis“, denn betritt man sie zum ersten Mal, so fällt es dem Betrachter schwer, zwischen Decke und Fußboden zu unterscheiden. Spiegel an allen Seiten liefern eine perfekte Illusion. Da haben die Innenarchitekten und Designer ganze Arbeit geleistet. Ob das nun schön ist, muss jeder für sich entscheiden. Ich finde es interessant, da es vom gängigen Standarddesign abweicht.

MSC Seaview The Piazza

Foto: MSC Seaview The Piazza

Die Seaside Lounge (97 Plätze) bietet den stilvollen Rahmen für einen unterhaltsamen und gemütlichen Abend. In der Sports Bar (155 Plätze) - direkt gegenüber - lassen sich Sportereignisse Live verfolgen. Dazu stehen jede Menge internationale Biersorten und Cocktails auf der Barkarte. Pfiffig sind die Sitzsäcke in Form eines Fußballs. Sowohl die Seaside Lounge als auch die Sports Bar gefallen mir persönlich gut.

Seaside Lounge MSC Seaview

Foto: Seaside Lounge MSC Seaview

Im gesamten vorderen Schiffsbereich ist das MSC Aurea Spa untergebracht. Das Angebot ist vielfältig. So werden zum Beispiel 20 verschiedene Massagen, darunter balinesische, Sport- und Thai-Massagen, Massagen mit heißen Steinen, Kopf- und Fussmassagen, Aromatherapie-Anwendungen, ein türkisches Bad, Saunen, Teenager-Behandlungen, Maniküre, Pediküre und ein Eisraum angeboten. Natürlich gehört ein voll ausgestattetes Fitness Center ebenfalls zum Angebot. Die Behandlungen sind nicht im Reisepreis enthalten. Der Spa-Bereich ist insgesamt 2.410m² groß. Die Sauna-, Spa- und Wellnesspreise orientieren sich am gebuchten Preismodell, wie zum Beispiel „Wellness“ oder „Aurea“, bei denen viele Serviceleistungen bereits inkludiert sind.

MSC Seaview Aurea Spa

Foto: MSC Seaview Aurea Spa

Ein Zwischenfazit

Damit schließt sich der Rundgang über die unteren Decks bereits. Mein Zwischenfazit fällt positiv aus. Auch wenn gewiss nicht alles neu erfunden wurde, so sind die vorhandenen Features und Einrichtungsmerkmale von Deck 05 bis Deck 08 durchweg sehr ansprechend. Das Innendesign hat mich zum Teil beeindruckt und lässt mich darüber hinweg schauen, dass ich bisher keine gravierenden Branchenneuheiten entdeckt habe. Mal abwarten, ob der angenehme Eindruck bis zum Ende Bestand hat.

  • Deck 16 MSC Seaview

Der exklusive Yacht Club

Im vorderen Bereich von Deck 16 befindet sich der MSC Yacht Club. Dieser exklusive Bereich ist für die Bewohner der Yacht Club Suiten reserviert. Die Top Sail Lounge oberhalb der Kommandobrücke ist nur vom Yacht Club aus zugänglich und verfügt über einen großen Innen- als auch über einen Außenbereich. Der Ausblick ist schön, aber nicht spektakulär. Ich hätte mir im Außenbereich eine freie Sicht in Fahrtrichtung gewünscht, ohne durch eine Komplettverglasung schauen zu müssen. Mir fällt in diesem Zusammenhang der sensationelle Ausblick vom King oft he World „Balkon“ bei Royal Caribbean International ein. Und dieser ist zumindest im Moment noch für alle Gäste frei begehbar, nicht nur für die Suiten-Bewohner. Eine Andere Lösung wäre ein erhöhter Ausguck, so wie man ihn bei AIDA findet. Aber das „Schiff-in-Schiff“ Konzept erhält ja leider in der Kreuzfahrtbranche mehr und mehr Einzug und offenbar sind solche Details den Gästen auch egal.

Top Sail Lounge MSC Seaview Yacht Club

Foto: Top Sail Lounge MSC Seaview Yacht Club

Im Herzen der Spezialitätenrestaurants befindet sich die Bar Wine & Cocktails. Diese empfiehlt sich für einen klassischen Aperitif und ein gutes Glas Wein. Wie der Name vermuten lässt, zaubert der Barkeeper auch einen leckeren Cocktail, ganz nach den Wünschen des Gastes. Das Ambiente ist stilvoll und elegant.

Das Asian Market Kitchen by Roy Yamaguchi ist die erste Adresse für alle Liebhaber der Panasiatischen Küche. Der in Tokyo geborene Yamaguchi hat sich insbesondere in den USA durch eine größere Anzahl eigener Restaurants und diverse Kochbücher einen Namen gemacht sowie mehrere Auszeichnungen erhalten. Die Rezepte und Gerichte sind hawaiianisch inspiriert.

Asian Market Kitchen by Roy Yamaguchi MSC Seaview

Foto: Asian Market Kitchen by Roy Yamaguchi MSC Seaview

Das Ocean Cay Restaurant lässt die Herzen aller Fisch- und Seafood-Liebhaber höher schlagen. Auf der Speisekarte stehen exzellente Gerichte, die allabendlich aus frischen Zutaten für die Gäste zubereitet werden. Für ein noch exklusiveres Erlebnis werden begleitende Weine angeboten. Das Ambiente ist maritim, liebevolle Details runden den harmonischen Eindruck ab.

Ocean Cay Restaurant by Ramon Freixa MSC Seaview

Foto: Ocean Cay Restaurant by Ramon Freixa MSC Seaview

Im Butcher´s Cut servieren die serviceorientierten Mitarbeiter vorzügliche, internationale Fleischspezialitäten, frisch vom Grill. Passend dazu stehen hochwertige Weine, Biere und Cocktails auf der Karte.

Butcher´s Cut Steak Restaurant MSC Seaview

Foto:  Butchers Cut Steak Restaurant MSC Seaview

Beeindruckend ist das sehr großzügig dimensionierte Panorama-Freideck samt Panorama Pool und Panorama Bar. Auf dem großen, hinteren Deckbereich finden abends Poolpartys, Events und Showdarbietungen statt. Am Tage lädt es zum Relaxen und Entspannen ein. Ein kleiner Wehmutstropfen sind die hohen, getönten Glasscheiben. Diese halten zwar den Wind mehr oder weniger ab, nehmen aber auch den „Seaview“.

MSC Seaview Panoramablick auf Panorama Pool und Sonnendeck

Foto: MSC Seaview Panoramablick auf Panorama Pool und Sonnendeck

Bisher einmalig in der Branche – spektakulärer geht es kaum.

Ganz am Heck befindet sich ein Turm mit dem Ausgang der Zip Line sowie der Zugang zur Bridge of Sighs und zu einem spektakulären Aussichtspunkt oberhalb der Bridge of Sighs. Prinzipiell befinden sich hier gleich mehrere Innovationen und Highlights nebeneinander. Bei der Bridge of Sighs handelt es sich um eine Brücke mit Glasboden, welche die zwei Außendeckbereiche oberhalb der zwei „Hoteltürme“ verbindet. Vom darüber gelegenen Aussichtspunkt, welcher ebenfalls in Brückenform die Deckbereiche auf der Steuerbord- und Backbordseite verbindet, hat der Kreuzfahrtgast einen in der Branche bisher einmaligen Blick in die Tiefe sowie auf das Fahrwasser der MSC Seaview. Ganze 11 Decks liegen zwischen dem Sunset Beach Pool und dem Aussichtsdeck! Spektakulärer geht es kaum. Die Bridge of Sighs an sich ist nicht neu, doch die Lage sowie die Anordnung weiterer Aussichtsmöglichkeiten schaffen einen völlig neuen Schiffsbereich.

Blick auf Bridge of Sighs und Sunset Beach Pool MSC Seaview

Foto: Blick auf Bridge of Sighs und Sunset Beach Pool MSC Seaview

Zip Line statt „Seaview“

Einen Kritikpunkt habe ich aber. Es ginge nämlich noch spektakulärer, wenn der obere Bereich des Turmes nicht für den Auslauf der Zip Line und den dazugehörigen Ausgang genutzt worden wäre. Dementsprechend ist die obere Plattform nicht öffentlich bzw. frei zugänglich. Der Ausblick ist unbezahlbar und erstreckt sich in einem 360° Blickwinkel über den gesamten Heckbereich der MSC Seaview sowie das Meer. Hier oben stehen und dann in einen Hafen einlaufen, das wäre für mich ein perfektes Kreuzfahrterlebnis. Die 105m lange Zip Line ist zwar die längste auf See, belegt aus meiner Sicht aber nur unnötig Platz und wurde während der Jungfernfahrt auch nur sporadisch von Gästen genutzt.

Panoramablick MSC Seaview Sonnendeck und Panorama Pool von Deck 20

Foto: Panoramablick MSC Seaview Sonnendeck und Panorama Pool von Deck 20

  • Deck 18 MSC Seaview

Einen sehr schönen Platz haben die Kinderbereiche auf der MSC Seaview bekommen. Diese liegen direkt neben dem großen Forest Aquaventure Park sowie dem - mit einem Magrodome versehenen - Jungle Pool. MSC hat schon immer viel für die „Kreuzfahrer der Zukunft“ getan, das setzt sich auf der MSC Seaview fort. An vielen Terminen reisen bis zu zwei Kinder in der Elternkabine frei.

