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Flusskreuzfahrtschiff MS Asara: Taufe in Köln und Bilder aller Schiffsbereiche

Autor: Team Kreuzfahrten und mehr am 03.04.2017

Das Flusskreuzfahrtschiff MS Asara von Phoenix Reisen setzt neue Maßstäbe im Design und Ambiente!

Pünktlich zur neuen Saison der Flusskreuzfahrten auf Rhein, Main, Mosel und den Flüssen in Holland stellt der Bonner Veranstalter Phoenix Reisen sein neues Flusskreuzfahrtschiff Asara in Dienst. Am 27. März stattete das neue Phoenix Flaggschiff seiner Taufstadt Köln den Antrittsbesuch ab und glitt bei blauem Himmel, Frühlingstemperaturen und einer leichten Brise in einer Ehrenrunde am Kölner Dom vorbei. Ein wahrlich beeindruckender Moment.

MS Asara vor dem Kölner Dom

Foto: MS Asara vor dem Kölner Dom

Es folgten zwei Fahrten mit Reisebüromitarbeitern, bevor am 31. März - vier Tage nach dem Erstanlauf - die Champagnerflasche am schneeweißen Bug der am Kölner Rheinufer liegenden MS Asara zerschellte. Namensgeberin und Taufpatin ist Sarah Krumpen, Ehefrau vom Geschäftsführer Benjamin Krumpen.

Sarah Krumpen tauft die MS Asara am 31. März 2017 in Köln

Foto: Sarah Krumpen tauft die MS Asara am 31. März 2017 in Köln

Es war nicht die erste Taufe von einem Flusskreuzfahrtschiff unter Phoenix Reisen-Flagge, denn in den vergangenen Jahren wurden zum Beispiel die MS Anesha, MS Amelia und MS Alina in Köln bzw. am Phoenix-Firmensitz in Bonn getauft. Hunderte Schaulustige verfolgten die Taufe am Kölner Rheinufer, der Bonner Shanty-Chor sorgte für den musikalischen Rahmen.

Johan Rijfers, Andrea Lejckova-Rijfers, Johannes Zurnieden, Sarah Krumpen, Benjamin Krumpen, Joerg Kramer vor MS Asara

Foto: Johan Rijfers, Andrea Lejckova-Rijfers, Johannes Zurnieden, Sarah Krumpen, Benjamin Krumpen, Joerg Kramer vor MS Asara

Die MS Asara setzt in vielen Bereichen neue Maßstäbe und wurde mit großer Spannung von der Öffentlichkeit erwartet.

Gut, rein äußerlich betrachtet sieht die Asara aus wie jedes andere, neue Flusskreuzfahrtschiff - weiß, lang, flach und makellos glänzend. Nicht zu übersehen ist allerdings der 8m große Albatros, welcher beidseitig neben den Eingängen an der Backbord- und Steuerbordseite über die Schiffswand in den Sonnenuntergang hinein fliegt – es ist der bisher größte seiner Art an einem Flusskreuzfahrtschiff. Mit einer Länge von 135m und einer Breite von 11,4m gehört sie zu den ganz großen Flusskreuzfahrtschiffen in ihrem künftigen Fahrtrevier. Die unter der Charterflagge von Phoenix Reisen fahrende MS Asara beherbergt maximal 191 Passagiere auf drei Kabinendecks. Die meisten der komfortabel und luxuriös ausgestatteten Kabinen haben einen französischen Balkon und sind zwischen 15,5 – 17m² groß. Auffallend breit sind die Kabinengänge auf allen Decks!

Wir waren unter den ersten Gästen an Bord und haben wunderbare Eindrücke mitgebracht, die wir im nachfolgenden Schiffsportrait festgehalten haben.

Phoenix Reisen MS Asara auf Taufreise im Rheintal

Foto: Phoenix Reisen MS Asara auf Taufreise im Rheintal

Willkommen in einem neuen Zeitalter der Flusskreuzfahrten

So „normal“ der Flusskreuzfahrtschiff-Neubau MS Asara von Phoenix Reisen vom Kölner Rheinufer betrachtet auch aussehen mag, umso beeindruckender und „cooler“ ist der frische Wind der sofort nach dem Öffnen der einladenden Glastüren durch das große Foyer weht. Ein gewisser Landhausstil ist auch dabei. Der Firmenslogan „Willkommen zu Hause“ könnte glatt lauten „Willkommen in einem neuen Zeitalter der Flusskreuzfahrten“. Die letzten Neubauten der Flusskreuzfahrtschiffe von Phoenix Reisen waren zweifelsfrei sehr elegant und luxuriös, allen voran die aus der Doku-Soap „Verrückt nach Fluss“ bekannte MS Anesha. Es sind bisher aber mehr oder weniger alles Flusskreuzfahrtschiffe, welche deutlich die Handschrift der Schweizer Reederei Scylla AG tragen und einen sehr klassischen Stil verfolgen. Ohnehin lastet auf den Flusskreuzfahrten bzw. den Flusskreuzfahrtschiffen der Ruf, verstaubt und langweilig zu sein und nur eine Zielgruppe jenseits des Rentenalters anzusprechen. Nur wenige Anbieter in Europa haben es bisher gewagt, diesen klassischen Design-Stil zu brechen und völlig neue Wege zu gehen. Phoenix Reisen gehört mit der MS Asara nun definitiv zu den Pionieren auf dem deutschsprachigen Markt der Flusskreuzfahrtschiffe und beweist Mut zu Neuem. Die MS Asara dürfte definitiv auch die jüngere Zielgruppe an Reisegästen ansprechen.

