Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

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AntjeG
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Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von AntjeG » 06 Jul 2019, 21:06

Ich war endlich mal wieder in Kanada!

Los ging die große Reise mit dem Besuch der "Tage Alter Musik" zu Pfingsten in Regensburg. Abgesehen von dem musikalischen Genuß ist auch die Stadt eine Reise wert. Flusskreuzfahrtschiffe legen in fussläufiger Entfernung von der Altstadt an. Die Altstadt ist Weltkulturerbe der UNESCO. Neben den vielen Kirchen
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ist die im Jahr 1146 erbaute und soeben frisch sanierte Steinerne Brücke eine besondere Sehenswürdigkeit. Anfang Juni hat das moderne Museum der Bayerischen Geschichte eröffnet. Kult ist die Wurstkuchl beim Welterbezentrum neben der Steinernen Brücke.

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Dieses Jahr habe ich auf das Abschlusskonzert verzichtet und mich am Pfingstmontag per Bahn auf den Weg zum Flughafen München gemacht. Ein Unwetter legte den Bahn- und Flugverkehr im Raum München lahm. Vorerst endete die Reise damit in Freising. Mehrere Stunden später als geplant konnte ich schließlich mein Zimmer im Flughafenhotel beziehen. Bis Dienstag früh beruhigte sich das Wetter, und der Flugverkehr in München lief planmäßig. Leider war das Unwetter in der Nacht aber in Paris angekommen. Mein Flieger nach Paris startete verspätet, weil er morgens nicht rechtzeitig aus Paris abfliegen konnte. Knapp, aber immerhin erreichte ich dann in Paris den Anschluss nach Toronto. Meine Mitreisende, die in Paris auf mich wartete, war doch ein wenig nervös geworden inzwischen. Genug Abenteuer hatten wir also schon zu Beginn der Reise. Von jetzt an möge bitte alles glatt gehen!
Der Flug verlief dann erfreulich ereignislos, und wir landeten etwa 20 Minuten früher als geplant in Toronto. Gepäck einsammeln und Passkontrolle ging ebenfalls schnell. Kanada hat die Einreiseformalitäten weitgehend automatisiert. Wenn man am Automaten nicht gerade hinter jemandem steht, der mit dem Ding nicht klarkommt, geht das echt fix. Unser Mietwagen wartete auch schon auf uns. Es war kein Problem, diesen ca. 1 Stunde früher als gebucht in Empfang zu nehmen. Wir verbrachten die erste Nacht im Novotel Toronto Mississauga knapp 20 km vom Flughafen entfernt. Das Hotel hatte ich gewählt, weil es nah beim Flughafen liegt und einen Pool hat. Nach dem langen Tag war es ja hier trotzdem erst früher Abend. Wir konnten nach dem erfrischenden Bad tatsächlich bis ca. 22 Uhr Ortszeit durchhalten und damit die Auswirkungen der Zeitverschiebung in Grenzen halten. Das würde ich jederzeit wieder so machen.

Am nächsten Morgen fuhren wir weiter nach St. Jacobs. Diese Region ca. 100 km von Toronto entfernt ist stark durch die Mennoniten geprägt. Wir schlenderten durch den Ort

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und besuchten das Infozentrum der Mennoniten. Am Nachmittag ging es weiter in den kleinen Ort Maryhill (ca. 20 km von St. Jacobs), wo wir im Maryhill Inn übernachteten. Eine kleine, von einer deutschstaemmigen Familie geführte Pension mit schönen Zimmern und einem super leckeren Frühstück. Abends kehrten wir in Kitchener im Lancaster Smokehouse ein, einem bei den Einheimischen sehr beliebten Grillrestaurant (mit Warteliste auf einen Tisch!) Es war gut und vor allem extrem reichhaltig. Obwohl wir nur kleine Portionen bestellt hatten, haben wir nicht alles geschafft.

Nach einem morgendlichen Besuch des berühmten St. Jacobs Farmers Market am Donnerstag buchten wir vor Ort spontan eine 1,5stündige Fahrt mit der Kutsche zu einer von Old Order Mennoniten geführten Farm, wo wir viel Interessantes über ihr Leben erfuhren.

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Mit dem Mietwagen ging es dann weiter nach Niagara Falls, wo meine Mitreisende das lange Wochenende verbrachte. Ich habe in dieser Zeit von Donnerstag Abend bis Montag Mittag Freunde in St. Catherines am Ontariosee besucht. Der See ist derzeit eine extrem volle Badewanne. Der gesamte Badestrand von St. Catherines und die Uferpromenade stehen unter Wasser. Auch in Toronto stehen Waterfront und Toronto Islands unter Wasser, erfuhr ich von meinen Freunden.

