Kreuzfahrten & mehr

Kreuzfahrt-News, Kreuzfahrt-Reportagen, An-Bord-Berichte:

MS Artania: Das elegante Kreuzfahrtschiff von Phoenix Reisen mit königlichen Wurzeln

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 18.11.2016

Als die MS Artania im Jahr 1984 an die Reederei Princess Cruises abgeliefert wurde, zählte sie mit einer Länge von 230m und 44.588 BRZ zu den ganz „dicken Pötten“ auf den Weltmeeren und war ihrer Zeit außerdem weit voraus. Getauft wurde sie auf den Namen Royal Princess am 15. November 1984 von Prinzessin Diana in Southampton. Kein anderes Kreuzfahrtschiff seinerzeit hatte derart viele Balkonkabinen wie die Royal Princess. Ihre weitläufigen Freidecks wurden in der Branche neidvoll zur Kenntnis genommen und überhaupt hat Princess Cruises mit diesem Schiff Weitblick bewiesen, denn auch nach bald 33 Jahren Dienstzeit hat das damalige 5-Sterne Schiff nichts von seinen Reizen verloren. Im Gegenteil. Große Summen Geld wurden investiert, um die heutige Artania den heutigen Bedürfnissen der Reisegäste anzupassen und auf den neuesten Stand der Technik zu bringen. Die bisher umfangreichste Renovierung erfolgte im Herbst/ Winter 2014. Auf der Lloyd Werft in Bremerhaven hat die Artania nicht nur ein neues Frischwassersystem, neue Balkone und in vielen Kabinenbädern eine neue Ausstattung erhalten sondern darüber hinaus auch vier neue Wärtsilä 12V32 Motoren. Die Artania ist eines der wenigen Kreuzfahrtschiffe, welches keine Innenkabinen hat und von dem nie eine Schiffsserie (keine Schwesterschiffe) gebaut wurden. Seit 2011 fährt die MS Artania unter der Charterflagge des Bonner Reiseveranstalters Phoenix Reisen.

MS Artania in Ajaccio auf Korsika

Foto: MS Artania in Ajaccio auf Korsika

In den vergangenen Jahren waren wir mehrfach an Bord, konzentrieren uns im nachfolgenden Schiffsportrait natürlich auf die aktuellsten Eindrücke mit Stand Herbst 2016.  

MS Artania Deck 2 – Neptun-Deck

Unseren Rundgang beginnen wir in der recht weitläufigen Lobby der MS Artania auf Deck 2, dem Neptun-Deck. Zentraler Mittelpunkt ist eine Metallskulptur, bestehend aus 19 Möwen. Diese könnte passender gar nicht sein, ähneln die Abbilder der Möwen doch sehr dem Albatros im Phoenix Reisen Firmenlogo – und dass, obwohl diese Skulptur bereits von der ersten Stunde an selbiger Stelle steht. An der Decke rundet eine aus Glaselementen bestehende Kompassrose das maritime Bild ab.

Die ansprechend gestaltete und möblierte Lobby wird eingefasst vom Bordreisebüro, der Rezeption, der Phoenix-Information und dem Eingang zum Restaurant Vier Jahreszeiten. Im Bordreisebüro können sich die Gäste beispielsweise über Landausflüge informieren und diese dort auch buchen.  

Atrium und Lobby MS Artania

Foto: Atrium und Lobby MS Artania

Der Hotelbetrieb ist Chefsache

Das Restaurant Vier Jahreszeiten strahlt ein warmes, behagliches und zugleich sehr elegantes Ambiente aus. Es überzeugt durch ein harmonisches Farb- und Lichtkonzept, bietet den passenden Rahmen für stilvolle Abende in kleinem und großem Kreis. Der Hotel- und Gastronomiebereich befindet sich in den Händen von sea chefs. Das Unternehmen sea chefs ist seit vielen Jahren einer der international führenden Partner von Reedereien und Reiseveranstaltern der Kreuzfahrtbranche, beschäftigt an Bord der besten Kreuzfahrtschiffe der Welt rund 8.000 Mitarbeiter und garantiert ein „first class“ Erlebnis auf allen Meeren und in allen Winkeln der Erde.

Restaurant Vier Jahreszeiten MS Artania

Foto: Restaurant Vier Jahreszeiten MS Artania

Zwei große, geschwungene Treppen verbinden die Lobby mit dem darüber liegenden Deck 3, dem Salon-Deck.

MS Artania Deck 3 – Salon-Deck

Das zweite Hauptrestaurant der MS Artania, das Artania Restaurant, befindet sich im Heckbereich von Deck 3. Der Zugang erfolgt über eine kleine Galerie, in der sich auch die Phoenix Kreuzfahrt-Beratung befindet. Im Artania Restaurant erwartet den Gast selbstverständlich dieselbe, hervorragende Qualität und wunderbare Speisenauswahl in Kombination mit einem hervorragenden Service wie im Restaurant Vier Jahreszeiten. Das Ambiente im Artania Restaurant ist ansprechend, elegant und zeitlos modern gleichermaßen. Einem romantischen Dinner zu Zweit steht ebenso wenig im Wege wie einem zwanglosen Abendessen mit der gesamten Familie. Es gibt für alle Anlässe die passenden Tischgrößen.

In beiden Restaurants gilt eine freie Platzwahl, große Panoramafenster ermöglichen von vielen Bereichen aus einen wunderbaren Seeblick.

Artania Restaurant MS Artania

Foto: Artania Restaurant MS Artania

Parallel zur Phoenix Kreuzfahrtberatung, die samt Zugang zum Artania Restaurant auf der Steuerbordseite angeordnet sind, befindet sich auf der gegenüberliegenden Backbordseite die Bodega Bar, eigentlich eine Wein-Bar. Die Bodega Bar ist aber nicht nur eine Wein-Bar sondern zugleich Treffpunkt für besondere Themenabende und auch eine gediegene Adresse für ein stimmungsvolles Beisammensein in persönlicher Atmosphäre. In der Bodega Bar laden das maritime Ambiente sowie das üppige Angebot in der Barkarte – welches weit über eine große Anzahl an Weinen hinausreicht – zu lockeren Gesprächen ein. Kleine Sitznischen schaffen den gelungenen Gegenpol zur quirligen Thekenatmosphäre am Tresen der Bodega Bar.

Bodega Bar MS Artania

Foto: Bodega Bar MS Artania

Nicht weniger gediegen und gemütlich geht es in der Casablanca Bar zu, die sich zwischen Bodega Bar und Boutique befindet. Auch die Casablanca Bar vereint Gemütlichkeit mit der zeitgemäßen Atmosphäre einer typischen Schiffsbar. Der Gast hat bei der Platzsuche die Wahl zwischen gemütlichen Loungemöbeln inkl. dicker Kissen, Stühlen oder Barhockern. Bei einem frisch gezapften Bier, einem bunten Cocktail oder leckeren Kaffeespezialitäten gibt es von einigen Plätzen aus den Meerblick gratis dazu. In der Casablanca Bar darf zum Teil geraucht werden.

Casablanca Bar MS Artania

Foto: Casablanca Bar MS Artania

In der angrenzenden Boutique finden sich neben einer recht großen Auswahl modischer Bekleidung ein ebenso gut sortierter Bereich mit Hygieneartikeln und Dingen des täglichen Gebrauchs. Ein Regal mit Logoartikeln ist darüber hinaus ebenso vorhanden wie ein größeres Sortiment an Parfums, Sonnenmilch und sogar Unterhosen und Strümpfe in Standardgröße. Große Einkaufsbummel sind natürlich nicht möglich aber die Boutique hält mehr bereit als auf den ersten Blick zu vermuten ist.

Boutique MS Artania

Foto: Boutique MS Artania

Wir durchqueren die große, offene Harry´s Bar, welche den kompletten Bereich des Atriums umgibt. Harry´s Bar ist Haupttreffpunkt an Bord der Artania. Hier wird zum Beispiel in der Regel auch der leckere Mitternachtssnack serviert oder man trifft sich vor dem Restaurantbesuch auf einen Aperitif. Im Bereich von Harry´s Bar hängt übrigens bis heute ein Foto von Prinzessin Diana, welches nach der Taufe im Jahr 1984 hier aufgehängt wurde. Ein Stück Zeitgeschichte, das erhalten geblieben ist. Toll.

Harry´s Bar MS Artania

Foto: Harrys Bar MS Artania

Ein kleines Kino sowie ein Foto- und Videoshop dürfen an Bord natürlich ebenso wenig fehlen wie ein Internet Corner, der zugleich auch als Gesellschaftsraum bzw. Kartenspielzimmer – der Jamaika Club – genutzt werden kann. Ganz im Bug befindet sich, wie so oft auf Kreuzfahrtschiffen, eine große Show-Lounge. In der Atlantik Show-Lounge findet allabendlich ein abwechslungsreiches Veranstaltungsprogramm statt.

Jamaika Club MS Artania

Foto: Jamaika Club MS Artania

Wir wechseln das Deck und nutzen dafür die Treppe im vorderen Schiffsbereich. Insgesamt gibt es an Bord drei Treppenhäuser sowie diverse Außentreppen, welche die Decks verbinden. In den Treppenhäusern stehen jeweils zwei Lifte zur Verfügung.

