Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

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Tale
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Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von Tale » 17 Jan 2018, 11:36

Kombi-Reise mit der Silvesterreise (und wieder leider nur schlechte Bilder da nur vom Handy):

2.1.18 Köln
Die Großen waren gegen 14 Uhr in Opas Hände gegeben und ich bin mit der Kurzen zu Fuß vom Bahnhof wieder in ca. einer halben Stunde an der A-rosa Flora angekommen. Der erste Andrang zur Einschiffung hatte sich schon wieder gelegt und wir waren ruckzuck an Bord und in unserer Kabine – zum ersten Mal auf Deck 2 (Kabine 202) mit französischem Balkon und natürlich wieder auf der Backbordseite.
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Nach Kofferauspacken und Einschiffungssnack ging es dann auch schon bald an Deck zum Ablegen und anschließend in die Lounge zur Sicherheitseinweisung.
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Der Altersdurchschnitt auf dieser Reise war im Vergleich zur Silvesterreise gefühlt um mindestens 30 Jahre gesunken. Es gab viele junge Paare und Familien mit Kindern an Bord, zu denen wir jedoch kaum Anschluss gefunden haben. Wie Stefanie (Roter Specht) glaube ich mal geschrieben hatte, hatte ich auch das Gefühl, allein mit Kind nicht so willkommen zu sein.
War aber auch nicht weiter schlimm, wir haben die Zeit für uns allein ja ebenfalls sehr genossen 🙂
Der Musikstil in der Lounge abends war im Vergleich zu Silvester auch ein anderer und Enzo hat fleißig Wünsche erfüllt.

Nachts habe ich zum ersten Mal auf einer Flussreise so was wie Seegang gemerkt, es war ziemlich unruhig und im Vergleich zu Deck 1 leiser, aber dennoch hat man das Wasser deutlich gehört und durchaus Bewegung gespürt.


3.1.18: Amsterdam

Ein extrem stürmischer Tag! Nach dem Frühstück haben wir uns durch Sturm und Regen ins Nemo Science Museum gekämpft. Fußweg nur ca. 10-15 min, aber wir waren froh, als wir angekommen waren. Der Besuch hat sich aber auch gelohnt und wir haben uns knapp drei Stunden dort aufgehalten.

Nachmittags sind wir durch den Bahnhof Richtung Stadt und dort ein wenig durch kleinere Gassen in Bahnhofsnähe geschlendert.

Für 17 Uhr hatten wir uns online Tickets für eine Grachtenfahrt gebucht. Eine solche Fahrt haben wir zwar schon zweimal gemacht, aber diesmal musste es wieder sein, da zu der Zeit noch das Amsterdam Light Festival stattfand, das vom Wasser aus einen ganz besonderen Reiz hat! Bei der Buchung ist es sinnvoll darauf zu achten, wo die Schiffe ablegen, kann teilweise weiter weg sein. Unser Boot lag an der Prins Hendrikkade, direkt am Hauptbahnhof und damit nur ca. 10 Gehminuten von der Flora entfernt.

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Zurück an Bord erhielten wir die Info, dass es wegen des Sturms (in Kombination mit Hochwasser) nicht nachts noch nach Rotterdam, sondern erst am folgenden Nachmittag direkt nach Nijmegen gehen würde.

Es hätte zwar eine Möglichkeit gegeben, am nächsten Morgen kostenfrei mit einem Busshuttle nach Rotterdam zu fahren, allerdings schon um acht Uhr und mit festem Zeitfenster, und die Fahrt hätte je Strecke etwa anderthalb Stunden in Anspruch genommen. Wir haben uns dagegen entschieden und beschlossen, in Amsterdam zu bleiben.


4.1.18: Amsterdam und Weiterfahrt nach Nijmegen

Da am Silvestertag das Wetter so schlecht gewesen und ich nicht ganz fit war, bin ich mit den Großen nicht wie mal geplant auf dem A´dam Lookout gewesen. Das haben die Kurze und ich dann an unserem unverhofft weiteren Tag in Amsterdam nachgeholt.