Meine Freunde besuchten mit mir das Fort George in Niagara on the Lake.
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Eines der vielen Reenactment Museen in Kanada. Hier tragen die Mitarbeiter Kleidung aus der betreffenden Zeit und lassen diese durch nachgestellte Szenen wieder lebendig werden. Die Besucher werden einbezogen, und besonders wird auf Kinder eingegangen (wir waren mit 2 Fünfjährigen unterwegs).
Am Sonntag waren wir nochmal in Niagara on the Lake, diesmal zum stilechten Nachmittagstee im McFarland-House.

Am Montag um die Mittagszeit traf ich dann am Busbahnhof in St. Catherines meine Mitreisende wieder zur Weiterfahrt in den Algonquin-Park nördlich von Toronto. Wir verbrachten hier 2 Tage in der Arowhon Pines Lodge

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mit Bootsfahrten, Schwimmen im See, Spaziergängen und extrem leckerem Essen.

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Extrem lecker fanden uns leider die Mücken. Um deutsches Mückenspray scheren die sich gar nicht, um vor Ort gekauftes kanadisches mit dem gleichen Wirkstoff nur manchmal. Die Stiche haben wir als Preis für die wunderschönen Tage im Park in Kauf nehmen müssen. Zum Glück übertragen die Mücken hier kein West Nile Fieber und ähnliche Gemeinheiten.
Auf einer unserer Kanutouren kamen wir einem Elchbullen recht nahe, der in unserem See ein Bad nahm. Eine beeindruckende Begegnung.

Weiter ging es nach Ottawa, wo wir Mittwoch Abend ankamen. Unsere Stadtrundfahrt mit dem HoHo-Bus war verregnet. Wir sind vor dem Regen in die Nationalgalerie geflüchtet.
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Das ist die Art Museum, wo man Tage verbringen könnte. Wir waren 3,5 Stunden da. Es gibt aktuell eine Sonderausstellung mit Porträts von Gauguin.

Freitag morgen beendeten wir unseren Landurlaub mit der Fahrt nach Montreal. Die paar Kilometer waren der anstrengendste Fahrtabschnitt der ganzen Reise. Vor und vor allem in Montreal wimmelt es von Baustellen, Umleitungen und geänderter Fahrtrichtung von Einbahnstraßen. Letztlich ging aber auch hier alles gut, und wir konnten unsere Kabine auf AIDAvita beziehen.

Unsere Ostkanada-Route wird diesen Sommer letztmalig angeboten. Im Gespräch mit einem Crewmitglied am Ausflugscounter erfuhren wir, dass die Touren nicht so gut gebucht sind, weil AIDA die Leute nicht hin transportiert kriegt. Es gibt einfach nicht genug Flüge. Deshalb ist das Anreisepaket für diese Reise auch genauso teuer wie eine Innenkabine zum Premiumpreis. Für uns war das gut so, denn Deutzi konnte unsere Premium-Innenkabine für den gleichen Preis (incl. Umbuchungsgebühr) in eine Vario Meerblickkabine umbuchen. Wir sind auf Deck 4 recht weit vorne gelandet und waren mit der Kabine sehr zufrieden.

Am Abend besuchten wir die beeindruckende Lichtshow "Aura" in der Basilika Notre Dame nicht weit von unserem Liegeplatz. Die Tickets hatten wir online vorab gebucht. Das war auch gut so, denn dieses Ereignis ist fast ständig ausgebucht. Vor Ort gibt es selten noch Tickets.

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Unser für Sonnabend über AIDA gebuchter Ausflug in die Laurentians wurde wegen zu geringer Teilnehmerzahl abgesagt. Also erkundeten wir die Altstadt zu Fuß.

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Natürlich durfte auch ein Besuch in Basse Ville, der über 30 km langen unterirdischen Fussgängerzone, nicht fehlen. In der Innenstadt, insbesondere rund um die Haupteinkaufsstraße Rue St. Catherine, gibt es Zugänge in den Metrostationen und vielen Hochhäusern.
Ich bin dann noch eine Runde HoHo Bus gefahren.

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Der Guide im Bus meinte, dass die Stadtverwaltung hier sehr effektiv arbeite; schließlich habe man etwa 400 Straßen auf einmal umbenennen können. Der neue Name: Detour (Umleitung). Das ist nur dann witzig, wenn man sich da nicht als Ortsunkundiger durch quälen muss!

Ich habe noch nie eine so schnelle SNRÜ erlebt.
Zum Auslaufen sassen wir mit einem Cocktail an der Ocean Bar und liessen die Stadt hinter uns.

Ville de Quebec ist meiner Meinung nach die schönste Stadt, die ich bisher in Nordamerika sehen durfte. Die Altstadt mit der vollständig erhaltenen Stadtmauer ist in wenigen Minuten zu Fuß zu erreichen.