MS Artania Deck 4 – Saturn-Deck

Teakholz, endlose Freidecks und phantastische Ausblicke

Auf Deck 4 befinden sich in erster Linie Außenkabinen sowie einer der schönsten Orte auf dem Schiff, die Phoenix Bar & Lounge ganz am Heck der Artania. Die Phoenix Bar & Lounge ist insbesondere an Seetagen und beim Ein- und Auslaufen aus Häfen ein beliebter Treffpunkt. Es gibt sowohl Sonnen- wie auch Schattenplätze und insgesamt im gesamten Heckbereich endlos viel Platz. Aus heutiger Sicht betrachtet ist eine derart große Deckfläche mit insgesamt fünf Terrassen echter Luxus, denn auf neueren Schiffen sind hier weitere Kabinen oder öffentliche Einrichtungen untergebracht - der Gast soll ja Geld ausgeben und nicht über weitläufige Decks flanieren. Die vorhandenen Deckflächen am Heck der Artania werden dagegen unterschiedlich genutzt. So befindet sich hier auf Deck 4 die Phoenix Bar & Lounge, auf Deck 5 die Phoenix Lounge, auf Deck 6 ein kleiner Sportpark, auf Deck 7 ein reiner Sonnenbereich und auf Deck 8 die Lido-Terrasse. Alle Decks am Heck sind mit Teakholz belegt und zusammen mit den schicken Alu-Sonnenliegen bzw. den Loungemöbeln kann die Gestaltung kaum maritimer ausfallen. Im Bereich der Heck-Terrassen stehen Shuffleboard, Dart, Kicker und Tischtennis für die Spiel- und Sportbegeisterten Reisegäste bereit.

Die Phoenix Bar & Lounge hat aber noch eine weitere Besonderheit zu bieten, denn am Heck zieht sich eine Art Theke mit Thekenstühlen über den kompletten Heckbereich, was eine freie Sicht auf das Fahrwasser ermöglicht. Diese Besonderheit findet sich auch auf Deck 5 in der Phoenix Lounge wieder. Da sitzt der Gast dann sogar auf einer Art Galerie mitten über dem Meer. Phantastisch!

Lido Terrasse und Heckansicht MS Artania

Foto: Lido Terrasse und Heckansicht MS Artania

Die schönste Teakpromenade aller Kreuzfahrtschiffe

Und wo wir gerade bei so vielen maritimen Superlativen sind, die dem Gast das Gefühl vermitteln auf einem „echten“ klassischen Kreuzfahrtschiff zu reisen, wäre da noch die Promenade zu erwähnen. Kommt man direkt von der Phoenix Bar & Lounge und geht in Richtung Bug, dann eröffnet sich dem Betrachter eine rund 200m lange Schiffspromenade, wie sie aktuell wohl in der Branche nicht noch einmal zu finden ist – nahezu über die komplette Schiffslänge erstreckt sich ein traumhaft schöner Teakholzboden und natürlich führt die Promenade einmal um das gesamte Schiff herum. Nirgendwo ist zur Seeseite hin die Sicht beeinträchtigt, blank poliertes Messing und akribisch gepflegte Schiffseinrichtungen sind eine echte Augenweide. An vielen Stellen genießt der Reisegast nicht nur Meerblick sondern auch noch einen freien Blick in den Himmel! Maritime, wunderbar gepflegte Schiffspromenaden gibt es hier und da auf anderen, meist klassischen Kreuzfahrtschiffen, glücklicher Weise auch noch. Keine ist jedoch so lang und dazu noch mit Teak belegt, keine bietet eine solche Aussicht und führt komplett um das Schiff herum! So, nun wird es Zeit die Traumpromenade zu verlassen und die Lobeshymnen zu beenden. Wir begeben uns in Richtung Hecktreppenhaus. Alle Eingänge sind übrigens mit Rampen versehen, so dass auch Personen mit Gehbehinderungen leicht auf die Promenade kommen.

Teak-Promenade MS Artania

Foto: Teak-Promenade MS Artania

Eine Sache noch: „Warum heißt das Saturn-Deck eigentlich nicht Promenaden-Deck?“ Es gibt so viele Schiffe mit einem solchen Decknamen und was findet man meist – verwaiste, stiefmütterlich behandelte, verstummelte und zugestellte, dunkle Deckbereiche mit Gummiboden, welche die Bezeichnung Promenadendeck nicht im Ansatz verdienen! Auf der Artania gibt es nun das Musterstück eines Promenadendecks und wie nennt man es – „Saturn-Deck“!?

MS Artania Deck 8 – Lido-Deck

Auf Deck 8 am Heck befindet sich die bereits genannte Lido-Terrasse, also der Außenbereich vom Lido-Buffet-Restaurant. Das Lido-Buffet-Restaurant stellt die kulinarische Alternative zu den beiden gleichwertigen à la carte Restaurants Vier Jahreszeiten und Artania. Auch im Lido-Buffet lässt es sich nach Herzenslust Schlemmen. Das Lido-Buffet stellt zu allen Tageszeiten eine Option für Reisende dar, die eine lockere Atmosphäre in geschmackvollem Ambiente bevorzugen und gerne die Mahlzeiten am Buffet zusammenstellen. Eine wunderbare Aussicht bis zum Horizont gibt es natürlich als i-Tüpfelchen dazu.

Lido Buffet-Restaurant Artania

Foto: Lido Buffet-Restaurant Artania

Wir verlassen das Lido-Buffet-Restaurant über den Zugang auf der Backbordseite, einen weiteren gibt es auf der Steuerbordseite. Nächste Station ist der offene und einladend gestaltete Bereich um den Kopernikus Pool herum. Weiße Sonnenschirme, (künstliche) Grünpflanzen, ansprechendes Mobiliar, eine Dusche, ein Whirlpool, ein Fußmassagebecken, ein Pool und ein Lounge Becken zeichnen diesen Bereich aus. Ein kleiner Springbrunnen rundet das harmonische Bild ab. Natürlich laufen wir auch hier über feinstes Echtholz und nutzen eine der beiden Treppen hinauf auf Deck 9. Im vorderen Bereich von Deck 8 befinden sich ausschließlich Balkonsuiten.

Dämmerung Kopernikus Pool und Sonnendeck MS Artania

Foto: Dämmerung Kopernikus Pool und Sonnendeck MS Artania

MS Artania Deck 9 – Sonnen-Deck

Der obere Bereich um den Kopernikus Pool herum ist – und das ist selten in der Branche – im Bereich der umlaufenden Galerie ebenfalls mit Teakholz belegt, der Blick auf das Meer ist uneingeschränkt möglich, meist sogar ohne Glasscheiben vor der Nase.

Dämmerung Sonnendeck MS Artania

Foto: Dämmerung Sonnendeck MS Artania

Um den Schornstein herum liegt die einladende Panorama Pazifik-Lounge, in der man auf einer Seite auch rauchen darf. Die Pazifik-Lounge ist der Logenplatz an Bord der Artania und geselliger Treffpunkt hoch über dem Meer. Hier genießt man den besten Ausblick in alle Richtungen bis zum Horizont, genießt ein frisch gezapftes Bier oder einen leckeren Cocktail – natürlich vor den Augen der Gäste zubereitet. Wer sein Tanzbein kräftig schwingen möchte, macht das hier oben auf einer großzügigen Bühne bei Live-Musik.

Pazifik Lounge MS Artania

Foto: Pazifik Lounge MS Artania

Zwischen Pazifik-Lounge und dem vorderen Schiffsbereich befindet sich ein weitläufiges Sonnendeck, zum Teil mit gemütlichen Loungemöbeln ausgestattet, zum Teil mit regulären Sonnenliegen. Sowohl Sonnenanbeter als auch Freunde schattiger Liegeplätze werden hier oben fündig.

Ein voll ausgestatteter Spa-Bereich lockt mit einer zeitgemäß ausgestatteten Saunalandschaft, Massageräumen, Ruheraum, Fitnessraum und Friseur. Interessant ist insbesondere die Saunalandschaft mit ihren unterschiedlichen Bereichen.

  • Sauna Oslo: Temperatur 50-95 Grad, Luftfeuchtigkeit 10-60% - Aufenthaltsdauer 10-15 Minuten
  • Sauna Helsinki: Temperatur 85-95 Grad, Luftfeuchtigkeit 10-30% - Aufenthaltsdauer 5-10 Minuten
  • Dampfbad Reykjavik: Temperatur 40-50 Grad, Luftfeuchtigkeit 95-100% - Aufenthaltsdauer 10-15 Minuten
  • Eisbrunnen: Temperatur um den Gefrierpunkt – Aufenthaltsdauer maximal 2 Minuten
  • Ruhebereich: Temperatur 25-30 Grad, Luftfeuchtigkeit 10-30% - Aufenthaltsdauer 15-30 Minuten

Ruheraum Spa MS Artania

Foto: Ruheraum Spa MS Artania

Im vorderen Außenbereich liegen der große, beheizte Artania Pool und noch einmal ein großes Sonnendeck. Über Treppen ist ein weiteres Deck, der Ausguck, erreichbar. Der Ausguck wird seinem Namen voll gerecht, denn eine bessere Aussicht als von der Galerie aus ist auf dem ganzen Schiff eigentlich nicht zu bekommen. Der Blick ist in alle Richtungen frei. Alternativ begibt man sich durch eine von zwei Glastüren auf ein Sonnendeck direkt oberhalb der Kommandobrücke. Der Clou sind Treppen, über die man im vorderen Schiffsbereich die Decks wechseln kann. Wunderschöne Galerien laden zum Träumen und Verweilen ein. Perfekte Orte um seinen Gedanken freien Lauf zu lassen, der Fahrtwind ist hier vorne natürlich immer präsent. Solche Freidecks im vorderen Schiffbereich sind in dieser Anzahl nur noch auf einer Handvoll weiterer Schiffe auf dem Kreuzfahrtmarkt zu finden. Auf Deck 7 ganz im vorderen Bereich hätten wir fast die Bibliothek vergessen zu nennen. Diese ist nicht sehr groß aber gut sortiert. 

Wir kehren noch einmal zurück auf Deck 9, laufen vorbei am großen Freibereich der auch für Sportaktivitäten des täglichen Tagesprogramms genutzt wird und beenden unseren Rundgang an Bord der Artania.