Foyer und Rezeption MS Asara

Foto: Foyer und Rezeption MS Asara

Schick und cool ohne Plüsch und Schnörkel

Schon beim Betreten der MS Asara über das Oriondeck werden Kenner der klassischen Flusskreuzfahrtschiffe aus der Flotte von Phoenix Reisen feststellen „Hier ist zumindest optisch alles anders als bisher!“ Das Foyer ist sehr hell, freundliche Farbtöne erfreuen das Auge und ein ausgeklügeltes Lichtkonzept rundet das harmonische Gesamtbild ab. Überall dominieren klare Linien ohne Schnörkel, Plüsch und Firlefanz das Bild. In der Mitte des Foyers thront ein riesiges Gesteck aus (echten!) Orchideen, drei Ohrensessel laden zum kurzen Verweilen ein und erlauben einen freien Blick auf die zentral gelegene Rezeption des Schiffes. Die öffentliche Toilette im Rezeptionsbereich hat allerdings einen Haken, denn die Glastür öffnet nach Innen und versperrt in diesem Zustand den Zugang zum Herren-WC. Insbesondere beim Verlassen ist Obacht geboten, um nicht gegen die Glastür zu laufen. Ein Albatros-Aufkleber auf der Glastür könnte hier für Abhilfe sorgen. Insgesamt ist es kein sprachlicher Fauxpas zu sagen, das Schiff ist richtig „schick und cool“.

Sofort fällt auf, dass der bisher abgetrennte und separiert gelegene Bereich des Kreuzfahrtdirektors nun in die Rezeption integriert wurde. Ob das in der Praxis so ideal erscheinen wird, bleibt abzuwarten. Bei aller Innovation und aller Frische, welche bereits vom Foyer der MS Asara ausgeht, ist die bekannte Firmenphilosophie unverändert erhalten geblieben. „Willkommen zu Hause“ fühlt man sich nämlich sofort. Dafür sorgt nicht zuletzt die aufmerksame und freundliche Schiffscrew. Die Gastfreundschaft und Aufmerksamkeit ist bereits von der ersten Minute an, in der sich der Gast an Bord der MS Asara aufhält, spürbar.

An beiden Eingängen stehen Schirmständer mit Phoenix-Regenschirmen für die Gäste bereit, die kostenfrei ausgeliehen werden können – für den Fall, dass es bei Landausflügen mal einen unerwarteten Regenschauer auf dem Weg zum Reisebus gibt. Viel natürliches Tageslicht fällt durch breite Fensterelemente im Deckenbereich des Foyers in das Schiffsinnere.

Wir nutzen den großen Treppenabgang und beginnen unseren Rundgang auf dem untersten Deck, dem Neptundeck. Hier befinden sich neben Zweibett- Dreibett- und Einzel-Außenkabinen (Fenster nicht zu öffnen) auch eine Sauna sowie ein kleiner Ruhebereich mit separater Duschkabine.

MS Asara Sauna und Ruhebereich

Foto: MS Asara Sauna und Ruhebereich

Auf dem darüberliegenden Saturndeck sind Zweibett-Kabinen sowie auch Zweibett-Kabinen zur Alleinbenutzung – alle mit französischem Balkon – sowie das große Panorama-Restaurant „Vier Jahreszeiten“ untergebracht.

Das Panorama-Restaurant überzeugt nicht nur durch eine Kombination aus wunderbarer Wohlfühlatmosphäre und Eleganz sondern auch durch eine klare Linienführung, Helligkeit und einen damit verbundenen freien Blick auf die vorbeiziehende Flusslandschaft. Insbesondere die phantastische Aussicht von nahezu allen Plätzen aus, durch die großen Panoramafenster ist längst nicht auf allen Flusskreuzfahrtschiff-Neubauten vorzufinden. Liebevolle Dekorationsdetails schaffen eine zusätzliche Wohlfühlatmosphäre. Abends sollte ggf. das Licht etwas abgedunkelt werden, um der Gemütlichkeit noch einen „letzten Schliff“ zu geben.

Restaurant Vier Jahreszeiten MS Asara

Foto: Restaurant Vier Jahreszeiten MS Asara

Zahlreiche Mitarbeiter des Küchen- und Restaurantteams sorgen täglich für das leibliche Wohl der Reisegäste an Bord und zaubern köstliche Mahlzeiten von früh bis spät. Die reichhaltigen Frühstücksbuffets beinhalten neben einer großen Auswahl an Wurst- und Käsesorten auch Obst, Müsli, frische Säfte, frische Brötchen und viele andere Dinge mehr. Zum Mittag- und Abendessen stehen in der Speisekarte mehrgängige Menüs zur Auswahl, ein Nachmittagskaffee/Tee sowie ein kleiner Mitternachtssnack dürfen natürlich nicht fehlen. Gespeist wird stets in einer einzigen, offenen Tischzeit an fest reservierten Tischen. Nach Absprache werden Gerichte für spezielle Diäten gereicht (Diabetiker, Glutenfrei, Laktosefrei usw.). Als besonderes Highlight ist das Kapitäns-Dinner zu nennen (keine Abendgarderobe Pflicht).

Neue Raumaufteilung an Bord der Asara

Der Zugang zum Restaurant erfolgt über das offene Haupttreppenhaus bzw. den Fahrstuhl, welcher die Kabinendecks miteinander verbindet.

Wir nutzen noch einmal das Treppenhaus im Foyer, um vom Restaurant „Vier Jahreszeiten“ in die Panorama-Lounge zu gelangen. Die weitläufige Panorama-Lounge liegt, wie auf den meisten anderen Flusskreuzfahrtschiffen auch, in bester Lage im vorderen Schiffsteil und bietet durch sehr große Panoramafenster einen hervorragenden Blick auf die Landschaft.

Panoramalounge Bar MS Asara

Foto: Panoramalounge Bar MS Asara

Moderne Lampen, harmonische Pastellfarben, liebevolle Dekorationsdetails, tolle Ausblicke und sehr viel Platz – das sind die ersten Merkmale beim Betreten der Panorama-Lounge, die ebenfalls völlig ohne Blinkblink und Plüsch überzeugt. Als sehr gemütlich erweisen sich die neuen Sofas mit ihren dicken Kissen. Die Bar befindet sich auf der MS Asara nicht im vorderen Schiffbereich – wie bei den letzten Phoenix Fluss-Neubauten - sondern unmittelbar in der Nähe des Eingangs. Gleich hinter der Bar liegt eine große Tanzfläche – vielleicht etwas zu nah, denn die Stuhlbeine stehen auf dem schönen Parkettboden und belasten diesen entsprechend häufig. Die Bar ist gut sortiert und lässt kaum einen Wunsch offen. Neben ausgewählten Kaffeespezialitäten sind auch Tagescocktails und eine große Auswahl Spirituosen erhältlich.