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Aber gute Schuhe sind zu empfehlen. Das Pflastertreten in einer Stadt in Hanglage ist ganz schön anstrengend. Zum Glück gibt es den Funiculaire, einen Aufzug zwischen Unter- und Oberstadt. Dieser bringt lauffaule Touristinnen für 3,50 $ nach oben. Wir haben zunächst den Dufferin-Terrassen
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beim Chateau Frontenac

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sowie der Zitadelle

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einen Besuch abgestattet und sind dann langsam wieder nach unten gebummelt. Die Altstadt ist voller kleiner Gassen mit Läden, Restaurants und Galerien. Einige Fassaden sind mit Szenen aus der Geschichte der Stadt bemalt.

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Mittags waren wir wieder zurück am Völkerkundemuseum. Hier fuhr unser Bus ab für den Ausflug zu den Montmorency-Fällen und nach St. Anne de Beaupre. Die Tour hatten wir vorab über Viator gebucht. Der örtliche Anbieter heißt Autocars Dupont (auch als Old Quebec Tours zu finden). Wir fanden den Ausflug gut. Es ging mit dem Bus aus der Stadt hinaus zunächst zu einer kleinen Schokoladenmanufaktur, wo man auch lecker Eis essen kann. Nach diesem Stopp fuhren wir zu einer Kupfermanufaktur, wo wir interessante Einblicke in die Herstellung verschiedener kunsthandwerklicher Artikel aus Kupfer erhielten. Der Gründer der Manufaktur hat die Eingangstüren der Basilika St. Anne de Beaupre gestaltet.

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Die Basilika besichtigten wir folgerichtig als Nächstes.

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Ein wirklich großartiges Kirchengebäude. Hier hatten wir 45 min Aufenthalt, um uns alles in Ruhe ansehen zu können. Der letzte Aufenthalt war dann an den Montmorency-Wasserfällen. Man kann mit einer Seilbahn hoch zu den Fällen fahren für 17 $ (Hin & Rück). Die Fälle sind höher als die Niagara-Fälle.

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Montag waren wir in Saguenay.

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Der Empfang dort am Hafen war beeindruckend. Gefühlt die halbe Gemeinde war als Begrüßungskomitee angetreten mit Musik, Tanz, Stelzenläufern, Kostproben lokaler Süßigkeiten und Infos zu Ausflügen (auch auf Deutsch).
Wir hatten vorab eine 5stündige Rundfahrt mit Fjord et Monde gebucht (Kleinbus mit ca. 20 Passagieren und englischsprachiger Reiseleitung). Wir bekamen eine Landschaftsrundfahrt mit vielen Fotostopps.

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Die Aussicht auf den Fjord ist beeindruckend.

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Eine längere Pause machten wir am Lac St. Jean.

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Von hier kann man auch Bootstouren auf dem See & Fjord unternehmen. Allerdings ist das vom Hafen aus ein ganzes Stück Fahrt und nicht so ohne weiteres auf eigene Faust machbar. Die Reiseleitung auf unserem Ausflug war wirklich umwerfend gut. Wir würden die Tour jederzeit wieder buchen.

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Dienstag dann endlich der erste Seetag.
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Ist schon irgendwie komisch, eine Kreuzfahrt nicht mit einem Seetag zu beginnen. Wir hatten nach all den Eindrücken eine Pause dringend nötig und haben den Tag mehr oder weniger so dahin gegammelt. Das Wetter war sonnig, aber recht kühl. Mehrfach waren Buckelwale zu sehen. Die waren der Grund dafür, dass wir im Schneckentempo unterwegs waren. Aufgrund einer Anordnung der kanadischen Regierung zum Schutz der Wale dürfen Schiffe hier nur noch 10 Knoten fahren, sobald im Umfeld Wale auftauchen.