Kabinen:

Insgesamt gibt es 26 Kabinenkategorien, verteilt auf sechs Kabinendecks. Die Kabinengröße variiert zwischen 15-50 Quadratmetern zwischen einer 2-Bett Kabine der günstigsten Kategorie und einer 2-Bett Royal-Suite mit Balkon.

Zur Standard-Ausstattung gehören SAT-TV mit Bordprogramm, (Empfang je nach Fahrtgebiet), individuell regulierbare Klimaanlage, Telefon, Safe, Minibar, Fön, WLAN (kostenpflichtig), Bad mit Badewanne oder Dusche, WC, Schminkspiegel, Spiegelschrank, Bademäntel verfügbar.

Suite 8206 J. Strauss MS Artania

Foto: Suite 8206 J. Strauss MS Artania (als Kabinenbeispiel)

Unser Fazit:

Die MS Artania von Phoenix Reisen ist ein komfortables, großzügiges und elegantes Kreuzfahrtschiff mit einem sehr maritimen Ambiente und wird auch hohen Ansprüchen gerecht (unsere persönliche Bewertung 4-Sterne). Der Hotel- und Gastronomiebereich liegt fest in den Händen von sea chefs, ein Großteil der öffentlichen Bereiche wurde in den letzten Jahren renoviert, die Kabinen sind ebenfalls in vielen Bereichen komplett erneuert worden, die neue Maschinenanlage sorgt für eine angenehme Laufruhe und die Crew lebt natürlich die Phoenix Firmen-Philosophie „Willkommen zu Hause“. Wir gehen sogar soweit zu sagen, dass so manches Kreuzfahrtschiff im De Luxe Bereich nicht annähernd so großzügige Außendecks zu bieten hat wie die Artania. Und jeder Meter freier Platz auf einem Kreuzfahrtschiff ist bekanntlich purer Luxus, denn von der Deckfläche wird auch auf neuen Upper-Class-Schiffen nur so viel „geopfert“ wie gerade nötig ist – im schlimmsten Fall noch ausgelegt mit grünem Kunstrasen wie er von Campingplätzen bekannt ist.

Cocktail mixen Pazifik Panorama-Lounge Artania

Foto: Cocktail mixen Pazifik Panorama Lounge Artania

  • Unterschiedliche Bildergalerien der MS Artania mit Innenansichten aus verschiedenen Jahren sehen sie hier >>Link<<

Alle Kreuzfahrten mit der MS Artania von Phoenix Reisen können bei uns direkt gebucht werden. Kontaktieren Sie uns einfach unverbindlich per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder telefonisch unter 04893-4288535.

MS Artania: Kurzkreuzfahrt mit Kofferschwund durch das Mittelmeer

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 30.12.2015

Reisebericht einer eher außergewöhnlichen Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“ von Phoenix Reisen nach Ajaccio (Korsika), Olbia (Sardinien) und Civitavecchia (Italien) ab/bis Genua vom 18.12.-22.12.2015

Freitag, 18. Dezember 2015: Anreise nach Mailand bzw. Genua, Italien

Wir reisen am frühen Morgen aus Hamburg kommend nach Mailand an, stehen mit über 70 weiteren Passagieren der „Artania“ am Kofferband in Mailand und freuen uns auf eine vorweihnachtliche Kurzkreuzfahrt in Richtung Korsika, Sardinien und das italienische Festland. Dafür benötigen wir nun nur noch unsere beiden  Koffer, um in den bereits wartenden Phoenix-Transferbus in Richtung Genua steigen zu können.

Nach rund 20 Minuten Wartezeit am Kofferband wird dieses abgeschaltet und die Hinweistafel, auf der unser Flug eingeblendet wurde, erlischt. Wir stehen aber nicht etwa alleine an diesem Band, mit uns warten 24 weitere Personen dort. Allgemeine Unruhe macht sich breit. Ein italienischer Flughafenmitarbeiter verkündet kurz darauf, dass keine weiteren Koffer kommen werden. Das Flugzeug befindet sich bereits auf dem Rückflug in Richtung Hamburg.

Die folgenden Abläufe lassen sich nur schwer in wenige Worte fassen, würden in gekürzter Form dem Leser aber ein völlig falsches Bild liefern. Wir halten dennoch einige, relevante Fakten fest. Die Koffer wurden in Mailand vom Bodenpersonal nicht entladen, sind im Flugzeug verblieben und nach Hamburg zurückgekehrt. Bis zum Abend konnten, Dank intensiver Bemühungen des Teams vor Ort und von Phoenix Reisen in Bonn, immerhin 4 Koffer nach Mailand nachgeliefert werden. Das restliche Gepäck erreichte die „Artania“ nicht mehr. Da wir selbst zu den letzten Gästen zählen, die kurz vor dem Auslaufen um 20:00 Uhr an Bord gehen, bleibt keine Zeit mehr für einen Einkaufsbummel in Mailand oder Genua.

Die Stimmung ist zu diesem Zeitpunkt, man mag es sich vorstellen können, nicht mehr die beste. Das soll sich dann schon im Hafenterminal wieder ändern. Die Begrüßung durch das Phoenix Team ist herzlich, aufgelockert und professionell zugleich.

Nach der Seenotrettungsübung erhalten die kofferlosen Gäste von Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiss ein „Notfallkit“, welches einen Satz Schiesser Feinripp Unterwäsche, Zahnpflegemittel und weitere Hygieneutensilien beinhaltet. Um die Erstausstattung zu vervollständigen, suchen wir zu einem späteren Zeitpunkt den, wie wir schnell feststellen, gut sortierten „Artania“ Bordshop auf. Hier trifft sich fast die komplette Koffergruppe wieder und begrüßt sich in guter Stimmung und „alter Frische“. Für die kommenden 2 Tage sind wir nun erstmal mit den notwendigsten Dingen ausgestattet.

Auf die große Willkommensparty in der Pazifik-Lounge verzichten wir heute und lassen den Tag ruhig ausklingen.

Hatten wir in vorherigen Reiseberichten eigentlich erwähnt, dass an Bord der Phoenix-Flotte beinahe alle deutschsprachigen, gängigen Satelliten-Fernsehprogramme empfangen werden? Wir zählen über 30, darunter sogar der KiKa Kinderkanal. Der Empfang der Fernsehkanäle hängt natürlich vom jeweiligen Fahrtgebiet ab, aber ungeachtet dessen trifft selbst hier der Slogan „Willkommen an Bord, willkommen zu Hause“ zu.

Kapitän auf dieser Kreuzfahrt: Elmar Mühlebach, bekannt von der MS Deutschland

Kreuzfahrtdirektor auf dieser Kreuzfahrt: Thomas Gleiß

Surfen per WLAN ist auf der „Artania“ übrigens auf dem ganzen Schiff möglich, wir haben es ausprobiert. Zu unserer Überraschung ist die Verbindung sogar sehr flott, die Seiten bauen sich nur unwesentlich langsamer auf als im WLAN-Netz an Bord der „Independence of the Seas“, wo ja seitens der Reederei mit einem besonders schnellen Internet auf allen Schiffen der Flotte geworben wird. Der Unterschied besteht natürlich in der Anzahl der Nutzer auf dem Schiff, welche auf der „Artania“ sehr niedrig ausfällt und somit auch die Datenübertragung positiv beeinflusst.

Samstag, 19. Dezember 2015: Ajaccio, Korsika

Um 08:00 Uhr lockt das leckere und reichhaltige Frühstücksbuffet im Lido Buffet-Restaurant auf Deck 8. Zur gleichen Zeit ist auch schon die felsige Küste Korsikas in Sicht, auf die wir uns mit etwa 15 Knoten Fahrt durch den Golf von Ajaccio zu bewegen. Der Himmel ist grau, die gerade aufgegangene Sonne wird von dicken Wolken verdeckt. Der Lotse kommt an Bord.

Die „Artania“ erreicht pünktlich um 09:00 Uhr den ersten Zielhafen dieser vorweihnachtlichen Kurzreise – Ajaccio auf der Insel Korsika. Vor einigen Jahren haben wir bereits schon einmal mit einem Kreuzfahrtschiff hier gelegen, allerdings mit einem deutlich größeren, draußen auf Reede. Die Artania dagegen hält mit ihrem Bug weiterhin voll auf die Altstadt zu und macht nur wenige Meter davor fest. Der klare Vorteil eines mittelgroßen Kreuzfahrtschiffes. Fairer Weise muss man dazu sagen, dass die Pier inzwischen vergrößert wurde und auch Kreuzfahrtschiffe mit einer Länge von 300m im Hafen festmachen können.

MS Artania morgens in Ajaccio, Korsika, 19.12.2015

Foto: MS Artania morgens in Ajaccio, Korsika, 19.12.2015

Bei unserem letzten Besuch sind wir mit dem Mietwagen über die Insel gefahren, es blieb keine Zeit mehr die Stadt Ajaccio anzusehen. Das holen wir heute auf individueller Basis nach.

Ajaccio ist die größte Stadt Korsikas und zugleich die Hauptstadt und Sitz des Regionalparlaments. Insgesamt leben etwa 64.000 Einwohner in Ajaccio, dessen berühmtester Sohn Napoleon Bonaparte ist. Seine Standbilder zieren heute diverse Straßen und Plätze der Stadt. Die Lebensart der Bewohner von Ajaccio ist im Vergleich zu anderen Städten der Insel sehr aufgeschlossen, locker und gelassen. Ajaccio lockt mit einem mondänen, französischen Flair, bietet einige Boulevards, Parkanlagen und schöne Plätze. Außerdem lässt es sich in Ajaccio recht gut shoppen, wie wir später selbst feststellen. Die Geschichte von Ajaccio reicht bis in die Antike zurück. Wir erkunden unmittelbar nach dem Festmachen der „Artania“ aber das heutige Ajaccio und beginnen mit der Mole Jetée de la Citadelle, von der aus sich ein wunderbarer Ausblick auf die Uferpromenade, den Hafen sowie die kleinen Fischer- und Segelboote bietet.

