Kreuzfahrten & mehr

Erstanlauf der AIDAperla in Hamburg mit Verspätung wegen Sturm

Autor: Team Kreuzfahrten und mehr am 16.03.2018

AIDA Cruises informiert alle Kunden und Reisebüros in einer Mitteilung darüber, dass die AIDAperla nicht wie geplant morgen Früh, am 17. März 2018 den Hamburger Hafen anlaufen wird.

AIDAperla

Wie AIDA Cruises heute Nachmittag mitteilt, sind der Hamburger Hafen und die Elbe von den Behörden aufgrund der derzeitigen Wettersituation geschlossen worden. Windgeschwindigkeiten von 7 bis 8 Beaufort machen ein Anlaufen unmöglich. AIDA Cruises steht mit den örtlichen Behörden in engem Kontakt, um für alle anreisenden und abreisenden Kreuzfahrtgäste eine bestmögliche Lösung zu finden.

Der für Samstag, den 17.03.2018 geplante Check-in für die anreisenden Gäste kann nicht stattfinden.

Eine konkrete Aussage zur Ankunftszeit von AIDAperla am Kreuzfahrtterminal in Steinwerder kann derzeit noch nicht getroffen  werden.

Am morgigen Samstag, den 17.03.18, bis um 12 Uhr erhalten alle Reisegäste die neue Check-in-Zeit für Sonntag, den 18.03.18

Die AIDAperla befindet sich derzeit mit 10 Knoten Fahrt westlich der Insel Texel und nimmt, von Rotterdam kommend, weiterhin Kurs auf Hamburg.

***UPDATE 17.03.2018 09:00 Uhr***

AIDAperla befindet sich auf der Elbe in Höhe Brunsbüttel und hat Kurs auf Hamburg!

 

 

AIDA Cruises: Die AIDAprima, das erste Familienschiff einer neuen Generation stellt sich vor - Teil 1

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 29.04.2016

Erstanlauf der AIDAprima in Hamburg und Schiffsportrait Teil 1 von Deck 18 bis 14

Wir haben uns gleich nach dem Erstanlauf der AIDAprima in Hamburg an Bord umgesehen und das neuen Familienschiff auf einer Einführungsfahrt genau unter die Lupe genommen. Wo liegen die Stärken und welche Schwächen zeigen sich bei näherer Betrachtung? 

(Update 11/2017) Die AIDAprima war von Frühjahr 2016 bis Herbst 2017 das erste Kreuzfahrtschiff, welches als Ganzjahresschiff Kreuzfahrten ab/bis Hamburg unternommen hat. Insgesamt hat die AIDAprima den Hamburger Hafen zwischen April 2016 und November 2017 84 Mal angelaufen.

Der Erstanlauf in Hamburg

Die AIDAprima ist das neueste Kreuzfahrtschiff und zugleich auch das Flaggschiff der nun aus elf Kreuzfahrtschiffen bestehenden Flotte von AIDA Cruises. Die AIDAprima ist nicht nur das neueste sondern auch das größte Kreuzfahrtschiff, dass bisher für AIDA Cruises gebaut wurde. Das lange Warten auf diesen besonderen Moment, als ich der senkrechte Bug mit dem markanten Kussmund erstmals am Morgen des 21. April 2016 die Elbe hinauf in den Hamburger Hafen schiebt, hat sich gelohnt.

AIDAprima Erstanlauf im Hamburg am 21. April 2016

Foto: AIDAprima Erstanlauf in Hamburg am 21. April 2016

Mit einem exklusiv für AIDA-Fans gecharterten Begleitschiff fahren wir der neuen AIDAprima bei Hamburger Kaiserwetter, mit frischem Kaffee und einem gedeckten Frühstückstisch entgegen. Der Neuankömmling hat es offenbar eilig und ist etwas früher als erwartet in Sicht. Der große Moment naht, es ist 06:19 Uhr – die erste Begegnung! Pfiffe hallen durch die Luft, Flaggen werden geschwenkt, ein Hubschrauber umkreist die AIDAprima – was für ein Morgen im Hamburger Hafen. Was für ein Antrittsbesuch, voller Emotionen und Begeisterung. Wir begleiten das Kreuzfahrtschiff bei seinem Erstanlauf, zusammen mit zwei Schleppern und einem anderen Fahrgastschiff in den Hamburger Hafen.  

Das Feuerlöschboot „Branddirektor Krüger“ steht auch schon parat und komplettiert das morgendliche Begrüßungskommando. Ein durch die Wasserfontänen erzeugter, bunter Regenbogen leuchtet mit der Bemalung der AIDAprima um die Wette. Das ist wirklich prima!

AIDAprima mit Feuerlöschboot im Hamburger Hafen beim Erstanlauf

Foto: AIDAprima mit Feuerlöschboot im Hamburger Hafen beim Erstanlauf

Bildergalerie mit allen Bildern zum Erstanlauf der AIDAprima in Hamburg >>hier<<

Schiffsportrait der AIDAprima 

Unser erster Eindruck beim Betreten der AIDAprima, einem Kreuzfahrtschiff der neuen Generation - wie AIDA Cruises es ankündigt - ist sehr vertraut. Die AIDAprima gehört in die Flotte von AIDA Cruises, das ist nicht zu leugnen. Das bewährte und bekannte Farbkonzept hat man offenbar beibehalten.  

  • Unsere Kabine im Detail

Sesam öffne dich mit RFID-Technologie

Wir bewohnen eine Verandakabine Komfort (Kat. VE) auf Deck 11. Sofort fällt die Großzügigkeit ins Auge, überall ist ausreichend Platz, auch der Gang zwischen dem Bett und der Kabinenwand lässt die Begegnung zweier Reisegäste durchaus zu. Mit einer Größe von ca. 30m² wird die Lücke zwischen den bisherigen Balkonkabinen (ca. 20m²) und den Junior-Suiten (ca. 37m²) auf den AIDA Schiffen der Sphinx-Klasse geschlossen. Je nach Lage und Kategorie sind die Veranda-Komfortkabinen in ihrer Ausstattung leicht variabel. So verfügen zum Beispiel die Veranda-Komfort Kabinen der Kategorien VE und VB über einen begehbaren Kleiderschrank und bei den Veranda-Komfort Kabinen der Kategorien VD und VA sind Toilette und Dusche getrennt untergebracht. Die Größe der Veranda (Balkon) variiert zwischen 4-16m², je nach Lage der Kabine. 

Verandakabine Komfort Kat. VE, VB

Foto: Verandakabine Komfort Kat VE, VB

Neben dieser unterschiedlichen Aufteilung variiert auch das die Farbgestaltung von Deck zu Deck. Zu öffnen sind alle Kabinen nicht mehr mit dem herkömmlichen „Kabinenkarte-Einsteck-System“ sondern quasi berührungsfrei mit der so genannten RFID-Technik, bei der ein Chip (Transponder) in der Karte ein individuelles Signal zum Lesegerät an der Tür sendet und den Mechanismus zur Öffnung auslöst. Diese Technik selbst ist nicht neu und kam bereits am Ende des zweiten Weltkriegs zum Einsatz. Auf Kreuzfahrtschiffen dagegen wird sie erst seit wenigen Jahren eingesetzt. Komplettiert werden soll das System mit entsprechenden Armbändern, die wir bereits von einer großen US-Reederei kennen.

Fehlinformation oder verschobener Start

Hier auf der AIDAprima haben wir diese Armbänder allerdings ebenso wenig vorgefunden wie auch die damit verbundene Möglichkeit, an den Bars ohne die Kabinenkarte zahlen zu können. Auf Nachfrage hin hat es diese Armbänder bisher an Bord auch nicht gegeben. Man will offenbar erstmal alle anderen Dinge in den Griff bekommen und sich dann mit der Einführung dieses Systems befassen. Wie auch immer, was nicht da ist, kann man auch nicht näher betrachten.  

Flüstertüren statt Klapperfrust

Neu sind die Badtüren, die hochwertig anmuten und nicht mehr aus Pressholz sondern aus Milchglas gefertigt sind. Sie krachen bei Seegang nun auch nicht mehr zu oder schlagen ungewollt auf, sondern werden von einem Schließsystem gebremst. Ein weiterer, daraus resultierender Vorteil ist, dass sie bei Seegang klapperfrei im Schloss liegen und bei den Kabinenbewohnern, insbesondere nachts, keinen „Klapperfrust“ mehr auslösen. Die eleganten Milchglastüren lassen nun – im Vergleich zu bisherigen Türen – Licht in die Kabine scheinen. Ob und wie sich das störend auswirkt, muss abgewartet werden. Wir hatten damit keine Probleme. Die Türschlösser und -Griffe sind übrigens nicht mehr aus „billig“ anmutendem Plastik sondern aus hochwertigem Metall gefertigt.

Das stille Örtchen, das keines ist

Im Bad ist alles funktional angebracht, so wie man es von AIDA gewohnt ist. Eine enorme Geräuschkulisse geht, und das erwartet man nicht, von den Vakuumtoiletten aus. Diese wurden vom norwegischen Hersteller Jets Sanitary Systems geliefert und machen ihrem Namen alle Ehre. Neben der ungewohnten „Jet-Geräuschkulisse“ ist auch der Klappmechanismus sehr eigenwillig. Schon beim Öffnen traut man sich nicht, den Deckel mit Druck nach oben zu drücken – es knackt dann hörbar laut. Die Bäder bzw. Toiletten sind definitiv kein „stilles Örtchen“. Die GROHE Badarmaturen sind uns bereits von vielen anderen Kreuzfahrtschiffen bekannt. Ob die selbstschließenden Türen nun überall auf Begeisterung stoßen, wird der reguläre Betrieb zeigen. Will man z.B. „nur mal kurz“ die Hände waschen, so werden für diesen Zeitraum alle Gespräche mit anderen Kabinenbewohnern unmöglich. Sehr gut funktioniert das Lüftungssystem im Bad, denn auch beim heißen Duschen wird das Bad nicht komplett in Nebel gehüllt. Der Luftaustausch findet bereits in der fast komplett geschlossenen Duschkabine statt. Zu öffnen sind die Türen der Duschkabine durch ein im Glas eingestanztes Loch. Je nach Duschverhalten nicht immer eine praktische Lösung.