Neu ist der Babycare-Service, der bei MSC kostenfrei nach Verfügbarkeit und mit Vorabreservierung angeboten wird. An Seetagen können die kleinsten Reisegäste im Alter zwischen einem und drei Jahren für jeweils eine Stunde (13:00 – 14:00 Uhr und 18:00 – 19:00 Uhr) zur Betreuung abgegeben werden. Vielleicht sollte man diesen Service gegen Gebühr noch ausweiten.

Ebenfalls neu ist ein Baby Wäschereiservice. Hier waschen nicht etwa Babys die Wäsche der Gäste, sondern MSC Kreuzfahrten bietet einen Wäschereiservice eigens für die Kleidung der Kinder zwischen 0-6 Jahren an. Im Doremiland finden die Kinder und Jugendlichen aller Altersklassen ein speziell zugeschnittenes Bordprogramm. Der Baby-Club richtet sich an alle Kinder bis zu einem Alter von drei Jahren. Danach sorgt der Mini-Club Lego für leuchtende Kinderaugen bis zum vollendeten, sechsten Lebensjahr. Der Junior Club richtet sich an die kleinen Kreuzfahrtpiraten zwischen sieben und elf Jahren. Für die Teenager und Jugendlichen öffnen sich die Türen dann in den getrennten Young und Teen Clubs. Für alle Kinder bis drei Jahren steht ein getrennter Bade-Außenbereich zur Verfügung.

Young Club 12-14 MSC Seaview

Foto: Young Club 12-14 MSC Seaview

Sehr schön angelegt sind der mit einem auffahrbaren Glasdach (Magrodome) versehene Jungle Pool sowie die Jungle Beach Bar. Unabhängig vom Wetter steht einem ausgelassenen Badevergnügen nichts im Wege. Die Sonnenliegen sind verteilt zwischen (künstlichen) Grünpflanzen in einem kleinen Dschungel. Skulpturen runden das Bild ab. Neu ist die Idee allerdings nicht, denn Royal Caribbean hat vor 18 Jahren auf der beliebten Radiance of the Seas bereits einen sehr ähnlichen Pool eröffnet.

Jungle Pool und Bar MSC Seaview

Foto: Jungle Pool und Bar MSC Seaview

Im Bugbereich von Deck 18 ist das exklusive MSC Yacht Club Restaurant untergebracht. Der Zugang ist nur über den MSC Yacht Club für die Bewohner der Yacht Club Suiten möglich.

MSC  Seaview Yacht Club Restaurant

Foto: MSC Seaview Yacht Club Restaurant

  • Deck 19 MSC Seaview

Das 19. Deck der MSC Seaview erstreckt sich nicht über die gesamte Schiffslänge, sondern beginnt nach einer Abstufung auf Höhe der Panorama Bar, die sich wie beschrieben zwei Decks darunter auf Deck 16 befindet. Entsprechend ergibt sich eine klasse Aussicht von Deck 19 über das große Panorama Sonnendeck der MSC Seaview. Kehrt man in der Miramar Bar ein, so lässt sich dieser Weitblick besonders intensiv genießen. Deck 17 gibt es übrigens auf der MSC Seaview und auch auf den anderen Kreuzfahrtschiffen von MSC nicht, da die 17 in Italien als Unglückszahl gilt.

MSC Seaview Miramar Bar

Foto: MSC Seaview Miramar Bar

Der Forest Aquaventure und Adventure Park bietet Kindern und Jugendlichen gleichermaßen ein Bade- und Klettererlebnis der ganz besonderen Art. Es stehen insgesamt 5 Wasserrutschen bereit, die ein Rutschvergnügen in unterschiedlichen Schnelligkeitsvarianten bieten. Eine davon ist mit so genannten Slideboards ausgerüstet, auf denen man mit einer hohen Geschwindigkeit, gleitend auf dem Wasserfilm der Rutsche, in die Tiefe rauscht. Innerhalb der Rutsche überraschen wechselnde Lichteffekte und Musikeinspielungen den rutschenden Besucher. Auf einem Abenteuerpfad läuft man über den großen Kinderpool, die künstlichen Palmen und Wasserkanonen hinweg und fühlt sich wie in den Baumkronen eines Dschungels.

MSC Seaview zwei der vier Wasserrutschen

Foto: MSC Seaview zwei der vier Wasserrutschen

Viele Bereiche auf Deck 19 nicht für alle Gäste nutzbar

Es schließt sich ein weitläufiges Sonnendeck an, welches jedoch nur auf der Steuerbordseite für alle Kreuzfahrtgäste zugänglich ist. Und das auch nicht komplett. Das vordere Drittel ist nämlich den Gästen des MSC Yacht Club vorbehalten und auf der Backbordseite befindet sich darüber hinaus der Aurea-Exklusivbereich für welchen man sich entsprechende Tickets kaufen kann. Nach entsprechender Sichtung des Top 19 Aurea-Bereiche sehe ich persönlich nur in der integrierten Aurea-Bar einen Mehrwert. Ansonsten gibt es, abgesehen von einem eigenen Whirlpool, keine gravierenden Unterschiede zu den allgemein zugänglichen Sonnendeckbereichen. Auf den MSC-Schiffen der Fantasia-Klasse liegt das Top 19 Deck oberhalb der anderen Deckflächen, das gefällt mir besser.

MSC TOP 19 Aurea-Exklusiv-Sonnendeck MSC Seaview

Foto: MSC Top 19 Aurea-Exklusiv-Sonnendeck MSC Seaview

Rundumsicht nur durch getönte Scheiben

Das MSC Yacht Club Sonnendeck ist dagegen mit einem separaten Pool, zwei Whirlpools, Relaxliegen und hochwertigen Sonneninseln ausgestattet. Wie ich bereits zu Beginn festgestellt habe, fehlen mir persönlich freie Aussichtsmöglichkeiten in Fahrtrichtung, die es auf anderen Kreuzfahrtschiffen durchaus gibt. Eine Rundumsicht ist nur durch getönte, sehr hohe Glasscheiben möglich. Wer beim Einlaufen in einen Hafen mal ein Foto machen möchte, hat dazu hier keine Möglichkeit. Das finde ich persönlich sehr schade, bedenkt man doch wie exklusiv dieser Bereich ist.

MSC Seaview Yacht Club Pool

Foto: MSC Seaview Yacht Club Pool

Der MSC Yacht Club

MSC Kreuzfahrten bietet mit dem Yacht Club ein exklusives „Schiff im Schiff“ - Konzept und verbindet, eigenen Aussagen nach, das Gefühl einer eigenen Privatyacht mit dem umfangreichen Angebot eines Kreuzfahrtschiffes. Luxuriöse Suiten und exklusive Serviceleistungen gehören zu den Privilegien der MSC Yacht Club Gäste. An der Concierge-Rezeption, die rund um die Uhr geöffnet hat, werden die Wünsche der Gäste umgehend erfüllt. Ein Butler-Service steht ebenfalls Tag und Nacht bereit. Als Gast des MSC Yacht Clubs erhält man freien Zutritt ins Spa, wo ein eigener MSC Yacht Club Massage- und Behandlungsraum wartet. Um nur einige der Privilegien zu nennen.

Das nachfolgende Foto zeigt einen der schönsten Ausblicke auf der MSC Seaview, wenn man vom hinteren Schiffsbereich absieht. Der Blick ist allerdings nur für die Besucher des Aurea-Sonnendecks bzw. die Yacht Club Gäste, welche dort ebenfalls Zutritt haben, zu genießen. Sofern diese auf einer Sonnenliege stehend, einen langen Hals machen.

MSC Seaview Aurea Spa Top 19 Ausblick

Foto: MSC Seaview Aurea Spa Top 19 Ausblick

Das Gefühl von Freiheit

Meine offene Kritik einer Komplettverglasung hat schon das eine oder andere Kreuzfahrtschiff „getroffen“. Für mich zählt ein freier Meerblick aber maßgeblich zu einer Kreuzfahrt dazu. Sich den Wind um die Nase wehen lassen und dabei auf das Meer schauen oder beim Einlaufen in einen Hafen dem Treiben an Land zuzusehen, vermittelt mir ein gewisses Gefühl von Freiheit und Urlaub. Ich mag nicht hinter einer Vollverglasung „eingesperrt“ sein.

  • Deck 20 MSC Seaview

Auf dem obersten Deck der MSC Seaview liegen die Sports Arena und der Adventure Trail sowie der „Auslauf“ der Zip Line.

Mein Fazit – ein gutes Konzept mit Potential zur Perfektionierung

Sicherlich könnte man noch weitere Details des neuen Schiffes von MSC Kreuzfahrten aufführen, aber letztendlich ist es wie immer - die Meinungen, Geschmäcker und Erwartungen sind unterschiedlich, so dass jeder dieses Schiff einmal selbst auf einer Kreuzfahrt erleben sollte.

MSC Seaview Yacht Club Sonnendeck am Abend

Foto: MSC Seaview Yacht Club Sonnendeck am Abend

Mir gefällt die MSC Seaview insgesamt gut. Besonders das moderne, italienische Innendesign sticht aus der Masse hervor. Die Features an Bord sind toll, wenn auch nicht immer neu oder einzigartig. Aus meiner Sicht muss aber nicht laufend ein neuer Superlativ her, damit ein Kreuzfahrtschiff interessant ist. Für eine 7-Tägige Mittelmeerkreuzfahrt ist die MSC Seaview durchaus eine interessante Alternative zu anderen Kreuzfahrtschiffen.

Preis-/Leistung hervorragend

Was das Essen in den Hauptrestaurants und am Buffet betrifft, so stimmt hier das Preis-/Leistungsverhältnis absolut. Wenn ich einen 3-Sterne-Preis bezahle, dann darf ich kein 5-Sterne-Essen erwarten. Aus dieser Sicht betrachtet, gibt es keinerlei Kritik hinsichtlich Auswahl, Variationen und Qualität.