Nur wenige Schritte später stehen wir auf dem Place Foch, auf dem von Dienstag bis Sonntag von 08:00 – 12:00 Uhr bunte Marktstände aufgebaut sind. Der Markt von Ajaccio gilt als der schönste Markt Korsikas. Angeboten wird eine Fülle an einheimischen Produkten von Gewürzen über Obst und Gemüse bis hin zu Gewürzen und unzähligen Wurstwaren.

Gewürze auf dem Markt von Ajaccio

Foto: Gewürze auf dem Markt von Ajaccio

Da wir Ajaccio außerhalb der Saison besuchen, begegnen wir auf unserem gesamten Rundgang fast ausschließlich Einheimischen, was uns die lockere und fröhliche Atmosphäre in dieser Stadt in nahezu authentischer Form erleben lässt. Mehr und mehr kämpft sich die Sonne durch die dicke Wolkendecke und taucht die bunten Häuser der Stadt in zarte Pastelltöne.

auf dem Markt von Ajaccio

Foto: auf dem Markt von Ajaccio

Wir verlassen den Markt und laufen direkt auf den Place du Géneral-de-Gaulle zu, einen großen Platz der aktuell nicht nur von einer großen Statue mit Napoleon Bonaparte hoch zu Ross als Kaiser geziert wird sondern auch vom Weihnachtsmarkt. Die Stände sind noch verwaist, die bunten Buden werden gerade erst geöffnet. Wir entschließen uns, den Weihnachtsmarkt später noch einmal zu besuchen.

Obwohl derzeit eigentlich keine Touristen in der Stadt zu sehen sind, verkehren die Hop-on Hop-off Sightseeing-Busse, wenngleich sie in den Wintermonaten als reine Stadtrundfahrtbusse unterwegs sind, also zwischendurch nicht anhalten. Die Abfahrten beschränken sich im Winter auf zwei pro Tag, wir haben Glück und ergattern auf dem offenen Oberdeck noch freie Plätze. Offenbar befinden sich ausschließlich Passagiere der „Artania“ im Bus, denn alle Durchsagen erfolgen zunächst auf Deutsch und dann nur noch in englischer Sprache. Es ist herrlich, die Stadt in aller Ruhe und ohne Touristenmassen erkunden zu können. Das Glück bleibt heute auf unserer Seite, denn zeitgleich mit der Abfahrt des Busses zeigt sich die Sonne am Himmel. Das Thermometer klettert auf angenehme 15 Grad.

Küstenabschnitt und Strände westlich von Ajaccio, Korsika

Foto: Küstenabschnitt und Strände westlich von Ajaccio, Korsika

Die Fahrt führt uns vorbei am westlichen Küstenabschnitt von Ajaccio, direkt am Golf von Ajaccio entlang bis zu einem großen Parkplatz am Pointe de la Parata, auf dem der Bus 20 Minuten verweilt. Dass unser Bus der einzige weit und breit ist lässt sich bereits erahnen, wir genießen diese Tatsache außerordentlich. Es sind keine Touristen, keine Motoren, kein Lärm sondern nur das Geschrei einiger Möwen sowie den Wind, der durch den flachen Bewuchs am Ufer weht zu hören. Die pure Idylle an einem der beliebtesten Ausflugsziele, nur 10 Kilometer von Ajaccio entfernt. Es lohnt ein Spaziergang entlang der schroffen und recht kargen Küste zum Tour de la Parata.

Naturlandschaft am Pointe de la Parata, Korsika

Foto: Naturlandschaft am Pointe de la Parata, Korsika

Noch einmal fahren wir mit dem Bus entlang der Küste, vorbei an den zu dieser Jahreszeit unberührten Stränden und leeren Restaurants an selbigen. Nach etwa einer Stunde kehren wir zurück zum Ausgangsort unserer Rundfahrt und begeben uns zunächst auf eine kurze Shoppingtour durch die Einkaufsstraßen. Es fehlt ja weiterhin unser Gepäck. Die Damenwelt wird in Ajaccio bevorzugt, denn unter 30 Modegeschäften findet sich im Schnitt nur eines für den Herren. Woran mag das nur liegen?!

Einkaufsstraße in Ajaccio, Korsika

Foto: Einkaufsstraße in Ajaccio, Korsika

Inzwischen haben die vielen, kleinen Buden auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio, die auf dem Place du Géneral-de-Gaulle aufgebaut sind, geöffnet. Die Atmosphäre ist kaum zu beschreiben und irgendwie unwirklich. Das Thermometer zeigt inzwischen milde 18 Grad an, was die freien Außenplätze nicht nur vor den Holzbuden des Weihnachtsmarktes füllt. Die Außenplätze der Cafés sind gut besucht, auf der Eisbahn laufen Schlittschuhläufer in Sommerkleidung, mit Kunstschnee besprühte Tannbäume stehen beinahe verloren überall auf dem Platz herum und suggerieren dem Besucher, es sei tiefster Winter.

gut besuchte Kafés auf dem Weihnachtsmarkt von Ajaccio

Foto: gut besuchte Cafés auf dem Weihnachtsmarkt von Ajaccio

Von der Aussichtsterrasse am Ende des Platzes bietet sich eine tolle Aussicht auf das Meer, die von Palmen bestandene Uferpromenade sowie die Umgebung.

Abendstimmung Boulevard Pascal Rossini Ajaccio

Foto: Abendstimmung Boulevard Pascal Rossini, Ajaccio

Zu unserer Freude entdecken wir im Laufe des Rundgangs über den Weihnachtsmarkt ausschließlich einheimische Produkte und Kunsthandwerk der Region. Weit und breit keine Spur von Touristen-Verkaufsständen oder Buden. Auch die Preise in den Cafés kommen uns erstaunlich niedrig vor, offenbar entfällt derzeit der Touristenzuschlag.

Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Foto: Eislaufbahn auf dem Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Wir reißen uns schließlich los von der einzigartigen Atmosphäre auf dem Frühlings – ach nein, es ist und bleibt ein Weihnachtsmarkt. Eine Sonnenbrille wäre heute auf jeden Fall das passendere Utensil als die von uns gewählte Jacke samt Pullover gewesen.

Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Foto: Weihnachtsmarkt in Ajaccio

Wir laufen vorbei an der Kathedrale von Ajaccio, in der sich das Familiengrab der Bonapartes befindet. Ein Besuch der Kathedrale, dessen Hochaltar aus weißem Marmor besteht und eine Stiftung von Napoleons Schwester war, lohnt grundsätzlich. Wir verzichten heute darauf, da nicht mehr all zu viel Zeit bis zum Auslaufen der „Artania“ verbleibt. Die hat man übrigens während eines Stadtrundgangs immer wieder im Blick. Beinahe keck schaut sie überall zwischen den pittoresken Häusern der Altstadt hindurch, die in der Abendsonne mit ihr um die Wette strahlen.

MS Artania und Altstadt von Ajaccio, Korsika

Foto: MS Artania und Altstadt von Ajaccio, Korsika

Es lohnt ein Spaziergang entlang dem Boulevard Pascal Rossini vom Place du Géneral-de-Gaulle aus vorbei an der Zitadelle von Ajaccio in Richtung Fischerhafen. Die tief stehende Nachmittagssonne sorgt zu dieser Jahreszeit für eine fast kitschig anmutende Szenerie, die auch aus der Feder eines Malers entsprungen sein könnte.

Abendstimmung am Boulevard Pascal Rossini in Ajaccio

Foto: Abendstimmung am Boulevard Pascal Rossini in Ajaccio

Nicht minder beeindruckend ist der Blick von der Mole aus auf unsere im Hafen liegende „Artania“, die mit ihrer Eleganz eine reine Augenweide im Hafen ist.  Die Fischer machen bereits ihre Boote klar zum Auslaufen am nächsten Morgen und fachsimpeln miteinander. Die Lebensfreude und allgemeine Zufriedenheit der Korsen wird uns heute mehr als deutlich und zeigt sich in vielen Bereichen der Stadt. Natürlich sind Probleme und Armut auch hier nicht weg zu diskutieren, das Gesamtbild ist jedoch deutlich ansehnlicher und harmonischer als anderswo.

MS Artania mit Fischerbooten in Ajaccio, Korsika

Foto: MS Artania mit Fischerbooten in Ajaccio, Korsika

Mit unserer Rückkehr um 16:30 nutzen wir die maximale Landgangszeit aus, bevor um 17:00 Uhr die Leinen fallen und die „Artania“ mit dem Heck voraus den Liegeplatz verlässt. Die Auslaufparty in der Phoenix Bar könnte auch den Titel „Sommernachts-Party“ tragen, so mild ist es noch. Die Luft ist klar und nach dem Sonnenuntergang greift Mutter Natur noch einmal zum Tuschkasten und lässt den Himmel im Minutentakt in anderen Farben erscheinen, dazu ist es beinahe windstill. Welche Jahreszeit haben wir gleich noch mal?! Schöner kann es auch im Sommer nicht sein. Im Gegenteil, Ajaccio heute fast ohne Touristen erleben zu können, ist unbezahlbar!