Als Sichtschutz dienen innerhalb der Lounge einige Raumteiler, die allerdings von einigen Plätzen aus die Sicht auf seitlich installierte Flachbildschirme nehmen. Zusätzlich wird die Sicht von optisch ansprechenden aber in der Mitte der Durchgänge platzierten, dreibeinigen Stehlampen gemindert. Diese wurden während unseres Aufenthaltes jedoch mehrfach umgestellt und in der Nähe der Fensterrahmen platziert, was aus unserer Sicht auch die idealere Lösung sein dürfte.

Panoramalounge und Bar MS Asara

Foto: Panoramalounge und Bar MS Asara

Auf der Steuerbordseite des Schiffes ist eine kleine Bibliothek in die Lounge integriert.

In zentraler Lage, direkt mittig in der Panorama-Lounge befindet sich ein Treppenabgang, welcher nicht – wie man meinen könnte – als öffentlicher Zugang zum darunterliegenden Restaurant „Vier Jahreszeiten“ konzipiert wurde, sondern als Crewzugang zu eben diesem.

Bibliothek MS Asara

Foto: Bibliothek MS Asara

Verschwunden sind die gemütlichen Sitzmöglichkeiten, wie es sie zum Beispiel auf der „Anesha“ direkt vor den Panoramafenstern am Bug gibt. Dafür ist nun ein dauerhaft freier Blick in Fahrtrichtung garantiert. Die Tische in der Panorama-Lounge sind unserer Meinung nach etwas niedrig geraten, denn insbesondere zur Kaffeezeit lässt sich das auf dem Teller liegende Tortenstück nur nach Anheben des Tellers verzehren.

An der Backbordseite der MS Asara befinden sich im vorderen Teil der Panorama-Lounge ein Ausgang, über welchen das Sonnendeck sowie die möblierte Terrasse am Bug zu erreichen ist. Große Glasscheiben bieten den nötigen Schutz vor Fahrtwind, nehmen dabei dennoch nicht die Sicht in Fahrtrichtung. Man sollte ggf. den Passagier- und Crewbereich am Bug mit einer Kette absperren, denn sonst dürfte es nicht lange dauern, bis die ersten Reisegäste zwischen den Winden umherlaufen.

MS Asara Außenbereich Panoramalounge

Foto: MS Asara Außenbereich Panoramalounge

MS Asara verfügt oberhalb des Foyers über eine kleine, gut sortierte Boutique mit einer Auswahl an Souvenirs (Postkarten), Accessoires, Kosmetikartikeln und Bekleidungsstücken.

Unsere letzte Station ist das sehr weitläufige Sonnendeck. Dieses ist mit geschmackvollem Kunstrasen in Holzoptik sowie einer Vielzahl an Sonnenliegen und Stühlen ausgestattet. Ein Highlight ist der riesige Vorschiffbereich, der um ein halbes Deck niedriger konstruiert ist als der andere Teil des Sonnendecks. Dadurch ergibt sich der Vorteil, dass die Gäste auch bei niedrigen Brückendurchfahrten auf ihren Plätzen verweilen können. Bequeme und mit dicken Kissen ausgestattete Korbmöbel schaffen hier eine Oase der Gemütlichkeit, die es in dieser Form nur auf wenigen Flusskreuzfahrtschiffen gibt.

MS Asara Sonnendeck im Bugbereich mit Loungemöbeln

Foto: MS Asara Sonnendeck im Bugbereich mit Loungemöbeln

Das Sonnendeck punktet nicht nur mit Weitläufigkeit über fast die komplette Schiffslänge, sondern auch mit einem kleinen aber sehr schönen Pool am Heck des Schiffes. Insgesamt gibt es an vier Bereichen Zugänge zum Sonnendeck.

MS Asara Poolbereich

Foto: MS Asara Poolbereich

Die Asara verfügt noch über eine weitere Besonderheit, sie bietet den Reisegästen ein à la carte Lido Spezialitäten-Restaurant auf dem Oriondeck.

Jeder Reisegast hat die Möglichkeit, während seiner Kreuzfahrt an einem Abend in diesem stilvollen und ganz besonderen Ambiente am Heck der Asara zu speisen. Und obwohl die Speisen besonders erlesen, der Service noch eine Note persönlicher und das Ambiente ein ganz besonderes ist, kostet dieses Restaurant keinen Aufpreis! Hier bietet Phoenix Reisen den Reisegästen einen ganz besonderen Mehrwert. Das Ambiente in diesem Restaurant ist wirklich phantastisch. Insgesamt ist es in seiner Größe – im Vergleich zu den Spezialitätenrestaurants auf den Schiffen MS Amelia, MS Anesha oder MSAlina –  in seiner Größe gewachsen, was leider nur durch den Wegfall des Außenbereiches umzusetzen war. Dafür ist der Blick auf das Fahrwasser nun völlig frei.

MS Asara Spezialitäten-Restaurant Dinner

Foto: MS Asara Spezialitäten-Restaurant Dinner

Alle Kabinen liegen außen, sind komfortabel und luxuriös ausgestattet und verfügen sowohl auf dem Saturn- als auch auf dem Oriondeck (36 bzw. 38 Kabinen) über einen französischen Balkon. Die 22 Kabinen auf dem unteren Neptundeck haben kleine Fenster, die nicht zu öffnen sind aber ausreichend Tageslicht in die Kabine fallen lassen. Zur Ausstattung gehören Dusche/WC, Fön, individuell regulierbare Klimaanlage, SAT-TV inkl. Flachbildschirm (in der Regel sind auch Deutsche Programme zu empfangen), Radio, Minibar, Nespresso-Kaffeemaschine, Safe, Telefon, kleine Tageszeitung und verstellbare Betten. Die Betten lassen sich wahlweise als Doppel- oder Einzelbetten stellen. Interessant dürfte z.B. auch für Familien mit Kindern, welche die Flüsse immer mehr auch als Urlaubsdestination entdecken, die Tatsache sein, dass es an Bord 3-Bett Kabinen gibt.

Pfiffig ist das „Nachtlicht“ im Bad, welches sich am Fußboden beim Betreten automatisch einschaltet. Insbesondere beim nächtlichen Toilettengang erweist sich diese Besonderheit als wirklich klasse.

