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Hansa Touristik: Kreuzfahrtklassiker MS Ocean Majesty startet in die Kreuzfahrtsaison 2017

Autor: Team Kreuzfahrten und mehr am 16.05.2017

Am 03. Mai legte, der in den Sommermonaten unter Charterflagge von Hansa Touristik in Nordeuropa fahrende, Kreuzfahrtklassiker MS Ocean Majesty, vom traditionsreichen Kreuzfahrtterminal Stazione Marittima im italienischen Genua aus, in Richtung Kiel ab.

Neuerungen nach Werftaufenthalt im Winter

Die Reederei Majestic Cruises sowie Hansa Touristik haben in den Wintermonaten den Aufenthalt in der bekannten, griechischen Chalkis Werft genutzt, um die Maschinenanlage zu warten sowie umfangreiche Erneuerungen zu realisieren. Dazu zählen neben einer Neumöblierung der Observation Lounge auch der Einbau neuer Fenster in selbiger sowie der Austausch aller „blinden“ Scheiben im Pool- und Lidobereich. Neuerungen, die sofort ins Auge fallen und nun für den nötigen Durchblick sorgen.

MS Ocean Majesty Observation Lounge

Foto: MS Ocean Majesty Observation Lounge

In den Suiten auf Deck 8 wurden die Balkontüren ersetzt, welche nun durch ein Fenster im oberen Bereich noch mehr Tageslicht in die Suite fallen lassen.

MS Ocean Majesty Kabine, Suite S6 Deck 8

Foto: MS Ocean Majesty Kabine, Suite S6 Deck 8

Der schöne Teakholzboden im Lidobereich und auf dem Pooldeck ist komplett überarbeitet und aufbereitet worden, die bisher kantinenartig angelegte Buffetstation ist nun an mehreren Stellen unterbrochen. Neue, kleine Inseln sorgen jetzt dafür, dass es in Stoßzeiten nicht mehr zu einer langen Schlangenbildung kommt. Die bislang im Buffetbereich angebrachte Fotowand ist geschmackvollen, dekorativen Bildern sowie neuen Lampen gewichen. Eine Veränderung, die nun für deutlich mehr Behaglichkeit sorgt. Die neu aufgestellten Buffetstationen erfüllen ihren Zweck, so ist unser Eindruck nach einigen Tagen an Bord, wirklich wunderbar. Die doppelte Salatstation ist gut durchdacht, denn das lange Anstehen in einer Schlange am gesamten Buffet, wird ab sofort überflüssig.

MS Ocean Majesty Lidobereich mit neuen Lampen und Bildern

Foto: MS Ocean Majesty Lidobereich mit neuen Lampen und Bildern

Street-Art im zweiten Jahr auf Kreuzfahrt

Eine weitere Besonderheit an Bord der MS Ocean Majesty sind die Werke des italienischen Künstlers Pierpaolo Parretta (Mr. Savethewall), von denen 27 an den Wänden der öffentlichen Räume – quasi als Dauerkunstausstellung - zu bestaunen sind. Wir berichteten << hier >> im Detail. Die lebendigen und zum Teil emotionsreichen Kunstwerke verleihen dem klassischen Ambiente der MS Ocean Majesty eine ganz besondere Note und können natürlich auch erworben werden. Durch die auffälligen Werke des Künstlers hat sich die MS Ocean Majesty in ein kleines Boutique-Kreuzfahrtschiff verwandelt. Kunst auf Kreuzfahrtschiffen ist grundsätzlich nicht neu aber an Bord der klassischen MS Ocean Majesty findet man nun die junge Gattung der Street-Art, die ihren Ursprung in Graffiti und politisch motivierten Murals hat. Murals sind die größte und auffälligste Ausdrucksform der Street Art. Mr. Savethewall signierte für uns einige seiner Werke direkt an Bord. Bereits im zweiten Jahr schmücken die außergewöhnlichen Kunstwerke das Kreuzfahrtschiff und gehen somit eine weitere Saison auf Kreuzfahrt.

Pierpaolo Parretta Mr. Savethewall auf dem Bug der MS Ocean Majesty

Foto: Pierpaolo Parretta Mr. Savethewall auf dem Bug der MS Ocean Majesty

Wir finden die vielen Veränderungen auch in diesem Jahr sehr gelungen und lassen die Liebe der Besitzer sowie von Hansa Touristik zu diesem ganz besonderen Kreuzfahrtschiff erkennen. Der stabile Stahlrumpf pflügt immerhin seit 51 Jahren durch die Meere – zu Beginn der Schiffslaufbahn noch als Fähre zwischen dem spanischen Festland und den Balearen.

Im Sommer 2017 nimmt die MS Ocean Majesty von Kiel, Hamburg und Bremerhaven aus Kurs auf abwechslungsreiche Destinationen in Grönland, in der Ostsee, rund um England und in Norwegen.