Abenddämmerung an Deck MS Artania

Foto: Abenddämmerung an Deck MS Artania

  • Bildergalerie aller Fotos aus Ajaccio, Korsika >>Link<<

Fasziniert von den Eindrücken dieses Tages speisen wir heute im Restaurant Vier Jahreszeiten und lassen den Abend in der Pazifik Lounge ausklingen. Um 22:30 Uhr wird in Harry´s Bar der Late-Night-Snack serviert, die uns bereits sehr gut bekannte „Phoenix Currywurst“ in drei verschiedenen Schärfegraden.

Sonntag, 20. Dezember 2015: Olbia, Sardinien

Beim Blick vom Balkon aus zeigt sich heute Morgen die gleiche Wettersituation wie gestern, alles ist grau. Das soll sich aber schon gleich nach dem Festmachen um 08:30 Uhr ändern. Makellos blau ist der Himmel fortan. Das perfekte Wetter für einen wunderschönen Ausflug an die Costa Smeralda, so ist es geplant.

Aus diesen Planungen soll jedoch nichts werden. Wir haben die Rechnung ohne die Sarden gemacht und ohne die Organisatoren des heute stattfindenden Marathons in Olbia. Natürlich haben wir im Vorfeld einen eigenen Kleinbus organisiert und einen Preis ausgehandelt. Dieser aber hätte am Freitag – unserem Ankunftstag in Mailand bzw. Genua – bestätigt werden müssen. Auch das war uns grundsätzlich klar. Im allgemeinen Kofferchaos ist es aber letztendlich zur Nebensache geworden. Kein Problem sollte man meinen, schließlich sind wir auch heute wieder die einzigen Touristen im Ort. Unseren vorher gebuchten Tourguide erreichen wir telefonisch, dieser will aber nun einen Wochenend- und Kurzfristzuschlag auf den vereinbarten Preis in Höhe von 100% haben – da von uns am Freitag die Tour nicht bestätigt wurde. Handeln nicht möglich! Wir lehnen dankend ab und begeben uns im Ort auf die Suche nach einem Taxi. Schnell werden wir fündig, eine ganze Armada an schönen Mercedes-Großraumtaxis steht in der Innenstadt geparkt, die Fahrer entspannen in einer gegenüber liegenden Kneipe und lassen den Tag offenbar ganz geruhsam beginnen.

Innenstadt von Olbia auf Sardinien

Foto: Innenstadt von Olbia auf Sardinien

Natürlich sind sich alle Taxifahrer einig und verlangen ebenfalls einen Sonntagszuschlag in selbiger, utopischer Höhe. Auch hier lehnen wir dankend ab, die Fahrer geben sich völlig Gelassen wieder dem Nichtstun hin und schauen auf die vereinzelt vorbeiziehenden Läufer des Marathons.

Plan C, die Anmietung eines Mietwagens soll folglich natürlich nicht funktionieren – es ist ja immer noch Sonntag. Nur am etwa 5 Kilometer entfernten Airport sind Stationen geöffnet. Ob dort passende Autos zur Verfügung stehen, lässt sich auf die Schnelle nicht klären. Der regulär zum Flughafen verkehrende Bus fällt wegen gesperrter Zufahrtsstraßen im Rahmen des Marathons leider aus. Inzwischen ist es Mittag geworden und wir haben die Lust an heutigen Unternehmungen verloren. Offenbar ist man hier derart übersättigt von den Einnahmen der sommerlichen Touristenmassen, dass Touristen im Winter als lästig empfunden werden. Lieber putzt man seinen blinkenden Mercedesstern auf der Motorhaube und schiebt den gut genährten Wanst wieder unter den Kneipentisch am Straßenrand.

So sieht Wohlstand auf Sardinien aus. Die Sarden sind schon ein Völklein für sich, das war bereits bei unserem ersten Besuch im Jahr 2004 unser Eindruck. Olbia ist und bleibt aus unserer Sicht ein nicht sonderlich attraktiver Durchgangsort mit einigen Cafés und Restaurants auf dem Weg in die nördlich oder südlich gelegenen Ferienregionen. Mit knapp 58.000 Einwohnern ist Olbia die viertgrößte Stadt Sardiniens und liegt am gleichnamigen Golf von Olbia.

Wir kehren auf die „Artania“ zurück und finden den verlorenen Koffer auf der Kabine. Damit ist nicht nur unser Gepäck nun wieder vollständig sondern auch jenes der anderen Reisegäste, denn alle noch verschollenen Koffer sind in Olbia an Bord gekommen.

Pünktlich um 17.00 Uhr ertönt die schöne „Artania“ Auslaufmelodie „Audemus“ von Charlotte und Jürgen Wendling aus den Lautsprechern.

Am Abend treffen wir Kreuzfahrtdirektor Thomas Gleiß und schauen Kapitän Elmar Mühlebach auf der Brücke beim Ablegen von der Pier in Olbia zu. Thomas Gleiß ist ein alter Phoenix-Hase und fast von der ersten Stunde an im Unternehmen tätig. Ein richtiger Seebär ist auch Elmar Mühlebach. Der leidenschaftliche Seefahrer, Familienvater und frühere Marine-Offizier Mühlebach studierte zunächst Luft- und Raumfahrttechnik, anschließend Nautik. Von 2007 bis 2012 ist er als nautischer Offizier und danach als Kapitän auf der Deutschland tätig, im Frühjahr 2015 stößt er zu Phoenix Reisen und übernimmt zunächst das Kommando auf der beliebten „Albatros“. Mühlebach freut sich, dass die Deutschland, zu der er eine ganz besondere Beziehung hat, bald die Phoenix-Flotte vergrößern wird. Die Deutschland ist das erste Kreuzfahrtschiff auf dem Mühlebach seinerzeit das Kommando als Kapitän übernommen hat. Da ist diese Freude nur verständlich.

Kapitän Elmar Mühlebach auf Brückennock der MS Artania

Foto: Kapitän Elmar Mühlebach auf Brückennock der MS Artania

Unser Tag endet heute im Artania Restaurant bzw. in der Pazifik Lounge mit dem Cocktail des Tages.

Lido-Terrasse MS Artania abends

Foto: Lido-Terrasse MS Artania abends

Montag, 21. Dezember 2015: Civitavecchia, Italien

Wir erreichen schon früh am Morgen um 06:30 Uhr den letzten Hafen auf dieser vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“, Civitavecchia, die bedeutendste Hafenstadt der Region Latium. In Civitavecchia sind wir bereits mehrfach mit einem Kreuzfahrtschiff zu Besuch gewesen, jedoch ausschließlich um von dort aus in die Hauptstadt Rom zu fahren. Civitavecchia liegt etwa 70 Kilometer nordwestlich von Rom und verfügt über einen der größten Seehäfen für Kreuzfahrtschiffe im Mittelmeerraum. In den Sommermonaten tummeln sich hier bis zu 8 Kreuzfahrtschiffe gleichzeitig und spucken die Menschen auf die Kaianlagen aus. Heute, am 21. Dezember 2015 liegt nur die MSC Preziosa gemeinsam mit uns im Hafen. Ein Großteil aller Passagiere wird mit Bussen nach Rom fahren, immerhin 15 stehen schon für die Passagiere der „Artania“ bereit.

MS Artania und MSC Preziosa in Civitavecchia

Foto: MS Artania und MSC Preziosa in Civitavecchia

Wir sind zunächst skeptisch, ob sich  ein Besuch in Civitavecchia lohnen würde. Zu sehr sind uns noch die gestrigen Erlebnisse aus Olbia im Gedächtnis und Civitavecchia gilt allgemein auch nur als Ausgangspunkt für Fahrten nach Rom. Kaum eine Quelle im Internet beschreibt diesen Hafen als sehenswert oder als Hauptzielort bzw. Alternative zu Rom. Wir wagen es trotzdem und fahren mit einem der kostenfreien Shuttlebusse bis zur Michelangelo Festung, die erhaben vor der Hafeneinfahrt steht. Die Michelangelo Festung ist eine der imposantesten Militärbauten, die im 16. Jahrhundert an der Küste des Latium entstanden. Der rechteckige Grundriss ist an den Ecken von vier zylinderförmigen Wachtürmen und an der Seite zum Hafen hin durch einen Bergfried geschützt. Man kann die Festung komplett umrunden.

Michelangelo Festung Civitavecchia

Foto: Michelangelo Festung Civitavecchia

Damit sind die offiziellen, wichtigen Sehenswürdigkeiten von Civitavecchia im Grunde auch schon erwähnt, wenn man mal Museo Archeologico Nazionale absieht.

Bzgl. der Shuttlebusse sollte vielleicht erwähnt werden, dass es unmittelbar vor der Festung einen offensichtlich neuen Bushalteplatz gibt. In den Landgangskarten und Stadtplänen ist noch ein Haltepunkt am nördlichen Hafenausgang eingezeichnet, bei dem die Gäste in einem völlig uninteressanten Teil der Stadt abgesetzt werden. Allerdings fahren von hier aus offenbar private Touranbieter los. Der Fußweg vom südlichen, aktuellen Bushalteplatz in Richtung Nordausgang beträgt ca. 15 Minuten. Dabei durchquert man den kompletten Yacht- und Fischereihafen. Ob es sich lohnt, diesen anzusehen, muss nun jeder für sich selbst entscheiden. Die interessanten Boulevards und Plätze der Stadt sind südlich des Hafens gelegen.

Fischerboote im Hafen von Civitavecchia 21.12.2015

Foto: Fischerboote im Hafen von Civitavecchia 21.12.2015

Den Hafen in südlicher Richtung verlassen, eröffnet sich dem Besucher zunächst ein riesiger Platz, die Piazza della Vita mit vorgelagertem Strand. Dieser Strand ist steinig und überhaupt nicht einladend, aus unserer Sicht völlig ungeeignet zum Baden. Der Piazza della Vita schließt sich eine nicht minder weitläufige und lange Uferpromenade an, die wirklich schön anzusehen ist. Ein Treppenaufgang verbindet nach kurzer Zeit den unteren Teil am Wasser mit einem höher gelegenen Boulevard.