MS Asara Kabinenbeispiel Kabine 224

Foto: MS Asara Kabinenbeispiel Kabine 224

Damit endet unser Rundgang über das neue Flusskreuzfahrtschiff Asara.

Ein Flusskreuzfahrtschiff mit viel Wohlfühlkomfort und zeitgemäßem Ambiente

Unser Fazit:

Die Asara überzeugt mit einem komplett neuen Farb- und Lichtkonzept, einer neuen Raumaufteilung, sehr viel Eleganz, einer guten Küche und einem sehr aufmerksamen und zuvorkommenden Team, welches den Reisegästen stets zur Seite steht. In die Konzipierung der MS Asara sind viele Jahre Erfahrung in der Flusskreuzfahrtschiffbranche eingeflossen, welche Phoenix Reisen und die Reederei Rivertech inzwischen für sich verbuchen können. In alle Aufenthaltsräume und Kabinen fällt sehr viel Tageslicht, was die Freundlichkeit weiter hervorhebt und das harmonische Farbdesign unterstreicht. MS Asara ist das ideale Flusskreuzfahrtschiff für Freunde von Flusskreuzfahrtschiffen die ein zeitgemäßes, frisches Ambiente in Kombination mit Komfort und Eleganz bieten. MS Asara ist ein stilvolles Flusskreuzfahrtschiff für Flusskreuzfahrten durch Holland, Belgien und auf Rhein, Main, Mosel und Donau und eignet sich auch für ein jüngeres Publikum, Liebhaber von Städtereisen und Reisegäste für die eine Flusskreuzfahrt bisher als „angestaubt“ galt.

Auf dem gesamten Schiff kommen energiesparende LED Leuchtmittel zum Einsatz, der Motor ist vom Kabinenbereich getrennt gelagert, sodass Vibrationen bei der Fahrt reduziert werden.

Auf der Höhe der Zeit

Auch wenn der Altersdurchschnitt auf einem Flusskreuzfahrtschiff nach wie vor über dem auf einem Hochseekreuzfahrtschiff liegt, so steigt die Nachfrage nach modernen Kommunikationsmitteln stetig. Gerne übersenden die Großeltern ihren Enkelkindern heute einfach mal einen Urlaubsgruß direkt vom Smartphone aus. Auf der Asara steht den Reisegästen dafür WLAN (kostenpflichtig) zur Verfügung. Große Datenmengen lassen sich über diese Datenverbindung jedoch nicht übertragen (YouTube, Skype etc.).

  • Komplette Bildergalerie mit allen Innenfotos der Asara >>Link<<

Alle Flusskreuzfahrten mit der „Asara“ können bei uns gebucht werden. Weitere Details zum Schiff und zur Kabinenausstattung teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Flusskreuzfahrtschiff und Hotelschiff Junker Jörg in Wittenberg getauft

Autor: Team Kreuzfahrten und mehr am 12.03.2017

Am Freitag, den 10. März 2017 wurde das Flussufer der Lutherstadt Wittenberg an der Elbe zur großen Festbühne. Mehrere Hundert Schaulustige verfolgten von dort aus die spektakuläre Lasershow sowie die feierliche Taufzeremonie vom Flusskreuzfahrtschiff und Hotelschiff MS Junker Jörg bei Mondschein und eisigen Temperaturen. Auf die geladenen Taufgäste wartete im Anschluss an die Schiffstaufe ein festliches Abendessen im stilvollen Meridian Panorama-Restaurant sowie ein großartiges Showprogramm an Bord der MS Junker Jörg.

MS Junker Jörg in Wittenberg Aussenansicht

Foto: MS Junker Joerg in Wittenberg Außenansicht

Bekannte Gesichter aus der Politik und Wirtschaft unter den Taufgästen

Die Gastgeber und Gesellschafter Jan Harnisch und Mike Pickran sorgten zusammen mit ihren Ehefrauen Antoinette bzw. Monique sowie der gesamten Schiffscrew dafür, dass die Tauffeierlichkeiten zu einem großen Erfolg wurden. Kleine Programmverzögerungen und Wartezeiten im Ablauf waren zu verschmerzen, denn immerhin war es die erste Schiffstaufe dieser Art für beide Familien. Neuland ist der Umgang mit Gästen jedoch nicht, denn sowohl Familie Harnisch als auch die Pickrans sind sowohl mit der Passagierschifffahrt als auch mit dem Hotelgewerbe vertraut. Jan Harnisch und Mike Pickran verfügen darüber hinaus über Kapitänspatente. Die Gastgeber ließen es sich nicht nehmen, alle Gäste persönlich zu begrüßen.

Zu den Taufgästen gehörten Wittenbergs Bürgermeister Jochen Kirchner und Landrat Jürgen Dannenberg sowie der ehemalige Ministerpräsident von Sachsen-Anhalt, Wolfgang Böhmer.

Aus einer Idee wurde Wirklichkeit

„Die Idee, ein Hotelschiff zu kaufen, entstand bereits vor einigen Jahren“, sagte Antoinette Harnisch. „Im Jahr des Reformationsjubiläums sind in Wittenberg die Betten knapp und zum Ende der Flussschiffsaison 2016 wurde das Flusskreuzfahrtschiff Viking Fontane aus der Flotte von Viking River Cruises frei, da habe man die Idee nun in die Wirklichkeit umgesetzt“, sagt Harnisch weiter. „In den letzten Tagen vor der Taufe seien die Aufregung und Vorfreude besonders groß gewesen“, ergänzt die stolze Taufpatin Monique Pickran. 

Taufpatin Monique Pickran und Antoinette Harnisch mit Taufflasche Junker Jörg

Foto: Taufpatin Monique Pickran und Antoinette Harnisch mit Taufflasche Junker Joerg 10.03.2017

Persönliche Schiffsführung

Trotz aller Anspannung ließ Jan Harnisch es sich nicht nehmen, uns die Junker Jörg, welche auf dem deutschsprachigen Kreuzfahrtmarkt noch unter der Flagge von KD Flusskreuzfahrten und mit dem Namen Theodor Fontane bekannt sein dürfte, in allen Details zu zeigen. Das Flusskreuzfahrtschiff war nach der Umstrukturierung und Neuausrichtung durch Viking River Cruises viele Jahre lang nicht für den deutschsprachigen Markt verfügbar. Wir waren zuletzt vor rund 15 Jahren an Bord und haben das 94,8m lange, 11,4m breite und 1.177 BRZ große Flussschiff als klassisch und gediegen in Erinnerung. Diese Zeiten sind jedoch längst vorbei, denn Viking River Cruises ließ das in die Jahre gekommene Flusskreuzfahrtschiff komplett renovieren und spendierte der Viking Fontane darüber hinaus 8 großzügige Suiten mit einer Größe von 20m². Im letzten Winter wurden weitere Renovierungen und Erneuerungen vorgenommen, damit das Flussschiff auch in den kommenden Jahren eine gute Figur macht.