Frischer Wind an Bord der MS Ocean Majesty

Neben der am und im Schiff sichtbaren Änderungen, so ist seit Saisonbeginn auch eine neue Kreuzfahrtdirektorin, Claudia Nündel, an Bord der MS Ocean Majesty, mit der wir ein interessantes Gespräch führen konnten << zum Interview >>. Neu besetzt ist darüber hinaus die Position des Hoteldirektors, welche ab sofort ebenfalls in weiblicher Hand liegt und von der kompetenten Anke Ulisch besetzt wird. Anke Ulisch blickt, wie auch Frau Nündel, auf viele Jahre Erfahrung in der Kreuzfahrtbranche zurück, war zuletzt in selbiger Position auf dem Luxussegler Sea Cloud tätig. Das Kommando an Bord führt weiterhin der erfahrene Kapitän Giannis Papangelis.

Kreuzfahrtdirektorin Claudia Nündel an Bord der MS Ocean Majesty

Foto: Kreuzfahrtdirektorin Claudia Nündel an Bord der MS Ocean Majesty

Wir wünschen der MS Ocean Majesty eine erfolgreiche Saison 2017 und sind überzeugt davon, dass man bei Hansa Touristik die Weichen dafür wieder richtig gestellt hat.

Die letzte Reise in der diesjährigen Hansa Touristik Sommersaison beginnt am 08.10. und endet am 17.10.2017. Diese Kreuzfahrt führt zu den Kulturschätzen des Südens, von Genua aus in die Adria bis nach Venedig.

  • Komplette Bildergalerie der öffentlichen Räume mit neuen Fotos aus 2017 >>Link<<

MS Ocean Majesty in Cadiz

Foto: MS Oceaen Majesty in Cadiz

Alle Kreuzfahrten mit der „Ocean Majesty“ können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Kabinenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Kreuzfahrt mit Kind: Familienkreuzfahrtschiff oder Kreuzfahrtklassiker?

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 12.11.2016

Immer wieder liest man in den vergangenen Wochen auf Onlineplattformen und in Printmedien Berichte über Kinder und Familienkreuzfahrten auf klassischen Kreuzfahrtschiffen sowie Vergleiche zwischen einer Kreuzfahrt mit Kind auf einem Familienschiff und einem klassischen Kreuzfahrtschiff.

Kreuzfahrtklassiker geraten dabei immer wieder in die Kritik bzw. sind zweite Wahl, wenn es um den bevorstehenden Familienurlaub geht und Reedereien großer Familienschiffe schmücken sich gerne mit Statistiken aus denen ihre großen Schiffe besonders positiv hervorgehen.

Letztendlich geht es immer um dieselbe Frage: „Haben die Kinder ausreichend Spass an Bord während einer Kreuzfahrt?“ Wir haben nachfolgend einige Beispiele zusammengetragen, bei denen wir uns ausschließlich auf eigene Erfahrungen berufen und selbstverständlich zu berücksichtigen ist, dass alle Kinder unterschiedlich geprägt sind und nicht „in einen Topf geworfen“ werden können. Natürlich spielt auch das Alter der Kinder eine Rolle und die persönlichen Interessen der Eltern. Unsere Auflistung ist daher als Richtlinie zu sehen und soll zum Nachdenken anregen, dass ein klassisches Kreuzfahrtschiff durchaus bedeutende Vorteile gegenüber einem offiziellen Familienkreuzfahrtschiff haben kann.

Kind auf Kreuzfahrt Brücke

Foto: Kind auf Kreuzfahrt Brücke

Vorteil/Nachteil Familienkreuzfahrtschiff

  • Es gibt Kinderclubs, Wasserparks, Wasserrutschen, Videoarcaden
  • Kinder unternehmen Kinderausflüge an Land
  • Kinder bespaßen sich selbst und sind unter sich
  • Eltern haben viel Zeit für sich selbst ohne die Kinder
  • Kindermenüs im Buffetbereich – z.T. auch in à la carte Restaurants
  • Mehr Kontakt zu Kindern als Erwachsenen

Vorteil/Nachteil klassisches Kreuzfahrtschiff

  • Kinder erhalten individuelle Aufmerksamkeit auch ohne offizielles Programm (Besuch auf der Kommandobrücke, Backstunde, Bastelstunden, Schnitzeljagd etc. auch mehrmals und ohne lange Terminplanung möglich) – bei geringer Anzahl an weiteren Kindern
  • Kinder sind keine Nummer
  • Intensiver Urlaub zusammen mit dem Kind (gemeinsame Landausflüge, Aktivitäten, Essen)
  • Landausflüge mit den Eltern bringen Kindern fremde Menschen, Kulturen, Lebensformen näher, öffnen Augen und zeigen ggf. eigenen Wohlstand (je nach Reisedestination)
  • Offizielle Kinderprogramme und Aktivitäten –  je nach Anzahl
  • Kindermenüs auf Anfrage auch im à la carte Restaurant
  • Die Crew nimmt sich Zeit für Figuren oder Bastelideen
  • Kinder werden in Bordabläufe einbezogen, dürfen helfen (Tisch decken, abräumen, usw…)
  • Leichtere Orientierung möglich, Kinder finden z.B. schnell auch alleine von A nach B

Letztendlich sollten Eltern ihre eigenen Erfahrungen machen und sich nicht zu sehr von anderen Meinungen leiten lassen. Ob die oben aufgeführten Eigenschaften und Unterschiede zwischen einem klassischen Kreuzfahrtschiff und einem Familienkreuzfahrtschiff als Vor- oder Nachteil zu werten sind, muss ebenfalls jede Familie für sich selbst entscheiden.