Mittwoch Charlottetown auf Prince-Edward-Island. Wegen des Schneckentempos wurde die Liegezeit um 2 Stunden nach hinten verlegt. Das hatte AIDA meiner Mitreisenden eine knappe Woche vor der Einschiffung per Mail mitgeteilt (mir nicht). An Bord erfuhren wir dann, dass wir von der Pier verbannt worden waren und tendern würden. Es sei zeitgleich ein anderes Schiff dort. Man wechsele sich mit dem Liegeplatz ab. Da AIDAvita letztes Mal an der Pier lag, müssten wir jetzt tendern. Mal wieder die Informationspolitik von AIDA, die mich etwas ärgert. Zumindest das mit dem Liegeplatz hätten sie wissen und rechtzeitig weitergeben können, zumal es sich bei dem anderen Schiff um die Zaandam von HAL und somit ebenfalls einen Dampfer aus der Carnival-Familie handelte. Wir hatten einen Mietwagen gebucht, dessen Abholzeit nicht mehr änderbar war. So waren wir doch etwas nervös, ob wir das schaffen.
Ja, wir haben es geschafft, das erste Tenderboot zu erwischen. Ein Auto hatten wir trotzdem nicht. Der Anbieter hat sein Büro am Hafen schon vor längerer Zeit geschlossen. Den vereinbarten Übergabeort gab es also gar nicht. Obwohl wir einige Tage zuvor noch bei dem Vermieter angerufen hatten (vergeblicher Versuch, die Abholzeit zu ändern), hatte man es nicht für nötig gehalten, uns das zu sagen. Die Dame an der Touristinfo in der Founders Hall war gar nicht erstaunt. Sie bot an, ein Taxi zu rufen. Mit diesem sollten wir die 15 km zum Flughafen fahren, um das Auto zu holen. Für die Rückfahrt das Gleiche andersrum. Das habe ich abgelehnt. Wir hatten schon so wenig Zeit, dass wir uns nach einer Alternative umsahen. Die war am Hafen gefunden in Form einer Taxi-Tour mit redsandtour. Fast alle Orte, die wir ohnehin auf unserer Liste hatten, waren enthalten inkl. Nationalpark-Eintritt und Eintritt in Green Gables. Wir bekamen sogar Verpflegung, die Muffins hatte die Ehefrau des Fahrers selbst gebacken. Der Fahrer ging sehr individuell auf unsere Wünsche ein, somit hatten wir zahlreiche zusätzliche Fotostopps. Auch bekamen wir viele Informationen nicht nur zur Landschaft und Geschichte, sondern auch über das alltägliche Leben hier. Die Tour war seitens des Anbieters mit Festpreis auf 3 Stunden ausgelegt mit dem Hinweis, dass wir kostenfrei um eine halbe Stunde überziehen können. Letztlich waren wir knapp 4 Stunden unterwegs, für die er nicht mal was extra haben wollte (natürlich haben wir ein großzügiges Trinkgeld gegeben).
@) Melanie: unser Fahrer Mickey ist wohl das Pendant zu dem von dir im alten Forum empfohlenen Manuel auf Madeira.
Wir sahen den Nationalpark mit dem Leuchtturm Covehead Harbour,

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die rote Küste,

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den Fischerort North Rustico und das bezaubernde Dalvay by the Sea.

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Außerdem hielten wir am The Dunes. Das ist eine Kunstgalerie mit asiatischem Einschlag und einer sehenswerten Gartenanlage.

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Zum Abschluss waren wir in Green Gables und haben das Haus besichtigt, das Lucy Maud Montgomery zu den Romanen um Anne auf Green Gables inspiriert hat.

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Donnerstag dann Sydney. Nein, wir waren nicht plötzlich Down Under, auch wenn es gestern Abend ein australisches Buffet an Bord gab. Auf Cape Breton Island in der kanadischen Provinz Nova Scotia gibt es auch ein Sydney. Hier ist alles klein und beschaulich, die ganze Insel hat nur 135.000 Einwohner. Cape Breton ist übrigens die Insel, deren Touristinfo nach der Wahl Donald Trumps rechtschaffenen Amerikanern Asyl angeboten hat unter der Bedingung, dass sie ihre Schießprügel zu Hause lassen. (Das ging nach hinten los und gab Ärger mit der Einwanderungsbehörde, war aber ein geniales Marketing!) Marketing braucht man hier, denn der Tourismus ist der Hauptwirtschaftszweig. Anfang der 2000er Jahre wurden sowohl der Kohlebergbau unter Tage als auch die Stahlindustrie aufgegeben. Übrig blieben Fischerei und Tourismus, wobei letzterer erstmal angekurbelt werden musste. Die gestiegene Zahl an Kreuzfahrtschiffen kommt da gerade recht. Im Hafen wird man von einer gigantischen Fiddel empfangen, die auf das noch sehr lebendige kulturelle Erbe der aus Schottland eingewanderten Vorfahren der Insulaner hinweist.

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Wir wollten gerne den Cabot Trail sehen. Ich Flachlandpflanze fahre ungern auf steilen Berghängen. Auch ist die Strecke kurvenreich. Die Fahrerin hat also nicht so viel davon. Deshalb haben wir bei AIDA eine Ganztagstour gebucht. Wir hatten schöne Ausblicke, würden den Ausflug aber nicht nochmal buchen. Das Crewmitglied, das uns begleitete, hatte die Sache nicht im Griff; der Reiseleiter auch nicht. Einzelheiten erspare ich euch. Unter anderem gab es Dispute um die Sitzordnung, unklare Zeitangaben, Mittagessen erst um 15.30 Uhr und (das war aus meiner Sicht das Hauptproblem) eine sehr unvollständige Übersetzung. Leider sprach der Reiseleiter oft nicht ins Mikrofon, sondern unterhielt sich auf der ersten Hälfte der Fahrt mit unserer Begleiterin, die dann über das Mikrofon die Informationen weitergeben sollte. Ich habe manchmal einiges von diesen "Privatunterhaltungen" mitbekommen. Wer das akustisch nicht verstanden hat oder kein Englisch kann, dem sind viele Informationen verloren gegangen. In einigen Punkten wurden sogar Angaben falsch oder lückenhaft übersetzt und damit Falschinformationen weitergegeben!
Genug gemeckert. Die Tour an sich war schön, und der Cabot Trail ist definitiv eine Reise wert. Ich lasse mal die Bilder sprechen.