Zuerst waren wir allerdings zu Fuß in der Stadt, weil wir noch, wie immer in Amsterdam Käse bei Henri Willig kaufen wollten bzw. weil meine Tochter sich mal wieder durch verschiedene Sorten probieren wollte 🙂 Hat sie dann auch und wir haben uns diesmal für einen Ziegenkäse mit Honig und Thymian entschieden.
Dann sind wir durch den Bahnhof zur Fähre gegangen und auf die andere Ij-Seite („Buiksloterweg“) gefahren, die Fähren sind übrigens kostenlos. Von da ist man in zwei Minuten am A´dam Lookout. Das Wetter war zwar nicht wirklich gut, es hat leicht geregnet, wir sind aber trotzdem raufgefahren. Im regulären Eintrittspreis sind zwei Fotos enthalten und die Fahrt mit dem Lightshow-Fahrstuhl.

Die Aussicht war wetterbedingt natürlich eingeschränkt, trotzdem konnte man immerhin den Liegeplatz der (im Vergleich zu Silvester extrem wenigen) Flusskreuzfahrtschiffe erkennen, ein Stück links vom Bahnhof.

Auf der 360 Grad Aussichtsterrasse befindet sich übrigens auch Europas höchste Schaukel, auf der man für 5 Euro pro Person „over the edge“ schwingen kann.

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Pünktlich zum Mittagessen waren wir wieder an Bord und haben uns dann gegen zwei das Ablegen von der Kabine aus und dann erstmal bei einer ausgiebigen Mittagstunde vom Bett aus den Schiffsverkehr auf dem Amsterdam-Rhein-Kanal angesehen. Herrlich 🙂
Der Nachmittag plätscherte im wahrsten Sinne des Wortes so dahin, mit Spielen, Lesen, Baden im Pool und wieder Spielen. Nijmegen haben wir gegen 21 Uhr erreicht und uns gefreut, dass wir mit der Steuerbordseite angelegt haben, d.h. wir konnten weiterhin aus unserer Kabine Schiffe beobachten.


5.1.18: Nijmegen

Der Liegeplatz in Nijmegen war auch wieder optimal und zentral gelegen an der Waalkade, man musste nur eine kleine Straße hinaufgehen und war mitten in der Stadt mit Einkaufmöglichkeiten und sehenswerten Gebäuden wie dem historischen Rathaus, der Waag oder der St. Stevenskerk.

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Da wir mittags schon wieder ablegen sollten, haben wir uns nicht viel vorgenommen, außer „Streusel“ (Hagelslag) zu kaufen, die meine Kinder aus den Niederlanden immer mitnehmen müssen, und Stroopwafels.

Kurz vor dem geplanten Ablegen erhielten wir dann aber die Info, dass wir noch den Nachmittag und Abend in Nijmegen bleiben würden, da wir wegen des Hochwassers nur bis Duisburg fahren konnten. Die Nachricht hat aus zwei Gründen erstmal für Unruhe bei vielen Gästen gesorgt, zum einen hätte man sich in der Stadt deutlich mehr Zeit nehmen können, zum anderen musste die Abreise insbesondere bei individueller Planung überdacht werden.

Um 14 Uhr gab es in der Lounge dann konkrete Informationen, die auch mich beruhigt haben, da wir eine Zugbindung hatten. Die Shuttlebusse nach Köln fuhren rechtzeitig, so dass wir unseren Zug um 9:09 Uhr bekommen hätten, es bestand aber auch die Möglichkeit, in Duisburg am Hauptbahnhof auszusteigen. Wir haben uns für diese Variante entschieden, da wir dort dann in unseren gebuchten Zug steigen konnten.

Die Crew hat wirklich alles gut organisiert und geduldig und nett jede Frage zum x-ten Mal beantwortet!

Ich hatte dann überlegt, am Nachmittag noch ins Muzieum zu gehen, dort führt ein blinder Guide durch dunkle Räume. Dies war aber nur mit Anmeldung möglich und meine Tochter hatte nicht wirklich Lust, nochmal von Bord zu gehen. Mitreisende haben aber abends ganz begeistert davon erzählt, ist also wohl definitiv einen Besuch wert und lässt einen seine Sinne ganz neu erleben!