Kind auf Kreuzfahrt an Deck

Foto: Kind auf Kreuzfahrt an Deck

Anbieter/Reedereien, die sich hervorragend für Familienkreuzfahrten eignen (in alphabetischer Reihenfolge)

  • AIDA Cruises
  • Carnival Cruise Line
  • Costa Kreuzfahrten
  • Disney Cruise Line
  • MSC Kreuzfahrten
  • Norwegian Cruise Line
  • Royal Caribbean International
  • TUI Cruises

Anbieter/Reedereien mit klassischen Kreuzfahrtschiffen, die wir aufgrund eigener Erfahrungen empfehlen (in alphabetischer Reihenfolge)

  • Hansa Touristik
  • Phoenix Reisen
  • Plantours Kreuzfahrten

Kind auf Kreuzfahrt Landausflug

Foto: Kind auf Kreuzfahrt Landausflug

Ein weiterer, wichtiger Aspekt für ein kleineres, klassisches Kreuzfahrtschiff ist der Familienurlaub in dem das Kind die Eltern auf (ausgewählten) Landausflügen begleitet. Wofür muss einem Kind in der Heimat in einem Zoo erklärt werden, wie Affen leben? Warum muss man ein Aquarium besuchen um Fische und Delphine (letztere glücklicherweise immer weniger in Gefangenschaft) zu beobachten?  Die Tier- und Pflanzenwelt können Kinder auch kindgerecht während einiger Landausflüge mit den Eltern kennenlernen.

Auf welche Art von Kreuzfahrt und für welche Reederei auch immer man sich entscheidet, ein großes Erlebnis für Kinder ist eine Kreuzfahrt in jedem Fall.

Tipps und Tricks zum Thema "Mit Kindern auf Kreuzfahrt" finden Sie auch hier: www.kids-on-cruise.de

MS Azores von AMBIENTE Kreuzfahrten, ein Kreuzfahrtklassiker für Liebhaber

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 18.03.2014

MS Azores von AMBIENTE Kreuzfahrten ist ein echter Kreuzfahrtklassiker für Liebhaber! Unsere Schiffsbewertung und Eindrücke von Bord am 16. März 2014 in Bremerhaven

Die MS Azores ist das neue Kreuzfahrtschiff von AMBIENTE Kreuzfahrten oder genauer gesagt vermarktet AMBIENTE Kreuzfahrten diesen Kreuzfahrtklassiker der zur Flotte von Portuscale Cruises gehört seit Anfang 2014. Die MS Azores ist auf dem deutschsprachigen Markt kein unbekanntes Kreuzfahrtschiff.

Bevor wir uns nun an Bord umsehen, greifen wir zunächst einen kleinen Teil des langen Lebenslaufes auf.

Gebaut wurde sie im Jahr 1948 als „Stockholm“ für die Swedish America Line (SAL). Traurige Berühmtheit erlangte das Passagierschiff in der Nacht auf den 25. Juli 1956 als die „Stockholm“ vor der Küste von Nantucket mit dem doppelt so großen, italienischen Luxusliner „Andrea Doria“ kollidierte, der 11 Stunden später sank. Die „Stockholm“ setzte ihre Fahrt nach der Kollision aus eigener Kraft aber mit völlig zerstörtem Bug in Richtung New York fort.

Am 03. Januar 1960 kaufte die damalige DDR das Schiff und setzte es nach einem Umbau bis 1985 mit dem Namen „Völkerfreundschaft“ für eigene Urlaubsfahrten und Charterreisen ein.

Im weiteren Verlauf erlebte das Kreuzfahrtschiff viele Besitzer- und Namenswechsel, tauchte dabei immer wieder auf dem Deutschen Kreuzfahrtmarkt auf. 1992 erfolgte zunächst ein kompletter Umbau, bei dem nur der Schiffsrumpf in seinem ursprünglichen Zustand blieb. Schiffsliebhaber mag es interessieren, dass dieser größtenteils noch genietet ist. Das Kreuzfahrtschiff ging 1994 als „Italia Prima“ wieder in Fahrt, dann als „Valtur Prima“, „Caribe“ und trug bis 2012 den Namen „Athena“. Neben Neckermann Seereisen und Vivamare Urlaubsreisen wehte kurzzeitig auch die Flagge von Phoenix Reisen am Signalmast. Letzte Eigentümer waren die Söhne des Reeders George P. Potamianos, der im Mai 2012 verstarb und das Schiff für seine Reederei Classic International Cruises (CIC) erworben hatte. Noch im selben Jahr ging die CIC in die Insolvenz, wovon seinerzeit unverschuldet auch Ambiente Kreuzfahrten betroffen war, da die „Princess Daphne“ zur Flotte der CIC gehörte.