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Da fährt der Lotse hin:

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Freitag Halifax. Wir hatten wieder einen Mietwagen. Danke an PiBi, die vor unserer Abreise darauf hingewiesen hat, dass die Station am Marriott Hotel doch einen längeren Fußweg vom Hafen bedeutet. Ich konnte die Buchung noch ändern und das Auto am Bahnhof in Empfang nehmen.
Wir fuhren zunächst nach Upper Tantallon. Dort befindet sich eine Ahornsirup-Manufaktur. Ich kannte diese von einem AIDA-Ausflug 2011 und wollte hier meine Mitbringsel einkaufen. Die Saison beginnt ja erst im Herbst, so dass vieles, das ich gerne gehabt hätte, schon ausverkauft war. Man wartet auf das neue Sirup, um wieder produzieren zu können. Trotzdem ist der Koffer voll geworden mit Sirup, Blaubeermarmelade, Grillsauce, aromatisiertem Kaffee und Tee.
Weiter ging es nach Lunenburg. Die Altstadt ist UNESCO Weltkulturerbe und wirklich sehenswert.

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Wir besichtigten auch die anglikanische St. Johannes-Kirche. Man hält hier gegen eine Spende von 2 $ sogar Infomaterial auf Deutsch bereit.

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Mit einem kleinen Fotostopp in Mahone Bay
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fuhren wir dann auf der Lighthouse Route nach Peggy's Cove zum berühmten Leuchtturm.
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Wir waren um 18 Uhr da. Die Zeit ist super. Die Touristinfo hat dann schon geschlossen und die meisten Reisebusse sind weg. Wir hatten den Ort also relativ für uns. Natürlich ist man hier nie wirklich allein.
Zum Auslaufen gab es einen schönen Blick auf die Skyline von Halifax:
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Sonnabend Seetag mit Faulenzen, Spa-Anwendungen und Lektorenvorträgen im Theater. Es waren sogar mehrfach Wale zu sehen.

Sonntag St. John's auf Neufundland bei strahlendem Sonnenschein und Temperaturen um 15 Grad. Wir hatten vorab eine 3stuendige Rundfahrt zum Cape Spear,

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Signal Hill

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und nach Quidi Vidi

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bei dem örtlichen Anbieter McCarthy's Party gebucht. Wir waren nur 6 Gäste in dem Kleinbus, dadurch war die Tour sehr individuell. Hat uns sehr gut gefallen. Unser 2. Ausflug an diesem Tag (ebenfalls vorab gebucht) führte uns auf ein fast direkt neben unserem Liegeplatz befindliches Boot von Iceberg Quest zur Wal-und Eisbergbeobachtung.

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Ende Juni endet die Eisbergsaison, und die Walsaison beginnt. Vorteil für uns, denn wir hatten von beidem eins. Also genau einen Wal und einen Eisberg. Wir konnten so dicht an den Eisberg heran, dass wir die Schmelzwasserrinnen erkennen konnten.

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Das war sehr beeindruckend. Der Wal zeigte sich fotoscheu und tauchte in einiger Entfernung recht schnell wieder ab. Aber wir auf dem kleinen Boot konnten ihn atmen hören. Da bekam ich echt Gänsehaut!
Außerdem bekam ich einen Sonnenbrand. Und das im angeblich fast ständig nebligen Neufundland trotz Lichtschutzfaktor 50!
Unsere lange Liegezeit ermöglichte uns noch einen kleinen Rundgang durch die sehenswerte Innenstadt von St. John's mit ihren bunten Häusern.

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Wir wurden mit Salutschüssen vom Cabot Tower auf Signal Hill verabschiedet.

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Zum Auslaufen versank Neufundland übrigens doch im Nebel. Die Leuchttürme fungieren gleichzeitig als Nebelhorn. Bis in den späten Abend hinein waren in der inzwischen ziemlich dicken Milchsuppe die Nebelhörner zu hören.

Montag Canada-Day, der kanadische Nationalfeiertag. Wir verbrachten den Tag auf See bei 7 Windstärken von achtern, Temperaturen um 12 Grad, Nebel und immer mal wieder Nieselregen. Passenderweise gab es an Bord abends eine Canada-Day Party mit Eisbergbier aus Quidi Vidi und "Moose Milk", einem echt kanadischen Cocktail aus Rum, kanadischem Whisky, Kaffeelikör. Ahornsirup und Milch. Lecker.
Ach ja, vormittags hielten wir kurz vor St. Pierre et Miquelon. Die Inselgruppe liegt einen gefühlten Steinwurf von Neufundland entfernt, gehört aber zu Frankreich und damit zur EU. Wir hatten somit Kanada verlassen und bewegten uns in französischen Hoheitsgewässern. Die Crew musste daher hier einen sogenannten Deklarierungs-Stopp einlegen und mit den französischen Behörden Zollpapiere austauschen. Wir Passagiere mussten erneut eine Zollerklärung für Kanada ausfüllen, weil wir ja am nächsten Tag aus der EU kommend wieder nach Kanada einreisten. Welch ein Papierkrieg!