MS Junker Jörg Wohnbeispiel Suiten

Foto: MS Junker Joerg Wohnbeispiel Suiten

Das Vier-Sterne-Schiff verfügt insgesamt über 8 Suiten und 48 Doppelkabinen auf zwei Passagierdecks.

Der Schiffsname Junker Jörg

1517 verfasste Luther seine weltberühmten 95 Thesen. Es waren 95 Stichpunkte, mit denen Luther u.a. den Ablasshandel kritisierte. Die Ablassbriefe konnte man damals erwerben um sich von seinen Sünden freizukaufen. Am 31. Oktober 1517 soll er seine Thesen an die Tür der Wittenberger Schlosskirche angeschlagen haben. Das war wohl der Augenblick, der eine weltweite Reformation einläutete. Wenige Wochen später wurde der Kirchenbann über Luther ausgesprochen. Luthers Kurfürst, Friedrich der Weise, ließ Luther auf seiner Rückreise von Worms überfallen, um ihn auf der Wartburg in Sicherheit zu bringen. Auf der Wartburg übersetzte er das Neue Testament ins Deutsche. Dort wurde er zu seinem Schutz statt Martin Luther nur noch Junker Jörg genannt.

Restaurant Meridian MS Junker Jörg abends eingedeckt

Foto: Restaurant Meridian MS Junker Joerg abends eingedeckt

Die Champagnerflasche zerschellt am Rumpf

Den Höhepunkt des Abends stellte zweifelsfrei die eigentliche Taufzeremonie der beiden Kapitänsgattinen Monique Pickran und Antoinette Harnisch dar. Die Aufregung war beiden anzusehen und so fand das sympathische Duo sofort einen Platz in den Herzen der Zuschauer als der einstudierte Taufspruch in leicht improvisierter Variante ausgesprochen wurde. Die von Monique Pickran geworfene Moet-Champagner-Flasche zerschellte kurz darauf auf Anhieb am Schiffsrumpf. Die Viking Fontane hat nun nach 26 Jahren erstmals einen neuen Namen am Rumpf stehen – Junker Jörg. Ein ganz besonderer Moment, auch für uns.

Taufpatin Monique Pickran tauft Flusskreuzfahrtschiff Junker Jörg in Wittenberg 10.03.2017

Foto: Taufpatin Monique Pickran tauft Flusskreuzfahrtschiff Junker Joerg in Wittenberg 10.03.2017

Ein Hotelschiff und Flusskreuzfahrtschiff mit viel Wohlfühlkomfort und maritimem Ambiente

Unser Fazit:

Die Junker Jörg überzeugt trotz ihres Alters von 26 Jahren mit einem einladenden und zeitgemäßen Ambiente. Das Schiff wurde in den letzen Jahren mehrfach aufwändig renoviert und hat den letzten Feinschliff zuletzt von seinen neuen Eignern erhalten. Als Leuchtmittel kommen ausschließlich moderne LED-Lampen zum Einsatz, auf dem gesamten Schiff steht kostenfreies WLAN zur Verfügung und darüber hinaus sind an allen Treppen moderne Treppenlifte installiert. Behindertengerechte Kabinen und einen Fahrstuhl gibt es nicht, insgesamt ist das Schiff aber sehr großzügig bemessen. In alle Räume fällt viel Tageslicht, das Licht- und Farbdesign ist harmonisch und ansprechend.

MS Junker Joerg Panoramalounge

Foto: MS Junker Joerg Panoramalounge

Die Liebe zum Detail ist überall an Bord zu erkennen.

In dieser Saison liegt die MS Junker Jörg die meiste Zeit über als Hotelschiff in Wittenberg, wird im Laufe des Jahres aber für Charterfahrten zur Verfügung stehen und soll ab dem Winter zu offiziellen Winterkreuzfahrten (Weihnachtsmärkte) auf der Elbe aufbrechen. 

MS Junker Jörg kann außerdem für private Feierlichkeiten, Firmenevents, Schulungen und Seminare genutzt werden.

  • Komplette Bildergalerie zur Taufe und alle Innenfotos der Junker Jörg >>Link<<

Weitere Details und Fragen zum Hotel- und Flusskreuzfahrtschiff MS Junker Jörg teilen wir Ihnen gerne auf Anfrage mit. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

Salman ibn Abd al-Azis, der König von Saudi Arabien chartert MS Ocean Majesty als Hotelschiff

Autor: Team Kreuzfahrten und mehr am 05.03.2017

Königlicher Besuch an Bord der MS Ocean Majesty

Das unter Deutschen Kreuzfahrtgästen sehr beliebte, unter der Charterflagge von Hansa Touristik fahrende, Kreuzfahrtschiff MS Ocean Majesty hat am Freitag die Chalkis Werft in Athen verlassen und Kurs auf die ägyptische Hafenstadt Port Said genommen. Dort wird die restliche Crew für die neue Kreuzfahrtsaison von Hansa Touristik, die am 03. Mai 2017 in Genua beginnen wird, an Bord gehen. Ziel der MS Ocean Majesty ist zunächst aber die im Indischen Ozean gelegene Inselgruppe der Malediven. Im Hafen von Malé wird die MS Ocean Majesty festmachen und dem Gefolge des Königs von Saudi Arabien, Salman ibn Abd al-Aziz als Hotelschiff dienen.

