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MV Voyager der Reederei Voyages of Discovery erstmals im Nord-Ostsee-Kanal

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 02.05.2013

All Leisure Holidays Limited ist stolz darauf, die Voyager neu in der Flotte von Voyages of Discovery einzuführen. Bei der MV Voyager handelt es sich um die ehemalige Alexander von Humboldt II von Phoenix Reisen. Das Schiff wurde umfangreich renoviert und unternimmt seit dem 04. Dezember 2012 Kreuzfahrten für Voyages of Discovery. Das Schiff wird für weltweite Kreuzfahrten eingesetzt und verbringt den Sommer 2013 in Nordeuropa. Am 01. Mai 2013 zeigte sich das Schiff erstmals unter neuem Namen im Nord-Ostsee-Kanal und war von Oostende nach Warnemünde unterwegs.

MV Voyager im Nord-Ostsee-Kanal

Die Voyager wurde 1990 in Spanien bei Union Navale le Levante als Crown Monarch für Crown Cruise Line gebaut und bietet maximal 550 Passagieren in 278 Kabinen Platz, von denen 30 einen Balkon bieten. In den Restaurants haben die Passagiere freie Platzwahl und genießen einen persönlichen Service mit dem sich Voyages of Discovery seit 2003 einen Namen gemacht hat.  Aufgrund der geringen Größe ist die Voyager in der Lage auch kleine, abgelegene Häfen anzulaufen, welche den riesigen mainstream Kreuzfahrtschiffen verwehrt bleiben.

Die Voyager bietet an Bord jede Menge Komfort. Dazu zählt ein großzügiger Poolbereich, ein Fitness Center eine Bücherei, diverse Lounges, ein Spa-Bereich und ein Bridge Club. Die 152 m lange und 15.271 BRZ große Voyager wird während der Kreuzfahrtsaison 2013 voraussichtlich kein weiteres Mal im Nord-Ostsee-Kanal zu sehen sein.

MV Voyager im Nord-Ostsee-Kanal  

Im Jahr 2008 machte die Voyager, seinerzeit als Alexander von Humboldt II für Phoenix Reisen unterwegs, Schlagzeilen als sie sich im Sturm auf der Nordsee erhebliche Schäden am Bug zuzog. Das Schiff hatte Hamburg am 18. Juli 2008 in Richtung Grönland zu einer Kreuzfahrt verlassen und geriet auf der Nordsee in schwere See. Dabei wurde der Bug derart eingedrückt und beschädigt, dass das Schiff auf den Faröer-Inseln begutachtet werden musste. In Reykjavik reparierte man den Schaden dann soweit und die Kreuzfahrt konnte beendet werden. Der Bugbereich ist heute verstärkt und weist eine andere Form auf wie ursprünglich.

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