Dienstag Corner Brook auf Neufundland. Das Wetter hatte sich geringfügig verbessert, der Nebel war nicht mehr so dicht. Dafür hatten wir morgens nur noch 8 Grad und es regnete immer mal wieder.
Es gibt ca. 85 km von Corner Brook entfernt den Gros Morne Nationalpark. Das war uns zu weit weg und zu viel Zeit im Bus. Wir haben uns am Hafen ein Taxi geschnappt und sind für knapp 15 $ zum Captain Cook Monument gefahren.

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Das ist ein sehr schöner Aussichtspunkt.

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Zurück in die Stadt sind wir zu Fuß gegangen, bergab knapp eine Stunde. Gute Fußgänger schaffen die Strecke sicher in einer guten halben Stunde.
Die größte Sehenswürdigkeit von Corner Brook ist aber der sogenannte Stream Trail, ein Netz von gut ausgebauten Wanderwegen mitten in der Stadt entlang des Corner Brook Streams. Wir sind den kürzeren dieser Wege, den Glenmyll Inn Trail, entlang spaziert.

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Im Internet findet man detaillierte Beschreibungen und Karten des Stream Trails.
Der Trail hat Ausgänge

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auch in der Innenstadt in der Nähe des Rathauses. Wir sind noch ein bisschen durch die Stadt gebummelt

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und dann ab Rathaus mit dem Hafenshuttle zurück zum Schiff.
Besonders aufgefallen ist uns hier die Freundlichkeit der Einheimischen. Während unserer kleinen Wanderung auf dem Stream Trail wurden wir mehrfach mit "Welcome to Newfoundland" begrüßt und aufrichtig bedauert wegen des Wetters. Bei uns in Norddeutschland heißt es ja, es gäbe kein schlechtes Wetter, nur schlechte Kleidung. Die Neufundländer meinten einstimmig, der Spruch könnte auch von hier stammen.

Übrigens wird Neufundland im Englischen nicht "Njufaundlend" ausgesprochen, sondern "Njufdlend". Man muss das ou quasi verschlucken.

In der Nacht wurden wir kräftig durchgeschüttelt. Es war zwar nicht mehr Wind als am Seetag, aber deutlich mehr Seegang (laut Kapitän Wellenhöhe bis zu 4 m). Die Gischt der höchsten Wellen klatschte bis zu unserem Kabinenfenster auf Deck 4 hoch, und irgendwo unter uns hat ständig etwas gepoltert. Gegen 2 Uhr beruhigte sich das Wetter.

Mittwoch früh liefen wir bei strahlendem Sonnenschein in den Mingan-Archipel in Quebec ein

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und legten in Havre Saint Pierre an. Der kleine Ort hat nur etwa doppelt so viele Einwohner, wie die AIDAvita Passagiere hat. Wir haben die Straßen dort also sehr deutlich aufgefüllt. Havre Saint Pierre selbst hat keine wirklichen Sehenswürdigkeiten. Die Attraktion der Region ist der Mingan-Nationalpark. Mit Booten kann man zu einzelnen Inseln im Nationalpark übersetzen und dort geführte Rundgänge mit den Nationalpark-Rangern machen. Achtung: Es gibt so wenig Bootskapazitäten, dass AIDA die komplett für die Liegezeit aufkauft! Nationalpark ohne AIDA-Ausflug nicht möglich. Die hohe Nachfrage bei geringem Angebot diktiert dann auch den Preis. Da habe ich doch erstmal geschluckt. Für 2,5 Stunden Ausflug werden Preise von über 100 € aufgerufen. Aber es hat sich absolut gelohnt. Wir haben den Ausflug zur Ile de Niapiskau mit ihren bizarren Sandstein-Monolithen mitgemacht. Die sind wirklich sehenswert und unser Guide hat viel über die Entstehung erzählt.