Hafenfront, Treppenaufgang und Bogenbrücke Promenade Civitavecchia

Foto: Hafenfront, Treppenaufgang und Bogenbrücke Promenade Civitavecchia

Der langgestreckte, von Palmen bestandene Boulevard ist beinahe komplett leer. Nur wenige Einheimische besuchen an diesem Vormittag die Straßencafés und Restaurants, die sich wie an einer Perlenkette aneinanderreihen. Die Aussicht ist sehr schön, offenbar gab es hier früher einmal ein großes Bauwerk an Brücken und Stegen die weit in das Meer hinaus führten. Entlang der Promenade stehen Informationstafeln auf denen solche früheren Brücken erkennbar sind. Einen Teil davon hat man wohl versucht wieder aufzubauen, was im Vergleich zu den früheren Prunkbauten eher peinlich anmutet. Einzig eine lange, weiße Bogenbrücke aus Metall ist ein echter Hingucker, auch diese ist aber von Korrosion gezeichnet und rostet augenscheinlich schon seit längerer Zeit vor sich hin.

Wasserfront mit Bogenbrücke in Civitavecchia

Foto: Wasserfront mit Bogenbrücke in Civitavecchia

Wir laufen die Bogenbrücke bis zum Ende durch und werden mit einem hübschen Blick auf die malerische Wasserfront, historische Wohnhäuser und einen kleinen Yachthafen belohnt. Die Strände in diesem Bereich sind zwar nicht ganz so felsig wie am Hafeneingang aber immer noch als ungeeignet zum Baden zu bezeichnen. Im klaren Wasser liegen überall Felsen, zerbrochenes Glas und andere, scharfkantige Gegenstände.

Bogenbrücke und Wasserfront Civitavecchia

Foto: Bogenbrücke und Wasserfront Civitavecchia

So schön diese Brücke auch anzusehen ist und so sehr sie diesen Abschnitt der Stadt auch aufwertet, ihr Sinn ist für uns nicht ersichtlich. Den Felsen, den sie mit dem Ufer verbindet will man eigentlich nicht wirklich anschauen, er ist wohl Bestandteil der früheren Stegkonstruktionen und hat die vergangenen Jahrhunderte unbeschadet überstanden. Wie dem auch sei, einen Besuch ist sie allemal wert.

Wir laufen noch bis zum kleinen Yachthafen am Ende der kleinen, künstlich angelegten Bucht und treten dann den Rückweg in Richtung Hafen an. Faszinierend ist die Ruhe, die am heutigen Morgen in Civitavecchia herrscht. Der kleine Yachthafen befindet sich im tiefen Winterschlaf, die Boote sind abgedeckt, die umliegenden Bootshäuser und Cafés leergefegt, hier und da räkeln sich Möwen auf der Steinmauer und genießen offenbar die Sonne, ein Paddler bringt sein kleines Boot zu Wasser und dreht eine Runde. Mehr nicht. Wir genießen es und kommen zu der Erkenntnis „Es muss nicht immer Rom sein.“

an der Wasserfront in Civitavecchia

Foto: an der Wasserfront in Civitavecchia

Natürlich, Rom ist Pflicht, wer die riesige Metropole aber kennt, für den ist ein Besuch in Civitavecchia eine nette Alternative. Wieder in der City angekommen, besuchen wir noch den Markt sowie einige Einkaufsstraßen und kehren in einer typischen Pizzeria am Hafen ein. In Civitavecchia sind zwar auch die üblichen Fastfood Ketten und Burgerbuden vertreten aber wer lässt sich schon freiwillig eine Original italienische Pizza entgehen.

Markt in Civitavecchia 21.12.2015

Foto: Markt in Civitavecchia 21.12.2015

Fast hätten wir eine wichtige Sehenswürdigkeit in Civitavecchia vergessen, die Kathedrale San Francesco d´Assisi aus dem Jahr 1610. Das Licht fällt hier durch elf große Fenster in den einschiffigen Kirchenraum, der Hauptaltar ist mit Marmor verkleidet.

Kathedrale San Francesco d´Assisi von Civitavecchia

Foto: Kathedrale San Francesco d´Assisi von Civitavecchia

Wieder zurück auf der “Artania” beginnt heute auch schon der letzte Abend unserer vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt im Mittelmeer. Wir speisen noch einmal im Artania Restaurant und kehren anschließend, fast schon traditionell, in der Pazifik Lounge ein.

  • Bildergalerie aller Fotos aus Civitavecchia, Italien >>Link<<

Unser Fazit der vorweihnachtlichen Kurzkreuzfahrt:

Abgesehen vom Kofferspektakel in Mailand und dem letztendlich daraus resultierenden, vermurksten Landausflug in Olbia, ist diese vorweihnachtliche Kurzkreuzfahrt mit der „Artania“ ein richtiges Winter-Highlight. Aufgrund der Tatsache, dass kein Seetag zwischen den einzelnen Destinationen liegt, ist diese Kurzreise definitiv keine Erholungsreise sondern vielmehr eine willkommene Schnuppertour in der Vorweihnachtszeit. Wenn man die Liegezeiten komplett ausnutzt, lässt sich das umfangreiche Bordprogramm auf Kurzkreuzfahrten kaum wahrnehmen, wenngleich dieses auf der „Artania“ bereits in gekürzter Form angeboten wird. Solche Kurzreisen eignen sich für jene Passagiere, die das jeweilige Kreuzfahrtschiff kennen lernen wollen auch nur bedingt und rücken es in ein falsches Licht. Auf längeren Kreuzfahrten kehrt spätestens nach dem dritten Tag eine gewisse Routine und Ruhe an Bord ein, die Gäste sind entspannt und gelassen. Nicht so auf einer Kurzkreuzfahrt. Es herrscht stets ein reges Treiben und Gewusel in den öffentlichen Bereichen, was unvermeidbar ist. Die Kreuzfahrtgäste wollen das Maximum für sich herausholen, alles erkunden und erleben. Da bleibt für Entspannung keine Zeit.

Überaus viel Glück haben wir mit dem Wetter, denn von den Morgenstunden abgesehen beglückt uns fast pausenlos ein blauer Himmel mit viel Sonnenschein und milden Temperaturen. Keine Selbstverständlichkeit im Dezember im Mittelmeer. 

Die Jahreszeit entpuppt sich zusätzlich als ein echter Pluspunkt – alle Destinationen und Sehenswürdigkeiten lassen sich ohne Touristenmassen erleben. Nur in den Wintermonaten sind Städte und Dörfer in einem solchen Dornröschenschlaf zu sehen. Fast ein Grund, Kreuzfahrten nur noch im Winter zu unternehmen.

MS Artania in Genua 22.12.2015

Foto: MS Artania in Genua 22.12.2015

Dienstag, 22. Dezember 2015: Genua, Italien

Wir erreichen mit der „Artania“ den Start- und Zielhafen Genua um 09:00 Uhr. Ein Großteil der Passagiere verbleibt bis zum frühen Nachmittag an Bord, da die meisten Flüge ab Mailand erst in den Abendstunden den Airport verlassen. Phoenix Reisen bietet seinen Kreuzfahrtgästen den Service, die Kreuzfahrtschiffe so lange wie möglich nutzen zu können – immer abhängig von den über die Reederei gebuchten Flügen und anderen, organisatorischen Gegebenheiten.

Dieses Service Plus wissen die Gäste zu schätzen, denn das verkürzt unangenehme Wartezeiten an den Flughäfen erheblich. Natürlich wird allen Gästen auch noch ein kostenfreies Mittagessen geboten. Wer keinen Tischwein trinkt, zahlt die Getränke am Abreisetag in Bar.

Um 15:00 Uhr endet unsere Kreuzfahrt offiziell mit der Ausschiffung, dem anschließenden Bustransfer nach Mailand und dem Abendflug zurück nach Hamburg.

Hintergrund:

Obwohl diese Kreuzfahrt von sehr kurzer Dauer ist, werden insgesamt 18.100 Brötchen verspeist, 7.890 Eier verbraucht, 2.170 Gläser Sekt ausgeschenkt und 480 kg Melonen konsumiert. Die zurückgelegte Distanz beträgt 618 sm bzw. 1.144 km.

Alle Kreuzfahrten mit der „Artania“ können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Anfrage per Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Buch bei Buchung: „MS ARTANIA 43.234 PS in 71 Tagen auf 148 Seiten“

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 13.09.2015

Buch bei Buchung: „MS ARTANIA 43.234 PS in 71 Tagen auf 148 Seiten“

Das aus der ARD-Doku-Serie „Verrückt nach Meer“ geschätzte, 230 m lange Kreuzfahrtschiff MS ARTANIA wurde bekanntlich vom September bis Dezember 2014 in der Lloyd Werft Bremerhaven umfangreich umgebaut und neumotorisiert. Wir waren in Kooperation mit dem renommierten Schiffsjournal viele Stunden und Tage live vor Ort und haben in verschiedenen Artikeln darüber berichtet.

MS Artania Buch 43.234 PS in 71 Tagen

Der angesehene Bonner Reiseveranstalter Phoenix Reisen brachte passend dazu mit „MS ARTANIA 43.234 PS in 71 Tagen“ druckfrisch ein Bildband heraus, welches in keinem Schiffsliebhaber-Bücherregal fehlen sollte! Erhältlich ist dieser eindrucksvolle Bildband mit vielen detaillierten Hintergrundinformationen auf 148 Seiten für lediglich 29,90 € im Phoenix Reisen Onlineshop. << Zum Shop >> Auch aus unserer Bildergalerie Oceanliner-Pictures.com haben Aufnahmen den Weg in dieses wunderbare Werk gefunden. Schon in den 90er Jahren waren wir an Bord des einzigartigen Kreuzfahrtschiffes; die Einblicke während der Werftzeit haben uns die damalige - von Lady Diana getaufte - Royal Princess, auf ganz besondere Weise noch näher gebracht.