Die Schiffsdaten der MSC Seaview in der Zusammenfassung: 153.516 BRZ, 20 Decks, 5.331 Passagiere (Doppelbelegung), 323 m Länge, 41 m Breite, 1.413 Besatzungsmitglieder

  • Die gesamte Bildergalerie der MSC Seaview finden Sie >>hier<<:
  • Alle Kabinenfotos der MSC Seaview finden Sie >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der MSC Seaview können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

MS Rousse Prestige: Neues Flusskreuzfahrtschiff für Plantours Kreuzfahrten ab 2019

Autor: Oliver Asmussen am 21.01.2018

Ab März 2019 wird das Flusskreuzfahrtschiff Rousse Prestige für Plantours Kreuzfahrten europaweit zum Einsatz kommen.

Flusskreuzfahrten boomen und erfreuen sich einer immer größeren Beliebtheit. Aus diesem Grunde wird Plantours Kreuzfahrten zu Saisonbeginn 2019 das Angebot an Flusskreuzfahrten mit der Rousse Prestige um ein Schiff erweitern.

Rousse Prestige Plantours Kreuzfahrten NEU

Europaweiter Einsatz geplant

Das verkündet das Bremer Unternehmen in seiner aktuellsten Ausgabe „Meine Hamburg“, die Kreuzfahrtzeitung der MS Hamburg. Derzeit fährt die Rousse Prestige noch für Phoenix Reisen überwiegend auf der Donau, wechselt dann aber frisch renoviert und mit neuen, französischen Balkonen im Frühjahr 2019 zu Plantours Kreuzfahrten. Nach dem Umbau und der Renovierung hat das Flusskreuzfahrtschiff einen ähnlichen Standard wie die beliebte Elegant Lady, die in der Plantours-Flotte bleiben wird. Der Chartervertrag für die Rousse Prestige läuft vorerst fünf Jahre, die erste Reise mit gelber Plantours Bauchbinde beginnt im März 2019 auf der Donau. Später sind Flusskreuzfahrten auf dem Rhein in Richtung Belgien und den Niederlanden sowie bis Basel geplant, bevor es zurück auf die Donau geht.

Französische Balkone und Renovierung

Nach dem Hissen der Plantours-Flagge finden auf den insgesamt drei Kabinen-Decks der Rousse Prestige bis zu 157 Passagiere in 78 renovierten Kabinen Platz. Von diesen Kabinen werden 48 über einen französischen Balkon verfügen. Nicht nur der Wohnbereich wird renoviert, auch die Bäder erstrahlen nach Abschluss aller Arbeiten in neuem Glanz. Alle Kabinen werden darüber hinaus mit Hotelbetten ausgestattet. Das Flusskreuzfahrtschiff bietet den Reisegästen eine große Panorama-Lounge, eine maritime Bar sowie ein gemütliches Panorama-Restaurant.

Technische Daten Rousse Prestige:

  • Länge: 110m
  • Breite: 11,40m
  • Tiefgang: 1,6m
  • Reederei: Dunav Tours
  • Flagge: Bulgarien
  • Passagiere: maximal 157
  • Decks: 3 Kabinendecks plus Sonnendeck

Bekanntgabe der Routen auf der ITB

Die Routen der Rousse Prestige werden Anfang März im Rahmen der ITB bekannt gegeben, der Katalog erscheint dann etwas später, im Sommer 2018.

Schon vor der Renovierung macht die Rousse Prestige einen maritimen, sehr gepflegten und komfortablen Eindruck. Hier gibt es einige Eindrücke von Bord aus dem Jahr 2016 >>Link<<.

Elegant Lady zu Saisonbeginn 2018 vollständig renoviert

Das bei Plantours Kreuzfahrten seit 2014 fahrende Flusskreuzfahrtschiff Elegant Lady wird übrigens zu Beginn der Saison 2018 mit frisch renovierten, öffentlichen Räumen die Gäste empfangen. Bereits im letzten Winter wurden alle Kabinen renoviert und teilweise mit französischen Balkonen ausgestattet.

Kuba Kreuzfahrten – viele Routen, viele Möglichkeiten

Autor: Oliver Asmussen am 13.01.2018

Kuba Kreuzfahrten werden inzwischen von vielen Reedereien angeboten, doch die Angebote und Routen unterscheiden sich in der Regel stark.

Viele Reedereien, nationale wie internationale, haben Kuba Kreuzfahrten oder Kreuzfahrten rund um Kuba im Programm. Ein Großteil der Schiffe läuft dann die Hauptstadt Havanna oder einen der beiden Häfen im Süden an – Cienfuegos bzw. alternativ Santiago de Cuba. Wir haben einige Beispiele an Kuba Kreuzfahrten herausgesucht, die sich voneinander unterscheiden und für den deutschsprachigen Markt besonders interessant sind. Unser Augenmerkt gilt dabei in erster Linie der Routenführung. Welche Variante die beste ist und wie viele Häfen auf Kuba persönlich entdeckt werden sollen, muss jeder Reisende am Ende selbst entscheiden. Unsere Reihenfolge stellt dabei keine Bewertung der Angebote dar.

Mit der Celestyal Crystal in 7 Tagen rund um Kuba

Während einer 7-tägigen Kreuzfahrt rund um Kuba ab/bis Havanna werden die Häfen Cienfuegos, Montego Bay und Santiago de Cuba angelaufen. Neben Havanna beinhaltet diese 7-Tage Route 2 Häfen auf Kuba und einen auf der Nachbarinsel Jamaika. Die Kuba-Saison 2017/2018 endet bei Celestyal Cruises vorerst im Februar 2018, ein neues Programm wird voraussichtlich im April dieses Jahres erscheinen.

Schiffsdaten Celestyal Crystal:
Baujahr 1990
BRZ: 25.611
Passagiere (Doppelbelegung) 960
Länge: 162m

Die Kreuzfahrt beinhaltet z.B. keine Anreise, dafür aber 2 Halbtagesausflüge, das Serviceentgelt an Bord sowie eine All-Inclusive-Verpflegung und ist ab 924,- EUR p.P. ab/bis Havanna buchbar. Günstiger geht es ab 874,- EUR p.P. ab/bis Montego Bay. Eine weitere alternative sind 14-tägige Reisen inkl. Flug und inkl. 4-Sterne Badehotel (7 Nächte) ab 3.248,- EUR p.P. Die Kuba-Saison 2017/2018 endet lt. Homepage der Reederei im Februar 2018.

Strassenszene in Havanna während Kuba Kreuzfahrt

14 Tage Kuba Kreuzfahrt mit der MS Berlin

FTI Cruises bietet mit ihrer MS Berlin zwei Kuba Kreuzfahrten an, die in einer „Schmetterlingsroute“ gefahren werden.  Beide Kuba Kreuzfahrten beginnen und enden in der Hauptstadt Havanna. Route 1 führt nach Georgetown, Montego Bay und Santiago de Cuba. Route 2 beinhaltet die Destinationen Playa del Carmen, Costa Maya und Belize. In der aktuellen Saison steht auf dieser Route noch die Badedestination Maria la Gorda sowie Cienfuegos als weiterer Hafen auf Kuba im Routenplan, diese Ziele entfallen in der nächsten Saison 2018/2019. Insgesamt wird neben Havanna auf beiden Routen 1 Hafen auf Kuba angelaufen. Die Liegezeiten in Havanna sind dafür relativ lang.

Schiffsdaten MS Berlin:
Baujahr 1980
BRZ: 9.570
Passagiere (Doppelbelegung) 412
Länge: 142

11 Tage 6 Anlaufhäfen – rund im Kuba mit der MS Hamburg

Plantours Kreuzfahrten bietet mit der MS Hamburg ebenfalls Kuba Kreuzfahrten bzw. Kreuzfahrten rund um Kuba an. Die MS Hamburg startet dabei immer in der Hauptstadt Havanna und steuert Maria la Gorda (alternativ Punta Frances), das Strandparadies Cayo Largo, Cienfuegos, Santiago de Cuba, den kleinen Hafen Antilla sowie Montego Bay auf Jamaika an. Neben Havanna sind es also 5 weitere Häfen auf Kuba. Ein besonderes Highlight ist das Strandparadies Cayo Largo.

Beispiel Routenkarte MS Hamburg Kuba intensiv

Schiffsdaten MS Hamburg:
Baujahr 1997
BRZ: 15.000
Passagiere (Doppelbelegung) 400
Länge: 144

Kuba – jetzt oder nie!

Da sich mit steigender Touristenzahl die Infrastruktur und somit auch das typische Straßenbild in Kuba vermutlich langfristig verändert, empfiehlt es sich, solche Kuba Kreuzfahrten in naher Zukunft zu unternehmen. Je intensiver der Besucher in das Land eintaucht und je mehr Eindrücke bei einer Kreuzfahrt rund um Kuba mitgenommen werden können, umso größer ist das Kuba Erlebnis aus unserer Sicht. Bislang ist Kuba ein extrem sicheres Reiseland, in dem auch bei Dunkelheit der Gang durch entlegene Straßen nicht zum Himmelfahrtskommando wird. Wenn mit dem Tourismus das Geld ins Land gespült wird, gläserne Shoppingmalls, Fastfood-Ketten, große Hotels und Souvenirläden in größerer Anzahl eröffnen und statt blank polierter Chevrolet Bell Air nur noch moderne Neuwagen durch die Straßen fahren, dann wird Kuba ein Reiseziel wie jedes andere in der Karibik werden.