Die Badspiegel sind indirekt durch eine umlaufende Lichtleiste beleuchtet. Die schauen zwar toll aus, bieten für unseren Geschmack aber nicht genügend Licht. Es ist auch keine weitere Lichtquelle zuschaltbar. Ein Schminkspiegel ist vorhanden, kann aber  in den meisten Kabinenkategorien nicht bewegt werden. Er ist auf den Spiegeln befestigt.

Leise und funktional geht es in der Kabine und im begehbaren Kleiderschrank (je nach Kategorie) weiter. Alle Türen fallen selbst ins Schloss und klappern nicht. Die umklappbaren Ablagefächer können variabel genutzt werden, was eine sehr pfiffige Idee ist. Stauraum gibt es unserer Ansicht nach genügend.

Bad Verandakabine Komfort Kat VF, VC

Foto: Bad Verandakabine Komfort Kat VF, VC

AIDA kann es besser - dauerhaft Strom auf den Steckdosen

Ideal gelöst ist das von anderen Kreuzfahrtschiffneubauten bekannte, sehr lästige Problem der Stromversorgung nach dem Verlassen der Kabine. Zieht man die Zimmerkarte aus dem Schlitz, so werden auf der AIDAprima die Steckdosen weiterhin mit Strom gespeist. Das Laden von Akkus ist also selbst dann noch möglich, wenn man die Kabine verlässt. Auch nach umfangreicher Suche entdecken wir leider nur zwei Steckdosen und zwei weitere USB-Anschlüsse. Zu wenig für den heutigen Standardgebrauch an elektronischen Geräten mit Akkus. Wir vermissen praktische USB-Stecker neben dem Bett, um z.B. das Handy auch nachts aufladen oder das Tablet /den Laptop bei schwachem Akku am Bett nutzen zu können. Vielleicht steckt auch die Absicht dahinter, eben gerade sein Handy nicht am Bett laden zu können, um die Brandgefahr bei unsachgemäßer Ablage des Handys zu minimieren.

Der Schreibtisch kann an der Frontseite hochgeklappt werden und wird so zum Schminktisch. Je nach Kabinenkategorie ist der Stauraum im Bereich der Schreib- und Schminktische recht mager.

Kabinen mit zwei Bädern

Die Verandakabinen der Kategorien VD und VA halten ein kleines Highlight bereit, denn sie bieten zwei Bäder. In einem davon befinden sich Toilette und Waschbecken, in dem anderen die Dusche sowie ein weiteres Waschbecken. Die Lanaikabinen sind größtenteils ebenfalls mit zwei Bädern ausgestattet.

Bildergalerie mit allen Bildern zu den unterschiedlichen Kabinenkategorien <<hier>>

Schiffsrundgang von Deck 18 nach Deck 03 auf der AIDAprima

Beginnen wir unseren Rundgang über die AIDAprima auf dem oberen Deck und arbeiten uns kontinuierlich in Richtung Deck 3 vor. Dabei legen wir nun bewusst weniger Wert auf Hinweise von verarbeitetem Blattgold und der Benennung von Kunstobjekten sondern vielmehr auf die praktische Sichtweise eines regulären Kreuzfahrtgastes.

  • AIDAprima Deck 18

Auf Deck 18 befindet sich im vorderen Schiffsbereich das FKK-Deck, zu dem man über eine Art Treppenturm mit integrierter Umkleidekabine Zugang von Deck 17 aus erhält. Das FKK Deck ist von keiner Seite aus einsehbar, insgesamt zählen wir hier 130 Sonnenliegen bzw. Stühle. Unter einem Sonnenschutz befindet sich  ein Whirlpool. Einen Regenschutz vermissen wir dagegen.

AIDAprima Whirlpool auf FKK Deck

Foto: AIDAPrima Whirlpool auf FKK Deck

AIDA Racer – die geniale Indoor-Doppel-Wasserrutsche

Ebenfalls auf Deck 18 im hinteren Schiffsbereich liegen die Zugänge zur den Doppel-Wasserrutschen, dem AIDA Racer. Diese beiden, über vier Decks führenden Röhren-Kanäle sind die längsten Indoor-Wasserrutschen auf See. Beide Röhren verlaufen identisch – eine auf der Backbordseite und eine auf der Steuerbordseite des Schiffes, so dass sogar echte Rennen mit Zeitmessung möglich sind. Die Rutschdauer haben wir, je nach Größe und Gewicht der rutschenden Person, mit 15-20 Sekunden gemessen.

Wasserrutschen auf Kreuzfahrtschiffen sind nicht neu, auf der AIDAprima ist aber die Idee neu durchdacht, denn die Rutschen sind ganzjährig nutzbar. Start- und Zielpunkt sind so angeordnet, dass man zu keiner Zeit ins Freie laufen muss. Die zum Teil transparenten Röhren durchlaufen auch die Außenbereiche auf Höhe des Schornsteines, enden aber wieder im Schiffsinneren. Ein gläserner Turm ermöglicht von Deck 14 (im Bereich Kids-Club) aus den Zugang über Deck 15 bis hinauf auf Deck 18. Die Einführung zweier Indoor-Wasserrutschen ist hinsichtlich des geplanten Einsatzgebietes der AIDAprima wunderbar. Wir haben auf anderen Kreuzfahrtschiffen bereits mehrfach frieren müssen, um die Wasserrutschen nutzen zu können.

AIDAprima Start AIDA Racer Wasserrutschen

Foto: AIDAprima Start AIDA Racer Wasserrutschen

Bildergalerie mit allen Bildern von Deck 18 <<hier>>

  • AIDAprima Deck 17

Fernsicht und Sonne genießen

Auf Deck 17 liegen eigentlich keine nennenswerten, öffentlichen Bereiche der AIDAprima. Am Heck durchlaufen die Röhren der Wasserrutschen das Deck und im vorderen Schiffsteil sind Freiflächen für Liegestühle zu finden. Diese sind zum Teil sehr schön hinter Windschutzwänden gelegen, so dass auch an kühleren Tagen die Sonne wunderbar zu genießen ist. Als besonderes Feature sind unterhalb vom Signalmast zwei Aussichtsplattformen zu nennen, von denen aus sich eine einzigartige Fernsicht bietet. Sogar je zwei Ferngläser sind hier installiert.

AIDAprima Aussichtsdeck beim Signalmast

Foto: AIDAprima Aussichtsdeck beim Signalmast

Bildergalerie mit allen Bildern von Deck 17 <<hier>>

  • AIDAprima Deck 16

Im hinteren Schiffsbereich ist das neue Activity-Deck Four Elements untergebracht, welches ein besonderes Urlaubsvergnügen für kleine und große Abenteurer bereithält. Auf Deck 16 befindet sich genauer gesagt der Indoor-Hochseilgarten. Der bisher einzige dieser Art auf See. Schaut man von unten zu, sieht alles ganz einfach aus. Scheinbar völlig leichtfüßig schweben die Kletterer fast jeden Alters über den Köpfen der Gäste hinweg. Schaut man sich die Situation von oben an, wirkt alles bereits deutlich kniffliger. Zunächst besteigt man einen kleinen Heißluftballon, hangelt sich über schwingende Brücken, einen Sternenweg entlang über Wolken und durchkriecht eine Röhre. Im weiteren Verlauf wird eine Rakete balancierend überwunden, ein Fliegender Teppich erklommen und ein schmaler Steg bezwungen. So abenteuerlich diese Kletterpartie auch ist, die Sicherheit aller Gäste steht an oberster Stelle.

AIDAprima Sicht auf Klettergarten im Four Elements

Foto: AIDAprima Sicht auf Klettergarten im Four Elements

Klettergärten gibt es schon, nicht aber solche die vor Wind und Wetter geschützt unter einem teilweise auffahrbaren Hallendach liegen. Der Parcours an sich ist außerdem ebenso neu wie die einzelnen, zu überwindenden Hindernisse. 

Voraussetzungen für den Klettergarten:

Vor dem ersten Klettern muss eine „Klettergartenlizenz“ abgelegt werden, Kinder dürfen erst ab 6 Jahren bzw. einer Körpergröße von 1.30m den Klettergarten besteigen. Das Tragen der ausgehändigten Spezialausrüstung ist Pflicht. Zwischen den einzelnen Parcours gibt es immer wieder die Möglichkeit, sich auszuruhen oder die Kletterpartie ganz abzubrechen.

Sportplatz, Eislaufbahn und Lebkuchen mit Glühwein – der besondere AIDA-Moment

Abgegrenzt vom Four Elements liegt im Außenbereich der AIDAprima der Sportplatz, der sich im Winter in eine 200m² Eisbahn verwandelt. Während im Sommer jede Art von Ballspielen ausgeübt werden kann, sollen die Gäste im Winter die Möglichkeit haben Schlittschuh zu laufen, Eishockey und Curling zu spielen und sich in der Advent- und Vorweihnachtszeit dazu einen echten Glühwein zu genehmigen. Neben diesem coolen Eis-Fun-Erlebnis unter freiem Himmel ist auch ein Weihnachtsmarkt mit kulinarischen Leckerbissen geplant.

Eine Eisbahn auf See ist zwar ebenfalls nicht neu, dieses Konzept hier wurde aber für den deutschsprachigen Markt und das Einsatzgebiet der AIDAprima optimiert und ist insgesamt stimmiger. Eislaufen unter freiem Himmel auf der Nordsee im Winter, dazu ein Glas Glühwein und ein Stück Lebkuchen – so stellt man sich das romantische, moderne Kreuzfahrterlebnis vor. Zwingend benötigen wird man ein solches Erlebnis natürlich nicht, cool ist es dennoch! Eben ein ganz besonderer AIDA-Moment.