Wir haben stattdessen gespielt, ein letztes Mal an Bord ein bisschen Sport gemacht und … Koffer gepackt.
Für die Tombola auf dieser Reise, die natürlich wieder etwas kleiner als die Silvester-Tombola ausfiel, hatten wir uns vier Lose gekauft (insgesamt 10 Euro) – und haben wieder reichlich Glück gehabt und eine Creme von La Mer sowie eine Kette aus Muranoglas gewonnen, jeweils im Wert von etwa 30 Euro. Die Kette war nicht wirklich mein Stil und ich habe sie dann einer Mitreisenden geschenkt, die auf der Reise 50 geworden war, 8 Lose gekauft, aber leider nichts gewonnen hatte und sich darüber gefreut hat 🙂


6.1.18: Duisburg

Nach einem knappen Frühstück ging um 8 Uhr der Shuttlebus nach Köln, der uns am Hauptbahnhof Duisburg rausließ. Dort mussten wir dann anderthalb Stunden auf unseren Zug warten, aber der Umweg über Köln wäre ja auch nicht besser gewesen.

Auf dem Weg nach Hamburg hat sich der IC seine obligatorische Verspätung „erfahren“, so dass wir unseren Zug Richtung Kiel verpasst haben und noch eine knappe Stunde warten mussten. Gegen halb fünf waren wir dann aber zuhause - und freuen uns jetzt nach fünfmal Rhein auf Rhône und Seine in diesem Jahr!


Auf diesen beiden Reisen habe ich übrigens zum ersten Mal die Schiffsführung im Rahmen der Kundenclub-Leistung mitgemacht - meine Kinder wollten jeweils gerne und durften mich netterweise begleiten. Sonst wäre ich wieder nicht gegangen, ich mag so "Exklusivleistungen" nicht und hab daher auch wenigstens den Sektempfang vorher geschwänzt :-)
War tatsächlich aber dann ganz interessant, hat der Hotelmanager gut gemacht, und man hat einen ganz netten Einblick hinter die Kulissen bekommen.

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Babs
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Re: Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von Babs » 17 Jan 2018, 15:59

Wow, gleich zwei Flusskreuzfahrten hintereinander.

Wie schön.
LG Babs 8-)

AntjeG
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Re: Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von AntjeG » 23 Jan 2018, 20:47

Danke für diesen Bericht und den von der Silvesterreise. Der Pool ist beheizt?? Echt jetzt?? Dann hätte ich ja doch baden gehen können...

Deine Fotos sind doch schön - von wegen "nur" vom Handy. Ich kenne genug Leute, die nur noch mit dem Handy fotografieren.
Antje

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Tale
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Re: Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von Tale » 24 Jan 2018, 08:08

Ja echt jetzt :lol: der ist beheizt! Wir waren an einem Morgen auch drin, als ein eisiger Wind wehte und das Deck rutschig gefroren war. Noch bei totaler Dunkelheit, war herrlich!
Und wegen der Fotos: danke, ich fotografiere halt nur sehr gern, und das eigentlich mit meiner geliebten Nikon, die aber auf einmal nicht mehr wollte....

Betty2010
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Re: Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von Betty2010 » 03 Feb 2018, 21:59

Wir haben für nächstes Jahr im Januar ( in unserer Planung durch deinen Bericht bestätigt :D ) auch die Kurzreise gebucht.
Nun meine ich auf der A-ROSA Seite gelesen zu haben, dass Wellnessanwendungen nur auf Reisen ab 7 Nächten gebucht werden können.

Stimmt das? Gibt es auf der Kurzreise keine Massagen und Kosmetik Anwendungen? Oder habe ich das falsch verstanden?

LG
Martina

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Tale
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Re: Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von Tale » 04 Feb 2018, 08:55

Das betrifft meines Wissens nur die vorab buchbaren Wellnesspakete! Einzelne Anwendungen kannst du ansonsten ab Anreise auf dem Schiff buchen.

Betty2010
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Re: Kurzreise Niederlande auf A-rosa Flora

Beitrag von Betty2010 » 04 Feb 2018, 10:55

Danke für deine schnelle Antwort. Ich habe schon befürchtet, nicht zur Massage gehen zu können...

LG
Martina

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