König Salman ibn Abd al-Aziz  chartert Kreuzfahrtschiff MS Ocean Majesty

Foto: Oceaen Majesty Kreuzfahrtschiff auf See

In der Regel reist König Salman mit rund 1.500 Begleitern - darunter 150 Köche - und mehr als 400 Tonnen Gepäck. Seine Entourage wird über eine größere Zeitspanne hinweg nach Malé anreisen, am 15. April dort komplettiert sein und gastieren. Da die Hotelkapazitäten vor Ort nicht ausreichen, wird die MS Ocean Majesty als einziges Hotelschiff vor ihrem Saisonstart also als königliche Unterkunft dienen und danach wieder Kurs auf das Mittelmeer nehmen.

König Salman befindet sich aktuell auf einer Reise durch Indonesien, Japan und China. Die Malediven sind unseren Informationen nach seine vorerst letzte Station dieser Reise.

Für die gesamte Crew der MS Ocean Majesty ist der Besuch von König Salman ibn Abd al-Azis in Malé natürlich ein ganz besonderes Erlebnis und ein aufregender Start in die neue Saison, wenngleich auch die höchste Sicherheitsstufe an Bord herrschen wird und alle Besatzungsmitglieder strengsten Kontrollen unterzogen werden.

  • Bildergalerie Innenansichten MS Ocean Majesty >>hier<<

Alle Kreuzfahrten mit der „Ocean Majesty“ können bei uns gebucht werden. Senden Sie uns einfach eine unverbindliche Mail an kontakt@kreuzfahrten-mehr.de oder rufen Sie uns an unter 04893-4288535.

MS Hamburg: Kreuzfahrten von Oktober 2017 bis Mai 2019, das Kreuzfahrtschiff für Weltentdecker und Genießer

Autor: Team Kreuzfahrten und mehr am 18.02.2017

Der neue Katalog: Kreuzfahrten von Oktober 2017 bis Mai 2019 mit der MS Hamburg

In 2017 kreuzt die MS Hamburg bereits im fünften Jahr für das Bremer Unternehmen Plantours Kreuzfahrten über die Weltmeere und sticht dabei insbesondere durch ausgefallene und entlegene Kreuzfahrtrouten aus der Masse hervor. Die MS Hamburg ist ein familiäres Kreuzfahrtschiff, bietet Kreuzfahrten mit Expeditionscharakter, abseits vom Massentourismus und punktet darüber hinaus mit einem persönlichen und aufmerksamen Service an Bord.

An Bord der MS Hamburg sind die Gäste stets bestens informiert und mit den sechs bordeigenen Zodiacs natürlich immer ganz nah dran an der Natur. Auf vielen Kreuzfahrten sind erfahrene Lektoren an Bord, die interessante Vorträge zu den Landausflügen und Reisezielen halten.

 

MS Hamburg Katalog 2018-2019 Titel

Foto: MS Hamburg Katalog 2018-2019 Titel

Das Titelfoto – made by Oceanliner Pictures

Auf dem aktuellen Titel kreuzt die MS Hamburg übrigens vor dem bekannten Kap Renard in der Antarktis zwischen kleineren Eisbergen. Aufgenommen wurde das Foto im Rahmen unserer Antarktis-Kreuzfahrt vor wenigen Wochen von unserem Teamkollegen Oliver Asmussen (www.oceanliner-pictures.com).

MS Hamburg – eine Weltentdeckerin

Die MS Hamburg bringt ihre Passagiere dorthin, wo andere Kreuzfahrtschiffe nicht hinkommen. Zu den Highlights im neuen Katalog zählen zum Beispiel folgende Kreuzfahrten:

  • Reise-Nr. HAM 24/-2017: Jubiläums-Kreuzfahrt „5 Jahre MS Hamburg“ Gen Süden von Kanada nach Kuba 16 Tage vom 18.10.-02.11.2017 in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.299,- EUR pro Person inkl. Flugan-/ Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 25/26/28-2017: Sonne, Strand und Havannas – Kuba intensiv – jeweils 11 Tage zu unterschiedlichen Terminen. 01.11.-11.11. / 10.11.-20.11. / 29.11.-09.12. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.499,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 02/2018: Amazonas – Fluss  der Superlative (Belém - Iquitos) 18 Tage vom 02.01.-19.01.2018 in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 4.199,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 03/2018: Amazonas – Fluss der Superlative (Iquitos – Belém) 17 Tage vom 17.01.-02.02. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 4.099,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 10/2018A: Frühjahrskombination (Teneriffa – Hamburg) 21 Tage vom 09.04.-29.04. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.699,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise. Eine Besonderheit ist hier die Fahrt auf dem Guadalquivir bis Sevilla.

 

  • Reise-Nr. HAM 13/2018: HEIMATHÄFEN-Kreuzfahrt ab/bis Hamburg 5 Tage vom 09.05.-13.05. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 749,- EUR pro Person. Stargäste an Bord: Schauspieler Till Demtrøder und der bekannte, singende Wattführer von Borkum - Albertus Akkermann.

 

  • Reise-Nr. HAM 20/2018: Ankerherz-Kreuzfahrt „Very British – das Beste der Britischen Inseln“ 13 Tage vom 01.08.-13.08. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.199,- EUR pro Person. Es können fakultativ Whisky Tastings sowie Sonderausflüge gebucht werden.

 

  • Reise-Nr. HAM 22/2018: Sommer in Grönland 11 Tage vom 27.08.-06.09. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.899,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 24/2018: Indian Summer – Im Rausch der Farben – die Großen Seen in Kanada und Amerika 18 Tage vom 20.09.-07.10. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 4.299,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise. Eine ähnliche Reise (HAM 25/2018) findet im Anschluss vom 06.10.-23.10. statt. Die MS Hamburg ist das einzige deutschsprachige Kreuzfahrtschiff, welches die Großen Seen befahren kann!

 

  • Reise-Nr. HAM 27/2018: Kuba Intensiv 11 Tage vom 05.11.-15.11. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.599,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 02/2019: Antarktis – Sommer in der weißen Welt 14 Tage vom 02.01.-15.01. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 4.499,- EUR pro Person inkl. Flugan-/Abreise.

 

  • Reise-Nr. HAM 06/2019: Kuba Intensiv 11 Tage vom 26.02.-08.03. in der TOP Zwei-Bett Innenkabine ab 2.599,- EUR pro Person inkl. Flugan- /Abreise.

Bei all diesen Kreuzfahrten gilt: „Wer zuerst kommt…“, denn diese ausgefallenen Routen erfreuen  sich einer großen Beliebtheit und sind meist schnell ausgebucht.