Schon Kolumbus sagte über Kuba „Das schönste Land, das ein Menschen Auge jemals sah!“ Dieser Satz wird gerne von Tourismusindustrie genutzt und taucht oft in Artikeln, Prospekten und Katalogen auf. Ganz so sehr festzurren möchten wir unsere Aussage allerdings nicht, denn es gibt durchaus viele weitere, extrem schöne Regionen und Länder auf der Welt. Dennoch ist Kuba und insbesondere Havanna definitiv einzigartig!

Gebühr für Touristenkarte bei Kuba Kreuzfahrten

Für alle Kreuzfahrten ab/bis Kuba werden derzeit p.P. 25,- EUR für die Touristenkarte berechnet. Diese Gebühr wird nach jeder Ausreise erneut erhoben, in der Regel pro Kreuzfahrt und pro Reisegast 2 Mal! Die Beträge für die Touristenkarte sind meist auf dem Bordkonto aufgeführt und im Anschluss der Kuba Kreuzfahrt über die Bordrechnung zu begleichen. Wie genau die organisatorische Abwicklung erfolgt und wo die Touristenkarte ausgehändigt wird, hängt von der jeweiligen Reederei ab. Zu Beginn einer Kuba Kreuzfahrt liegt sie meist den Reiseunterlagen bei.

Strandparadies Cayo Largo Kuba Kreuzfahrt

Reisepreise: Die Reisepreise variieren je nach Saison, Kabinenkategorie und Leistungspaketen (cruise only/inkl. An.-/Abreise) sowie Vor- und Nachprogrammen sehr stark.

  • Bildergalerien zu einer Kuba Kreuzfahrt mit der MS Hamburg <<hier>>

Alle Kuba Kreuzfahrten können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535. Gerne beraten wie Sie unverbindlich und kostenfrei.

Schiffsportrait der Costa Magica von Costa Kreuzfahrten

Autor: Oliver Asmussen am 22.11.2017

Inspiriert von italienischen Orten und Malern

An Bord der 272m langen und 102.587 BRZ großen Costa Magica von Costa Kreuzfahrten lässt man sich inspirieren von bekannten, italienischen Orten und Malern. Sie sind in allen Räumen bzw. auf allen Decks der Themenschwerpunkt für dieses im Jahr 2004 in Dienst gestellte Kreuzfahrtschiff.

Insgesamt verfügt die Costa Magica über 1.358 Kabinen, davon 464 mit privatem Balkon. Es gibt 857 Aussenkabinen (davon 58 Suiten) und 501 Innenkabinen. Die Costa Magica  kann maximal 3.470 Passagiere befördern (inkl. Oberbetten), bei Doppelbelegung sind es bis zu 2.702 Passagiere.

Costa Magica auf dem Nordseekanal bei Amsterdam

Foto: Costa Magica auf dem Nordseekanal bei Amsterdam

Deck 3 Raffaello Costa Magica

Schon beim Betreten der Costa Magica auf Deck 3 fällt auf, das Schiff gehört zweifelsfrei in die Flotte von Costa Kreuzfahrten. Wir sind aber dennoch überrascht, denn es empfangen uns im Atrium keine Costa typischen, extrem bunten und poppigen Farben in Kombination mit amerikanischem Plastikdekor. Die Elemente machen einen geschmackvollen Eindruck und sorgen für eine angenehme Atmosphäre. Die große Bar Italia Magica lädt die Gäste zu unterhaltsamen Stunden mit Live-Musik ein.

Da der Schwerpunkt bzw. das Designthema auf der Costa Magica verschiedene, italienische Orte sind, wurden alle Restaurants und Bars nach solchen benannt. Aufgrund gestalterischer Merkmale haben alle öffentlichen Räume zusätzlich ihr ganz eigenes Gesicht erhalten. Im Atrium dominiert die Farbe Gold, was einen palastartigen Charakter vermittelt. Mehr als 5.500 Kunstwerke sind über das gesamte Schiff verteilt. Panoramaaufzüge verbinden Deck 3-11 miteinander.

Atrio Italia Magica auf der Costa Magica

Foto: Atrio Italia Magica auf der Costa Magica

Wir beginnen unseren Rundgang auf Deck 3 und schauen uns zunächst die Außenpromenade an. Längst nicht alle Kreuzfahrtschiffe dieses Baujahrs verfügen über eine solche Freifläche. Die Promenade ist aufgeräumt und weitläufig, allerdings nicht komplett umlaufend. Der Echtholzbelag sorgt für ein maritimes Erscheinungsbild, wird aber auf neueren Kreuzfahrtschiffen kaum noch verbaut.

Im Bug der Costa Magica liegt das sich über drei Decks erstreckende Teatro Urbino mit insgesamt 1.372 Sitzplätzen. Im Teatro Urbino finden allabendlich großartige Shows und andere künstlerische Darbietungen statt. Die Aufführungen laufen passend zu den beiden Tischzeiten in den Hauptrestaurants zwei Mal pro Abend.

Das Ristorante Portofino stellt eines der beiden Hauptrestaurants an Bord dar, erstreckt sich über 2 Ebenen, die mit einer Treppe verbunden sind. Im Portofino speisen maximal 660 Gäste. Thematisch widmet es sich den beeindruckenden Stimmungen des ligurischen Hafenorts, der auf großen Fotodrucken an den Wänden bewundert werden kann.

Ristorante Portofino Costa Magica

Foto: Ristorante Portofino Costa Magica

Ganz im Heck auf Deck 3 befindet sich das zweite Hauptrestaurant, das Ristorante Costa Smeralda, mit insgesamt 1.092 Plätzen auf zwei Ebenen. Das Restaurant ist nicht auf direktem Wege vom Ristorante Portofino aus zu erreichen, da zwischen den Restaurants die große Küche liegt. Daraus ergibt sich der Vorteil, dass abends die Passagierströme voneinander getrennt werden. Beide Restaurants zeigen sich in hellem, freundlichem Design, mit einem leichten Hang in Richtung buntem Dekor. Übrigens bieten die Restaurants trotz ihrer Größe auch kleine Tische sowie ruhigere Bereiche abseits vom offenen Hauptbereich in der Restaurantmitte.

Ristorante Costa Smeralda Costa Magica

Foto: Ristorante Costa Smeralda Costa Magica

Beeindruckend ist das große Kunstwerk „Tra Memoria e Visione“ vom Künstler Bruno Lucchi am Eingang zum Restaurant Costa Smeralda.

Deck 4 Michelangelo Costa Magica

Wir nutzen die Verbindungstreppe innerhalb des Ristorante Costa Smeralda und verlassen es durch das dreistöckiges Atrium Costa Smeralda auf Deck 4.

Auf der Steuerbordseite liegt der Internet Corner, der etwas dunkel und verwaist daher kommt. Da aber überall auf dem Schiff WLAN zur Verfügung steht und die meisten Gäste ohnehin über eigene Mobilgeräte Kontakt zur Außenwelt aufnehmen, dürfte damit die Unattraktivität begründet sein. Insgesamt stehen 11 PC-Plätze zur Verfügung.

Zur Backbordseite, also genau gegenüber dem Internet Corner, geht es deutlich lebhafter und stimmungsvoller zu. Nämlich in der Disco Grado. In diesem stylisch eingerichteten Nachtclub können Partyfreunde bis in den frühen Morgen den aktuellen Charthits folgen und nebenbei den Durst an einer in der Disco integrierten Bar stillen. Maximal finden 65 Personen auf 2 Ebenen dort Platz.

Disco Grado Costa Magica

Foto: Disco Grado Costa Magica

Wir laufen weiter in Richtung Bug, lassen eine Kapelle (katholisch) linksseitig liegen, durchqueren die obere Ebene des Ristorante Portofino und stehen wieder im Atrium der Costa Magica. Hier liegt auf der Backbordseite ein großer Foto-Shop. Auf der Steuerbordseite kann man sich in der Bibliothek Bressanone einen Schmöker oder andere Leselektüre ausleihen. Um auf Deck 5 zu gelangen, nutzen wir das vordere Treppenhaus. Das im Bug gelegene Teatro Urbino haben wir uns bereits angeschaut.

Deck 5 Tivoli Costa Magica

Im Bereich des Atriums kommen Shoppingfreunde auf ihre Kosten, denn auch auf der Costa Magica darf ein großer Einkaufsbereich nicht fehlen. Die Geschäfte reihen sich einmal komplett um das Atrium auf Deck 5 herum, daneben liegen ein Karten-Spielzimmer zur Steuerbord- und der Rauchersalon L´Aquila zur Backbordseite. An dieser Stelle lohnt ein Blick ins Atrium hinunter.

Nach dem Durchstreifen der Shops empfiehlt sich ein Besuch in der größten Bar an Bord, der Grand Bar Salento. Maximal 256 Reisegäste treffen  sich hier zu unterhaltsamen und stilvollen Abenden. Von der Klassik inspiriert, empfängt die Hauptbar ihre Gäste in der golden strahlenden Atmosphäre eines Palastes früherer Zeiten. Die Bar ist der ideale Ort für Livemusik und ausgezeichnete Cocktails.

Gran Bar Salento Costa Magica

Foto: Gran Bar Salento Costa Magica

Im Ostia Antica kommen Spielfreunde an diversen „Daddelautomaten“ auf ihre Kosten. Ein großes Spielcasino mit Spieltischen und Glücksspielautomaten fehlt natürlich auch nicht, das Casino Sicilia.