Dieses Buch macht einfach Freude, weckt Erinnerungen und zeigt in aller Deutlichkeit nicht nur bekennenden MS Artania-Fans, was für ein Schmuckstück Phoenix Reisen aus diesem Kreuzfahrtschiff gemacht hat. Zwei Jahre Planung, tausende Arbeitsstunden und eine sehr große Summe Geld sind in das Projekt geflossen. Ob es sich gelohnt hat? Davon sollte sich jeder unbedingt selbst überzeugen! Spätestens nach Seite 148 gibt es nur noch einen Weg – direkt an Bord!

Buch bei Buchung!

Daher haben wir ein ganz besonderes Angebot geschnürt – für ALLE Neubuchungen auf einem Schiff der Phoenix-Hochseeflotte gibt es von uns ein Exemplar gratis für jede Kabinenbuchung dazu! Dieses Angebot gilt ab sofort für alle Abfahrten bis April 2017. << Zum Reisebüro >>

Live dabei!

Und wer sich gerne von einer Fernsehkamera an Bord und bei den Ausflügen begleiten lässt, kann sich im Übrigen noch bis zum 18.09.2015 für die 6. Staffel „Verrückt nach Meer“ als Passagier bei der „Bewegte Zeiten Filmproduktion GmbH“ bewerben. << Mehr Informationen >>

Reisebericht MS Artania von Hamburg nach Rotterdam und Amsterdam

Autor: Gastautor Gerd Ramm am 13.12.2014

Reisebericht  MS Artania vom 9.12. bis 13.12.2014

Hamburg-Rotterdam-Amsterdam-Hamburg

von Gerd Ramm

 

Wir haben es in diesem Jahr mit dem Sturm zu tun. Im September auf der Amadea hatten wir bei der Hin-und Rückfahrt nach Norwegen jeweils Windstärke 11 mit entsprechendem Seegang. Bei dieser Fahrt mit der Artania war es nicht viel anders, aber davon später mehr.

MS Artania

Die Artania kam später aus der Werft als vorher angedacht, machte dann in der Nordsee einige Testfahrten und kam auch später als gedacht in Hamburg an. Dadurch war es der Bordcrew nicht mehr möglich, im Terminal die Schalter für das Einchecken aufzubauen und man entschied sich, das Einchecken an Bord zu machen. Im Terminal war natürlich alles so abgesperrt ,damit die Schalter Platz hätten dadurch passten aber die 1200 Passagiere nicht ins Terminal. So verlief alles etwas chaotisch, bis man sich endlich entschloß, auch den freien Innenraum zu öffnen. Da man dann auch noch nur zwei Geräte zum Durchleuchten hatte , trug es auch noch zum Chaos bei.

Als wir als fast Letzte an Bord kamen, ging aber das Einchecken in der Atlantik Showlounge sehr zügig, wir hatten aber das Grillwürstchen an der Kopernikusbar oder die Tee- und Kaffeestunde verpasst.

Die Rettungsübung mußte später stattfinden, weil es zu lange gedauert hatte, bis Alle an Bord waren.

Entsprechend groß war unser Appetit, als wir um 18 Uhr ins Artania Restaurant gingen. Wir wählten dies, weil sicher alle in das neu gestaltete 4 Jahreszeiten wollten, aber dafür war noch Tage Zeit.

Mittwoch 10.12.2014 Rotterdam

Wie ich anfangs schrieb, wir hatten es mit dem Sturm, so auch bei dieser Nacht. zu tun. Es war wieder Windstärke 11 sodass die Artania ziemlich in Wanken kam. Im Vergleich zur Amadea, die ja 16 000 BRZ kleiner ist, sind die Schwankungen sehr viel geringer, aber das Rollen des Schiffes ist bei der Artania spürbarer. Wir überstanden auch diese Nacht unbeschadet und nun wollten wir das neue 4 Jahreszeiten uns ansehen. Das Frühstück lockte mit einem Shrimps Omelette, das köstlich schmeckte. War ich skeptisch, ob das Restaurant nicht zu modern werden würde, wurde ich angenehm überrascht. Man hat Tische und Servicebereiche anders angeordnet, sodass man am Frühstücksbufett jetzt mehr Platz hat. Das Restaurant ist sehr viel heller geworden, man hat dort Licht, wo man es braucht. Es herrscht aber trotzdem eine warme, gedämpfte Atmosphäre. Ich meine, Artania Restaurant und 4 Jahreszeiten sind absolut vergleichbar, sodass es mir schwer fällt, eins als Lieblingsrestaurant zu erwählen. Es ist eine gute Mischung von 2er, 4er und 8er Tischen entstanden, die weit genug auseinanderstehen, damit die Servicekräfte problemlos bedienen können.

Um 10 Uhr lockte der "Maritime Frühshoppen" an der Kopernikusbar mit Austern und anderen Meeres-Spezialitäten. Es war zwar immer noch sehr windig, aber das kann einen Seemann nicht erschüttern. Überhaupt hatte ich das Gefühl, dass wetterbedingte Ausfälle bei den Passagieren die Ausnahme waren.

Die Bodega, ehemals als Weinlokal konzipiert und meistens leer, hat sich zu einer Hafenklause/Holland Kroeg Lokalität entwickelt. Es herrscht jetzt sehr viel mehr Leben dort.

Überhaupt hat die Küche auf dieser Fahrt Schwerstarbeit geleistet. Es war praktisch täglich abends Galaessen, zweimal Frühschoppen, zweimal Gourmetfrühstück u.a. mit Filetsteak, jeweils Früchte- und ein Dessertbufett am späten Abend. 11 Uhr Boullion "mit Schuß", täglich Leckereien in der Bodega  und das alles ohne Zuzahlung! Es wird sehr oft Trinkbares  angeboten, sodass die Barrechnung sehr niedrig ausfällt und das bei den moderaten Preisen.

Die Pazifiklounge bekam neue Fenster und wurde grundsaniert. Oberflächlich betrachtet blieb alles beim Alten, sie strahlt aber viel heller, obwohl die Decke jetzt dunkel ist. Leider wurde die "Niewiederkommrauscouch" nicht erneuert, aber man hat ja auch andere Sitzmöglichkeiten.

Aber die kostenintensivste Hauptsache der Renovierung  war der Motor und da kann ich nur Lobendes verkünden. Die Vibrationen sind jetzt so, wie sie auf neueren Kreuzfahrtschiffen unter Motor auch sind. Beim Ab- und Anlegen machen sich nur die Bug- und Heckstrahler bemerkbar, aber auch das ist kein Vergleich gegen Vorher. Man kann jetzt getrost eine Kabine im hinteren Bereich wählen.

Donnerstag,11.12.2014

wir sollten in Amsterdam sein. Der Sturm hatte nicht nachgelassen und so entschloß sich Kapitän Thorn in Rotterdam zu bleiben. Es wäre unmöglich gewesen, die engen Schleusen von Ijmuiden zu passieren, ohne dass die Artania Schaden nimmt. Es soll jetzt endlich eine größere Schleuse gebaut werden.  Es wurden die Ausflüge Amsterdam von Rotterdam aus organisiert und wir hätten einen kostenlosen Shuttle nach Amsterdam nehmen können. Da wir aber mehrere Male dort waren, nahmen wir den von der Stadt angebotenen kostenlosen Shuttle in die Stadt Rotterdam. Leider war das Wetter nicht berauschend, aber für eine kurze Sightseeingtour  reichte es allemal.

Um 17 Uhr fuhren wir ab und es war geplant, dass der Lotse nach getaner Arbeit von einem Helikopter abgeholt werden sollte. Dies wurde dann auch mehrmals versucht, war aber zu gefährlich und wurde abgebrochen. Der Lotse mußte nun bis Hamburg an Bord bleiben. Es wurde ein wildbewegter Abend und eine Nacht wieder mit Windstärke 11. Wir sind aber nicht seekrank geworden, haben dem Magen immer etwas angeboten und haben eine schöne Zeit auf dem Schiff verbracht. Die Künstler in der Showlounge mußten improvisieren, weil Artistik bei dem Seegang unmöglich war.

Freitag 12.12.2014 :

Nachdem wird der Elbe immer näher kamen, beruhigten sich auch die Schiffsbewegungen. Das  Wetter war weiterhin schön scheußlich und so wurde der Frühschoppen ins mit neuen Teppichen versehene Atrium verlegt. Die Räumlichkeit ist groß genug und so kam Jeder, der wollte, auf seine Kosten bei Freibier.

Sonnabend 13.12.2014:

Ganz in Ruhe genossen wir das Sektfrühstück (auch im Preis inbegriffen) mit Lachs und anderen Köstlichkeiten. Danach unternahmen wir noch einen Rundgang über das Schiff und ich filmte einige Kabinen, die schon soweit hergerichtet waren. Auf YouTube werde ich die Renovierungen noch filmisch darstellen.

Fazit:

Die schöne Artania ist jetzt noch schöner geworden. Man kann aus einem Altbau keinen Neubau machen, aber die beiden großen Renovierungen 2011 und 2014 haben das Schiff enorm aufgewertet. Bei der guten Küche hat sie 4 Sterne verdient. Die beiden Restaurants sind absolut gleichwertig und da das Lido damals schon renoviert wurde hat das Schiff drei schicke Restaurants. Die neuen Bäder in sehr vielen Kabinen gefallen mir sehr gut. Sie sind hell, die Dusche ohne Tür ist sehr praktikabel.