Glücklicher Weise wird der Lebenslauf der einstigen „Stockholm“ nun weiter fortgeführt. Seit Mai 2013 gehört das Kreuzfahrtschiff zur neu gegründeten Flotte von Portuscale Cruises des portugiesischen Eigentümers Rui Alegre, welcher vier der Schiffe aus der einstigen CIC-Flotte kaufte und die „Athena“ in „Azores“ umbenannte.

Wohl kein anderes, noch im aktiven Dienst befindliches Kreuzfahrtschiff hat eine solch bewegte Vergangenheit hinter sich. Anfang März 2014 ist die 160 m lange und 16.144 BRZ große „Azores“ zu ihrer ersten Kreuzfahrt unter neuem Namen aufgebrochen und hat Kurs auf die Weserstadt Bremerhaven genommen. Dort ist das (bei Doppelbelegung) auf maximal 550 Passagiere ausgelegte Kreuzfahrtschiff am 16. März 2014 planmäßig eingelaufen.  

MS Azores

Foto: MS Azores beim Erstanlauf in Bremerhaven am 16. März 2014

Nur wenige Schaulustige haben sich an diesem Sonntagmorgen am Columbus Cruise Center zur Begrüßung eingefunden, was wohl dem windigen und verregneten Wetter zuzuschreiben war.  

Nachdem die Passagiere der ersten Kreuzfahrt rund um Westeuropa ausgeschifft hatten, durften wir uns nach einer informativen Begrüßung durch AMBIENTE Kreuzfahrten an Bord umsehen.

Beginnen wir mit unserem Schiffsrundgang an Bord der MS Azores auf den Decks 1 und 2 (Aegean Deck und Pacific Deck). Auf diesen beiden Decks sind ausschließlich Passagierkabinen der Kategorien 1-3 zu finden.

Bis auf eine Ausnahme sind alle Kabinen der Kategorie 1 mit insgesamt 4 Betten ausgestattet, von denen zwei ausklappbar (Pullmanbetten) an den Wänden untergebracht sind. Mit 13 m² sind die Kabinen ausreichend groß bemessen und verfügen über ein Bad mit Badewanne, Duschvorrichtung, WC, Fön, Bordradio, Safe, Minibar und Flachbildfernseher. Das gesamte Schiff ist mit modernen Vakuumtoiletten ausgestattet, als Duschabtrennung sind in allen Kategorien Vorhänge angebracht.   

Auf Deck 3 (Atlantic Deck) befinden sich weitere Kabinen der Kategorie 2 und 3 sowie das Restaurant Olissipo.

 

Foto:  der kleinere, etwas abgetrennte Bereich des Restaurant Olissipo

Der Zugang zum Restaurant Olissipo erfolgt über das mittlere Treppenhaus auf dem Atlantic Deck (Deck 3). Zunächst erkennt man auf der Backbordseite einen abgegrenzten, etwas kleineren Restaurantteil, der sich optisch nur durch eine andere Farbe der Servierten vom Hauptteil unterscheidet. Auf der Steuerbordseite ist, durch eine zusätzliche Tür getrennt, ein kostenpflichtiges Steakhouse-Spezialitätenrestaurant untergebracht. Zwischen diesen beiden Séparées ist ein individuell nutzbarer Bereich zu finden. Geht man nun weiter in den Hauptteil, so fällt sofort die freundliche Farbwahl wie auch der helle Steinfußboden ins Auge. Während im ersten Restaurantteil das Tageslicht durch einzelne Bullaugen in den Innenbereich fällt, so passiert dies im Hauptteil durch zwei Reihen von Bullaugen übereinander. Dadurch entsteht ein insgesamt sehr angenehmer und relativ heller Eindruck.

Foto: der Zugang zum Hauptteil des Restaurant Olissipo, freundliche und helle Farben dominieren hier

Im Restaurant Olissipo wird mittags und abends ein mehrgängiges Menü serviert. Auch an Themenabenden und zum Kapitäns-Dinner bietet das Restaurant den feierlichen Rahmen. Das Porzellan im Restaurant ist mit einem schönen Detailmerkmal versehen – der Name „Acores“ ist auf allen Tellern abgedruckt.

Foto: schönes Detail - alle Teller sind mit dem Schiffsnamen versehen

Das Besteck ist komplett ausgetauscht worden und somit neu. Alle Tische werden geziert durch eine Glasvase mit Orchideen darin. Obwohl es sich hierbei um Plastikblumen handelt, erfreut sich das Auge über ein stimmiges Gesamtbild. Kleine Verschleißspuren in den Sitzpolstern übersieht man aufgrund des charmanten Charakters des Olissipo Restaurants gerne.  