Etwas gediegener geht es in der Piano Bar Capo Colonna zu. Hinter dem klangvollen Namen verbirgt sich eine kleine Tanzbar mit 77 Plätzen. Der gegenüber liegende Ballsaal Spoleto kommt da mit seinen blauen Stühlen und einer schwarzen Spiegeldecke schon etwas auffälliger daher. Bei seiner charakteristischen Gestaltung mit Skulpturen und Tänzern stand das Spoleto Festival Pate.

Sala Ballo Spoleto Costa Magica

Foto: Sala ballo Spoleto Costa Magica

Deutlich größer, ja beinahe prunkvoll und palastartig, ist der Salon Capri mit seinen 448 Plätzen, der sich abends zu einem der Haupttreffpunkte auf der Costa Magica entpuppt. Hier wird ein großes  Entertainment sowie Live-Musik geboten. So glitzernd wie die abendlichen Shows ist auch das Ambiente im Salon Capri. Die Farbwahl der Tische hätte für unseren Geschmack etwas dezenter ausfallen können.

Salone Capri Costa Magica

Foto: Salone Capri Costa Magica

Die Decks 6-8 sind reine Kabinendecks.

Deck 9 Giotto Costa Magica

Angekommen auf Deck 9 fällt sofort der mit einem Magrodome Glasdach überspannte Heckpool ins Auge, das Lido Positano. Durch die Überdachung wirkt der gesamte Heckbereich voller und weniger großzügig als zum Beispiel auf der neueren Costa Favolosa. Der Vorteil liegt natürlich dennoch auf der Hand, denn die Costa Magica ist für den Einsatz in kühleren Fahrtgebieten bestens gerüstet. Das Glasdach über dem Lido Positano mit seinem Pool und zwei Whirlpools lässt sich komplett öffnen. Komplettiert wird das Angebot hier durch die Bar Lido Positano.

Lido Positano Costa Magica

Foto: Lido Positano Costa Magica

Wir gehen weiter in Richtung Buffetrestaurant, dem großen Ristorante Bellagio mit seinen insgesamt 1.004 Plätzen. Das Buffet Restaurant hat alternativ zu den Servicerestaurants morgens, mittags und abends geöffnet. Integriert sind eine Pizzeria und Burger Bar. Die Qualität der angebotenen Speisen ist durchweg als gut zu bezeichnen, wenngleich wir auch nur hier und da Kostproben nehmen. Die Auswahl überzeugt ebenfalls sowohl an der Salatbar als auch am warmen und kalten Buffet. Vegetarier finden eine entsprechende Buffetinsel. Das Buffetrestaurant wurde in seiner Aufteilung beim Werftaufenthalt im November 2017 umgestaltet.

Sehr einladend und weitläufig ist der offene Pool Lido Maratea samt Wasserrutsche und Bar. Zahlreiche Tische und Stühle vergrößern zu Stoßzeiten die Sitzkapazität des Buffet Restaurants.

Lido Maratea Poolbereich Costa Magica

Foto: Lido Maratea Poolbereich Costa Magica

Deck 10 Tiziano Costa Magica

Auf Deck 10 beginnen wir mit der Galerie oberhalb des Lido Pools, auf der zahlreiche Sonnenliegen verfügbar sind. Außerdem liegt hier die mittlere Ebene des Ristorante Bellagio. Der restliche Deckbereich ist als Sonnendeck konzipiert. Wer seine Ruhe sucht, findet entsprechende Rückzugsmöglichkeiten.

Deck 11 Tiepolo Costa Magica

Ein Deck höher, auf Deck 11, liegt das kosten- und reservierungspflichtige Clubrestaurant Vicenza, welches den perfekten Rahmen für ein stilvolles Dinner bietet. Die herausragende Qualität der ausgewählten und zur Zubereitung der Speisen verwendeten Zutaten, sowie die erfahrenen Hände und die Genialität der Köche, machen das Abendessen zu einem besonderen Erlebnis.

Sala Vicenza lobster and grill lounge Costa Magica

Foto: Sala Vincenza Lobster and Grill Lounge Costa Magica

Der vordere Bereich der Costa Magica ist ganz dem Körper, Geist und der Seele gewidmet, denn hier liegt das 1.300m² große Spa- und Fitnessareal. Dieser wurde im Rahmen eines Werftaufenthalts im November 2017 renoviert.

Deck 12 Mantegna Costa Magica

Auf Deck 12 kommen die kleinsten Reisegäste im Squok Club voll auf ihre Kosten.

Es gibt drei Clubs für die verschiedenen Altersstufen mit entsprechenden Angeboten

6 Monate bis 3 Jahre:

  • Priorität bei der Einschiffung (unter drei Jahren)
  • Wiegen, Kinderbetten, Badewannen, Kindersitze, Flaschenwärmer sind an Bord erhältlich
  • Zubereitung von Breien oder speziellen Babyessen im Restaurant (auf Anfrage erhältlich)

Squok Club von 3- 11 Jahre:

  • Schnitzeljagd und Spiele im Pool
  • Kostümumzüge, Lernspiele und Sportturniere
  • Themenabendessen und Mottopartys
  • Karaoke und Kindertanz (Baby Dance).

Teen Zone von 12-17 Jahre:

  • Tanzstunden, Sportturniere und Spiele im Pool
  • Themenabendessen
  • Poolpartys und Spiele in der Diskothek.

Das Angebot ist natürlich weit größer und abhängig von der Anzahl an Kindern an Bord.

Squok Club Costa Magica

Foto: Squok Club Costa Magica

Hinter dem Schornstein der Costa Magica liegen ein Mehrzweck-Sportplatz sowie auch der Jogging.-Parcours.

Deck 14 Costa Magica

Auf Deck 14 befindet sich der Zugang zur Wasserrutsche.

Damit endet unser heutiger Rundgang über die Decks der Costa Magica.

Unser Fazit

Die Costa Magica ist insgesamt ein empfehlenswertes und ansprechendes Kreuzfahrtschiff, der allgemeine Schiffszustand ist grundsätzlich als sehr gut zu bezeichnen. Im Vergleich zu den neueren Schiffen sieht man ihr das Alter insofern an, als dass das Bordangebot deutlich ausgedünnter ist. Es fehlen bestimmte Bars, Spezialitätenrestaurants und der Spa-Bereich ist erheblich kleiner. Letzterer wurde beim Werftaufenthalt im November 2017 umfassend renoviert. Sehr schön sind die offenen und weitläufigen Decks, nirgendwo versperren getönte Glasscheiben den Blick auf das Meer. Das Design an Bord ist in der Endsumme etwas farbenfroher und auffälliger als zum Beispiel auf der Costa Favolosa. Trotzdem wirkt die Costa Magica nicht kitschig und die Farben nicht aufdringlich. Die terrassenförmige Anordnung der Deckflächen im Poolbereich, zwischen Signalmast und Schornstein, schafft zwar kleinere Liegebereiche, vermittelt gleichzeitig aber den Eindruck einer Arena. Nicht jeder mag es, „unter Beobachtung“ zu stehen, bzw. zu liegen. Das ist letztendlich aber eher ein subjektives Gefühl. Das Essen an Bord ist von guter Qualität.

Zum Zeitpunkt unseres Besuchs standen keine Kabinen zur Besichtigung zur Verfügung.

Wasserrutsche, Sonnendecks und Poolblick Costa Magica

Foto: Wasserrutsche, Sonnendecks und Poolblick Costa Magica

Alle Kreuzfahrten mit der Costa Magica können bei uns direkt gebucht werden. Senden Sie uns eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

An Bord: Schiffsportrait, Bilder und Eindrücke der Columbus von TransOcean Kreuzfahrten

Autor: Oliver Asmussen am 02.08.2017

Als in den 80er Jahren der große Bauboom begann

Vom Stapel gelaufen ist die MS Columbus 1988 als Sitmar FairMajesty. Sie war das ehrgeizige Neubauprojekt für die seinerzeit sehr bekannte Sitmar Reederei, welche in direkter Konkurrenz zur Carnival Corporation und Royal Caribbean Cruise Line stand. Ein weiterer Mitbewerber war die Reederei P&O, welche der Sitmar Line 1984 mit dem 45.000 BRZ-Neubau Royal Princess (die heutige Artania) die Krone des innovativsten Schiffsneubaus abgejagt hatte. Im Gegensatz zum Sitmar Turbinenschiff-Neubau Fairsky aus selbigem Jahr, war die Royal Princess von P&O Princess Cruises ihrer Zeit um viele Jahre voraus, was die Tatsache belegt, dass die 46.000 BRZ große Fairsky im Jahr 2013 nach 29 Jahren Dienstzeit abgewrackt wurde. Carnival und RCCL planten unlängst ihre Megaliner mit rund 70.000 BRZ, Sitmar hingegen verhandelte noch mit der italienischen Fincantieri-Werft über den Bau von zwei ebenfalls mit 70.000 BRZ vermessenen Kreuzfahrtschiffen. Diese Verhandlungen zogen sich hin und so gab Sitmar-Firmeninhaber Boris Vlasov auf der französischen Werft Chantiers de l´Atlantique den Kreuzfahrtschiff-Neubau Sitmar FairMajesty in Auftrag, für ein zweites Schiff gab es eine Option. Durch den plötzlichen Tod von Boris Vlasov 1987 geriet die Sitmar Line kurz darauf in Schieflage und die britische P&O nutzte die Gelegenheit, mit einem Schlag ihren damaligen Rückstand zu Carnival und RCCL wett zu machen. Sie kaufte die Sitmar Line und erwarb somit auch gleich drei Kreuzfahrtschiff-Neubauten, die vor der unmittelbaren Fertigstellung standen bzw. bereits im Bau waren. Eines davon war der als Sitmar FairMajesty geplante Neubau aus Frankreich, welcher schließlich als Star Princess im Jahr 1989 seine Jungfernreise antrat. Mit 63.786 BRZ zählte die Star Princess bei Indienststellung zu den absolut größten Kreuzfahrtschiffen seinerzeit und punktete darüber hinaus mit einem besonders großzügigen Platzangebot an Bord.