AIDAprima Sportaussendeck und Eisbahn im Winter

Foto: AIDAprima Sportaußendeck und Eisbahn im Winter

Ebenfalls auf Deck 16 liegt der obere Bereich des neuen Beach Club, den wir aber auf Deck 15 beschreiben werden.

Das Patiodeck – vom Winde verweht

Als eines der Highlights auf der neuen AIDAprima wird das Patiodeck im vorderen Schiffsbereich, hoch über dem Meer angekündigt. Eine chillige und exklusive Loungeatmosphäre wird angekündigt. Dazu gibt es eine eigene Bar sowie einen Concierge Service. Zutritt haben alle Bewohner der Suiten sowie der auf Deck 16 gelegenen Panorama Kabinen der Kategorie VP. Die bereits von anderen Kreuzfahrtschiffen bekannte „Club-Etage“ für die Luxury-Kundschaft hat nun also auch bei AIDA Cruises Einzug erhalten.

exklusives Patiodeck für Suitenbewohner auf der AIDAprima

Foto: exklusives Patiodeck für Suitenbewohner auf der AIDAprima

Und in der Tat, es wurde nicht zu viel versprochen! Schon beim Betreten wird deutlich, „hier fühle ich mich wohl.“ Gemütliche Lounge Sessel mit dicken Auflagen, großzügige Cabanas, große Relaxliegen und – als Krönung – zwei Infinity-Pools mit atemberaubendem Bugblick. Eine integrierte Bar rundet den positiven Eindruck ab.

Die Sache hat allerdings einen Haken, das Patiodeck hat kein Dach! In der Praxis schaut es nun so aus – und wir sind diverse Male hier oben gewesen – dass dieses Deck im Grunde gar nicht nutzbar ist. Schon im Hafen weht hier oben eine nette Brise, die eine oder andere Liege macht sich selbständig und auf den Sichtschutz bei den Cabanas hat man offenbar gleich verzichtet. Nach dem Ablegen werden schleunigst alle losen Gegenstände gesichert und der komplette Bereich mehr oder weniger evakuiert. Der Gast wird hier vom Winde verweht, sofern draußen nicht mindestens 25 Grad, Sonnenschein und weniger als Windstärke 2 vorherrschen. Blöd auch, wenn mal der eine oder andere Sommerschauer über das Schiff niedergeht, denn dann herrscht hier sofort „Land unter“. Bei Windstärke 6 sind auch mal die Türen komplett geschlossen, wie wir erleben konnten. Dann rauschen ungesicherte Gegenstände und auch die Sonnenliegen ganz gerne flott über die großen Deckflächen. Der Fahrtwind des Schiffes alleine reicht aus, um es hier oben „dauerpustig“ zu machen. Wir würden diese scharfe Kritik gar nicht äußern, wäre da nicht das anvisierte Fahrtgebiet der AIDAprima in unseren nördlichen Gewässern. Die warmen, windstillen Sommertage jenseits der 25 Grad Marke kann man an einer Hand abzählen. Der Architekt sollte schleunigst zum Nachsitzen antreten.

AIDAprima Infinity-Pool mit Bugblick auf Patiodeck

Foto: AIDAprima Infinity-Pool mit Bugblick auf Patiodeck

Eine Lösung wird kommen

Fairer Weise räumen wir ein, dass es auf anderen Kreuzfahrtschiffen hier oben ebenfalls offene Exklusivbereiche gibt, die aber sind zumindest teilweise überdacht. Die Lösung – und die wird kommen, da sind wir uns sicher – ist ganz simpel. Entweder rüstet man ein Sonnensegel bzw. adäquaten Wind- und Regenschutz nach oder baut auf der AIDAperla ein Dach darauf und tauscht die Schiffe hinsichtlich ihrer Einsatzgebiete aus. Die Einführung eines solchen Exklusivbereiches ist grundsätzlich gut. So oder so bleibt ein Wehrmutstropfen für die „normalen“ Kreuzfahrtgäste, denn ab sofort ist kein freier Bugblick mehr möglich. Die einzige Möglichkeit ist die kleine Aussichtsplattform auf Deck 17.

Bildergalerie mit allen Bildern von Deck 16 <<hier>>

  • AIDAprima Deck 15

Folie statt Glas

Auf Deck 15 liegen gleich mehrere bedeutende Neuheiten an Bord der AIDAprima. Eine davon ist der bereits genannte Beach Club, der auf Deck 16 über eine große Galerie verfügt.  Die ist tagsüber ein perfekter Rückzugsort um es sich auf einer der zahlreichen Entspannungsinseln oder einer bequemen Sonnenliege gemütlich zu machen. Abends verwandelt sich die Galerie in eine chillige Empore, von der aus sich ein toller Blick auf die täglichen Beachpartys bietet.

AIDAprima Beach Club Blick von oberer Ebene

Foto: AIDAprima Beach Club Blick von oberer Ebene

Egal zu welcher Jahreszeit, im Beachclub herrscht an 365 Tagen im Jahr Sommerfeeling. Die Dachkonstruktion besteht erstmalig in der Kreuzfahrtbranche nicht aus den bekannten, wuchtigen Glaselementen sondern aus leichten Verstrebungen zwischen denen eine Spezialfolie angebracht ist. Die spart nicht nur Gewicht sondern sorgt auch für eine herrliche, offene Beach-Atmosphäre inkl. Sonnenbräune. Etwas schade ist allerdings, dass die Folie viel von der Farbintensität des klaren, blauen Himmels schluckt und ihn immer milchig weiß erscheinen lässt.

AIDAprima Beach Club, Pool und Relaxliegen

Foto: AIDAprima Beach Club Pool und Relaxliegen   

Endlich ein richtiger Pool an Bord

Der neue Pool ist der bisher größte auf einem AIDA-Schiff und er weist eine Besonderheit auf, die uns sehr gut gefällt. Über einen offenen Kanal ist er mit dem Außenpool verbunden und gewinnt dadurch nicht nur an Größe sondern ermöglicht auch an kalten Wintertagen die Nutzung des Außenpools ohne dabei das wärmende Wasser verlassen zu müssen. Das Konzept erscheint uns gut durchdacht und perfekt umgesetzt. Die Glaselemente, welche den  Beachclub vom äußeren Poolbereich trennen, sind bei Bedarf vollständig wegdrehbar und lassen ein einmalig schönes und großzügiges Areal entstehen. Die AIDAprima ist das erste AIDA-Schiff auf dem wirklich das Gefühl von Großzügigkeit und Offenheit aufkommt, wenngleich natürlich die Passagierzahl gestiegen ist. Das Schiff wirkt insgesamt deutlich weniger „verbaut“ und luftiger als die Einheiten der Sphinx-Klasse. Und endlich befindet sich ein richtiger Pool an Bord.

Beachpartys vor atemberaubender Kulisse

Jeden Abend steigen im Beach Club dann die Beach Partys, zum Beispiel mit lateinamerikanischen Rhythmen oder zu top aktuellen Diskoklängen vor einer atemberaubenden Kulisse mit Lasershows, Wasserleinwand und illuminiertem Foliendach. Das ist in der Branche bisher einmalig und wirklich großartig. Vorbei die Zeiten, in denen man sich in einer engen Diskothek, die im schlimmsten Fall irgendwo auf einem unliebsamen Deckabschnitt im Dunkeln lag, auf dem letzten freien Quadratmeter vergnügen musste. Sollte es unter dem Foliendach einmal zu heiß werden bzw. die Klimatisierung nicht ausreichen, so öffnet sich an der Decke einfach eine große Luke und die heiße Luft kann ungehindert abziehen. Ideal gelöst ist auch die seitliche Anordnung der Show-Bühne, denn sie ist nicht der Mittelpunkt im Beach Club und fällt tagsüber kaum auf. Sowohl die Tanzfläche davor als auch die Bühne selbst werden außerhalb der Veranstaltungszeiten als Stellfläche für Sonnenliegen genutzt.

AIDAprima Beach Club Party

Foto: AIDAprima Beach Club Party

Die beliebte, sternförmige AIDA Bar ist ebenfalls von den unteren Decks hier oben in den Beach Club umgezogen, was unserer Meinung nach die perfekte Idee ist. Die AIDA Bar war immer schon ein beliebter Treffpunkt, lag für unseren Geschmack allerdings an einem völlig unattraktiven Ort im Schiff. Das hat sich nun geändert, denn eine bessere Atmosphäre als im Beach Club gibt es kaum.

Im Außenbereich öffnen sich dem Passagier viele Freiflächen, an der Pool Bar kann der Durst gestillt werden und je ein traditionelles Shuffleboard und Schachfeld dürfen natürlich nicht fehlen. Begeisterte Golfer nutzen die Driving-Cage-Anlage zum Abschlag oder verabreden sich zu einem Minigolfturnier.

Der stylische Wave Club ist neuer Treffpunkt für Teenager zwischen 12-17 Jahren. Spannende Ausflüge, Multimedia-Workshops oder einfach in der Lounge mit Freunden chillen, im Wave Club steht immer eine große Abwechslung auf dem Programm. Außen umrundet ein Joggingparcours das Deck und etwas abseits vom Geschehen liegt der Zielpunkt der AIDA Racer Wasserrutschen. Insgesamt ist alles sehr gut durchdacht.

Ganz hinten im Schiff heißt es wieder Action und Spaß für alle Generationen, denn hier befindet sich die mittlere Ebene des neuen Activity-Deck Four Elements.

Grenzenlose Freiheit auf dem Skywalk, 45m über dem Meeresspiegel

Das nächste und auf diesem Deck zugleich letzte Highlight wartet schon, der so genannte Skywalk auf beiden Seiten der AIDAprima. Der Skywalk umrundet einmal die gläsernen Aufzugschächte der auffälligen Panoramaaufzüge am Heck der AIDAprima.

Auch diese Idee ist grundsätzlich nicht neu, denn Princess Cruises bietet hier zum Beispiel auf zwei ihrer Schiffe im Poolbereich den Sea Walk, der in einer Höhe von 40m genau 8,5m über die Bordwand hinaus ragt und TUI Cruises lockt mit dem 11m² großen, Blauen Balkon in einer Höhe von 37m über dem Meeresspiegel.