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Bei dem schönen Wetter war auch die Überfahrt mit dem Boot ein schönes Erlebnis.
In Havre Saint Pierre selbst kann man sehr schön an dem langen Strand spazieren gehen. (Baden ist bei Wassertemperaturen von ca. 5 Grad auch im Hochsommer nicht zu empfehlen).
Direkt neben dem Liegeplatz ist die Touristinfo. Dort gibt es auch Souvenirs und Postkarten sowie freies W-LAN. Man kann hier auch Fahrräder ausleihen.
Ein sogenannter Shuttle Service fährt alle 30 min als HoHo-Bus 5 Haltestellen im Stadtgebiet an.
Gegenüber dem Liegeplatz ist ein Geschäft mit lokalem Kunsthandwerk.
AIDA hatte für die letzte Stunde unserer Liegezeit lokale Gastkünstler eingeladen, die auf dem Pooldeck traditionelle Musik spielten.
Das Auslaufen aus Havre Saint Pierre war das schönste Auslaufen, das ich je erlebt habe! Die Einwohner standen mit Kind und Kegel Fähnchen schwenkend an der Pier. Der Parkplatz war voller Autos, die bei unserer Abfahrt ein Hupkonzert anstimmten. Mehrere Fahrzeuge waren nur gekommen, um am Hafen zu hupen.

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Ein Akkordeonspieler gab ein kleines Abschiedskonzert.
Am Abend gab es an Bord in der AIDA-Bar ein Buffet mit kanadischen Desserts und Süßigkeiten.

Donnerstag wieder ein Seetag, und zwar einer aus dem Kreuzfahrtbilderbuch. Sonne, Temperaturen über 18 Grad, kein Seegang. Also ein perfekter Tag, um ihn an der Ocean Bar mit Blick auf die Heckwelle zu vergammeln. Vor der Einfahrt in den Saguenay-Fjord beehrten uns noch mal Wale mit ihrer Anwesenheit.
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Zwischen Ville de Québec und Montréal ritten 3 testosterongesteuerte Jetski-Piloten etwa eine halbe Stunde lang waghalsige Manöver auf unserer Heckwelle ab.
Abends waren wir nochmal im Theater zur Abschiedsshow.

Freitag Abreise. Wir hatten den Abreiseausflug von AIDA gebucht mit Stadtrundfahrt Montréal, Besichtigung der St. Josephskathedrale auf dem Mont Royal und Flughafentransfer. Der war so lala. Ein bequemer Flughafentransfer, aber leider nicht viel mehr. Der Reiseleiter sprach nicht gut Deutsch und unterbrach sich zudem immer wieder selbst mitten im Satz, um sich auf Französisch mit dem Busfahrer zu unterhalten. Die St. Josephskathedrale fanden wir im Vergleich zu den anderen Kirchen, die wir auf dieser Reise gesehen haben, nicht so sehenswert.

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Das ist natürlich Geschmackssache. Sicher hat man von da oben eine schöne Aussicht auf die Stadt, wenn das Wetter es zulässt. An unserem Abreisetag war es sehr diesig und die Sicht entsprechend schlecht (da kann aber natürlich keiner was dafür). Immerhin waren wir pünktlich am Flughafen und trotz verspäteten Starts pünktlich zu Hause.

Zum Schluss noch eine kleine Schiffskritik AIDAvita:
Die Vita gehört zu den 3 Selection-Schiffen. Der Service war sehr gut, mit der Kabine waren wir zufrieden. Die Vielfalt in den Restaurants war wie von AIDA gewohnt groß. Die Qualität schwankte zwischen gut und ausgezeichnet (aber das ist wie immer Geschmackssache). Meine Mitreisende isst zwischendurch gerne mal vegetarisch und hatte da tatsächlich 1-2 Abende Schwierigkeiten, etwas für sie passendes zu finden. Das heißt aber nicht, dass es nichts vegetarisches gegeben hätte, bitte nicht falsch verstehen.
Informationen an Bord fand ich gut. Damit meine ich sowohl die AIDAheute / Hafeninfos als auch die Durchsagen von der Brücke und die Vorträge der Lektorin. Die Lektorin war nicht überragend, aber wirklich gut. Schön, dass die Hafeninfo jetzt zusammen mit der AIDAheute an die Kabinentür geliefert wird. Das große Manko bei AIDA sind leider mal wieder die Informationen, die aus der Zentrale in Rostock kommen (oder eben nicht kommen). Die lückenhaften Infos zur Routenänderung hatte ich ja schon angesprochen. Die Mail, die meine Mitreisende bekommen hatte, habe ich bis heute nicht. Natürlich hat sie mich informiert. Aber was wäre gewesen, wenn sie eine über irgendein Forum gesuchte unbekannte "Kabinenteilerin" gewesen wäre? Die Buchung lief über mich, und ich wusste von nix.
Shows und Entertainment waren abwechslungsreich im Angebot, wenn auch von uns wenig genutzt.
Die gute alte Vita gehört demnächst mal in die Werft. Sie hat ein Makeup nötig. Einige Möbel wirken "abgewohnt". Ein Fahrstuhl war die ganze Reise über defekt. Große Teile des Pooldecks waren wegen Renovierungsarbeiten über Tage hinweg nicht zugänglich und der Baulärm auf dem ganzen Deck 10 zu hören. Einige rostige Stellen am Rumpf und abplatzende Farbe hier und da im Innenbereich sind auch augenfällig. Insgesamt alles nicht so, dass ich sagen würde, das geht gar nicht. Aber im Vergleich z.B. zur ein Jahr älteren Aura doch auffällig.
Die Route war wirklich klasse und es ist schade, dass sie nicht mehr angeboten wird. Aber verstehen kann ich das. Das Schiff war nicht ausgebucht. Vorteil für uns, denn es war nirgends an Bord zu voll. An Bord habe ich gerüchteweise gehört, dass die Auslastung bei 70% gelegen haben soll. Könnte hinkommen. Da verstehe ich natürlich, dass AIDA damit auf Dauer nicht auf den grünen Zweig kommt und die Route streicht.