MS Columbus bei ihrem Erstanlauf in Warnemünde

Foto:  MS Columbus bei ihrem Erstanlauf in Warnemünde   

Hervorragend geeignet für weltweite Kreuzfahrten

Das Kreuzfahrtschiff Star Princess wurde nach der Zeit bei P&O Princess unter den Namen Arcadia, Ocean Village sowie Pacific Pearl bekannt und erhielt am 08. Juni 2017 schließlich den traditionsreichen Namen Columbus. Die Columbus ist 245m lang und beherbergt maximal 1.400 Passagiere in 775 Kabinen. Das Kreuzfahrtschiff verfügt über 64 Balkon-Suiten, rund 80% aller Kabinen sind Außenkabinen. Von den insgesamt 775 Kabinen unterschiedlicher Kategorien sind 150 zur Einzelnutzung vorgesehen, ursprünglich war die Columbus für maximal 1.800 Passagiere ausgelegt. Umfangreich renoviert wurde die Columbus in den Jahren 2010, 2015 sowie zuletzt im Frühjahr 2017, bevor sie für Cruise & Maritime Voyages bzw. TransOcean Kreuzfahrten ihre erste Reise unternommen hat. Nach 28 Dienstjahren zählt die Columbus noch lange nicht zum „alten Eisen“, rangiert aber heute in der Liste der größten Kreuzfahrtschiffe der Welt auf den untersten Rängen. Die Columbus ist ein mittelgroßes Kreuzfahrtschiff und eignet sich daher hervorragend für den Einsatz weltweiter Kreuzfahrten.

Am 26. Juli 2017 lief die Columbus mit Warnemünde den ersten Deutschen Hafen an. Wir haben die Gelegenheit genutzt und uns an Bord umgesehen.

Deck 02 Caribbean

Unser Rundgang beginnt auf Deck 02, dem Caribbean Deck, auf dem sich keine Kabinen befinden aber der recht große Spa-Bereich der Columbus untergebracht ist. Dieser war zum Zeitpunkt unseres Besuches relativ stark frequentiert, so dass wir vom Fitness Center und den Massageräumen keine Fotos machen konnten. Das Fitness Center ist mit modernen Geräten ausgestattet und erfüllt seinen Zweck, denn einen Meerblick wie auf anderen Kreuzfahrtschiffen darf man hier nicht erwarten. Der Hair & Beauty Salon ist modern eingerichtet und zeigt sich in einem ansprechenden Design.

Hair and Beauty Salon MS Columbus

Foto: Hair and Beauty Salon MS Columbus

Deck 05 Reception

Auf dem Reception Deck befinden sich Außenkabinen der Kategorie 6, Innenkabinen der Kategorie 1, ein kleines Casino sowie ein wunderschönes, großzügiges Atrium. Das Casino ist eine Kombination aus Club Lounge, Bar und Casino und auf den ersten Blick gar nicht als solches erkennbar. Unter weichen Schutzdecken befinden sich Roulette-, Black Jack- und Pokertische. An den Seiten sind insgesamt 25 Spielautomaten installiert.

Beeindruckend schön und großzügig!

Das Atrium überrascht uns sehr, denn es könnte sich auch auf irgendeinem brandneuen Kreuzfahrtschiff befinden, welches gerade seine Jungfernfahrt angetreten hat. Wie immer ist es eine Frage des persönlichen Geschmacks aber ein Teppich in Beerentönen harmoniert aus unserer Sicht perfekt mit hellen Erdtönen und sehr viel Weiß. Ein schwarzer Flügel sowie dezent platzierte, liebevolle Dekorationsdetails runden das harmonische Bild ab und schaffen eine sehr angenehme Wohlfühlatmosphäre. Das Atrium erstreckt sich über insgesamt drei Decks, an der Decke sind zwei Seile bzw. lange Tücher befestigt, welche für faszinierende Luftakrobatik-Shows und Seilakrobatik genutzt werden können.

Atrium und Foyer MS Columbus

Foto:  Atrium und Foyer MS Columbus

An der Steuerbordseite können Gäste gleich ihre neue Kreuzfahrt an Bord buchen oder am Guest Service Counter sowie an der Rezeption rund um die Uhr einen freundlichen Mitarbeiter für alle Abläufe im Rahmen der Kreuzfahrt kontaktieren. An der Backbordseite finden wir einen eigenen Counter für Landausflüge, an dem zu bestimmten Öffnungszeiten erfahrene Scouts wertvolle Tipps und Informationen zu den bevorstehenden Exkursionen und Anlaufhäfen geben. Hemmingway´s lädt zu einem leckeren Stück Kuchen oder einer traditionellen Tasse Tee ein. Die Barkarte lässt kaum einen Wunsch offen, denn es gibt eine große Anzahl an Tee- und Kaffeespezialitäten, Gebäck und kleine Snacks, Fingerfood sowie auch Baguettes. Von den Plätzen im Hemmingway´s schaut man entweder entspannt auf das Meer hinaus oder beobachtet das Geschehen im Atrium. Insgesamt ist der komplette Bereich sehr schön und ansprechend angelegt.

Hemmingway´s Café MS Columbus

Foto: Hemmingway´s Cafe MS Columbus

Deck 06 Main Deck

Ein Großteil von Deck 06 ist mit Außenkabinen der Kategorien 7, 7S (Einzelbelegung) und Innenkabinen der Kategorie 2 belegt. Darüber hinaus befindet sich hier die mittlere Ebene des Atriums, auf der ausgewählte Shops und das wunderschöne Raffles Café untergebracht sind. Wir hatten hinter dem Namen Raffles eigentlich ein Restaurant oder Bistro vermutet, ähnlich wie es an Bord der Magellan zu finden ist. Auf der Columbus ist das Raffles aber eine elegante und gemütliche Bar bzw. ein Café. Aber ob nun Restaurant oder Café, uns gefällt diese Location sehr gut. Blaue Sitzmöbel, weiße Tische, helle Hölzer und ein Teppich mit Steinmuster sowie elegante Schirmlampen als Raumteiler sind eine wahre Freude für die Augen. Abends sorgt ein Pianospieler für das perfekte Kreuzfahrt-Ambiente und das Angebot auf der Barkarte überzeugt absolut. Raffles ist nicht nur ein idealer Ort um den Abend ausklingen zu lassen, sondern bietet sich auch für einen Aperitif an.

Raffles Bar und Café MS Columbus

Foto: Raffles Bar und Cafe MS Columbus

Die Kabinen an Bord

Beeindruckend ist die Anzahl an Kabinen für Einzelbelegung auf den unterschiedlichen Decks. So befinden sich zum Beispiel auf Deck 06 insgesamt 34 Kabinen der Kategorie 7S, die mit jeweils 17,5m² enorm groß ausfallen und keine schlechtere Lage haben als die Doppelkabinen der Kategorie 7, welche ebenfalls 17,5m² groß sind. Bis auf wenige Ausnahmen haben alle Kabinen, egal in welcher Kategorie auf welchem Deck, eine Standardgröße von 17,5m², was auch in der heutigen Zeit durchaus als großzügig zu bezeichnen ist. Die Deluxe Balkonkabinen sind mit 23,5m² noch ein ganzes Stück größer und wer noch mehr Platz zum Wohlfühlen braucht, der bezieht eine der insgesamt 36 Junior Suiten mit einer Größe von 34,5m². Alle Kabinen und Suiten sind mit modernen Flachbildfernsehern ausgestattet und renoviert. Die Einzelbetten sind in den meisten Kabinen als Doppelbetten arrangierbar. Da die Columbus komplett ausgebucht ist, gibt es keine Möglichkeit eine der Kabinen anzusehen.

Deck 07 Promenade

Auf Deck 07 finden sich im Bereich des Atriums weitere Shops sowie beidseitig des Schiffes die Photo & Video Gallery. Wie bei vielen Kreuzfahrtschiffen üblich, ist im Bugbereich das Theater bzw. eine Show Lounge zu finden. Auf der Columbus ist das die Palladium Show Lounge, der Haupttreffpunkt an Bord für das abendliche Unterhaltungsprogramm. Bei der letzten Großrenovierung wurde das Hauptaugenmerk auf die Erneuerung der Bühnentechnik gelegt, wodurch die Lounge zwar in einem klassischen Look daherkommt aber auf der Bühne moderne, bewegliche LED-Wandelemente installiert sind. Die Bühne ist im Verhältnis zur Gesamtgröße der Lounge sehr großzügig bemessen und reicht weit in den Sitzbereich der Gäste hinein. Dadurch stehen die Künstler quasi inmitten der Gäste und die können das Programm folglich hautnah erleben. Auf der oberen Ebene sorgt ein Orchester für die passende Musikuntermalung. Auf vielen neuen Kreuzfahrtschiffen fehlen Abstellmöglichkeiten für Getränke, die Columbus punktet hier im direkten Vergleich mit kleinen Cocktailtischen. Die Palladium Show Lounge gewinnt zwar keinen Designpreis und die Polster haben hier und da ihre besten Jahre hinter sich aber insgesamt braucht sie sich hinter den Theatern neuerer Kreuzfahrtschiffe nicht zu verstecken. In die Palladium Show Lounge integriert ist die Palladium Bar, sodass auch während bzw. zwischen den Darbietungen kein Gast auf seine Getränke verzichten muss. Auch das ist eine Annehmlichkeit, die es in der Branche auf vielen neuen Kreuzfahrtschiffen nicht mehr gibt.