Ein Ärgernis ist die Rauchbelästigung in der Casablanca bar und der Pazifiklounge. Hier sollte man über eine räumliche Trennung nachdenken wenn man z B das Kino als Havanna bar umbaut oder einen Teil der Pazifiklounge durch eine Glaswand abtrennt.

Da die Passagiere zum größten Teil älter und empfindlicher sind, sollte man die Musik nicht so laut und schrill darbieten. In der Pazifiklounge war schon nachmittags Diskolautstärke, sodass man sich nur durch Schreien verständigen konnte.

Auf dieser Fahrt wurde kein Galaabend angeboten. Kreuzfahrtdirektor Klaus Gruschka entschuldigte sich dafür und verstehen kann ich es vollends. Es waren auf der Fahrt im Hintergrund noch einige Handwerker tätig, das Wetter warf die ganze Organisation durcheinander und auf der ersten Fahrt nach so einem langen Werftaufenthalt gibt es viele Unwägbarkeiten auch mit neuem Personal. Ich sprach z B mit eine Offizierin, die frisch von der Deutschland kam. Wenn ich diese Fahrt mit der Tauffahrt 2011 vergleiche, so ist doch alles irgendwie gelaufen und wir hatten zu einem niedrigen Preis eine sehr schöne , interessante Fahrt.

Artania wir kommen wieder, Fahrten für 2015 und 2016 sind schon gebucht.

MS Artania nach der Renovierung: Alle Details, Eindrücke und erste Fotos

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 10.12.2014

 

Langsam schiebt sich der weiße Bug aus dem grauen Winterdunst heraus an das Cruise Terminal in Hamburg Altona. MS „Artania“ hat die Lloyd Werft in Bremerhaven erst am Abend zuvor, nach 73 Tagen Werftzeit verlassen und legt erstmals in neuem Gewand in Hamburg an.

Mit dem Besuch am 09. Dezember 2014 geht auch für uns eine spannende Zeit zu Ende, denn insgesamt haben wir 2.300 Fotos während der großen Renovierungs- und Umbauphase an Bord und im Dock gemacht. Wir sind insgesamt an 12 Tagen und 5 Nächten vor Ort gewesen, haben in 7 Detailberichten alle Einzelheiten des Umbaus, des Motorenwechsels und zu den Renovierungsphasen beschrieben.  

Michael Schulze zeigt sich erleichtert und zufrieden

Wir treffen Michael Schulze (Direktor Schiffsreisen) an Bord der „Artania“, der sichtlich erleichtert und zufrieden wirkt.

„Nach rund 10 Wochen Werftzeit, bei der über 1.000 Arbeiter tätig waren und diverse Bereiche an Bord in schweißtreibenden Tagen und Nächten neu- bzw. umgestalteten, ist es mir und allen Phoenix-Kollegen/innen eine große Freude, MS „Artania“ nach erfolgreicher Testfahrt wieder auf ihre erste und zugleich ausgebuchte Kreuzfahrt schicken zu dürfen. Auch nach der Neugestaltung diverser Bereiche präsentiert sich MS „Artania“ so wie ihre Schwestern MS Amadea und MS Albatros: modern und klassisch schick zugleich, jede für sich mit einem völlig eigenständigen Charakter und individuellen Zügen - jedoch gemeinsam vereint durch die stets präsente und gelebte Phoenix-Philosophie. Neben den vielen optisch erkennbaren Veränderungen und Modernisierungen in öffentlichen Bereichen und Kabinen, werden Effizienz und Laufruhe der neuen Maschinen sicherlich auch ein großer Pluspunkt sein. Ein weiterer Schritt in die Zukunft ist getan,  damit MS „Artania“ unseren Gästen und uns noch viele Jahre große Freude bereitet.“

„Jetzt gibt es aber erstmal Bescherung“ fügt Michael Schulze hinzu, bevor wir sodann unseren Rundgang beginnen.

Das Restaurant Vier Jahreszeiten zeigt sich deutlich heller und freundlicher als es ohnehin schon gewesen ist. Wo vorher dunklere Farben dominierten, leuchtet nun strahlendes Weiß dem Gast entgegen. Die Stoffe sind feiner, die Hölzer wirken edler und verleihen dem Restaurant ein sehr elegantes Ambiente. Aus unserer Sicht ist das Restaurant Vier Jahreszeiten nun mindestens so schick wie das bereits vorher schon renovierte Artania Restaurant. Wir finden, es ist ein ganz toller Ort für das perfekte Dinner.

Foto: Collage Restaurant Vier Jahreszeiten Artania

Collage Restaurant Vier Jahreszeiten Artania

Noch stilvoller speisen lässt es sich nun im neu gestalteten Restaurant Vier Jahreszeiten

MS Artania Restaurant Vier Jahreszeiten neu 09.12.2014

Foto: MS Artania Restaurant Vier Jahreszeiten neu 09.12.2014

Das Atrium vor dem Restaurant Vier Jahreszeiten wurde umgestaltet und bietet nun bequeme Sitzmöglichkeiten rund um die große Skulptur herum. Bislang hatte der Gast lediglich die Möglichkeit, auf einer Holzumrandung zu sitzen. Neues Mobiliar rundet das ansprechende Gesamtbild ab.

Collage Atrium Artania 2014

Foto: Collage Atrium

Der Kopernikus Pool wurde komplett umgestaltet. Die Details an Veränderungen sind vielfältig. Wir haben Sie bereits in unserem letzten Bericht (>>Link<<) aufgeführt. Neben neu entstandenen Festhaltemöglichkeiten wurde die Skulptur entfernt und durch einen drehbaren Sonnenschirm ersetzt, es entstanden neue Sitzgelegenheiten und der Pooleinstieg befindet sich nun in unmittelbarer Nähe zur Dusche. Besonders gelungen ist das neue Design, welches ab sofort durch echte Fliesen an Stelle von lackiertem Stahl überzeugt.

Collage Kopernikus Pool Artania

Foto: Collage Kopernikus Pool

Ein weiteres Highlight ist die Pazifik Lounge, die  nun heller und luftiger wirkt. Heller aufgrund eines zum Teil neuen Fußbodenbelags (echte Fliesen statt dunklem Kunststoff) und durch die neuen Scheibenelemente, die nun zwei große an Stelle drei kleiner Scheiben aufweisen. Außerdem ist das Metallkonstrukt „die Affenschaukel“ an der Decke verschwunden, dadurch wirkt die Lounge deutlich offener.

Collage Pazifik Lounge Artania

Foto: Collage Pazifik Lounge

Deutlich luftiger, heller und in zeitgemäßem Design zeigt sich die Pazifik Lounge nun

Pazifik Lounge neu MS Artania 09.12.2014

Foto: Pazifik Lounge neu MS „Artania“ 09.12.2014

Im Lido Buffet Restaurant wurde der Bodenbelag erneuert und das Farbdesign angepasst.

MS Artania Lido Buffet Restaurant neu 09.12.2014

Foto: MS Artania Lido Buffet Restaurant neu 09.12.2014

Absolut phantastisch ist die neu aufgebaute und komplett umgestaltete Eignersuite 8339, denn sie braucht sich nun definitiv nicht mehr hinter den Suiten aktueller Neubauten zu verstecken. Nichts erinnert mehr an das alte Design. Im edlen, gefliesten Bad findet man eine Regendusche, eine HOESCH Badewanne mit Whirlsystem sowie einen getrennten Wasch- und WC-Bereich.

 

MS Artania Bad Eignersuite 8339 am 09.12.2014

Foto: MS Artania Bad Eignersuite 8339 am 09.12.2014

Vor den neuen Panoramascheiben ist eine einladende Sitzgelegenheit installiert, von der aus man einen unvergleichbar schönen Meerblick genießt. Alle Farben, Stoffe und Materialien wirken elegant und zugleich modern.   

MS Artania Eignersuite 8339 am 09.12.2014

Foto: MS Artania Eignersuite 8339 am 09.12.2014

Bereits vor einigen Wochen haben wir die neu gestalteten Bäder der Balkonkabinen auf Deck 7 gezeigt. Diese haben nun ihren letzten Schliff erhalten und sind komplett ausgestattet.

MS Artania Bad Kabine 7476

Foto: MS Artania Bad Kabine 7476

Die bei einem vorangegangenen Werftaufenthalt schon komplett renovierten Bäder der Junior-Suiten auf Deck 8 wurden in Teilen noch einmal aufgefrischt, Boden- und Wandbeläge optimiert.

Suite 8216 Bad MS Artania 09.12.2014

Foto: Suite 8216 Bad MS Artania 09.12.2014

Die Bäder der Suiten auf Deck 8 wurden komplett renoviert und zeigen sich nun ebenfalls in einem zeitgemäßen und sehr ansprechenden Design.

Suite 8206 Bad MS Artania 09.12.2014

Foto: Suite Bad 8206 MS Artania 09.12.2014

Die Balkone aller Suiten wurden komplett ausgewechselt und sind in einem entsprechend makellosen Zustand. Der edle Echtholzboden harmoniert mit einer neuen Lichtinstallation, neuem Mobiliar und den riesigen Panoramatüren.

MS Artania Suite 8204 neuer Balkon 09.12.2014

Foto: MS Artania Suite 8204 neuer Balkon 09.12.2014

Damit schließt sich unser Rundgang an Bord der renovierten MS „Artania“ und auch unser großes Projekt den Umbau komplett zu begleiten. Wir sind sicher, dass MS „Artania“ alle Voraussetzungen erfüllt, um noch viele Jahre lang unter Phoenix Flagge über die Weltmeere zu kreuzen.

  •  Die komplette Bildergalerie vom 09. Dezember 2014 mit Fotos von der frisch renovierten MS „Artania“ << hier >>