AIDA Cruises hat mit dem Skywalk unserer Meinung nach aber die spektakulärste Variante aller bisherigen Glasbalkone. Er ist zwar nicht länger als der von Princess Cruises, aber dafür komplett verglast und nach oben hin offen. Insgesamt wirkt der Skywalk durch seine Bauart deutlich beeindruckender als die anderen Varianten. Der Blaue Balkon von TUI Cruises ist zudem eher ein Ort zum Sitzen, der Skywalk bei AIDA muss durchlaufen werden.

Skywalk im Abendlicht AIDAprima

Foto: Skywalk im Abendlicht AIDAprima

Bildergalerie mit allen Bildern von Deck 15 <<hier>>

  • AIDAprima Deck 14

Wir nutzen die äußere Hecktreppe und gelangen so auf das darunter liegende Deck 14

Hier liegt direkt die Bar das 5. Element mit einem großzügigen Außenbereich von dem aus sich ein phantastischer Blick auf das gesamte Heck der AIDAprima bietet.

AIDAprima Fahrwasser und Lanai Bar nach Sonnenuntergang

Foto: AIDAprima Fahrwasser und Lanai Bar nach Sonnenuntergang

Spaß und Abwechslung für die ganze Familie

Diese Bar ist integriert in die Hauptebene des neuen Activity-Deck Four Elements. Bei der Namensfindung hat man sich übrigens an den vier Elementen Wasser, Luft, Erde und Feuer orientiert. Egal, ob man sich im bereits genannten  Hochseilgarten vergnügt oder lieber entspannt auf einem Gummireifen den Lazy River entlang treibt, hier ist immer etwas los. Das Four Elements bietet auf einer Fläche von 2.800 Quadratmetern Spaß für die ganze Familie. Zum Public Viewing von Sportveranstaltungen versammelt man sich vor der riesigen LED-Wand, eine kleine Tribüne mit Sitzmöglichkeiten ist auch vorhanden. Auf dem Programm im Four Elements stehen regelmäßig „Familien-Klettern“, „Familien-Rutschen“ und besondere Veranstaltungen speziell für die Kids und Teens. In unmittelbarer Nähe wartet  der neue Kids Club darauf, von den drei bis elfjährigen Abenteurern entdeckt zu werden. Im ganz neuen Mini Club werden gegen einen geringen Aufpreis von 10,- EUR/Stunde nun auch die jüngsten Kreuzfahrtgäste zwischen 6 Monaten und 3 Jahren professionell betreut. Gleichzeitig können die Kinder von 3 bis 11 Jahren ein Piratenschiff unter Palmen unsicher machen oder im abgegrenzten Planschbecken spielen.

Sowohl der Wave Club auf Deck 15 als auch der Kids- und Mini Club schließen an das Activity-Deck an, was gemeinsame Unternehmungen besonders entspannt gestaltet. Die Erwachsenen können sich eine Auszeit nehmen und die Kinder haben die Möglichkeit eigene Wege zu gehen, ohne dabei die Eltern komplett aus den Augen zu verlieren. Ein solches Angebot ist in dieser Form bisher einmalig in der Branche.

Da soviel Bewegung und Aktivität auch hungrig machen, schließt das Familienrestaurant Fuego an das Four Elements an. 

Activity-Deck Four Elements AIDAprima

Foto: Activity-Deck Four Elements AIDAprima

Das Fuego Familienrestaurant liegt nur wenige Schritte vom Kids Club und dem Activity-Deck Four Elements entfernt, die Gerichte und Buffets sind abgestimmt auf den Geschmack der kleinen Kreuzfahrer, aber auch Erwachsene kommen natürlich auf ihre Kosten. Es gibt ein extra Kinderbuffet und auch die Höhe der Theken ist extra für Kinder optimiert worden. An einer Burger- und Pastastation kann man sich zum Beispiel seine eigenen Burgerkreationen selbst zusammenstellen und frisch zubereiten lassen. Eine Art mobiler „Buzzer“ informiert bzw. vibriert bei Fertigstellung des Burgers, den man somit ohne lange Wartezeit vor der Station abholen kann. Das Fuego Familienrestaurant bietet sowohl einen Innen- als auch einen „Außenbereich“ (integriert im Four Elements Innenbereich) und ist eine interessante Alternative zu den bisher bekannten Buffetrestaurants von AIDA. Vor dem Fuego Restaurant können Eltern Babybrei zubereiten oder dem kleinsten Nachwuchs ein Fläschchen aufwärmen. Sogar eine Mikrowelle gibt es hier.

AIDAprima Fuego restaurant Aussenbereich im Four Elements

Foto: AIDAprima Fuego Restaurant Aussenbereich im Four Elements

Bildergalerie mit allen Bildern von Deck 14 <<hier>>

Es bleibt spannend und gibt noch viel zu entdecken…

Das Schiff für Hamburg: Erstanlauf der MSC Splendida von MSC Kreuzfahrten

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 01.05.2015

Das Schiff für Hamburg: Erstanlauf der MSC Splendida von MSC Kreuzfahrten mit Ehrengas Franz Beckenbauer an Bord.

Heute ist es nun endlich soweit und die MSC Splendida startet als das größte Kreuzfahrtschiff im Hamburger Hafen seine Nordeuropa-Kreuzfahrten. Bei durchaus angenehmen Wetterverhältnissen läuft der im Jahr 2009 gebaute, 137.936 BRZ große und 333 Meter lange Kreuzfahrtriese früh morgens in den Hamburger Hafen ein.

Hamburg baut seine Position als einer der führenden Kreuzfahrthäfen in Nordeuropa konsequent weiter aus, wozu auch die Stationierung der MSC Splendida maßgeblich beiträgt. Die MSC Splendida ist bisher das größte Kreuzfahrtschiff überhaupt, welches den  Hamburger Hafen für eine Sommersaison als Basishafen nutzt.

Die MSC Splendida wird in diesem Jahr bis zum 13. September 2015 insgesamt 13 Mal den Kreuzfahrthafen Hamburg anlaufen und jeweils neue Gäste an Bord nehmen. Neben Hamburg nutzt MSC Kreuzfahrten auch die Kreuzfahrthäfen Kiel und Warnemünde als Basishäfen für Kreuzfahrten ab Deutschland.

Giuseppe Maresca Kapitän MSC Splendida und Joerg Pollmann

Foto: Giuseppe Maresca Kapitän MSC Splendida und Jörg Pollmamann

Derzeit verfügt die Reederei MSC Kreuzfahrten über 12 hochmoderne Kreuzfahrtschiffe in drei unterschiedlichen Schiffsklassen. Das Kreuzfahrtunternehmen ist gut aufgestellt und hat Niederlassungen in 45 Ländern, beschäftigt insgesamt 16.300 Mitarbeiter. In den nächsten Jahren wird MSC seine Rolle als bedeutende Kreuzfahrtreederei deutlich ausbauen und eine ganze Reihe neuer, innovativer Kreuzfahrtschiffe in Dienst stellen.

Der heutige Erstanlauf der MSC Splendida wird am Cruise Center Grasbrook mit einem großen, kostenlosen Event für die ganze Familie gefeiert. Ehrengast an Bord und der Veranstaltung ist Franz Beckenbauer, der zwar kein gebürtiger Hamburger ist aber durch seine großen Fußballerfolge eng mit ihr verbunden. Franz Beckenbauer ist vor Ort zugleich Markenbotschafter der Privatbrauerei ERDINGER Weißbräu.

Franz Beckenbauer und Frank Horch

Foto: Franz Beckenbauer und Frank Horch

Schauspieler Marek Erhard moderiert das bunte Programm in der Hafen City zu dem verschiedene Gastronomiestände, Live Musik, ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm und spannende Show-Elemente des Splendida Entertainment-Teams zählen.

Für die Kleinen wird in einem Kinderzelt ein ganz besonderes Programm geboten, während sich die Erwachsenen zum Beispiel am MSC Info-Pavillon über das Produkt MSC Kreuzfahrten bzw. speziell auch über die MSC Splendida informieren können.

MSC Splendida auslaufend Hamburg 01.05.2015

Foto: MSC Splendida auslaufend Hamburg 01.05.2015

Rundum ein gelungener Auftakt für eine sicherlich großartige Kreuzfahrtsaison 2015 hier bei uns im Norden.

Die komplette Bildergalerie zur Plakettenübergabe der MSC Splendida gibt es << hier >>

P&O Cruises Britannia: Erstanlauf, Tauffeuerwerk, Taufe und Schiffsportrait

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 14.03.2015

Alle Daten, Informationen und Fakten zum neuen Kreuzfahrtschiff von P&O Cruises.  

Die Britannia ist das neueste Kreuzfahrtschiff und zugleich auch das Flaggschiff der aus acht Kreuzfahrtschiffen bestehenden Flotte von P&O Cruises. Die Britannia ist nicht nur das neueste sondern auch das größte Kreuzfahrtschiff, welches bisher für den britischen Markt gebaut wurde. Queen Elizabeth II segnete die Nutzung des traditionsreichen Namens zuvor persönlich ab, denn über viele Jahrzehnte trug lediglich die britische Königsyacht diesen klangvollen Namen auf die Weltmeere hinaus. Ende 1997 wurde die im Jahr 1953 in Dienst gestellte Staatsyacht allerdings in den Ruhestand geschickt und liegt seither als Museumsschiff im Hafen von Edinburgh. Zuvor zierte dieser Namenszug am Bug lediglich zwei weitere Schiffe aus dem Jahr 1835 und 1887.

Britannia Erstanlauf in Southampton 06.03.2015

Foto: Britannia Erstanlauf in Southampton 06.03.2015

Die Britannia von P&O Cruises ist das erste Kreuzfahrtschiff der Flotte, an dem das neue Farbdesign eingeführt wurde. Seit dem Stapellauf im Frühjahr 2014 „weht“ eine 94 m große Union Flag am Schiffsbug, die zugleich größte Version der Flagge weltweit. Ein weiteres, auffälliges Merkmal ist der blaue von einer aufgehenden Sonne gezierte Schornstein. Die aufgehende Sonne symbolisiert dabei den orientalischen Teil des Firmennamens Peninsular and Oriental (P&O).