Zu diesen und weiteren Kreuzfahrten sind interessante Vor- und Nachprogramme buchbar!

Kaieteur-Falls in Guyana mit Regenbogen

Foto: Kaieteur-Falls in Guyana mit Regenbogen

Auf die Leistungen kommt es an

Ein besonderes Augenmerk sollte auf die vielen Inklusiv-Leistungen gelegt werden, die bei einer Kreuzfahrt mit der MS Hamburg bereits im Reisepreis enthalten sind.  Auf entlegenen Reiserouten werden außerdem oftmals Flüge im Vollcharter, also Sonderflüge nur für Passagiere der MS Hamburg, angeboten. Das verkürzt die Reisezeit erheblich und senkt letztendlich auch den Reisepreis, der gerade bei weit entfernten Destinationen nicht selten unter denen der Mitbewerber liegt.  

Pünktlich zur ITB, der internationalen Leitmesse der Reiseindustrie, welche vom 08.-12. März 2017 in Berlin ihre Tore öffnet, erscheint der neue Kreuzfahrt Katalog der MS Hamburg. 

Hinweis: Die detaillierten Leistungen, weiteren Ermäßigungen und Information zu den Reisepreisen entnehmen Sie bitte dem Katalog MS Hamburg Kreuzfahrten von Oktober 2017 bis Mai 2019. Änderungen und Irrtümer vorbehalten! Es gelten die Reisebedingungen von Plantours Kreuzfahrten.

  • Viele weitere Fotos, Reiseberichte und Informationen zur MS Hamburg finden Sie hier <<Link>>

 

MS Hamburg Zodiac Rundfahrt in der Antarktis

Foto: MS Hamburg Zodiac Rundfahrt in der Antarktis

Die Multi-Millionen-Pfund Renovierung der Black Watch bei Blohm+Voss in Hamburg!

Autor: Team kreuzfahrten-mehr.de am 29.11.2016

Gebaut wurde der wunderschöne Kreuzfahrtklassiker, der seit mehr als 20 Jahren unter der Flagge der norwegisch-britischen Traditionsreederei Fred. Olsen Cruise Lines in Dienst ist, im Jahr 1972 für die Reederei Royal Viking Line. Die damalige Royal Viking Star gehörte zu den luxuriösesten Kreuzfahrtschiffen ihrer Zeit und beeindruckt gerade heute, im Zeitalter der neuen Superliner, mit ihren klassisch eleganten Linien. Man sieht der Black Watch ihr Alter von knapp 45 Jahren zwar hier und da an, aber der schmucke Kreuzfahrtklassiker strebt auch gar nicht nach der Krone an Superlativen wie Wasserrutschen, Autoscootern und schwebenden Jahrmarktgondeln. Die Black Watch wird von Fred. Olsen Cruise Lines für weltweite Kreuzfahrten eingesetzt und genau das ist ihr Pluspunkt, sie kann aufgrund ihrer geringen Größe nahezu alle Häfen weltweit anlaufen. Mit einer Vermessung von 28.613 BRZ und einer Länge von 205m belegt sie im internationalen Ranking der Schiffsgrößen die unteren Plätze. Maximal reisen an Bord 804 Passagiere in 423 Kabinen und Suiten.   

Wir haben uns am 28. November 2016 auf der Blohm+Voss Werft in Hamburg an Bord der Black Watch Großbaustelle umgesehen, insgesamt wird das schmucke Kreuzfahrtschiff 26 Tage lang von den Spezialisten der Hamburger Traditionswerft quasi auf den Kopf gestellt.

Black Watch auf der Blohm+Voss Werft in Hamburg 28.11.2016

Foto: Black Watch auf der Blohm+Voss Werft in Hamburg 28.11.2016

Die Black Watch von Fred. Olsen Cruise Lines ist auf der Blohm+Voss Werft kein unbekannter Gast, denn in den vergangenen Jahren schickte die Reederei ihr, bei den meist britischen Reisegästen äußerst beliebtes Kreuzfahrtschiff, immer wieder zu Renovierungsarbeiten nach Hamburg. So wurde im Jahr 2005 zum Beispiel die komplette Maschinenanlage gegen eine neue ausgewechselt. Schiffsklassiker brauchen eine besondere Pflege, denn irgendwann muss auch die hochwertigste Technik und die haltbarste Rohrleitung einmal erneuert werden. Nach fast 45 Dienstjahren gewiss keine Schande.

Der aktuelle Werftaufenthalt richtet sich in erster Linie an eine Renovierung und Modernisierung der Innenbereiche >>wir berichteten<< sowie an eine Erneuerung einiger Generatoren aus dem Hilfsmaschinenraum, Luftschächten, Wasserleitungen und Rohrsystemen. Neben üblichen Klassearbeiten ist die Liste an „offiziell“ zu erledigenden Arbeiten ohnehin schon sehr lang, während eines Werftaufenthaltes kommen dann aber meist erheblich mehr „Kleinigkeiten“ ans Tageslicht, die ebenfalls innerhalb des Zeitrahmens abgearbeitet werden müssen. Hinter jeder entfernten Verkleidung können sich unerwartete Überraschungen verstecken.

Black Watch neuer Generator für den Hilfsmaschinenraum 28.11.2016

Foto: Black Watch neuer Generator für den Hilfsmaschinenraum 28.11.2016

Unser nachfolgender Rundgang verschafft einen kleinen Überblick über das Geschehen an Bord der Black Watch.

Während Arbeiter gerade dabei sind, Unmengen an Muscheln aus den Seekästen zu entfernen und anschließend neue Zinkanoden zu befestigen, werden einige Meter weiter die Stabilisatoren neu justiert und komplett überholt. Die Motoren für die beiden Bugstrahlruder sind ebenso ausgebaut wie die großen Ruderblätter, die Schiffspropeller samt Propellerwellen und auch die mehr als 300m lange Ankerkette liegt ordentlich aufgereiht auf dem Dockboden.   