Foto: durch zwei übereinander angeordnete Reihen an Bullaugen fällt viel Tageslicht in das Restaurant

Das Restaurant wieder verlassen begibt man sich ein Deck höher, auf das Mediterranean Deck (Deck 4). In erster Linie ist auch dieses Deck ein Kabinendeck, welches im Bereich der Kategorie 9 durch die Rezeption und das Bordreisebüro unterteilt ist.

Foto: das elegante und großzügige Foyer mit geschwungenen Treppen zum Calypso Deck

Der Rezeptionsbereich besticht durch einen schönen Steinfußboden in Marmoroptik, die Rezeption auf der Steuerbordseite und das Bordreisebüro auf der Backbordseite. In der Mitte sind zwei geschwungene Treppen angebracht, die eine Verbindung zum Calypso Deck (Deck 4A) schaffen und in Kombination mit einer Lichtskulptur vor einer Spiegelwand den gesamten Bereich deutlich größer erscheinen lassen. Unterstützt wird der großzügige, auf Hochglanz polierte Eindruck durch das Farbdesign in schwarz/weiß. Akzente setzen zwei rot gepolsterte Sitzgarnituren.

Foto: zwei Treppen verbinden die Decks 4 und 4A im Bereich der Rezeption

Auffallend bei den Kabinen der Kategorie 9 auf Deck 4 ist das klassische Holzdesign. Auch die Kategorie 5 auf Deck 2 ist komplett in Holz getäfelt. (=>FOTO Bullauge)

Foto: Kabinenbeispiel Kategorie 5 aussen mit Bullauge und Holzdesign

Alle Außenkabinen der Kategorien 3 und 5 verfügen über Bullaugen, alle anderen Außenkabinen haben ein bis zwei größere Fenster und weichen nur farblich voneinander ab.

Foto: Kabinenbeispiel Kategorie 3 mit Bullauge, roten Stoffen und weißer Hochglanzoptik

Das Design der neueren Kabinen orientiert sich an einer weißen Hochglanzoptik mit blauen oder roten Polstern, die älteren Kabinen unterscheiden sich lediglich in der Optik durch die Holztäfelung. Die Bäder sind identisch und weisen nur durch ihre Größe Unterschiede auf. Die Bäder der Suiten sind dazu mit einem Bidet und einer Massage-Badewanne ausgestattet. Alle Handtücher sind komplett erneuert und mit dem Schriftzug „Portuscale Cruises“ versehen. Welches Kabinendesign letztendlich eher zusagt, liegt im Auge des Betrachters und hängt vom persönlichen Geschmack ab. Maritimer sind in jedem Fall die Kabinen mit Holztäfelung, deutlich heller dagegen die in weißer Hochglanzoptik gestalteten, neueren Kabinen.

Foto: Beispiel Kabinenbad und WC Kategorie 5

Positiv ins Auge gefallen bei der Besichtigung der unterschiedlichen Kabinenkategorien sind die neuen 16 Zoll Flachbildfernseher. In den Innenkabinen ist es sicherlich ein guter Standard, dass keine Röhrengeräte mehr auf den Tischen stehen aber in den Suiten sehen die kleinen Bildschirme aufgrund der Raumgröße relativ verloren aus. Immerhin gibt es hier im Wohn- und Schlafbereich jeweils ein Gerät.

Begeben wir uns auf unserem Rundgang nun noch ein Deck höher, auf das Calypso Deck (Deck 4A). Hier sind im Prinzip alle wesentlichen Dinge und öffentlichen Räume untergebracht. Direkt im Bugbereich findet man die Calypso Lounge mit integrierter Bar. Das Design mit blau und rot bepolsterten Cocktailsesseln ähnelt dem anderer Kreuzfahrtschiffe.

Foto: Calypso Lounge mit integrierter Bar

Die Lounges klassischer Kreuzfahrtschiffe sind ohnehin eher gediegen, zweckmäßig und unspektakulär eingerichtet. Da macht auch die Calypso Lounge keine Ausnahme, erfüllt sie ja schließlich den Zweck der Abendunterhaltung. Die Flachbildschirme und Bühnentechnik sind aktueller Bauart und erfreuen sich einem guten Zustand.

Foto: Bibliothek mit gemütlichen Ledersesseln und 4 Internetterminals

Ein Internetraum samt Bibliothek und gemütlichen Ledersesseln, ein Kartenspielzimmer und ein Captain´s Club gehören zur Standardausstattung und dienen als gemütliche Rückzugsorte.