Tauffeuerwerk MS Britannia in Southampton 09.03.2015

Foto: Tauffeuerwerk MS Britannia in Southampton 09.03.2015

Das neue Kreuzfahrtschiff Britannia von P&O Cruises trägt nicht nur einen geschichtsträchtigen Namen sondern beeindruckt auch mit einer Länge von 330 m und einer Größe von 142.000 BRZ. Maximal finden 3.647 Passagiere in 1.837 Kabinen an Bord Platz. Der Schiffstyp ist allerdings nicht ganz neu, denn bei Princess Cruises befinden sich bereits die Royal Princess (=> Bildergalerie Link) und die Regal Princess in Dienst, die ebenfalls zur so genannten Royal Class gehören. Dennoch darf der Kreuzfahrtgast auf  dem neuen Flaggschiff von P&O Cruises eine Reihe von Highlights und Besonderheiten erwarten.

Die moderne und zeitgemäße Inneneinrichtung stammt komplett aus der Feder von Richmond International in London, die sich auch für das Design der Passagierkabinen verantwortlich zeigen. Insgesamt befindet sich eine Kunstsammlung im Wert von über 1 Mio. GBP an Bord der Britannia.

Die Britannia gehört innerhalb der Flotte von P&O Cruises zu den so genannten „family ships“ und bietet somit auch für Familien eine Vielzahl an Angeboten und Aktivitäten.

Britannia Taufe durch Queen Elizabeth II in Southampton 10.03.2015

Foto: Britannia Taufe durch Queen Elizabeth II in Southampton 10.03.2015

Kapitän Paul Brown ist der glückliche Mann, der den 142.000 BRZ Kreuzfahrtriesen von der Fincantieri Werft im italienischen Monfalcone via Gibraltar nach Southampton gefahren hat.

Bevor wir uns an Bord der Britannia umsehen, beginnt das eigentliche Spektakel für uns bereits mit dem Erstanlauf in Southampton am 06. März, den wir mehrere Stunden live aus erster Reihe verfolgen. Die großen Feierlichkeiten setzen sich mit dem spektakulären Tauffeuerwerk am 09. März sowie der Taufe durch Queen Elizabeth II am 10. März fort. Die Einstimmung auf unseren Besuch an Bord ist also perfekt und offenbar hat P&O Cruises auch Einfluss auf das Wetter, denn untypisch für England zeigt sich über die Tage kaum eine Wolke am Himmel. 

Das Sports Deck – Deck 18

Auf dem Sports Deck stehen in erster Linie großflächige Bereiche für ein ausgiebiges Sonnenbad bereit. Die Deckflächen sind großzügig und weitläufig angelegt. Es bleibt uns allerdings weiterhin ein Rätsel, warum sowohl P&O Cruises als auch Princess Cruises überall grünen Kunstrasen unter den Sonnenliegen auslegen. Die Nachteile haben wir in anderen Schiffsportraits bereits aufgeführt und sie werden wieder einmal deutlich. Insbesondere Regenwasser aber auch andere Flüssigkeiten sammeln sich im Rasen, weshalb er ohne direkte Sonneneinstrahlung also nahezu dauerhaft feucht ist. Eine unschöne Tatsache, denn Bücher, elektronische Geräte und Taschen sollten besser nicht ohne vorherige Kontrolle auf dem Boden abgestellt werden. Interessant für Reisende mit Gehbehinderungen: Fast alle Deckbereiche sind mit Treppenliften zu erreichen!

Sonnenliegen MS Britannia Deck 18

Foto: Sonnenliegen MS Britannia Deck 18

Zu den Einrichtungen auf dem Sports Deck gehört eine Sportarena bzw. ein Multifunktionsplatz mit Sitzmöglichkeiten für Zuschauer sowie einen Golfabschlagplatz.

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Das Sun Deck – Deck 17

Hoch über dem Meer liegt die luxuriöse Open-Air-Spa-Terrasse The Retreat, die wir in kleinerer Variante bereits auf der Azura (=> Bildergalerie Link) kennenlernen durften. Die beiden Schwesterschiffe von Princess Cruises, die Royal Princess und die Regal Princess, verfügen ebenfalls über einen solchen Exklusivbereich – dort „The Sanctuary“ genannt.

Auf der Britannia stehen insgesamt 60 Luxus-Sonnenliegen und bequeme Cabanas für die Gäste bereit. Einzelne Liegen können nicht reserviert werden. Es sollte jedoch kein Problem sein, zu jeder Zeit eine dieser gemütlichen Liegen in direkter Sonne oder im Schattenbereich zu finden.

Serenity Pool im the Retreat MS Britannia

Foto: Serenity Pool im The Retreat MS Britannia

Der Zutritt zum The Retreat ist ab 18 Jahren möglich und erfolgt mit der Buchung unterschiedlicher Spa-Pakete. So kann man zum Beispiel  den Spa-Day-Pass für £ 20 (Seetage) bzw. £12 (Hafentage) erwerben.

Im Retreat sind ein stilvolles Ambiente und ein persönlicher Service durch die dort tätigen „Stewards“ garantiert. Sie versorgen den Gast mit allem, was er braucht. Dazu zählen kleine Snacks, gekühlte Handtücher, Evian-Wasserzerstäuber und sogar MP3-Player die leihweise verfügbar sind. Je nachdem, welches Spa-Paket gebucht wird, erhält der Gast auch Massagen unter freiem Himmel in abgegrenzten Privatbereichen. Das Angebot ist extrem umfangreich und richtet sich sowohl an Paare als auch an Singles, die an Bord der Britannia ebenfalls besonders auf ihre Kosten kommen.

Abgerundet wird das Angebot durch den großen Serenity Pool, der sofort einlädt darin die eine oder andere Runde zu schwimmen. Schaut man sich bei den Mitbewerbern um, so ist ein sehr gutes Preis- Leistungsverhältnis auf der Britannia zu erkennen.

eleganter the Retreat Ruhebereich MS Britannia

Foto: eleganter The Retreat Ruhebereich MS Britannia

Wir laufen weiter auf dem Sun Deck entlang an zwei großen Whirlpools (jeweils Back- und Steuerbordseite einer) und kommen in den Kinderbereich der Britannia – „The Reef“ genannt.

Die einzelnen Kinderbereiche und Altersklassen auf der Britannia im Detail

The Reef: Unter der Bezeichnung „The Reef“ fällt der gesamte Kinderbereich für die 2 bis 17-jährigen, welcher sich in vier Altersgruppen aufteilt. Die qualifizierten Reef Ranger organisieren altersgerechte Programme. Für Kinder steht auch ein eigener Pool zur Verfügung.

the Reef Bereich Splashers MS Britannia

Foto: The Reef Bereich Splashers MS Britannia

  • The Splashers: Kinder von 2-4 Jahren
  • The Surfers: der Club für die 5-8 jährigen Kinder
  • The Scubas: ein großer Bereich für die 9-12 jährigen Kinder
  • H2O: für die Teenager von 13-17 Jahren

 

Für Kinder unter 2 Jahren ist ein eigener Raum vorgesehen in dem auch Windeln gewechselt und gestillt werden kann.

Alle angebotenen Leistungen innerhalb der Kinderbereiche sind im Reisepreis inkludiert. Dazu zählen die Clubs und die Kinderdisco, alle Aktivitäten, der Children´s Tea sowie die Kinderbetreuung durch ausgebildete Mitarbeiter.

Kinderbetreuung bis in die Nacht um 02:00 Uhr möglich

Nursery Bereich im the Reef MS Britannia

Foto: Nursery Bereich im The Reef MS Britannia

Als besonderer Service steht eine nächtliche Betreuung für die Kinder zur Verfügung, zum Beispiel wenn die Eltern einen gemütlichen Restaurantabend zu zweit verbringen möchten.  

Die Nachtschwester betreut Kinder zwischen 6 Monaten und 4 Jahren in einem Zeitraum von 18:00 Uhr bis 02:00 Uhr in der Nacht. Die Anzahl der Plätze in diesem speziellen Bereich ist limitiert, daher gilt das Prinzip „first come first served“. Die Übergabe der Kinder sollte nicht nach 23.00 Uhr erfolgen, damit die Nachtruhe der anderen Kinder nicht gestört wird. Die Eltern bekommen für die Zeit der Betreuung einen Pager über den sie jederzeit und überall auf dem Schiff kontaktiert werden können. 

Auf der Britannia stehen insgesamt acht Schlafplätze zur Verfügung  

Grundsätzlich beträgt das Mindestalter für die Beförderung von Kleinkindern bei P&O Cruises 6 Monate! Auf einigen Kreuzfahrten müssen die Kinder ein Mindestalter von 12 Monaten erreicht haben.

Für Familien bietet P&O Cruises auf Kreuzfahrten spezielle Ausflüge für Kinder, eigene Strand Transfers, Abenteuertrips, Delphin- und Waltouren sowie Fahrten in Wasserparks. Die genauen Möglichkeiten werden vor jeder Kreuzfahrt im Landausflugsprogramm, auf der Webseite oder direkt an Bord unterbreitet.

Besonders gefällt uns, dass für Kinder eigene Toiletten in geeigneter Größe sowie auch behindertengerechte Bäder vorhanden sind. Die Britannia ist nicht nur vollkommen barrierefrei sondern auch für Kinder im Rollstuhl ein echter Tipp!

behindertenfreundliches Bad fuer Kinder im the Reef MS Britannia

Foto: behindertenfreundliches Bad für Kinder im The Reef MS Britannia

Neben dem großen Kinderbereich sind ebenfalls am Heck das Aerobic Studio sowie ein großzügiges Fitness-Areal untergebracht.