Palladium Show Lounge MS Columbus

Foto: Palladium Show Lounge MS Columbus

Zwischen klassischem Oceanliner und Landhaus-Wintergarten

Im Außenbereich befindet sich eine große Teakpromenade, die zu einem Spaziergang einlädt. Die Connexions Bar ist so angelegt, dass sie auf einer Seite eine Art Innenpromenade bietet und so ein bisschen das Gefühl vermittelt, sich auf einem klassischen Oceanliner vergangener Tage zu befinden. Überall sind aber moderne Elemente eingeflossen und das ausgefeilte Beleuchtungskonzept unterstreicht das tolle Retro-Ambiente. Die Farben harmonieren, wie schon in anderen Bereichen an Bord, auf eine wunderbare Weise und vermitteln - in Kombination mit den Korbstühlen und Deckenleuchten im Ventilatordesign - einen Hauch von britischem Landhaus-Wintergarten. Die wellenförmig angelegte Bar verfügt über einen modernen Glastresen, gebürstetes Metall und türkisfarbene Keramikfliesen stehen im perfekten Einklang mit einem dunklen Laminatboden. Weißer Marmor, glitzernde Kronleuchter, eine kleine Tanzfläche, gemütliche Loungemöbel mit dicken Kissen und viele Dekorationsdetails sind weitere Merkmale der Connexions Bar. Auf der einen Seite sind Elemente alter Passagierdampfer zu finden und auf der anderen Seite ist die Bar ein chilliger Wintergarten. Wann wurde die Columbus gleich noch gebaut? Von altem Kreuzfahrtmuff ist hier definitiv nichts zu finden!

Connexions Lounge MS Columbus

Foto: Connexions Lounge MS Columbus

Klassisch britisch und dennoch modern

Wenige Schritte weiter befindet sich der Captain´s Club, welcher einen typisch britischen Pub darstellt. In den Deckplänen ist diese Location noch als Taverner´s Pub zu erkennen, an Bord allerdings mit Captain´s Club beschildert. Wie auch immer, die Liebe zum Detail zieht sich wie ein roter Faden durch das Schiff und auch wenn der Captain´s Club typisch britisches Pub-Ambiente versprüht, so ist er dennoch modern und keineswegs verstaubt. Dunkles Holzdekor und warme Lederpolster stehen unter einer weiß getünchten Decke, pfiffige Lichtinstallationen sorgen zusätzlich für einen modernen, freundlichen Touch. Auf der Barkarte stehen unzählige Biersorten und eine große Auswahl hochwertiger Spirituosen.

Captain´s Club MS Columbus

Foto: Captains Club MS Columbus

Das Staunen geht weiter, auch wenn das Waterfront Restaurant am Heck beim letzten Werftaufenthalt nicht komplett neu gestaltet und renoviert wurde. Das ist bereits vor einigen Jahren unter P&O-Flagge geschehen, als noch der Name Pacific Pearl am Bug stand. Eine Komplettrenovierung ist auch überhaupt nicht notwendig, denn wären wir nicht über den Renovierungszeitpunkt informiert worden, so hätten wir geglaubt in einem völlig neuen Restaurant zu stehen. Lediglich das Mobiliar wurde jüngst ersetzt und darüber hinaus sind die Teppiche ausgetauscht worden. Das Ergebnis ist ein wirklich gemütliches und elegantes Restaurant, in dem Beerentöne und warme Hölzer für Behaglichkeit sorgen. Bunte Glasskulpturen und Lichtinstallationen setzen dezente Farbtupfer.

The Waterfront Restaurant MS Columbus

Foto: The Waterfront Restaurant MS Columbus

Deck 08 Columbus

Im vorderen Schiffsbereich liegt die obere Ebene der Palladium Show Lounge, in der allabendlich ein hochwertiges Showprogramm dargeboten wird, sowie die Hampton´s Lounge und ein Internet Corner.

Hampton´s Lounge und Internet Corner MS Columbus

Foto: Hamptons Lounge und Internet Corner MS Columbus

Im hinteren Schiffsbereich befindet sich das erste von insgesamt sechs terrassenförmig angelegten Freidecks. Auf diesem sind zwei kleine Whirlpools installiert, umgeben von gemütlichen Sonnenliegen und einigen Loungemöbeln. An der Oasis Bar ist eine große Auswahl alkoholischer und nicht alkoholischer Getränke erhältlich.

Oasis Bar, sundeck, hot tubs MS Columbus Deck 08

Foto:  Oasis Bar, sundeck, hot tubs MS Columbus Deck 08

Auf Deck 09 und Deck 10 sind im Heckbereich weitere Sonnenterrassen zu finden, die zum Teil mit stilvollem Teak und zum Teil mit grünem Kunstrasen ausgelegt sind.

Sonnendecks MS Columbus Heckbereich

Foto: Sonnendecks MS Columbus Heckbereich

Deck 11 Navigator

Im vorderen Schiffsbereich befindet sich, etwas versteckt am Ende der Kabinengänge, das Crafters Studio. Dabei handelt es sich um einen Mehrzweckraum in dem Gesellschaftsspiele gespielt oder Vorträge gehalten werden können. Dieser Raum wird unseren Informationen nach derzeit aber nicht aktiv genutzt und macht auch einen recht verwaisten Eindruck. Die Aussicht auf den Bug ist allerdings sehr schön. Auf der Backbordseite am Heck der Columbus liegt der Mehrzweckraum Trumps & Aces, welcher als Spielzimmer für Gesellschaftsspiele genutzt wird. Ähnlich wie das Crafters Studio ist dieses Spielzimmer ein Raum, in dem man sich nicht wirklich gerne aufhält. Die Einrichtung wirkt zusammengewürfelt und hat die besten Tage zumindest farblich lange hinter sich, obwohl der Raum noch gar nicht lange existiert. Auf der Steuerbordseite kann in der Ship´s Library in erster Linie englischsprachige Lektüre ausgeliehen werden. Die schweren Ledersessel sorgen in Kombination mit üppigen Blumenarrangements, dunklen Wandvertäfelungen und Blümchenteppichmuster für einen typisch britischen Landhausstil. Bei einem Blick in alte Deckpläne wird die abgelegene Lage für die Schiffbücherei und das Spielzimmer klar, denn hier war früher ein Kinderbereich untergebracht. Diesen gibt es an Bord nicht mehr. Es ist natürlich immer schwierig neue Angebote zu schaffen, ohne dabei die Möglichkeit zu haben, Räumlichkeiten komplett versetzen zu können. Die Bücherei und das Spielzimmer haben jeweils einen direkten Zugang auf die Ocean Terrace am Heck der Columbus. Da bietet es sich an, mit einem schönen Buch in einer der zahlreichen Sonnenliegen zu verweilen.

Bücherei MS Columbus

Foto: Bücherei MS Columbus

Deck 12 Lido

Nicht mehr oft auf Kreuzfahrtschiffen zu finden sind große Freibereiche in Kombination mit einem großen Buffetrestaurant am Heck. Auf der Columbus gibt es eine solche Variante in Form des Plantation Bistro Buffet Restaurants. Das Plantation Bistro ist ein vollwertiges Buffet Restaurant mit einer üppigen Auswahl internationaler Gerichte und Speisen. Wir haben eine große Auswahl frischer Salate, vegetarische Speisen, diverse Fisch- und Fleischvariationen sowie Pizza-, Pasta-, und Obststationen gesehen. Ein Automat mit kostenlosen Fruchtsäften ist nicht vorhanden, was etwas schade ist. Tee und Kaffee sind kostenfrei erhältlich. Das Plantation Bistro ist sehr ansprechend gestaltet und erinnert wenig an ein typisches Buffet-Restaurant. Wirken die Buffet-Restaurants auf anderen Kreuzfahrtschiffen oft kantinenartig kalt und einfallslos, so sorgen auf der Columbus diverse Dekorationsdetails für ein behagliches Ambiente.

Plantation Buffet Restaurant MS Columbus

Foto: Plantation Buffet Restaurant MS Columbus

Auf der Steuerbordseite wurde ein Teil vom Plantation Bistro in das Fusion Asian Restaurant (Aufpreis) umgestaltet. Hier kommen Liebhaber der asiatisch inspirierten Küche auf ihre Kosten.

Fusion Asian Restaurant MS Columbus

Foto: Fusion Asian Restaurant MS Columbus

Ein Mix aus stilvollem Teak und grünem 80er Jahre Balkon-Kunstrasen

Die Außenbereiche sind eine Reminiszenz an die Zeit der großen Passagierschiffe, denn von diesen gibt es hier deutlich mehr als auf vergleichbaren, neueren Kreuzfahrtschiffen. Zum Teil sind sie mit edlem Teakholz belegt, zum Teil aber auch mit grünem Kunstrasen. Grüner Kunstrasen als Deckbelag ist für unseren Geschmack der optisch schlimmste, den man wählen kann. Die britischen Kreuzfahrtgäste lieben ihn offenbar aber, denn er ist unabhängig der Preiskategorie auf vielen Schiffen mit überwiegend britischem Publikum zu finden. Aus unserer Sicht vermittelt grüner Kunstrasen einen gewissen Camping- oder Balkoncharakter der 80er Jahre. Wie schön würde hier zum Beispiel eine Alternative in Holzoptik aussehen! Oder wenigstens ein anderer Farbton. Aber die Geschmäcker sind natürlich verschieden. Auf Deck 12 befinden sich zwei beheizbare, große Pools, diverse Sitzmöglichkeiten und Sonnenliegen. Am Pool Grill lässt sich wunderbar der kleine Hunger zwischendurch stillen.