Foto: der Captain´s Club mit seinen bequemen Sitzgelegenheiten

Bepolsterung und Teppiche sind größtenteils erneuert worden. Komplett neu eingerichtet ist auch die AMBIENTE Lounge in hellen Cremetönen. Natürlich findet man auch eine kleine Boutique an Bord und ein relativ großes Casino. Wir sind gespannt, wie letzteres von den Deutschen Kreuzfahrtgästen angenommen wird.

Foto: die AMBIENTE Lounge - idealer Rückzugsort um sich für die nächste Kreuzfahrtroute zu entscheiden

Foto: im Casino der "Azores"

Nun kommen wir in den Bereich der Verbindung zum Mediterranean Deck (Deck 4), der sich durch zwei geschwungene Treppen und ein kleines Atrium auszeichnet. Durch die geschickt installierten Spiegel und Hochglanzflächen wirkt dieses Areal deutlich größer als es ist.

Foto: der große und elegante Bereich um die Sirene´s Bar und Abgang zur Rezeption auf Deck 4

Die Sirene´s Bar kommt ebenfalls in schwarzer Hochglanzoptik daher und passt perfekt zum Foyer und Rezeptionsbereich ein Deck tiefer. Die roten Polster der Cocktailsessel setzen auch in der Bar wieder Farbtupfer. Man kann sich nun darüber streiten, ob die Einrichtung und das Design zeitgemäß sind aber in jedem Fall wirkt alles sehr elegant und stilvoll.

Foto: Sirene´s Bar mit Flügel im Vordergrund

Auch wenn wir persönlich eher eine Abneigung gegen Messinggeländer haben und diese in der Regel alle Bereiche eines Schiffes recht altmodisch wirken lassen, so hat der Designer hier durchaus ein Händchen für guten Geschmack bewiesen und die Geländer in neue Designelemente integriert. Fast schon harmonisch schmiegt sich ein schwarzer Flügel in das Gesamtbild hinein.   

Foto: Die Sirene´s Bar

Bewegt man sich nun weiter in Richtung Heck, so eröffnet sich einem der Weg in das Buffet Restaurant „Lotus Grill“. Auch hier dominieren helle und freundliche Farben, wenngleich das Restaurant wenig Raum für Begeisterungssprünge bietet.

Foto: das helle und freundliche Buffet-Restaurant "Lotus Grill"

Foto: im Buffet-Restaurant "Lotus Grill"

Das Mobiliar, Sitzpolster und Stoffe zeigten sich in einwandfreiem Zustand. Ein nettes Detail sind die großen Kaffeetassen mit eingedrucktem „Acores“ Schriftzug, den wir bereits auf dem Porzellan im Hauptrestaurant entdeckt hatten. 

Foto: die großen Kaffeebecher mit "Acores" Schriftzug

Die Kaffeetassen finden im Buffet-Restaurant in erster Linie Nutzung durch den kostenfreien Kaffee-Automaten. Heute nur noch selten zu finden, bietet die „Azores“ einen sehr großzügigen Außenbereich vor dem Buffet Restaurant, der den kompletten Poolbereich mit einschließt. Der Pool ist ausreichend groß dimensioniert und bietet auch die Möglichkeit, die eine oder andere Bahn zu schwimmen. Eine dem Außenbereich angeschlossene Bar sorgt dafür, dass der Kreuzfahrtgast keine trockene Kehle bekommt.

Foto: Außenbereich des "Lotus Grill" Buffet-Restaurant

Foto: Buffet-Restaurant Außenbereich und Pool

Ein Deck höher auf dem Promenade Deck (Deck 5) befindet sich der stylische Beat Club bzw. die Disco. Ganz nach dem Motto „klein aber fein“ steht geselligen Stunden hier garantiert nichts mehr im Wege.

Foto: der stylische Beat Club mit Tanzfläche

Dem Beat Club angeschlossen ist das Auditorium bzw. Kino, ein Raum der sich besonders für Vorträge zu Landausflügen anbietet. Alle Kreuzfahrten der MS „Azores“ werden ja von ausgewiesenen Experten begleitet, die in Form unterhaltsamer Lichtbildvorträge über die entsprechenden Anlaufhäfen informieren.

Foto: das Auditorium, ideal für Lesungen und Vorträge

Ebenfalls auf Deck 5 sind die Kabinen der Kategorien 7 und 8 untergebracht.

Foto: Beispielkabine Kategorie 7 mit Fenster auf Deck 5 (Promenade Deck)

Foto: Beispielkabine Kategorie 8 mit zwei Fenstern auf Deck 5 (Promenaden Deck)

Noch weiter oben, auf  dem Navigators Deck (Deck 6) wohnt man in den Kabinen der Kategorien 4 (Außenkabinen mit Sichtbehinderung) sowie in den Außenkabinen der Kategorie 7 und 10.

Foto: Beispielkabine Kategorie 10 - Balkonsuite. Blick vom Schlafraum in Richtung Wohnbereich

Bei den Kabinen der Kategorie 10 handelt es sich genauer gesagt um Balkonsuiten mit einer Größe von 22-32 m². Der Gesamtzustand der Suiten ist durchaus als gut zu bezeichnen, wenn auch die Polster der Sitzmöbel nicht erneuert wurden.