Kochen lernen in der Kochschule mit den „Food Heroes“

im neuen Cookery Club MV Britannia

Foto: im neuen Cookery Club MV Britannia

Damit aber noch nicht genug, denn die Britannia verfügt als erstes Schiff von P&O Cruises über einen Cookery Club. Der Koch Club auf der Britannia bietet ein einzigartiges kulinarisches Erlebnis und steht unter der Leitung verschiedener Kochprofis, der „Food Heroes“ zu denen auch James Martin gehört. James Martin wurde quasi in das Leben eines Küchenchefs hinein geboren, denn bereits sein Vater kreierte die feinsten Gerichte für die Gesellschaft im Castle Howard in Yorkshire. Bereits mit 12 Jahren kochte James Martin für die Königin-Mutter bei ihrem Besuch auf Castle Howard. Mit 16 begann er seine Ausbildung und wurde drei Jahre in Folge „Student of the year“. Gleich darauf reiste er durch verschiedene Schlösser in England und Frankreich, bevor er im Alter von nur 21 Jahren das Hotel and Bistro du Vin in Winchester eröffnete und dort als Küchenchef täglich das Menü änderte. Seit 1996 war er in dutzenden Fernseh-Shows und wird nun auch an Bord der Britannia einige Kreuzfahrten selbst begleiten. Eine phantastische Karriere wie wir finden.

Essbereich im Cookery Club MV Britannia 10.03.2015

Foto: Essbereich im Cookery Club MV Britannia 10.03.2015

Abwechselnd wird James Martin mit Marco Pierre White, Atul Kochhar, Konditormeister Eric Lanlard und Käseexperte Charlie Turnbull an insgesamt 12 hochmodernen Kochstationen den Gästen erstklassige Meisterkurse für Mittag- und Abendessen offerieren. Neben diesen Starköchen werden weitere Kochprofis phantastische Events und Kurse anbieten.

Der letzte Bereich auf dem Sun Deck ist der Terrace Pool von dem aus sich ein herrlicher Blick auf das Meer bietet. 

Wir begeben uns ein Deck weiter nach unten, auf das Lido Deck.

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Das Lido Deck – Deck 16

Zunächst entdecken wir die Sunset Bar, von der aus wir einen wunderbaren Meer – bzw. heute eher einen Hafenblick haben. Die Sunset Bar zeigt sich aufgeräumt und in klaren Linien, ohne unnötigen Schnörkel und ist dabei trotzdem gemütlich. Farbakzente setzen die geschickt eingebrachten Grünpflanzen in Szene. Neben vielen kleinen Sitzecken für Paare gibt es auch große Tischgruppen, die zu geselligen Stunden einladen.   

the Sunset Bar MV Britannia 10.03.2015

Foto: the Sunset Bar MV Britannia 10.03.2015

Die Sunset Bar ist zugleich ein großzügiger Außenbereich des angeschlossenen Horizon Buffet-Restaurant, in dem 24 Stunden lang nach Herzenslust geschlemmt werden kann. Abends öffnet ein abgegrenzter Bereich, das Beach House und unterscheidet sich zum regulären Horizon Buffet Restaurant in erster Linie durch einen angenehmen à la carte Service.

im Horizon Buffet Restaurant MS Britannia 10.03.2015

Foto: im Horizon Buffet Restaurant MS Britannia 10.03.2015

An unterschiedlichen, sich auf beiden Seiten des Restaurants wiederholenden, Buffetstationen sind grundsätzlich internationale Speisen zu finden. Leider können wir uns in diesem Fall keinen Eindruck verschaffen, da das kulinarische Angebot dem Kurzevent angepasst ist. Das ist etwas schade, denn ohne gezielte Nachfrage hätten wir diese Information nicht erhalten und das Angebot wäre schlicht enttäuschend gewesen. Nicht jeder möchte das typisch Englische Angebot an fettigem Speck, fettigen Würstchen, Bohnen und Weißbrot mit Sirup über den Zeitraum einer längeren Kreuzfahrt zu sich nehmen. Das kulinarische Angebot bleibt von uns daher unbewertet.

Das Design des Horizon Restaurants spricht uns sehr an, ist schnörkellos, schlicht und modern. Der Charakter einer Kantine kommt bei uns zu keiner Zeit auf. Lobenswert sind die Teller aus echtem Porzellan, die auf den meisten Schiffen durch Plastikteller ersetzt wurden.

MS Britannia im Horizon Restaurant 10.03.2015

Foto: MS Britannia im Horizon Restaurant 10.03.2015

Wir verlassen das Horizon Buffet-Restaurant und stoßen auf die Riviera Bar sowie die Ice Cream-/ Snack Bar („Grab & Go“). Neben schmackhaften Eissorten sind abgepackte Snacks, Sandwiches und Salate zu bekommen.

Die beiden großen Pools, der Lido Pool und der Riviera Pool, überzeugen durch ihre enorme Größe, wenngleich es nicht die größten Pools auf einem Kreuzfahrtschiff sind. Insgesamt zeigt sich das Lido Deck rund um die Pools sehr elegant und schick. Zu unserer großen Freude sind hier keine grünen Kunstrasenteppiche verlegt und die Liegen stehen nicht wie auf manch anderem Kreuzfahrtschiff dicht gedrängt in 10er Reihen nebeneinander. Überall ist ausreichend Platz vorhanden, bei Bedarf werden Sonnenschirme aufgestellt. Die Britannia beeindruckt uns immer mehr durch schlichte Eleganz und klare Linien.

Lido und Riviera Pool MS Britannia

Foto: Lido und Riviera Pool MS Britannia

Komplettiert wird das kulinarische Angebot im Poolbereich durch eine Pizzeria, der Lido Bar und den Lido Grill. Die Pizzeria hält für den großen und kleinen Hunger jede Menge Pizzaspezialitäten bereit, der Lido Grill richtet sich in seinem Angebot an Freunde von frischen, selbstgemachten Burgern, vegetarischen Snacks sowie Fish & Chips.

Das vordere Drittel vom Lido Deck teilt sich auf in diverse öffentliche Räume sowie insgesamt 27 Kabinen der Kategorie QF und SF. Bei diesen Kabinen handelt es sich um reine Single Kabinen. Es stehen 27 Single-Kabinen auf der Britannia zur Verfügung, davon 15 mit Balkon (Kat. QF) und 12 Innenkabinen (Kat. SF). Die Kabinen weisen alle eine Größe von ca. 17m² auf. P&O Cruises zeigt damit deutlich, dass reine Einzelkabinen nicht zwangsweise winzig klein sein müssen. Auch die Lage auf Deck 16 ist geradezu phantastisch.

Einzelkabine mit Balkon Kat. QF MS Britannia

Foto: Einzelkabine mit Balkon Kategorie QF MS Britannia

Die Anordnung der Einzelkabinen in diesem Bereich bringt einen weiteren Vorteil mit sich, denn sie liegen in unmittelbarer Nähe zum Crow´s Nest, einer bei P&O Cruises sehr beliebten Lounge hoch über dem Meer. Das Crow´s Nest hat bei P&O Cruises eine lange Tradition und wird auf dem Neubau Britannia nicht – wie bei anderen Reedereien – wegrationalisiert. Das Konzept einer eher eintönigen und biederen Lounge gehört allerdings der Vergangenheit an. Tagsüber ist das Crow´s Nest ein beliebter Treffpunkt und Rückzugsort, in den Abendstunden verwandelt sich das Krähennest in einen chilligen Nachtclub mit Live-Musik.   

Crows Nest auf der Britannia

Foto: Crows Nest auf der Britannia

Dezent abgestimmte Farbmuster, passende Teppiche, hochwertige Materialien und schöne Detailelemente zeichnen das Crows Nest aus, nebenbei genießt der Gast einen traumhaften Blick auf das Meer.

Letztendlich zeigt sich, dass Traditionen nicht komplett über Bord geworfen werden und öffentliche Bereiche nicht unbedingt teuren Suitenkategorien und kostenpflichtigen Bordeinrichtungen zur Gewinnsteigerung weichen müssen.

Die Attraktivität dieses, auf anderen Kreuzfahrtschiffen eher verwaisten Bereiches, steigert P&O Cruises durch eine geschickte Kombination an öffentlichen Bereichen, die völlig unterschiedlich genutzt werden und somit für eine stetige Belebung auf diesem Deckbereich sorgen. Dazu zählen multifunktionale Räume, die sich sowohl als Tagungs- und Konferenzraum als auch für die private Geburtstagsfeier herrichten lassen.    

Das Epicurean Restaurant rundet das Angebot hier oben in luftiger Höhe ab. Entsprechend der Lage auf Deck 16 ist der Ausblick auf das Meer natürlich sehr beeindruckend. Gemütlichen Stunden zu zweit steht in diesem kostenpflichtigen Menü-Restaurant nichts mehr im Wege. Angeboten werden moderne Menüs der Molekularküche.

Epicurean restaurant MV Britannia

Foto: Epicurean Restaurant MV Britannia

Damit schließt sich unser Rundgang über die oberen Decks der Britannia. Auf den darunter liegenden Decks 15-8 befinden sich ausschließlich Kabinen. Und zwar  Balkonkabinen, Suiten und Innenkabinen, denn Außenkabinen gibt es auf der Britannia keine!

=> Bildergalerie: Kabinenbeispiele auf der Britannia <<Link>>

=> Bildergalerie: alle Fotos vom Lido Deck 16 <<Link>>

Deck 7

Direkt im Bugbereich befindet sich ein klassisches Schiffstheater, das Headliners Theater mit 936 Sitzplätzen.

Im benachbarten Crystal Room lässt sich wunderbar das Tanzbein auf einer großen Tanzfläche schwingen. Dazu spielt Live-Musik und für die trockene Kehle offeriert die integrierte Bar ein umfangreiches Angebot.

the Crystal Room MS Britannia

Foto: the Crystal Room MS Britannia

The Glass House ist ein stilvolles Restaurant in dem es schmackhafte Menüs, Steaks und Spezialitäten aus der Tiefsee auf der Speisekarte zu finden gibt. Die Getränkekarte hält hochwertige Weine, Cocktails und ein umfangreiches Angebot an Spirituosen bereit. Wer gerne an frischer Luft speist, der kann dies im direkt angrenzenden Außenbereich tun. Alternativ stehen innen auch eine große Anzahl an Fensterplätzen zur Verfügung.

the Glass house MS Britannia

Foto: the Glass House MS Britannia

Direkt gegenüber, auf der Steuerbordseite der Britannia, liegt das Java Café und Restaurant.