Swimming Pool MS Columbus

Foto: Swimming Pool MS Columbus

In der Cappuccino´s Bar sind alle erdenklichen Variationen von Kaffeespezialitäten zu bekommen, auf der Barkarte stehen aber auch andere Getränke und Teesorten.

Cappuccinos Bar MS Columbus

Foto: Cappuccinos Bar MS Columbus

Steakfreunde werden im eleganten The Grill Restaurant (Aufpreis) auf jeden Fall fündig, denn das Angebot umfasst laut Speisekarte weit mehr als Filet Mignon und New York Strip.

The Grill Restaurant MS Columbus

Foto: The Grill Restaurant MS Columbus

Eine große Filmleinwand sorgt auf dem Außendeck für das perfekte Kinoerlebnis unter Sternenhimmel. Auch große Sportereignisse können hier übertragen werden.

Eine Besonderheit ist der vordere der beiden Pools, denn dieser grenzt im oberen Bereich an die Oval Pool Bar. In diesem oberen, erhöhten Bereich befinden sich sechs Barhocker im Wasserbecken. In warmen Reiseregionen ist es sicherlich ein tolles Erlebnis, an der Bar zu sitzen und sich vom Wasser kühlen zu lassen. In Hotels an Land sind solche Bars ebenfalls zum Teil vorhanden. Der obere Teil des Pools wird durch einen kleinen Wasserfall mit dem unteren Poolbereich verbunden. 

Oval Pool Bar und Swimming Pool MS Columbus

Foto: Oval Pool Bar und Swimming Pool MS Columbus

Deck 14 Sun

Auf Deck 14 gibt es in erster Linie ganz viele Freiflächen für Sonnenliebhaber, denn die Freidecks erstrecken sich über einen Großteil der Schiffslänge. Am Heck liegt die Columbus Lounge, welche eine Art Rückzugsort darstellt und von der aus sich hervorragend auf das Heckfahrwasser blicken lässt. Es gibt in einem der drei Bereiche eine Tischtennisplatte, in den anderen zwei Bereichen einen Fernseher und Sitzmöglichkeiten.

Ebenfalls hoch über dem Meer liegt The Dome Observatory, eine Aussichtslounge und Nachtclub zugleich. The Dome befindet sich unterhalb vom Signalmast und ermöglicht einen Rundblick von ungefähr 270 Grad. Das Ambiente ist zeitgemäß, modern und dennoch klassisch elegant. Die 28 Dienstjahre dieses Kreuzfahrtschiffes sind auch hier nicht zu erahnen, ok, vielleicht dann, wenn man einen Blick auf die Panoramascheiben wirft. Diese sind zwar in einem guten Zustand aber nur mit einfachem Sicherheitsglas versehen und nicht wie heute üblich mit Thermoscheiben. Tagsüber ist The Dome ein wunderbarer Rückzugsort und am Nachmittag lässt sich hier bei herrlicher Aussicht eine heiße Tasse Tee oder ein frisch gebrühter Kaffee genießen. Abends ist The Dome dann die ideale Alternative zur Palladium Show Lounge.  

Dome Observatory MS Columbus

Foto: Dome Observatory MS Columbus

Ein kleiner Wehmutstropfen

Ein kleiner Wehmutstropfen bleibt, denn es gibt keinen offenen Bereich auf den oberen Decks, von dem aus man einen Blick in Fahrtrichtung auf das Meer genießen kann. Zwar umschließt eine theoretisch zugängliche Deckfläche The Dome, doch diese ist abgesperrt.

Stilvoll modern statt altbacken und verstaubt

Unser Fazit: Die Columbus ist, obgleich ihrer 28 Jahre, in einem phantastisch guten Zustand und sicher ein Genuss für jeden Kreuzfahrtfan. Hier und da sind natürlich kleine „Altersfalten“ zu erkennen, welche das Schiff aber nicht ins schlechte Licht rücken oder einen Makel darstellen. Der verbaute Qualitätsstahl hat Wind, Sonne, Regen und Salz der letzten Jahrzehnte gut überstanden. Offenbar wurde das Schiff aber auch kontinuierlich gepflegt.

Das gesamte Schiff ist mit Wi-Fi-Zonen ausgestattet, wobei diese sehr großzügig angelegt sind und fast alle Bereiche des Schiffes abdecken.

Auch in dieser Hinsicht hat man die Columbus ordentlich „aufgerüstet“. Ohnehin ist nicht nur der optische Zustand hervorragend, sondern offenbar auch der technische. In den öffentlichen Bereichen ist es nahezu gleich temperiert, was auf eine korrekt funktionierende Klimaanlage bzw. Generatoren schließen lässt. Möglich aber auch, dass es in heißen und feuchten Regionen mit der Temperaturregelung nicht mehr so einwandfrei läuft. Das können wir nicht selbst beurteilen.

Der Stil und das Ambiente an Bord sind definitiv nicht „altbacken und verstaubt“ sondern eher ansprechend modern und auch nicht typisch british sondern international. Von einer steifen Atmosphäre können wir an Bord nicht sprechen, allerdings ist dieses Schiff auch nichts für Partyfans und all jene Kreuzfahrtgäste, die eine tägliche Dauerbespaßung suchen. Die Columbus war nie ein „Funship“ und will auch künftig keines werden. Dennoch ist das Farbdesign an Bord in den letzten Jahren deutlich frischer geworden.

Auf der Columbus erwartet die Gäste ein Mix aus Stil, Komfort, Großzügigkeit und dem klassischen Ambiente eines Kreuzfahrtschiffes der späten 80er Jahre. Die Bordsprache ist grundsätzlich Englisch, für deutschsprachige Gäste wird aber ein spezieller Service geboten. Grundkenntnisse in der englischen Sprache sind von Vorteil aber nicht zwingend notwendig. Ob man die Columbus nun schon als „Klassiker“ bezeichnen kann, darüber lässt sich sicherlich so manche Diskussionsrunde eröffnen. Fest steht, dass es aktuell nur eine Handvoll Kreuzfahrtschiffe dieser Art auf dem deutschsprachigen Markt gibt, die sich in einem solch wunderbaren Zustand befinden und ein derart authentisches Kreuzfahrterlebnis bieten - natürlich ganz ohne Kletterpark, Wasserrutschen, Eislaufbahn und Surfsimulator. Die Columbus ist ein „Einzelstück“, es gibt kein Schwesterschiff oder gar Serienbauten dieses Schifftyps.

Fahrstühle an Bord:

Es gibt 3 Fahrstühle im vorderen Treppenhaus mit denen alle Decks erreicht werden können. Die drei mittleren Fahrstühle erreichen alle Decks außer 12 und 14. Mit den drei hinteren Fahrstühlen gelangt man auf alle Decks außer Deck 14. Insgesamt gibt es an Bord 9 Fahrstühle.

Deutschsprachige Serviceleistungen an Bord der Columbus:

  • Betreuung durch Hostess
  • Bordnachrichten & Tagesprogramm
  • Menükarten in den Restaurants
  • TV/Nachrichtenkanal (je nach Empfang)
  • Spielfilme, ausgewählte Bücher und Gesellschaftsspiele
  • Ausgewählte Landausflüge mit Deutsch sprechender Reiseleitung, je nach Reise und Teilnehmerzahl

Eine weitere Besonderheit an Bord der Columbus:

Musiktitel werden in allen öffentlichen Bereichen während einer Kreuzfahrt nicht wiederholt, lassen wir uns erklären. Auf diese aufwändige Technik ist man zu Recht etwas stolz, denn wie oft wird man sonst auf anderen Schiffen innerhalb weniger Stunden mit immer denselben Musiktiteln bespielt. Diese variieren zwar je nach Aufenthaltsort aber laufen meist in der Dauerschleife. Auf der Columbus ist das anders. Während einer 121-Nächte Weltreise dürften sich die Titel dann aber irgendwann auch wiederholen, vermuten wir.

Mit der Columbus einmal um die Welt – „Once in a Lifetime“!

Am 06. Januar 2018 startet die Columbus in Amsterdam zu ihrer 121 Nächte Weltreise über Lissabon, diverse Häfen in der Karibik, Panamakanal, Französisch Polynesien, Neuseeland, Australien, Indonesien, die Philippinen, China, Vietnam, Thailand, Malaysia, Indien, Vereinigte Arabische Emirate, Oman, Ägypten sowie weitere Ziele im Mittelmeer zurück nach Amsterdam.

Diese Reise ist in Teilstücken buchbar oder als komplette Kreuzfahrt ab derzeit 12.709,- EUR p,.P, bei Belegung einer 2-Bett Premium-Innenkabine. Alle Einzelkabinen sind derzeit ausgebucht.

Kinder bzw. Teenager sind an Bord in Begleitung Erwachsener ab einem Alter von 16 Jahren willkommen. Es gibt Familienreisen auf denen Kinder in Begleitung von zwei voll zahlenden Erwachsenen bei Unterbringung in derselben Kabine einen Festpreis von 299,- EUR zahlen.

Singles zahlen lediglich einen Zuschlag von 25% auf den Doppelkabinentarif! Es stehen eine große Anzahl Doppelkabinen zur Alleinbenutzung zur Verfügung.

  • Komplette Bildergalerie mit allen Innenfotos der Columbus >>Link<<

Alle Kreuzfahrten mit der „Columbus“ können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Kabinenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.