Fazit:
Kanada immer wieder gerne. AIDA immer wieder gerne. Die Vita auch, denn die angesprochenen Kritikpunkte sind im Vergleich zum Gesamteindruck der Reise Meckern auf sehr hohem Niveau.
Zuletzt geändert von AntjeG am 10 Jul 2019, 20:52, insgesamt 12-mal geändert.
Antje

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Re: Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von Babs » 07 Jul 2019, 08:46

Vielen Dank liebe Antje,

da weiß ich wieder, was auch noch ganz groß auf meinem Wunschzettel steht.

Nur mit Regensburg konnte ich mich noch nicht so wirklich anfreunden. Ist nicht wirklich meine Stadt.
Ich fand nur witzig, dass die ihre Orgel beerdigt haben.

Aber kommst du nicht eigentlich aus dem hohen Norden?
LG Babs 8-)

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steamboats
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Re: Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von steamboats » 07 Jul 2019, 08:57

Danke für den Bericht und die tollen Fotos!

Ähm, meinst Du wirklich Freilassing oder doch Freising? Letzteres wäre in der Nähe des Münchner Flughafens und mit direkter Zugverbindung von Regensburg aus. Ersteres wäre eher an der Grenze zu Salzburg ;) .

Gruß

Carmen

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Re: Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von Roter Specht » 07 Jul 2019, 13:05

Hallo Antje,

herzlichen Dank für Deinen Reisebericht. Diese schöne Reise hätte ich auch gerne mit AIDA gemacht, aber da es letztes und dieses Jahr zeitlich nicht passte und die Touren im nächsten Jahr nicht mehr gefahren werden, wird das leider nichts. Ich finde Deine Reiseroute deutlich attraktiver als die Herbsttouren, die AIDA zwischen Montreal und New York fährt.

Waren Mücken bei den Landgängen während der Kreuzfahrt ein Problem?

Ich freue mich, dass Du endlich Deine Freunde in Kanada wieder treffen konntest (ich erinnere mich noch gut daran, dass Du eigentlich eine Reise mit der Amadea geplant hattest und dann absagen musstest).

Viele Grüße
Stefanie
bisher: 3 x AIDA, 1 x Costa, 1 x MSC, 2 x Phoenix Reisen, 1 x RCCL, 1 x Celebrity, 6 x A-ROSA Flusskreuzfahrten
nächste Kreuzfahrten: Amadea, Norwegen 15. - 28.07.2019; A-ROSA Brava, Rhein Süd, 04. - 09.08.2019

AntjeG
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Re: Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von AntjeG » 07 Jul 2019, 15:28

Danke für Eure Kommentare.
@Babs: Ich mag Regensburg total gerne. Bin zu Pfingsten immer zu dem Musikfestival dort. Geschmäcker sind halt verschieden.
@Carmen: natürlich Freising :mrgreen: und nicht Freilassing. Habe ich berichtigt.
@Stefanie: Mücken waren teilweise ein Problem. So aggressiv wie im Algonquin Park waren sie aber nur im Mingan-Nationalpark. Die Stiche haben ganz schön lange vor sich hin gearbeitet (wir haben beide keine Insektenstich-Allergie, die Stiche waren aber feuerrot und deutlich angeschwollen).
Im Algonquin sind die Biester laut Parkverwaltung aber harmlos (keine Krankheitsüberträger). Auf PEI wurde vor Lyme-Borreliose durch Zeckenbisse gewarnt.
Antje

AntjeG
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Re: Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von AntjeG » 07 Jul 2019, 19:20

Jetzt sind alle Bilder eingefügt. Viel Spaß damit.
Antje

nickel
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Re: Ontario + AIDAvita Kanadas Ostküste 11.06.-05.07.2019

Beitrag von nickel » 08 Jul 2019, 06:42

Vielen Dank für den schönen Bericht und die tollen Bilder, wie vielseitig das Land doch ist, :shock:
das Bild mit dem Blockhaus, so stellt man sich Canada vor, andere wiederum könnten in England oder Norwegen entstanden sein.
Einfach toll....(Daumen hoch)
LG
Nicole Bild

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