Das Java Café ist eher Café als Restaurant, denn tagsüber kommen Liebhaber von Tee- und Kaffeespezialitäten voll auf ihre Kosten. Zusätzlich erhält der Gast Snacks, Kuchen und Gebäck. Das Java Café eignet sich neben den klassischen Internetstationen auch richtig gut als Ort zum Surfen, denn hier sitzt man wesentlich gemütlicher als an den typischen Terminals. Abends verwandelt sich das Java Café in einen angesagten Treffpunkt und entpuppt sich als ideale Location für einen Aperitif.  

Java Cafe MS Britannia

Foto: Java Cafe MS Britannia

Vom Java Café aus schauen wir direkt auf ein Design-Highlight, den „Starburst“ Kronleuchter. Zu den Details kommen wir aber später.

Eine Photo Gallery darf auf der Britannia natürlich nicht fehlen. Diese liegt jedoch nicht in unserem Fokus. Viel interessanter ist da schon das Studio der Britannia.  

The Studio ist ein Mehrzweck-Veranstaltungsort für Vorträge, Gastredner, Koch-Shows, Filmvorträge, Spiele, Game-Shows und Musikabende. Auf der Royal Princess gibt es bereits einen ähnlichen Mehrzweckraum, auf der Britannia wurde er jedoch deutlich ausgebaut und die Nutzungsmöglichkeiten erheblich erweitert. The Studio ist somit eine völlig neue Attraktion an Bord eines P&O Kreuzfahrtschiffes.

the Studio MS Britannia

Foto: the Studio MS Britannia

Wir verlassen das Studio und gehen weiter in Richtung Heck. So gelangen wir zum Sindhu Restaurant. Das kostenpflichtige Spezialitätenrestaurant Sindhu bietet eine moderne indische Küche mit britischem Einfluss. Die Spezialitäten wurden kreiert vom Spitzenkoch Atul Kochhar. Besonders seine Soft Shell Crab und die Squid Salad Zaubereien sind ein kulinarisches Gedicht.

Sindhu Restaurant MS Britannia

Foto: Sindhu Restaurant MS Britannia

Ganz im Heck der Britannia liegt The Live Lounge, ein klassischer Veranstaltungsort für Live-Musik, großartige Auftritte von Bands und zur Darbietung von Comedy Acts. Nachts verwandelt sich die Live Lounge in einen Nachtclub bzw. in eine Diskothek.

Damit haben wir auch unseren Rundgang auf Deck 7 abgeschlossen und nutzen das hintere Treppenhaus um in das Oriental Restaurant auf Deck 6 zu gelangen.

the Live Lounge MV Britannia

Foto: the Live Lounge MV Britannia

=> Bildergalerie: alle Fotos von Deck 7 <<Link>>

Deck 6

Auf Deck 6 beginnen wir mit einem Besuch im Oriental Restanraut, einem der Hauptrestaurants der Britannia. Das Oriental Restaurant steht ausschließlich den Gästen zur Verfügung die sich für das Club Dining entschieden haben. Es ist der perfekte Ort für einen Galaabend, bietet aber auch an allen anderen Abenden den idealen Rahmen für ein stilvolles Dinner. Die Gäste können sich auf eine wunderbare Mischung internationaler Spezialitäten und erstklassiger Fünf-Gänge-Menüs freuen.  

Der Zutritt zum Oriental Restaurant ist nur über das hintere Treppenhaus möglich. Ein direkter Durchgang zu den anderen Räumen auf Deck 6 ist nicht gegeben.

Oriental Restaurant MS Britannia

Foto: Oriental Restaurant MS Britannia

Um nun in das mittschiffs gelegene Peninsular Restaurant auf Deck 6 zu gelangen, wechseln wir noch einmal auf Deck 7, gehen zum mittschiffs gelegenen Treppenhaus und erreichen darüber das Restaurant. Der Grund für diesen scheinbaren Umweg begründet sich durch die von beiden Restaurants genutzte Küche. Diese liegt genau zwischen den Lokalitäten, hat aber einen nicht unerheblichen Vorteil. Da für beide Restaurants unterschiedliche Treppenhäuser und Fahrstühle genutzt werden müssen, entstehen keine Menschenansammlungen und daraus resultierende Verzögerungen werden ausgeschlossen.  

Das Peninsular Restaurant ist das zweite Hauptrestaurant der Britanna, in dem den Gästen ebenfalls das Club Dining angeboten wird. Was es mit den Dining-Konzepten auf sich hat, erklären wir im Anschluss an unseren Rundgang.

MS Britannia Peninsular Restaurant

Foto: MS Britannia Peninsular Restaurant

An dieser Stelle weisen wir auch darauf hin, dass vor allen Hauptrestaurants auf der Britannia behindertengerechte Toiletten zu finden sind. Eine Tatsache, die leider immer noch nicht auf allen Kreuzfahrtschiff-Neubauten Standard ist.

Wir laufen vom Peninsular Restaurant wieder entlang des Atriums und kommen in den großen Shopping-Bereich. Auch ein Casino darf nicht fehlen, was aber nicht überdurchschnittlich groß dimensioniert ist. Angrenzend an das Casino ist der Englische Pub bzw. die Sports Bar Brodie´s zu finden.

Das Design von Brodie´s ist angelehnt an klassische Pubs in England, kommt aber keineswegs angestaubt und altmodisch daher. Ganz im Gegenteil, das Ambiente ist modern und zeitgemäß. Im Brodie´s wird Live-Musik gespielt und Sportereignisse direkt auf große Flachbildschirme übertragen. Wer Lust hat eine Partie Billard oder Dart zu spielen, wird im Brodie´s nicht enttäuscht. Das Highlight im Brodie´s ist das Great British Beer Menu sowie auch die immense Auswahl von über 70 Biersorten aus allen Teilen von Großbritannien.

Brodies Bar MS Britannia

Foto: Brodies Bar MS Britannia

Unmittelbar im Schiffsbug liegt die untere Ebene vom Headliners Theater, welches wir ja bereits beschrieben haben.

Wir wechseln nun auf das untere der öffentlichen Decks auf der Britannia, nach Deck 5.

=> Bildergalerie: alle Fotos von Deck 6 <<Link>>

Deck 5

Dort empfängt uns der große Oasis Spa-Bereich. Wie inzwischen auf fast allen Kreuzfahrtschiff-Neubauten dieser Größenordnung bietet der SPA-Bereich auf der Britannia alle erdenklichen Möglichkeiten der Entspannung und Erholung. Diverse SPA-Packages beinhalten von der Thermal-Suite bis zur Ganzkörpermassage eine unfangreiche Angebotspalette. Die Buchung eines SPA-Packages erlaubt auch den Zugang zum exklusiven The Retreat Bereich auf dem Sund Deck.

Oasis Spa MS Britannia Elemis Produkte

Foto: Oasis SPA MS Britannia Elemis Produkte

Unsere nächste Station ist im Limelight Club, eine Location die gutes Essen mit schillerndem Entertainment vereint. Das Serviceangebot im Limelight Club ist kostenpflichtig. Der Limelight Club ist ein völlig neuartiger Club an Bord eines Kreuzfahrtschiffes von P&O Cruises. Ziel war es auch hier, die Tradition von P&O Cruises mit der Moderne zu verbinden, was überall an Bord phantastisch umgesetzt wurde.

the Limelight Club MS Britannia

Foto: the Limelight Club MS Britannia

Nun betreten wir die untere Ebene des großen Atriums der Britannia und lassen unseren Emotionen freien Lauf.  „WOW“! Eigentlich hat sich dieser Eindruck nun bereits zum dritten Mal eingestellt, denn beim Durchqueren der beiden oberen Ebenen sind wir zuvor schon in den Bann einer faszinierenden Skulptur an der Decke gezogen worden. Das Atrium ist Mittelpunkt und Herzstück der Britannia, in dessen Zentrum ein gigantischer Kronleuchter von der Decke hängt. Eigentlich hängt er auch gar nicht, denn es entsteht die Illusion als würden Millionen Glasssplitter von der Decke in die Tiefe fallen. Und genau das ist gewollt, denn der Kronleuchter stellt eine Sternenexplosion dar. Fast drei Jahre hat es gedauert bis dieses markante Kunstwerk, der „Starburst“ Kronleuchter, aus Acrylelementen fertig gestellt wurde.  

Atrium und starburst Kronleuchter MS Britannia

Foto: Atrium und starburst Kronleuchter MS Britannia

Die untere Ebene des Atriums beherbergt die Blue Bar und das Market Café.

Das Market Café ist ein kontinentales Café und Feinkostladen zugleich. Fast den ganzen Tag lang werden hier je nach Tageszeit wechselnde Käsespezialitäten, Tapas, Brot, kleine Vorspeisen, Wurstwaren (geräuchertes Lamm, geräuchertes Wild und luftgetrocknetes Fleisch), leichte Mahlzeiten und Eis angeboten. In einem separaten Patisserie Bereich finden wir eine besondere Auswahl vom Star-Bäcker Eric Lanlard. Für die Nachmittags-Teestunde von Eric Lanlard wird eine Reservierung empfohlen. Für dieses spezielle Angebot wird eine cover charge berechnet.

Die Eissorten im Market Café sind übrigens sehr speziell und in ihrer Qualität herausragend. Zu den ausgefallenen Sorten gehören zum Beispiel auch Granatapfel, Mojito, Orange und Campari, Sellerie, Nussbaum sowie eine laufend wechselnde Auswahl.

Wer möchte, nimmt an Meisterkursen von britischen Chocolatiers teil, die regelmäßig Expertentipps geben und die Teilnehmer in die Welt der süßen Verführungen entführen.