Foto: Kabinenbeispiel Balkonsuite Kategorie 10 - Blick vom Wohnbereich in Richtung Schlafbereich und Balkon

Die aus unserer Sicht zu kleinen Fernseher haben wir bereits erwähnt, die Bäder sind großzügig dimensioniert und komfortabel ausgestattet. Die Balkone verfügen über zwei Stühle und einen kleinen Tisch, das Mobiliar und der Bodenbelag sind neu.

Foto: Balkon einer Suite der Kategorie 10

Foto: Bad einer Balkonsuite der Kategorie 10

Im Heckbereich auf Deck 6 träumt man unter Sternenhimmel in der Aeolos Bar von neuen Zielen oder lässt den Abend bei einem Absacker ausklingen.

Foto: Blick auf die Aeolos Bar auf Deck 6 im Heckbereich

Auf Deck 7 (Observation Deck) kommen Sportfreunde prinzipiell auf ihre Kosten, müssen sich allerdings an nicht mehr ganz zeitgemäßen Geräten fit halten.

Foto: Empfang zum Sauna und Beautybereich

Der Sauna- und Beautybereich ist in einem guten Zustand, könnte allerdings bald die eine oder andere Aufpolierung vertragen. Schade ist, dass ein theoretisch möglicher Meerblick durch „blinde“ Scheiben im Außenbereich sowie durch die zur Wand angeordneten Geräte verhindert wird.

Foto: Fitnessraum der "Azores"

Grundsätzlich wären wir nun am Ende unseres Rundgangs über die „Azores“, wenn wir nicht einen ganz wichtigen Bereich auf diesem Schiff vergessen hätten, den Außenbereich.

Dieser Bereich ist aus unserer Sicht deshalb so wichtig, weil er das Kreuzfahrtschiff erheblich aufwertet! Wie auf kaum einem anderen Kreuzfahrtschiff in diesem Segment bietet die „Azores“ ihren Gästen einen ganz besonderen Luxus – nämlich viel Platz!

Foto: der grüne Kunstrasen ist einem optisch deutlich ansprechenderen in Holzdekor gewichen

Auf den beiden oberen Freidecks ist der grüne Kunstrasenteppich einem deutlich schöneren in Holzoptik gewichen. Für uns unverständlich, warum nicht auch Reedereien im Luxussegment diesen altmodischen, grünen Kunstrasen durch neuere Varianten ersetzen. Phoenix Reisen war schon vor längerer Zeit einer der ersten Kreuzfahrtanbieter, der seine Kreuzfahrtschiffe vom grünen Campingdesign vergangener Tage befreite.

Foto: der Außenbereich macht besonders auf den Achterdecks einen phantastischen Eindruck - Blick auf die Aeolos Bar

Die Außendecks der „Azores“ zeigen sich grundsätzlich, von kleinen Schönheitsfehlern abgesehen, in einem sehr guten Zustand. Das komplette Mobiliar sowie alle Liegen sind ausgetauscht und neu, der Zustand daher makellos. Auf Deck 7 sollten die matten, „blinden“ Scheiben zur Wasserseite bald gegen neue getauscht werden, was den freien Meerblick wieder ermöglichen würde.

Foto: die Außendecks sind zum Großteil mit schönem Echtholz belegt

Die Aeolos Bar auf Deck 6 könnte stilvoller kaum sein und versprüht bei einem Blick auf den terrassenförmigen Heckbereich einen Hauch von Seefahrerromantik vergangener Tage. Die Reling der MS „Azores“ wurde bei einem der letzten Werftaufenthalt bereits komplett erneuert und kommt nicht im typischen weiß sondern im Edelstahllook daher - mit Ausnahme vom Promenadendeck.

Foto: eine wunderschöne Promenade führt rund um das Schiff

In Kombination mit den klassischen Lampen, dem neuen Mobiliar und dem Bodenbelag könnte man beinahe von einem luxuriösen Ambiente sprechen. Leider hat der Echtholzbelag auf den darunter liegenden Decks 5 und 4A in der Vergangenheit offenbar gelitten. In einigen Bereichen ist das Holz durch tiefe Kerben verkratzt und hat durch mangelhafte Pflege der Vorbesitzer bzw. die lange Liegezeit in Lissabon gelitten.

Foto: der wunderbare Gesamteindruck leidet unter solchen "Ausbesserungsstellen"

Für Liebhaber dieser wunderschönen Holzdecks ein wahrhaft schmerzhafter Anblick. Bis zu diesem Zeitpunkt wären uns die Kratzer im Teakholz noch gar keine Zeilen in unserem Bericht wert gewesen. Wie es sich gehört, haben wir dann aber die Promenade einmal umrundet. Auf der Steuerbordseite in Höhe der Rettungsboote blutete uns beinahe das Herz. Ziel war es dort offenbar, besonders marode Bereiche durch neue Holzbeläge zu ersetzen. Soweit kein Grund zur Kritik.