Black Watch mit gezogener Welle und abmontierten Ruderblättern 28.11.2016

Foto: Black Watch mit gezogener Welle und abmontierten Ruderblättern 28.11.2016

Der alte Anstrich am Schiffsrumpf wird in diesem Fall nicht komplett entfernt, die Rostschutzfarbe ist in den meisten Bereichen bereits aufgetragen und überall dröhnt und hämmert es aus dem Schiffsbauch, der im Moment mehr Löcher hat als ein Schweizer Käse. Um schwer zugängliche Stellen im Schiffsinnern zu erreichen ist es effektiver, „Arbeitslöcher“ in den Rumpf zu schneiden und diese danach relativ schnell wieder zu verschließen als sich einen umständlichen Weg durch das Schiffsinnere zu bahnen.

Die Seekästen werden nach  dem konservieren und lackieren ebenfalls wieder verschlossen, allerdings nicht wasserdicht, denn die Seekästen sind kleine, kastenartige Räume im Unterwasserschiff, von dem aus die Seewasserleitungen ins Schiffsinnere führen. Dazu zählen die Leitungen für Ballast-, Kühl-, Feuerlösch, und Brauchwasser.

Black Watch Arbeiter montiert 35 neue Zinkanoden in Seewasserkästen 28.11.2016

Foto: Black Watch Arbeiter montiert 35 neue Zinkanoden in Seewasserkästen 28.11.2016

An Bord der Black Watch geht es nicht weniger turbulent zu als in den Bereichen die sonst unter der Wasseroberfläche liegen. Dort wo sonst leckere Cocktails serviert werden und die Passagiere über schmucken Teakholzboden laufen, stehen nun Müllcontainer, Schleifmaschinen, Generatoren und anderes Arbeitsmaterial auf dem Lounge Deck. Rund um den Poolbereich sind die neuen Fliesen bereits verlegt, eine große Plane schützt im Moment vor Wettereinflüssen.

Black Watch Swimming Pool und Sonnendeck 28.11.2016

Foto: Black Watch Swimming Pool und Sonnendeck 28.11.2016

Wie auch auf den beiden Schwesterschiffen der Black Watch (Boudicca – ebenfalls Fred. Olsen Cruise Lines und Albatros – Phoenix Reisen), führt eine schöne Teakholzpromenade um das Schiff herum, welche im späteren Renovierungsverlauf noch versiegelt und abgeschliffen wird. Im Vergleich zum Schwesterschiff Albatros ist die Promenade auf der Black Watch in einigen Bereichen schmaler, da hier bei vorangegangenen Werftaufenthalten ehemalige Außenkabinen zu Balkonkabinen umgebaut wurden.

Black Watch offene Promenade 28.11.2016

Foto: Black Watch offene Promenade 28.11.2016

Dort wo in Kürze das neue Restaurant Brigadoon entsteht, befindet sich derzeit noch die ursprüngliche Einrichtung des Garden Cafés. Mit dem neuen Restaurant wird den Gästen ein besonderes Speiseerlebnis geboten, welches sich an der britischen und internationalen Küche orientiert. Insgesamt werden hier später 54 Gäste gleichzeitig in intimer Atmosphäre speisen können.

Black Watch Garden Café 28.11.2016

Foto: Black Watch Garden Cafe 28.11.2016

Eine ebenso große Veränderung erfährt der ehemalige Courtyard-Bereich der Black Watch, welcher bereits komplett entfernt wurde. Hier entsteht das neue Spezialitätenrestaurant The Black Watch Room, in welchem nach Eröffnung bis zu 46 Gäste in den Genuss kommen, hervorragende Spezialitäten und köstliche Steaks serviert zu bekommen.

das neue Black Watch Room Restaurant ehemals Courtyard 28.11.2016

Foto: das neue Black Watch Room Restaurant ehemals Courtyard 28.11.2016

Im Hauptrestaurant Glentanar erinnert im Moment noch nichts daran, dass der komplette Bereich nach dem Ende der Werftzeit in einem neuen Design und Erscheinungsbild erstrahlen  soll. Derzeit steht das Restaurant den Werftarbeitern als Speisesaal zur Verfügung.

Black Watch the Glentanar restaurant 28.11.2016

Foto: Black Watch the Glentanar Restaurant 28.11.2016

Die Lido Lounge wird nicht nur mit einem neuen Mobiliar sondern auch mit neuen Dekorationsmerkmalen, Teppichen und Stoffen ausgestattet. Highlight stellt dann eine riesige Schiebetür bzw. mehrere Schiebetürelemente dar, welche sich über die komplette Breite der Lounge zum Außenbereich hin öffnen lassen.

Black Watch Lido Lounge 28.11.2016

Foto: Black Watch Lido Lounge 28.11.2016

Der Morning Light Pub, in den Deckplänen auch noch als Pipers Bar zu finden, zieht an die Stelle der bisherigen Braemar Lounge um. Der bisherige Morning Light Pub erhält nach einer Umgestaltung den neuen Namen Neptune Bar.

Black Watch ehemalige Braemar Lounge wird Morning Light Pub 28.11.2016

Foto: Black Watch ehemalige Braemar Lounge wird Morning Light Pub 28.11.2016

In den nächsten Tagen erfährt der Bereich um die Rezeption eine Umgestaltung und begrüßt die Gäste dann noch ansprechender und kundenfreundlicher.

Black Watch guest services 28.11.2016

Foto: Black Watch guest services 28.11.2016

Die komplette Bildergalerie unseres Schiffsrundgangs an Bord der „Black Watch“ auf der Blohm+Voss Werft sehen Sie hier >>Link<<. Alle Fotos sind entsprechend beschriftet.

In den meisten übrigen Bereichen finden ebenfalls Renovierungs- und Reparaturarbeiten statt. Es würde allerdings den Rahmen sprengen über all diese Arbeiten im Detail zu berichten. Rund zwei Wochen dauert es nun noch, bis die ersten Gäste an Bord über die neuen, dicken Teppiche laufen können, aus den Decklautsprechern wieder klassische Musik ertönt und leckere Cocktails serviert werden. In den Restaurants ist spätestens Mitte Dezember das letzte Staubkorn verschwunden und einladender Essensgeruch ersetzt die derzeitigen Dämpfe der Schweißarbeiten.

Am 13. Dezember soll die Black Watch die Blohm+Voss Werft in Richtung Tilbury wieder verlassen. Am 15. Dezember beginnt dort dann die erste 7-Nächte Kreuzfahrt mit britischen Gästen.