Market Cafe MV Britannia

Foto: Market Cafe MV Britannia

Darf es lieber etwas herzhafter sein? Kein Problem, denn natürlich ist auch die Teilnahme an Kursen renommierter Käsespezialisten möglich. An einzelnen Tagen werden exklusive Käsesorten aus Europa mit begleitenden Weinen aus den besten Weinanbaugebieten angeboten. Auch hier wird bei Teilnahme eine cover charge berechnet.     

Gegenüber dem Market Café befindet sich die Blue Bar.

Die Blue Bar ist in erster Linie eine klassische Cocktailbar und idealer Treffpunkt vor dem Dinner oder aber auch zum Ausklang eines abwechslungsreichen Abends an Bord der Britannia. Die Blue Bar auf der Britannia ist derzeit die einzige Bar an Bord eines P&O Kreuzfahrtschiffes, in der bester Gin aus allen Teilen der Welt angeboten wird.

Die Atmosphäre in der Blue Bar ist gemütlich und gediegen zugleich. Interessant sind die an Satelliten oder Kugeln erinnernden Lampen an der Wand.

Blue Bar MV Britannia

Foto: Blue Bar MV Britannia

Letzte Station auf unserem Schiffsrundgang an Bord der Britannia ist das Meridian Restaurant. Das Meridian Restaurant ist das dritte, klassische Hauptrestaurant an Bord und unterscheidet sich - abgesehen vom Design - dadurch, dass es ausschließlich den Gästen zur Verfügung steht welche die Freedom Dining Option gewählt haben.

Dining Options an Bord der Britannia

Folgende Dining Möglichkeiten stehen an Bord der Britannia zur Verfügung. Insgesamt gibt es 13 unterschiedliche Restaurants.

Grundsätzlich gilt auf allen gebuchten Kreuzfahrten die Vollpension. Dazu zählen das Frühstück für Frühaufsteher, das Frühstück, das Mittagessen, Kaffee- und Kuchen sowie das Abendessen und diverse Snacks zwischendurch. Auch die angebotenen Snacks an den Pool Grills sowie auf der Grillterrasse und das 24-Stunden Buffet sind im Reisepreis inkludiert.

Club Dining

Die klassische Möglichkeit in einer festen Tischzeit (1. 18:30 Uhr /2. 20:30 Uhr) immer am gleichen Tisch mit den gleichen Gästen zu speisen.

Freedom Dining

Beim Freedom Dining wird dem Kreuzfahrtgast mehr Flexibilität geboten. Abendessen ist jederzeit zwischen 18:00 bis 21:30 Uhr möglich. Nach Möglichkeit wird den Gästen hier ein Tisch nach Wunsch zugewiesen. Sollten einmal alle verfügbaren Plätze oder der Wunschtisch belegt sein, so erhält der Gast einen Pager und wird darüber informiert wenn der Tisch verfügbar ist.

Select Dining

Beim Select Dining speisen die Gäste in einem der unterschiedlichen Spezialitätenrestaurants, die in der Regel einen Aufpreis kosten.

Buffet Restaurant Horizon

Im Buffet Restaurant Horizon steht in der Regel ein 24-Stunden Buffet zur Verfügung, wobei die größte Auswahl natürlich zu den Haupt-Essenszeiten gegeben ist.

Zimmerservice:

Es steht ein 24-Stunden Zimmerservice zur Verfügung. Einige Serviceleistungen sind nicht im Reisepreis enthalten, ebenso wird ein Zimmerservice-Menü extra berechnet.

Daten, Fakten und Zahlen der Britannia

  • 31 rollstuhlgerechte Kabinen
  • Bordsprache: Englisch
  • Passagiere/ Kabinen: 3.647 / 1.837
  • Besatzung: 1.350
  • Flagge: Bermudas
  • Bordwährung: Britische Pfund (GBP)
  • Schiffsgröße: 142.000 BRZ
  • Decks: 16 – davon 13 Passagierdecks

 

Antrieb: Die Britannia wird von einem diesel-elektrischen Antriebssystem angetrieben. Ausgestattet ist das Kreuzfahrtschiff mit fünf MAN Diesel & Turbo. Zwei der Maschinen sind vom Typ 18V48/60CR die jeweils 21.600 kW Leistung erzeugen. Die anderen drei Maschinen sind vom Typ 8L48/60CR und bringen jeweils eine Leistung von 9.600 kW.

Die erste Zahl vor der Maschinenbezeichnung steht dabei für die Anzahl der Zylinder, zwei der Maschinen verfügen also über 18 Zylinder und die anderen drei über jeweils 8 Zylinder. Die Gesamtleistung der Maschinen der Britannia beträgt 62.400 kW, das entspricht genau 84.864 PS! Die Geschwindigkeit wird mit maximal 22 Knoten angegeben. 

Außerdem verfügt die Britannia über zwei Membran-Bioreaktor (MBR) Abwasseranlagen von Wärtsilä Hamworthy.

Fazit: P&O Cruises erfindet mit der Britannia die Kreuzfahrt zwar nicht neu, geht aber einen eigenen, unverwechselbaren Weg. Mit der Britannia wird auf dem britischen Kreuzfahrtmarkt eine neue Ära der klassischen Kreuzfahrt eingeleitet. An Bord gibt es alle Annehmlichkeiten die der Gast von einem klassischen Kreuzfahrtschiff erwartet, selbst Kinder sind großzügig bedacht worden. Wer Fun, Action und Dauerbespaßung sucht, ist auf der Britannia allerdings falsch. Wasserrutschen, Vergnügungsparks, eine Kletterwand, Surfsimulatoren und andere Dinge sucht man hier vergeblich. Diese Ansprüche wollte P&O Cruises nie erfüllen und bleibt mit der Britannia der Firmenphilosophie auch weiterhin treu. Der Wandel innerhalb der Marke und der neue Auftritt sind mit diesem Neubau aus unserer Sicht aber hervorragend gelungen. Die Britannia ist in jedem Fall auch für deutsche Kreuzfahrtgäste eine Empfehlung, Englischkenntnisse sind dabei von Voraussetzung, um sich an Bord zurecht zu finden. Wer ein hochwertiges und klassisches Kreuzfahrtschiff sucht, dabei Wert darauf legt im Urlaub nicht nur unter Deutschen zu sein, der findet in der Britannia eine interessante Alternative zu den bekannten Produkten. Aus unserer Sicht ist die Britannia ein phantastisches Kreuzfahrtschiff, welches auch auf dem Deutschen Kreuzfahrtmarkt seine Fans finden wird!  

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Plakettenübergabe und Erstanlauf MSC Poesia 11.05.2014 in Warnemuende

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 11.05.2014

Erstanlauf der MSC Poesia am 11. Mai 2014 in Warnemünde

Großer Bahnhof am 11. Mai 2014 für MSC Kreuzfahrten im Hafen von Warnemünde, denn am heutigen Sonntag feierte die italienische Reederei ihren Erstanlauf der MSC POESIA in der Stadt an der Warnow.

Plakettenübergabe Erstanlauf MSC Poesia 11.05.2014 Warnemuende

Sowohl für die Reederei MSC Kreuzfahrten als auch für die Hafenstadt Warnemünde war dieser Tag ein bedeutender, denn MSC Kreuzfahrten baut seine Präsenz im Ostseeraum mit der Stationierung der MSC POESIA konsequent aus und der Hafen Warnemünde festigt seine führende Position als bedeutendster Kreuzfahrthafen in Deutschland.

Plakettenübergabe Erstanlauf MSC Poesia 11.05.2014 Warnemuende

Foto: Oberbürgermeister Roland Methling und MSC Kreuzfahrten Deutschland Geschäftsführer Michael Zaengerle

Die MSC POESIA wird in diesem Jahr bis zum 14. September 2014 gleich 18 Mal den Kreuzfahrthafen Warnemünde anlaufen und jeweils einen Teilpassagierwechsel durchführen. „Neben Hamburg und Kiel wird Warnemünde der insgesamt dritte Basishafen für MSC Kreuzfahrten in Deutschland“, betont Michael Zengerle, Geschäftsführer von MSC Kreuzfahrten Deutschland an Bord der MSC POESIA.

Rostocks Oberbürgermeister Roland Methling war sichtlich stolz, Kapitän Marco Massa mit seiner MSC POESIA als neuen Stammgast begrüßen zu dürfen. Er wies im Rahmen der feierlichen Plakettenübergabe auch auf die Bedeutung des Hafens und auf die Wichtigkeit der Hafenstadt Warnemünde in Bezug auf die zu erwartenden Passagierzahlen hin, die mit der  der MSC POESIA regelmäßig die Stadt besuchen werden. Die Stadt Warnemünde bietet viele Sehenswürdigkeiten und es ist sicherlich aus Sicht der Kreuzfahrtgäste reizvoll, die eine oder andere Vorübernachtung oder einen längeren Aufenthalt in Kombination mit einer Ostseekreuzfahrt in die Planungen einzubeziehen.

Plakettenübergabe Erstanlauf MSC Poesia 11.05.2014 Warnemuende

MSC Kreuzfahrten verfügt aktuell über eine Flotte von 12 Kreuzfahrtschiffen und drei verschiedene Schiffsklassen. Die Reederei ist Marktführer im Mittelmeer, Südafrika und Brasilien. Das Kreuzfahrtunternehmen hat Niederlassungen in 45 Ländern und beschäftigt rund 16.300 Mitarbeiter. In den nächsten Jahren wird die Flotte von MSC Kreuzfahrten nochmals deutlich ausgebaut.

Plakettenübergabe Erstanlauf MSC Poesia 11.05.2014 Warnemuende

Foto: die feierliche Plakettenübergabe an Kapitän Marco Massa der MSC Poesia (links)

Die 293 m lange und 92.627 BRZ große MSC POESIA hat Warnemünde heute um 19:00 Uhr zu ihrer ersten Nordlandkreuzfahrt verlassen. Nächstes Jahr wird die MSC POESIA in Warnemünde durch die MSC SINFONIA ersetzt.

  • Die komplette Bildergalerie der Plakettenübergabe finden Sie HIER