Die Qualität in der die Arbeiten ausgeführt wurden, ist jedoch erschreckend. Es ist zu vermuten, dass die ausführenden "Handwerker" keinerlei Kenntnisse im Bereich Holzarbeiten besaßen. Die neuen Holzbohlen sind breiter als die alten und wurden nicht korrekt eingesetzt. Offenbar hat man versucht mit etwas breiteren Holzbohlen das Verfugen zu umgehen. Ohne Spalten, die Platz für Fugenmasse lassen würden, setzte man die Holzpaneele ein und schraubte die dort installierten Geländer wieder darauf fest.  Wir verzichten an dieser Stelle auf Detailfotos, denn das Schiff hätte es nicht verdient auf diese Weise so abgewertet zu werden. Wir fragen uns ohnehin, weshalb ausgerechnet an dieser Stelle so großflächig versucht wurde auszubessern. Der Ursprungszustand kann gar nicht so schlecht gewesen sein wie nach der Reparatur. Ansätze von Schleifarbeiten auf dem Altholz an selbigen Stellen lassen darunter einen makellosen Zustand erkennen. Es wird aber sicher Gründe geben, warum Abschleifen und neu Verfugen nicht möglich gewesen ist...

Grundsätzlich ist die „Azores“ ein Kreuzfahrtschiff für Liebhaber klassischer Passagierschiffe und in einem guten Zustand mit liebevollen Detailmerkmalen.

Foto: hell und freundlich sind auch die Treppenhäuser

Der Unterhalt eines klassischen Kreuzfahrtschiffes ist mit immensen Kosten verbunden, ebenso die Pflege eines solchen Schiffes. Ein Besuch auf der Brücke hat gezeigt, dass im technischen Bereich diverse Dinge ersetzt oder aufwändig ergänzt wurden.

Foto: die Breite der Treppenaufgänge variiert zwischen schmal...

Foto: ...bis superbreit

Aufgrund der vielen Vorbesitzer finden sich an Bord der „Azores“ unterschiedliche Stilrichtungen und Einflüsse der Vergangenheit. Diese machen das Schiff sympathisch und verleihen ihm einen eigenen Charakter. Portuscale Cruises hat bereits eigene Akzente an Bord gesetzt und beste Chancen dieses Schiff in Kooperation mit AMBIENTE Kreuzfahrten erfolgreich im Markt zu platzieren. Die "Azores" ist einzigartig und nicht, wie die neuen Megaliner, kopierbar! Kleinigkeiten sollten künftig aber verbessert werden.

Foto: einer der beiden Fahrstühle

Zu den mit wenig Aufwand zu verbessernden Punkten zählen wir die Sauberkeit der öffentlichen Räume und Kabinen. Vermutlich bedingt durch die lange Liegezeit in Lissabon hat sich überall eine Staubschicht abgesetzt, die in einigen Bereichen noch nicht wieder entfernt wurde. Aufgrund der Verwendung vieler Hochglanzelemente fallen zudem Fingerabdrücke und Flecken besonders ins Auge.  

Gerade die Details in Bezug auf Sauberkeit, Pflege und Instandhaltung sollten komplett unter Aufsicht von AMBIENTE Kreuzfahrten stehen. In Erinnerung an Hotels im Mittelmeerraum werden unserer Meinung nach nämlich einige Dinge von der Crew gar nicht für relevant erachtet. Daher ist es aus unserer Sicht wichtig, dass AMBIENTE Kreuzfahrten an genau diesen Punkten ansetzt und mit einem wachsamen Auge für einen gleichbleibenden Standard sorgt. Natürlich ist die "Azores" kein Neubau und erhebt auch nicht den Anspruch den Liebhabern neuer Kreuzfahrtschiffe zu gefallen aber mit entsprechender Führung kann dem charmanten Kreuzfahrtklassiker in kürzester Zeit die Krone aufgesetzt werden.  

Foto: auf der Brücke wurde in neue Technik investiert und viele Geräte ausgetauscht

Noch gar nicht erwähnt haben wir unser „Testessen“ an Bord. Hier gibt es keinerlei Kritik, die Qualität der Speisen war durchweg bestens. Ein persönliches, kulinarisches Highlight stellten dabei zweifelsfrei die zum Dessert zur Auswahl stehenden, portugiesischen Blätterteigtörtchen mit Vanillecremefüllung dar.

Hinweis: das von uns gezeigte Bildmaterial orientiert sich in der Darstellung an den tatsächlich vorgefundenen Gegebenheiten! Wir verzichten daher darauf, die Lichtverhältnisse der Räumlichkeiten mit Bildbearbeitungsprogrammen gravierend zu verändern!

  • Die komplette Bildergalerie von Bord der "Azores" finden Sie hier => LINK